Kein guter Ort
 - Bernhard Stäber - eBook

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7,99

inkl. MwSt.

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Thriller
390 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4235-2
Ersterscheinung: 15.08.2017

Kein guter Ort

(29)

Spannender Norwegen-Krimi um ein verlassenes Hotel
Arne Eriksen ist nach seinem letzten Fall nach Südnorwegen gezogen und arbeitet dort als Psychiater an einer Klinik. Hier hört er auch von den mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Damals hat ein Unbekannter ein junges Mädchen vor den Augen seiner Schwester umgebracht.  Doch nicht erst seit dieser Tat gilt die Rabenschlucht als ein Ort, an dem seit jeher schlimme Dinge geschehen. Der Ort und die Geschehnisse lassen den Psychologen nicht los und Arne stellt auf eigene Faust Nachforschungen zum tragischen Tod des jungen Mädchens an. Und muss feststellen, dass ihn sein Leben in Norwegen verändert hat: Er lässt sich immer mehr von seiner Intuition und den uralten Riten der Samen leiten – und kommt damit dem Täter so nah, dass er selbst in tödliche Gefahr gerät...
Mit dem dritten Teil der Reihe um Arne Ericksen ist dem Autor erneut ein packendes Buch gelungen, das unter die Haut geht!
eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.

Rezensionen aus der Lesejury (29)

Athene100776 Athene100776

Veröffentlicht am 15.09.2017

Spannend , mystisch und menschlich

Arne Eriksen arbeitet als Psychiater in einer Klinik in Südnorwegen. Sein Vorgänger ließ im Büro ein Bild hängen, dass ein Haus an der Rabenschlucht zeigt. Es gibt viele unheimliche Geschichten um die ... …mehr

Arne Eriksen arbeitet als Psychiater in einer Klinik in Südnorwegen. Sein Vorgänger ließ im Büro ein Bild hängen, dass ein Haus an der Rabenschlucht zeigt. Es gibt viele unheimliche Geschichten um die Rabenschlucht und kein Einheimischer würde jemals einen Fuss auf das Gelände des ehemaligen Hotels an der Schlucht setzen.
Doch Arne ist fasziniert von der Geschichte, als vor einem Jahrzehnt dort ein Mädchen vor den Augen der Schwester getötet wurde und der Mörder nie gefasst wurde....




Der Thriller beginnt sofort mit Tempo und der Leser lernt die Kriminalbeamten aus Bergen kennen.
Die Charaktere sind bildlich beschrieben, sowohl vom Aussehen als auch vom Charakter, so dass man als Leser leicht in die Geschichte hineingezogen wird, auch wenn man die Vorgängerbände nicht kennt.


Der Autor hat ein gutes Gespür dafür, die Umgebungen zu beschreiben, die Kühle des Nordens, sowie die Weiten des dörflichen Umlandes.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, durch immer wieder auftretende Spannungskurven, wird der Leser schnell in den Bann der Handlung gezogen und fiebert mit Arne und Kira in dem Fall mit.


Als sehr angenehm empfand ich , dass die Geschichte, die in Norwegen spielt, das landestypische Leben widerspiegelt , so hatte ich als Leser gleich Lust, noch mehr über Land und Leute zu erfahren.


Leser , die Kriminalfälle mögen, gerne auch etwas mystischen Flair haben möchten und die Menschlichkeit bei den Charakteren schätzen, sind mit dieser Lektüre bestens versorgt.

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Venice Venice

Veröffentlicht am 13.09.2017

Rabenschlucht

Dies ist das erste Buch das ich von Bernhard Stäber gelesen habe doch auch ohne Vorkenntnisse hat mich die Geschichte am Ende doch gepackt.

Arne Ericksen hat sich in eine südnorwegische Gegend zurückgezogen ... …mehr

Dies ist das erste Buch das ich von Bernhard Stäber gelesen habe doch auch ohne Vorkenntnisse hat mich die Geschichte am Ende doch gepackt.

