Am Ende der Schmerz
 - Dania Dicken - eBook

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5,99

inkl. MwSt.

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Thriller
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-2045-9
Ersterscheinung: 11.04.2017

Am Ende der Schmerz

Die Profilerin

(8)

Bielefeld: Zwei kleine Kinder und ihre schwangere Mutter werden tot aufgefunden. Unter Verdacht: Matthias Leitner, der Familienvater – und Cousin von Andreas Mann Gregory. Dieser ist mit einem blutigen Messer in der Hand aufgewacht, kann sich jedoch an nichts erinnern. Als die Hiobsbotschaft Gregory in England erreicht, glaubt er fest an die Unschuld seines deutschen Cousins. Um ihm zu helfen, tut er etwas, das er nie für möglich gehalten hätte: Er bittet Andrea, die inzwischen nur noch an der Uni lehrt, noch einmal als Profilerin aktiv zu werden. Ihrem Mann zuliebe versucht Andrea, die deutsche Polizei bei den Ermittlungen zu unterstützen. Dabei stößt sie in ungeahnte Abgründe vor und gerät schließlich selbst in tödliche Gefahr ...
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Rezensionen aus der Lesejury (8)

Sabrinchenchen Sabrinchenchen

Veröffentlicht am 08.10.2017

spannend, psychologisch, diesmal gehts in Andreas Verwandtschaft, detailreich und gut erdachter Plot

Blutsbande von Dania Dicken ist wieder sehr gelungen.
Ich mag ihren Schreibstil der zwar relativ komplex ist, aber wenn man sich drauf einlässt gut verständlich da alles gut erläutert wird.
Danias Erzählstil ... …mehr

Blutsbande von Dania Dicken ist wieder sehr gelungen.
Ich mag ihren Schreibstil der zwar relativ komplex ist, aber wenn man sich drauf einlässt gut verständlich da alles gut erläutert wird.
Danias Erzählstil ist immer sehr psychologisch da ja auch die Protagonistin Andrea Profilerin ist!
Diesmal wird es noch persönlicher als sowieso schon in ihren Fällen.
Es geht von England in das Heimatland Deutschland.
Dort leben Verwandte von Gregory.
Kenntnis der Vorgänger ist von Vorteil.
Eigentlich hat Andrea ihre Profilerkarriere auf Eis gelegt und lehrt jetzt an der Uni.
Gregorys ( Andreas Mann) Cousin wird des Mordes an seiner Familie verdächtigt, doch der Rest der Verwandschaft glaubt nicht daran.
Nun ist es an Andrea seine Unschuld zu beweisen, alle Hoffnungen ruhen auf ihr.
Es kommen viele Dinge ans Licht das die Beweislast erdrückend wird und auf Mattias als Täter hinweisen.

Die Sicht des Mörders lockert die sehr psychologische ,trockene Erzählweise auf.
Es gibt blutige Details die die Handlung megaspannend werden lassen.
Leider wird der Täter diesmal relativ schnell präsentiert was mir nicht so gut gefallen hat. Das hat mir den Spass ein bisschen verdorben und das Tempo rausgenommen.

Insgesamt ist es aber trotzdem wieder fesselnd, nervenaufreibend und spannend.
Als Fan verzeihe ich das und vergebe 4 Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

vicky_1990 vicky_1990

Veröffentlicht am 25.04.2017

Die Scham der Opfer

In 'Die Profilerin – Am Ende der Schmerz' beschert uns die Autorin Dania Dicken bereits Band sieben der Profiler-Reihe - Andrea Thornton ermittelt (doch) wieder!

Das Cover sieht wieder toll aus und fügt ... …mehr

In 'Die Profilerin – Am Ende der Schmerz' beschert uns die Autorin Dania Dicken bereits Band sieben der Profiler-Reihe - Andrea Thornton ermittelt (doch) wieder!

Das Cover sieht wieder toll aus und fügt sich optisch gut in die Cover der restlichen Reihe ein. Allerdings rätsle ich nach wie vor was auf dem Bild abgebildet wird.

