Am Abgrund seiner Seele
 - Dania Dicken - eBook

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5,99

inkl. MwSt.

be
Thriller
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-2039-8
Ersterscheinung: 03.10.2016

Am Abgrund seiner Seele

Die Profilerin

(29)

Die Einwohner des beschaulichen Norwich leben in Angst: Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die eindeutig die gleichen Verletzungen wie die bisherigen Vergewaltigungsopfer aufweist, ist klar: Der Täter schreckt vor nichts mehr zurück. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln, um wen es sich bei dem Mann handeln könnte, bis die Psychologiestudentin Andrea Jahnke ihn bei einer Vergewaltigung stört. Und sich damit selbst in seine Schusslinie bringt ...
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Rezensionen aus der Lesejury (29)

Leaphelina Leaphelina

Veröffentlicht am 24.01.2018

Hab mir mehr versprochen

Obwohl der Klappentext sehr vielversprechend klang, gefällt mir das eBook so gar nicht.
Das Buch war flüssig zu lesen, aber sehr einfach geschrieben und leider war vieles darin auch zu schnell vorhersehbar. ... …mehr

Obwohl der Klappentext sehr vielversprechend klang, gefällt mir das eBook so gar nicht.
Das Buch war flüssig zu lesen, aber sehr einfach geschrieben und leider war vieles darin auch zu schnell vorhersehbar. Die Spannung fehlte dadurch komplett, was ich sehr schade fand. Das Cover war sehr vielversprechend, passend dazu der Klappentext. Aber es überzeugte mich so gar nicht.

Auch wenn die Protagonistin aus Deutschland stammt, was mir sehr gut gefiel, so ist Norwich doch ein interessantes Städtchen in England. Dort studiert sie Psychologie um Profilieren zu werden. Eines Tages werden junge Studentinnen vergewaltigt und die Kleinstadt gerät in Angst und Schrecken. Für Andrea – die Protagonistin – wird es selbst auch gefährlich, denn der Täter wird auf sie aufmerksam. Dieser vergewaltigte nicht mehr nur Studentinnen auf dem Uni Campus, sondern tötete eine junge Studentin. Jeder weiß, dass der Täter hinter dem Mord steckt, nur wer könnte das sein?

Die Geschichte ist interessant, hat sehr viel Potenzial, aber war für mich eher ein Krimi für nebenbei und kein Buch, das mich komplett in den Bann ziehen konnte. Wobei ich sagen muss, dass der Täter von ihr sehr gut beschrieben wurde. Die Wut und Brutalität des Täters war sehr gut während des Lesens zu spüren. Das war wirklich das einzige, was mir an der ganzen Geschichte richtig gut gefiel.

Ob ich nochmal ein Buch der Autorin lese, weiß ich noch nicht. Aber ich lasse mich auch gerne überzeugen und überraschen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Darkmoon Darkmoon

Veröffentlicht am 22.12.2017

Bin gespalten

Am Campus geht ein Vergewaltiger um und Andrea, die Psychologiestudentin, stört ihn in seinem Tun. Er steigert sich bis hin zu grausamen Folterungen und Morden.

Andrea beginnt, eng mit der Polizei zusammen ... …mehr

Am Campus geht ein Vergewaltiger um und Andrea, die Psychologiestudentin, stört ihn in seinem Tun. Er steigert sich bis hin zu grausamen Folterungen und Morden.

Andrea beginnt, eng mit der Polizei zusammen zu arbeiten, erstellt ein Profil des Täters, das sie im Laufe des Buches und mit wachsenden Erkenntnissen über die Taten, die Opfer, die Fundorte der Leichen, die Orte der Entführungen, ausbaut.

Jedoch tappen alle im Dunkeln. Weder die Polizei noch Andrea haben eine Ahnung, um wen es sich bei dem Täter handelt.

Weiterer wichtiger Protagonist ist Greg, Andreas Freund, den sie ganz zu Beginn der Geschichte kennen und lieben lernt. Er steht immer zu ihr, hinter ihr, versucht ihr zu helfen, wo es nur geht.

Man lernt alle Charaktere der Geschichte, die um Andrea rum sind, im Laufe des Buches gut kennen. Angefangen mit Jack, Gregs Bruder, Anna seiner Mutter, Rachel, der Freundin von Jack, Caroline, das Opfer, bei dem Andrea die Vergewaltigung gestört hat und auch Christopher, den Polizisten der Sonderkomission, der Andrea ermutigt hat, das Profil anzulegen.

Das Finale der Geschichte ist wirklich klasse und hat mich total gefangen genommen.

Gut gefallen hat mir der Wechsel zwischen Andrea und dem Täter.

Trotzdem bin ich wirklich gespalten. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ganz gut. Das Buch ließ sich flüssig lesen.