Arne Ericksen hat sich in eine südnorwegische Gegend zurückgezogen wo er als Psychologe in einer Klinik arbeitet. Zur gleichen Zeit ist Kari Bergland in Bergen auf der Suche nach einem bekannten Drogendealer der den Tod eines anerkannten Kollegen zu verantworten hat. In einer Diskothek kommt es zum Showdown. Dort trifft Kari auf die drogensüchtige Tochter ihres Chefs. Für eine Therapie soll sie in die Klinik von Arne Ericksen den Kari aus der Vergangenheit schon kennt.

Janne ist ganz angezogen von einem alten Bild im Büro von Arne auf dem ein altes verlassenes Hotel in der Nachbarschaft zu sehen ist. Auch Arnes Neugier wächst. In dem Hotel nahe der Rabenschlucht das vor vielen Jahren von deutschen Auswanderern gekauft wurde, kam die älteste Tochter und der Vater ums Leben und in der Vergangenheit offensichtlich noch weitere. Auf der Suche nach dem Geheimnis kommt Arne dem Mörder näher als ihm lieb ist.

Am Anfang tat ich mich ein wenig schwer, zu viele Personen und Handlungsstränge wurden dargestellt. Auch mit der unkonventionellen Methode von Arne einen drogenähnlichen Zustand mit Hilfe von Fliegenpilzen zu erlangen fand ich sehr gewöhnungsbedürftig.
Der Schreibstil ist eher düster, als Beobachter wird alles geschildert und ich konnte mich lange nicht richtig einfinden. Dennoch ein gutes Buch das meine Neugier auf die ersten beide Bände

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Buecherfresserin49 Buecherfresserin49

Veröffentlicht am 12.09.2017

Das unheimliche, schwarze Hotel an der Rabenschlucht

Der deutsch-norwegische Psychologe Arne Ericson hat sich in die Einsamkeit Telemarks zurückgezogen und arbeitet in einer psychiatrischen Klinik für Suchtkranke. Während er sich trotz Unwetter in den Bergen ... …mehr