Das Zitat, vor Beginn der Geschichte, von Francois de La Rochefoucauld ist interessant und schafft die richtige Atmosphäre für den Einstieg in die Geschichte. Ab der ersten Zeile war ich wieder gefesselt und sofort bei Andrea. Der Schreibstil ist wie immer der Wahnsinn.
Mir gefällt es, dass es dieses Mal wieder Szenen aus Sicht des Täters gibt – das ist total spannend und gleichzeitig beunruhigend.
Die Spannung ist dieses Mal nicht so groß wie in anderen Bänden aber das ist nicht so schlimm denn dafür gibt es umso mehr Emotionen. Zwar sieht man hier nicht viele der ‚alt bekannten‘ Figuren aber dafür dürfen wir in diesem Teil einige Verwandet aus Deutschland kennen lernen – auf die bin ich bereits seit dem letzten Band gespannt.
Den Epilog fand ich dann schloss diesen Band gut ab – nettes Ende.


Fazit:
Die Autorin Dania Dicken versteht es ihren Nutzen aus ihrem Psychologie-Studium zu ziehen, sie setzt ihr gewonnenes Wissen in ihren Profiler-Thrillern gekonnt um. Einmal angefangen kann man durch den fesselnden Erzählstil das Buch nicht mehr aus der Hand geben, durch die flüssige Schreibweise fliegen die Seiten nur so dahin. Man baut immer mehr Verbindung zu Andrea, ihrer Familie und Freunden auf.

Dieses Buch ist für alle Cody McFayden oder Criminal Minds Fans ein Muss! Zum Verständnis von diesem Thriller empfehle ich die anderen Bänder der Reihe zu lesen, da sich die privaten Geschehnisse mit Dingen aus den anderen Teilen beschäftigen bzw. sich auf diese beziehen und man ansonsten den Zusammenhang nicht verstehen wird. Und fehlendes (Vor-)Wissen soll natürlich nicht den Lesegenuss trüben!

Man darf nun gespannt auf weitere Fälle der Autorin mit Andrea als Profilierin warten. Bei der Vorschau auf den nächsten Teil kann man sich auch bereits wieder einen Gusto holen!

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SaintGermain SaintGermain

Veröffentlicht am 22.04.2017

Profiling Norwich 7 - familärer Fall in Bielefeld

Gregs Cousin Matthias steht unter Verdacht seine Frau, seine 2 Kinder und sein ungeborenes Kind ermordet zu haben. Greg bittet Andrea zu ermitteln und fährt mit ihr nach Deutschland.

Das Cover des Buches ... …mehr

Gregs Cousin Matthias steht unter Verdacht seine Frau, seine 2 Kinder und sein ungeborenes Kind ermordet zu haben. Greg bittet Andrea zu ermitteln und fährt mit ihr nach Deutschland.

Das Cover des Buches ist wie immer gut gemacht und passt perfekt zu den vorhergehenden Bänden.

Die Protagonisten sind gut gezeichnet und entwickeln sich immer weiter; trotzdem bleiben sie ihren Prinzipien treu.

Das Buch unterscheidet sich trotzdem von den anderen Büchern der Autorin - die Emotionen sind (wie auch schon beim letzten Teil) sehr hoch, diesmal wird allerdings etwas an Spannung weggenommen.

Außerdem fielen mir einige Ungereimtheiten bzw. Fehler auf:

- Man reanimiert 30 Herzdruckmassagen zu 2x Beatmung - im Buch wird allerdings die alte Formel 5:1 benutzt. Dies lässt sich vielleicht damit erklären, dass Anna diese alte Formel noch gewohnt ist (von den Reanimationen ihres Mannes).