Jedoch gab es einige Dinge, die mich gestört haben. An manchen Stellen hatte das Buch einen Wechsel, dem ich nicht folgen konnte. Habe dann zurück geblättert und konnte trotzdem nicht folgen. Zum Beispiel, als es plötzlich zur Beerdigung geht. Das war so aus heiterem Himmel, denn im Abschnitt vorher ging es noch um was ganz anderes.

Und dann waren da so Kleinigkeiten. Das Wort "Rapist". Warum denn englisch? Das Buch ist ins Deutsche übersetzt und da ist es doch nach wie vor ein Vergewaltiger. Ich bin einfach kein Fan davon, englische Wörter zu verwenden, wenn es doch ein Deutsches dafür gibt. Wenn man ihn Campus Rapist im Zuge der Ermittlungen nennt, ok. Aber doch nicht, wenn man von dem Vergewaltiger spricht.

Weiter der Wechsel zwischen Greg und Gregory. Ich persönlich finde, man sollte bei einem Namen für eine Person bleiben, der sich dann auch durch das Buch zieht. Am Beginn bekommt man ja erklärt, dass Gregory mit Greg abgekürzt wird und keiner nennt ihn ja Gregory. Deshalb hätte ich besser gefunden, wenn Greg sich durch das Buch gezogen hätte.

Und dann muss ich noch sagen, dass mich Andrea irgendwie genervt hat im Laufe des Buches. Klar, es ist schwer zu verkraften, was passiert ist. Aber sie möchte Fallanalytikerin werden und da ist man so manches Mal auch persönlich betroffen. So manches Mal hätte ich mir mehr Distanz gewünscht irgendwie. Anfangs war das so ein Wechsel zwischen Emotionalität und Distanziertheit. Das fand ich gut. Irgendwann wars dann für mich nur noch anstrengend und nervig... Jedes Mal, wenn wieder ein Mädchen entführt wurde, dasselbe Wochenende und dieselbe Reaktion... Irgendwie so eine Wiederholung, auf die ich gerne verzichtet hätte.

An manchen Stellen wurde das Buch auch unnötig in die Länge gezogen und ich hatte das Gefühl, dass es für die Autorin dann schwer war, eine Überleitung zu finden zum nächsten Punkt.

Gewünscht hätte ich mir auch noch mehr Einblicke in die kranke Seele des Täters.

Abschließend gesehen fand ich das Buch nicht übel, aber ich denke, man kann definitiv mehr aus diesem Thema machen und es ausbauen. Deshalb bin ich gespannt, wenn es weitere Bücher zu diesem Thema von der Autorin geben sollte, ob sich etwas verändert.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sabrinchenchen Sabrinchenchen

Veröffentlicht am 08.10.2017

Sehr intelligent geschrieben. Eine sympathische Protagonistin die Ahnung von Psychologie hat.

Mit Am Abgrund seiner Seele hat Dania Dicken ein sehr intelligenten Thriller geschrieben.

Das Cover ist sehr geheimnisvoll und der Buchtitel ist sehr passend gewählt.

Der Schreibstil ist erfrischend, ... …mehr

Mit Am Abgrund seiner Seele hat Dania Dicken ein sehr intelligenten Thriller geschrieben.

Das Cover ist sehr geheimnisvoll und der Buchtitel ist sehr passend gewählt.

Der Schreibstil ist erfrischend, sehr fesselnd, nicht einfach zu lesen aber total gut verständlich.
Der Erzählstil ist sehr mitreissend , und detailliert.
Ich mochte es sehr das Dania immer auf dem Punkt erzählt nichts beschönigt und mir manch Gänsehaut beschert hat.
Super kommt auch die bedrückende Stimmung rüber bis zur Hilflosigkeit.
Auch nahm ich dadurch total Anteil und konnte mich gut reinversetzen.
Zwischendurch gibt es Ausschnitte die uns in die Seele des Täters blicken lassen ohne zu viel zu verraten und man fiebert voll mit.
Die Geschichte ist von Anfang an spannend und steigert sich immer mehr im Laufe des Buches und es spitzt sich immer mehr zu.
Auch finde ich die psychologischen Aspekte toll und diese erklärt Dania auch gut verständlich und nachvollziehbar.
Die Handlungsabläufe und auch die psychologischen Schwerpunkte fühlten sich sehr gut recherchiert an und waren deshalb absolut glaubhaft.

Dieser Auftakt zu dieser Profiler Serie ist gut gelungen sehr spannend und spitzt sich immer weiter zu.
Hier nimmt die Karriere der sympathischen Protagonistin ihren Anfang.
Andrea ist eine deutsche taffe Psychologiestudentin in England die manch schwierige Aufgabe besteht und daran wächst.
Ausserdem ist sie sehr intelligent und hat eine gute Kombinationsgabe und wirkt sehr authentisch.
Auch die anderen Charaktere in dieser Geschichte sind gut gezeichnet wie Greg ihr Freund der in allen Lebenlagen zu ihr hält.
Christopher ist auch total sympathisch und am Ende hab ich schon gezittert ;)

Ich kann dieses Buch jedem Thrillerfan, der was für Psychologie und Profiling übrig hat, wärmstens empfehlen.
Für dieses Werk vergebe ich 5 Sterne weil es in der Lage war mich zu überraschen.