Der deutsch-norwegische Psychologe Arne Ericson hat sich in die Einsamkeit Telemarks zurückgezogen und arbeitet in einer psychiatrischen Klinik für Suchtkranke. Während er sich trotz Unwetter in den Bergen in Trance versetzt, ist Kari Bergland hinter dem Schützen her, der ihren Kollegen Magnus angeschossen hat. Dabei trifft Kari auf die zugedröhnte Janne Nygård, die Tochter ihres Chefs. Schnell sind sich Jannes Vater und Kari einig, dass sie das Mädchen zu Arne in die Therapie schicken. Janne ist alles andere als begeistert von der Idee und interessiert sich für das Bild eines schwarz-gestrichenen Hauses, das über Arnes Schreibtisch hängt. Schnell findet sie heraus, dass es sich um ein ehemaliges, nun verlassenes Hotel an der Rabenschlucht handelt, in dem eine deutsche Familie wohnte. Eines Tages wurde dort die ältere Tochter vor den Augen ihrer Schwester von einem maskierten Mann mit dem Messer schwer verletzt und in die Rabenschlucht geworfen. Der herbeieilende Vater versuchte, seine Tochter zu retten und stürzte schließlich zusammen mit ihr in die Schlucht. Fasziniert und geradezu angezogen von dem düsteren Hotel beginnen Janne und auch Arne Nachforschungen anzustellen. Beide begeben sich in große Gefahr, denn das Hotel ist wahrlich „kein guter Ort“.
Bald stellt sich für alle Beteiligten die Frage: Können Orte das Unglück anziehen? Menschen werden von unheimlichen, düsteren Orten geradezu magisch angezogen. So geht es Janne, die nicht zuletzt ein Drogenproblem und Gewaltausbrüche hat. Ihre Neugier ist eine willkommene Ablenkung vor ihren Problemen und der anstehenden Therapie bei Arne Ericson.
Das Cover ist durch die unheilvollen, schwarzen Wolken geprägt von einer schaurigen Stimmung, die nur von einem roten Farbklecks in Form eines typischen norwegischen Hauses unterbrochen wird. Sofort fällt dem Leser der ungewöhnlich gestaltete Titel auf: das Kreuz, das sich mit dem letzten Buchstaben des Wortes Ort verbindet.
Der Autor hat mit Arne Ericson einen ungewöhnlichen Psychiater geschaffen, der sich durch seine Art sehr von anderen unterscheidet: er scheint noch recht jung zu sein und er setzt sich mit den Mythen und Bräuchen der Sami auseinander. Auch wenn er ungewöhnliche Methoden anwendet, hatte ich stets das Gefühl, dass er der Ruhepol der Handlung ist. Die Ermittlerin Kari Bergland ergänzt ihn mit ihrer Willensstärke und ihrer Hartnäckigkeit ganz gelungen. Bernhard Stäber hat bereits zwei Thriller mit diesen beiden Charakteren geschrieben, die ich jedoch nicht gelesen habe. Trotzdem hatte ich zu keiner Zeit, Mühe der Handlung zu folgen. Mit den Rückblicken in Arnes Leben habe ich ihn mir gut vorstellen können. Der flüssige und fesselnde Schreibstil des Autors hat mich mitten in die Handlung gezogen und die Spannung riss nie ab. Es fiel mir schwer, das Buch zur Seite zu legen – so hat es mich in seinen Bann gezogen. Die Charaktere sind durchweg glaubwürdig und Arne und Kari sehr sympathisch. Als Drogenkonsumentin ist Janne wirklich unberechenbar und geheimnisvoll dargestellt. Und nicht zuletzt sind die Rabenschlucht und das schwarze Hotel so bildlich beschrieben, dass ich das Grauen von Janne fühlen konnte. Die Aufklärung des Falles endet mit einem lauten Knall und war so nicht vorhersehbar. Meine Frage aus meinem Leseeindruck „Kann ein deutscher Autor so schreiben wie ein skandinavischer?“ kann ich kurz und bündig mit „JA!“ beantworten. Mich hat dieser Thriller von Anfang an gepackt, fasziniert und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ich kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen.

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wampy wampy

Veröffentlicht am 11.09.2017

zu viele Nebenhandlungen

Buchmeinung zu Bernhard Stäber – Kein guter Ort

„Kein guter Ort“ ist ein Thriller von Bernhard Stäber, der 2017 bei beTHRILLED by Bastei Entertainment erschienen ist. Dies ist der dritte Band um den Psychologen ... …mehr

Buchmeinung zu Bernhard Stäber – Kein guter Ort

„Kein guter Ort“ ist ein Thriller von Bernhard Stäber, der 2017 bei beTHRILLED by Bastei Entertainment erschienen ist. Dies ist der dritte Band um den Psychologen Arne Eriksen.

Zum Autor:
Bernhard Stäber, geboren 1967 in München, lebt und arbeitet im norwegischen Telemark. Er kann bereits auf mehrere Bücher zurückblicken, die er unter Pseudonym veröffentlicht hat, und lässt im vorliegenden Roman seine Erfahrungen als Auswanderer facettenreich einfließen.

Klappentext:
Spannender Norwegen-Krimi um ein verlassenes Hotel
Arne Eriksen ist nach seinem letzten Fall nach Südnorwegen gezogen und arbeitet dort als Psychiater an einer Klinik. Hier hört er auch von den mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Damals hat ein Unbekannter ein junges Mädchen vor den Augen seiner Schwester umgebracht. Doch nicht erst seit dieser Tat gilt die Rabenschlucht als ein Ort, an dem seit jeher schlimme Dinge geschehen. Der Ort und die Geschehnisse lassen den Psychologen nicht los und Arne stellt auf eigene Faust Nachforschungen zum tragischen Tod des jungen Mädchens an. Und muss feststellen, dass ihn sein Leben in Norwegen verändert hat: Er lässt sich immer mehr von seiner Intuition und den uralten Riten der Samen leiten - und kommt damit dem Täter so nah, dass er selbst in tödliche Gefahr gerät...