- Dass sich Gefangene ihre Fesseln an einer Glasscheibe abschneiden ist nichts Neues, hier geschieht es allerdings mit Hilfe einer zerbrochenen Windschutzscheibe. EineWindschutzscheibe besteht aus Sicherheitsglas und zerbröselt in lauter kleine Stücke. Wer schon einmal bei einem Unfall dabei war oder einen Unfallwagen gesehen hat, weiß was ich meine. Ich bezweifle sehr stark, dass man damit etwas zerschneiden kann, vor allem etwas Dickeres, das zum Fesseln benutzt wurde.

- Warum gibt man jemandem der sich zwar den Fuß gebrochen, aber nebenbei auch noch das Handgelenk verstaucht und Rippen gebrochen hat eine Krücke zum Gehen? So wird die Verletzung des Handgelenks und der Rippen sicher noch mehr schmerzen. Hier wäre ein Rollstuhl angesagt.

Nichtsdestotrotz konnte mich auch dieser Fall der Profilerin Andrea Thornton wieder fesseln und mich begeistern.

Für die Ungereimtheiten und das Zurücknehmen der Spannung gibt es diesmal allerdings nicht die volle Sterneanzahl.

Fazit: Gelungene Fortsetzung der Profiler-Reihe; allerdings mit mehr Emotionen, weniger Spannung und einigen Ungereimtheiten.

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LeseratteBEA LeseratteBEA

Veröffentlicht am 17.04.2017

Mal eine ganz andere Fortsetzung, allerdings genauso genial wie die vorherigen Bände - vielleicht weil der Thriller total anders ist

Am Ende der Schmerz von Dania Dicken
Klappentext:

Bielefeld: Zwei kleine Kinder und ihre schwangere Mutter werden tot aufgefunden. Unter Verdacht: Matthias Leitner, der Familienvater - und Cousin von ... …mehr

Am Ende der Schmerz von Dania Dicken
Klappentext:

Bielefeld: Zwei kleine Kinder und ihre schwangere Mutter werden tot aufgefunden. Unter Verdacht: Matthias Leitner, der Familienvater - und Cousin von Andreas Mann Gregory. Dieser ist mit einem blutigen Messer in der Hand aufgewacht, kann sich jedoch an nichts erinnern. Als die Hiobsbotschaft Gregory in England erreicht, glaubt er fest an die Unschuld seines deutschen Cousins. Um ihm zu helfen, tut er etwas, das er nie für möglich gehalten hätte: Er bittet Andrea, die inzwischen nur noch an der Uni lehrt, noch einmal als Profilerin aktiv zu werden. Ihrem Mann zuliebe versucht Andrea, die deutsche Polizei bei den Ermittlungen zu unterstützen. Dabei stößt sie in ungeahnte Abgründe vor und gerät schließlich selbst in tödliche Gefahr ...
Meine Meinung:

Auch ich gehörte zu denjenigen die sehnsüchtig auf den 7. Band der Profiler-Reihe von Dania Dicken gewartet haben. Der 6. Band war in meinen Augen ja bereits die Krönung schlechthin und umso gespannter war ich wie die Autorin mich dieses Mal gefangennehmen würde.

Schon gleich zu Beginn des Buches merkte ich das die kleinen Spannungen die Andrea und Greg umgaben. Man merke sofort das da einiges im Argen hing und damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Andrea die aus verschiedenen Gründen ihren Job aufgegeben hat und inzwischen den Tag an der Uni verbrachte. Eigentlich sollte man meinen sie wäre nun glücklicher aber man spürt regelrecht das sie mit ihrer Entscheidung hadert und wie sehr ihr der Job der Profilerin fehlt.

Aber auch Greg wirkt nicht glücklich, er ist gestresst, unruhig, man spürt das auch ihn etwas belastet und fragt sich immerzu warum er nicht mit Andrea darüber redet.

Die beiden Menschen die mir im Laufe der Zeit so ans Herz gewachsen sind und die immer füreinander da waren so unterkühlt im Umgang miteinander zu sehen war für mich nicht leicht zu ertragen. Früher redeten sie über alles, gingen schwere Situationen gemeinsam an, aber davon war hier nichts zu merken.