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Lorelai_s Lorelai_s

Veröffentlicht am 07.04.2017

Sehr spannend!

Wirklich unheimlich spannend und tolle Sichtweisen, auch aus der des Täters....
Unbedingt lesenswert, wenn man Thriller mag! …mehr

Wirklich unheimlich spannend und tolle Sichtweisen, auch aus der des Täters....
Unbedingt lesenswert, wenn man Thriller mag!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Isbel Isbel

Veröffentlicht am 21.01.2017

Toller Start der Reihe

Nachdem ich für mich entschieden habe, dass die Reihe Die Seele des Bösen von Dania Dicken gut, aber nicht genau das ist, was ich suche, habe ich es mit ihrer anderen Thriller Reihe probiert. Und hier ... …mehr

Nachdem ich für mich entschieden habe, dass die Reihe Die Seele des Bösen von Dania Dicken gut, aber nicht genau das ist, was ich suche, habe ich es mit ihrer anderen Thriller Reihe probiert. Und hier fand ich dann das, was mir bei Die Seele des Bösen gefehlt hat: mehr Einblicke in das Profiling und mehr Täterperspektive. Wenn ich Lust auf einen Thriller habe, dann möchte ich auch, dass er mich noch nach dem Lesen beschäftigt. Das hat der erste Band der Profiler Reihe geschafft. Da ich nur abends vor dem Schlafen gehen Zeit zum Lesen hatte, hat es mich nicht gewundert, dass ich morgens aufgewacht bin und ich gedanklich direkt wieder bei Andrea war. Dania hat die Taten des Täters so beschrieben, dass ich mir das genau vorstellen konnte. Kopfkino sage ich nur.

Andrea ist Psychologiestudentin und interessiert sich sehr für Profiling und möchte später auch in diesem Bereich arbeiten. Leider muss sie ihr Talent dafür schon früh beweisen, denn auf ihrem Campus geht ein Vergewaltiger um und die Polizei tappt im Dunkeln. Ich fand die Art und Weise wie Andrea in die Ermittlungen geraten ist etwas merkwürdig. Zumindest kenne ich es nicht, dass die Polizei eine nicht fertig ausgebildete Studentin in ihre Ermittlungen einbezieht. Aber ich behaupte auch nicht, dass ich mich in Polizeiarbeit und im Profiling auskenne. Im Allgemeinen fand ich Andreas Erstellung des Profils glaubwürdig. Auch ihre Gedanken und Ängste wurden im Laufe des Buches gut dargestellt. Obwohl ich sagen muss, dass sich die Gespräche zum Ende hin öfter als "Wiederholung" anfühlten. Aber in ihrer Siutation würde ich mir wahrscheinlich auch immer wieder die gleichen Gedanken machen.

Neben den Ermittlungen begleiten wir Andrea auch im privaten Leben. Der Entwicklung der Liebesbeziehung zwischen ihr und Gregory habe ich nicht halb so neugierig verfolgt wie der Suche nach dem Täter. Mich hätte es nicht gestört, wenn die beiden schon vor Beginn des Buches ein Paar gewesen wären. Das Ende war mir aber dann auch einen Ticken zu viel. Allerdings ist Gregory in meinen Augen sehr wichtig für Andrea. So baut er sie zum Beispiel auf, wenn sie an sich zweifelt. Das hat mir übrigens an Andrea sehr gefallen. Sie weiß, dass sie keine ausgebildete Fallanalytikerin ist und überlegt ständig, ob ihr Profil des Täters wirklich richtig ist.

Die Erzählpersektive wechselt zwischen Andrea und dem Täter, ist aber nicht völlig an sie gebunden, was am Ende des Buches wichtig wurde. Es wird auch mehr Wert auf das Innenleben der Personen gelegt, als auf Beschreibungen von Orten. Der Schreibstil ist einfach gehalten. Abgesehen von einigen wenigen Stellen konnte ich flüssig lesen.


Fazit

Ich finde, dass Am Abgrund seiner seiner Seele ein guter Start in die Profiler-Reihe ist. Zumindest für jemanden wie mich, der selten Thriller liest und hier mehr am Profiling interessiert war als an einem Katz-und-Maus-Spiel zwischen Täter und Opfer/Ermittler. Den nächsten Teil möchte ich jedenfalls lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Dania Dicken

Dania Dicken - Autor
© Marcel Neitzel

Dania Dicken, Jahrgang 1985, lebt in Krefeld und hat in Duisburg Psychologie und Informatik studiert. Mit den Grundlagen aus dem Psychologiestudium setzte sie ein langgehegtes Vorhaben in die Tat um und schreibt seitdem spannende Profiler-Thriller.

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