Meine Meinung:
Arne Eriksen ist Psychologe und hat einige Zeit bei der Volksgruppe der Samen zugebracht. Dort hat er erfahren, dass es Grenzbereiche gibt, die allein mit der klassischen Wissenschaft nicht erklärt werden können. So haben auch Orte eine Ausstrahlung, die er zu gewissen Zeiten wahrnehmen kann. In diesem Buch geht es um einen ungeklärten Todesfall nahe einem Hotel an der Rabenschlucht. Auch dieser Ort hat eine ungute Ausstrahlung. Mir waren die dauernden Hinweise auf die ungute Ausstrahlung des Ortes irgendwann zu viel. Die Hauptfigur ist sehr detailliert beschrieben, auch auf eine eine seiner Patientinnen wird näher eingegangen. Weiterhin spielt eine Polizistin, die er schon aus den vorherigen Fällen kennt, eine größere Rolle. Arne ist etwas zu glatt geraten. Er macht fast alles richtig und setzt sich auch privat für sein Umfeld ein. Seine Macken sind belanglos und ich empfand ihn als recht langweilig. Auch bei der Polizistin sind viele positive Eigenschaften zu erkennen, einzig seine Patientin ist nicht „weich gespült“. Sie hat mir von allen Figuren am besten gefallen. Es gibt recht viele Handlungsstränge, bei denen ich nicht immer den Nutzen für die Gesamthandlung erkennen konnte. Dadurch fällt die Spannung immer wieder ab. Zum Ende hin steigt die Spannung deutlich und der Autor präsentiert eine überraschende, aber auch eine fundierte Auflösung. Hier zeigt der Autor, was er kann. Insgesamt ist das Buch leicht lesbar und die Handlung wird aus mehreren Perspektiven betrachtet.

Fazit:
Leider hat mich dieses Werk nicht wirklich überzeugt. Den Figuren fehlte eine Prise „Schlechtigkeit“ und bei den vielen Nebenhandlungen hat sich der Autor etwas verzettelt. Beim Showdown zeigt er aber, dass er es besser kann. Meine Wertung lautet drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).

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Buecherwurm34 Buecherwurm34

Veröffentlicht am 08.09.2017

Das Hotel an der Rabenschlucht

Arne Eriksen, der in Südnorwegen als Psychiater in einer Klinik arbeitet, hört von den mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Ein unbekannter hat dort ein Mädchen vor den Augen seiner Schwester getötet. ... …mehr

Arne Eriksen, der in Südnorwegen als Psychiater in einer Klinik arbeitet, hört von den mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Ein unbekannter hat dort ein Mädchen vor den Augen seiner Schwester getötet. Die Rabenschlucht gilt als ein Ort, an dem seit jeher schlimme Dinge geschehen. Der Ort und die Geschehnisse lassen Arne nicht los. Auf eigene Faust stellt er Nachforschungen an.

Das war mein erster Band der Reihe mit Arne Eriksen. Die Story rund um das verlassene Hotel Rabenschlucht hat mir sehr gut gefallen. Es kommt Spannung auf und die Szenen sind gruselig und düster geschrieben, das schafft eine tolle Atmosphäre und lässt einen vollends in die Geschichte eintauchen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirken lebendig. Der Einstieg in das Buch war gut. Der Schreibstil ist flüssig und entsprechend der Story gestaltet. Mir hat es große Freude bereitet dieses Buch zu lesen.

Fazit

Solide und Spannend. Ich empfehle das Buch gerne weiter!

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Autor

Bernhard Stäber

Bernhard Stäber - Autor
© Rigmor Anita Pedersen

Bernhard  Stäber, geboren 1967 in München, lebt und arbeitet in der Provinz Telemark in Südnorwegen. Unter dem Pseudonym „Robin Gates“ hat er bereits mehrere Fantasyromane veröffentlicht. In seine Thriller-Reihe mit dem Psychologen Arne Eriksen lässt er seine Erfahrungen als Auswanderer facettenreich einfließen.   

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