Dann der Tag der den Stein ins Rollen brachte. Greg bekommt einen Anruf aus Deutschland. Seine Cousine teilt ihm mit das sein Cousin unter Mordverdacht festgenommen wurde. Für beide unverständlich, beide konnten sich nicht vorstellen das Matthias seine eigene Familie auslöschen würde. Er weiß das nur Andrea noch helfen kann und bittet sie daher der deutschen Polizei als Profilerin unter die Arme zu greifen, die Unschuld seines Cousins zu beweisen. Andrea haddert mit sich, einerseits wollte sie ihren Beruf nie wieder ausüben, andererseits fehlt ihr der Job und sie weiß das Greg sie nie darum bitten würde wenn die Lage nicht ernst wäre. Sie stimmt zu und so reist die Familie gemeinsam nach Deutschland.

Dania Dicken hat es geschafft und mich mit Band 7 wieder komplett in den Bann gezogen und das obwohl der Thriller dieses Mal ganz anders aufgebaut war. Er war lange nicht so spannend und fesselnd wie die anderen davor, aber er hat mich trotzdem wieder umgehauen. Dieses Mal gab es ganz andere Schockmomente die es mir kalte Schauer über den Rücken jagten und mich in Gänsehautfeeling versetzten. Es ging sehr emotional zu und es war bewegend zu lesen warum die kleine Familie sterben musste. Man hatte bald einen Täter vor Augen, aber war er es wirklich? Warum musste Matthias Familie sterben??? War ich dem richtigen Täter auf der Spur oder war alles doch ganz anders?? Mein Kopfkino lief auch hier heiß und ich stellte mir alles mögliche vor.

Andrea stellt sich dem deutschen Kommissar vor und nach anfänglicher Skeptis darf sie ihm bei den Ermittlungen zur Seite stehen. Andrea hat nichts verlernt und man merkt recht schnell das sie wieder in ihrem Element ist, aber auch das sie ausgeglichener, glücklicher wirkt. Ob sie die Entscheidung inzwischen bereut und ihre Pläne für die Zukunft wieder ändert?? Irgendwann hatte man dann den wahren Täter vor Augen, aber es fehlten die Beweise. Nicht nur für Andrea ein großer Schock, ein einzigartiger Moment – Andrea hat die Puzzleteile zusammen gesetzt aber sie kann nicht handeln. Eine vollkommen neue Situation die einen aus der Haut fahren lässt. Wird es Andrea gelingen an die Beweise zu kommen und dadurch Matthias Unschuld belegen können???

Greg ist froh das Andrea bei dem Fall mitarbeiten darf und auch er spürt das es ihr nun wieder besser geht. Irgendwann kommen sie sich dann auch wieder näher, reden endlich und dann kommt es nochmals zu einem großen Knall. Man spürte von Anfang an das auch Greg ein Geheimnis umgibt, das es ihm nicht so gut geht, aber mit diesem Kracher hat man dann so auch nicht gerechnet.

Es war schön Greg und Jacks deutsche Familie kennenzulernen, aber auch zu sehen wie die Familie in schweren Zeiten zusammenhält. Julie, Jack und Anna waren auch in Deutschland dabei und unterstützten sich gegenseitig. Anna spielte in diesem Band eine große Rolle, aber auch Jack und Julie bereicherten die Geschichte. Die Profilerin ohne ihre Liebsten um sich wäre undenkbar.

Die Profiler-Reihe steht für einen Schreibstil der dich regelrecht mitzieht und bei dem man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Cover und Titel passten wieder einmal wie Faust aufs Auge.
Mein Fazit:

Tja, wie schon gesagt – das Buch war lange nicht so fesselnd und spannend wie die Vorgänger, dafür war es dieses Mal sehr emotional, man fühlte noch mehr mit den einzelnen Personen mit und war von Anfang bis Ende in einer gefühlvollen, bewegenden Stimmung. Die schockierenden Momente die wir von Dania Dicken kennen wurden in „Am Ende der Schmerz“ auf eine andere Art und Weise präsentiert. Das fand ich schon wieder grandios und somit gibt es von mir auch für Band 7 der Profiler-Reihe 5 Sterne.

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StefanieFreigericht StefanieFreigericht

Veröffentlicht am 16.04.2017

Von der Sehnsucht nach gestörten Kriminellen

„An jedem Tag, den sie in ihrem Büro an der Uni verbrachte, sehnte sie sich nach ihrem alten Schreibtisch in der Polizeistation.“ S. 9 Die aus Deutschland stammende Andrea Thornton unterrichtet jetzt an ... …mehr

„An jedem Tag, den sie in ihrem Büro an der Uni verbrachte, sehnte sie sich nach ihrem alten Schreibtisch in der Polizeistation.“ S. 9 Die aus Deutschland stammende Andrea Thornton unterrichtet jetzt an der Uni – sie bildet Nachfolger für den Job als Profilerin aus – der Job, den sie selbst einst so erfolgreich ausgefüllt hatte und der sie ausgefüllt hatte. Sie hält noch den Kontakt zu ihren alten Kollegen. Da kommt – ausgerechnet – Andreas Mann Greg, den ihr früherer Beruf sonst immer in Angst und Schrecken versetzt hatte, und bittet sie, die Unschuld seines gerade verhafteten Cousins Matthias zu beweisen. Der steht in Bielefeld unter dem Verdacht, Frau und Kinder getötet zu haben. Greg kann sich diese Tat nicht vorstellen für seinen sanftmütigen Cousin – doch der erinnert sich nicht an den Tatabend.

Aus ihrer Wahlheimat England in ihre alte Heimat gereist, realisiert Andrea: „Dieser Job fehlte ihr wie ein amputiertes Körperteil, aber sie hatte Angst, ihn wieder zu machen.“ S. 37 Nach einem traumatischen Erlebnis vor über einem Jahr hatte ihr die professionelle Distanz gefehlt. Und das soll jetzt funktionieren? Doch Fachwissen, Erfahrung und Intuition kann man nicht so einfach ablegen, wie man eine Kündigung ausspricht. Andrea beginnt, den Tathergang zu analysieren. Warum hatte Matthias Geheimnisse vor seiner Frau? Und hatte seine Frau einen Liebhaber? Worauf deutet die Reihenfolge der Morde hin? Wo ist das schwarze Notizbuch mit den bunten Blumen?

Was bei diesem Buch besonders ist, ist die Perspektive: vordergründig könnte man von einer ruhigen Ermittlung sprechen. Das ganz eigene ist die komplexe Sicht: Autorin Dania Dicken erläutert, warum Andrea zu diesem Beruf kam, wo die Herausforderung liegt, sich mit den Abgründen der Gesellschaft zu beschäftigen, und wie diese Beschäftigung durchführbar ist, ohne dabei persönlich hineingezogen zu werden – oder, wie in speziellen Fällen, dann halt doch. Das passiert schrittweise und wirkt dadurch stark und glaubhaft. So kommt Andrea bald zu Erkenntnissen – doch diese nützen leider nichts ohne Beweise. Sollte hier ein Täter davonkommen? Und da wird es dann erst richtig spannend…

Es ist geradezu traurig, ich kann nicht mehr werben, ohne zu viel zu verraten! Toll geschrieben, schlüssig hinsichtlich der Personenzeichnung, der Handlungsmotivation und der gesamten Abläufe. Dazu ein sehr unüblicher Ablauf! Es passt einfach! Absolute Leseempfehlung für Fans von harten Psychothrillern – was gleichzeitig meine übliche Warnung ist.

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Autor

Dania Dicken

Dania Dicken - Autor
© Marcel Neitzel

Dania Dicken, Jahrgang 1985, lebt in Krefeld und hat in Duisburg Psychologie und Informatik studiert. Mit den Grundlagen aus dem Psychologiestudium setzte sie ein langgehegtes Vorhaben in die Tat um und schreibt seitdem spannende Profiler-Thriller.

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