Kein Sterbensort
 - Clare Donoghue - eBook

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6,99

inkl. MwSt.

be-eBooks
Thriller
416 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4290-1
Ersterscheinung: 01.02.2017

Kein Sterbensort

Übersetzt von Andreas Brandhorst

(16)

BENNET & LOCKYER ERMITTELN WIEDER ...
Jane Bennett, Detective Sergeant bei der Londoner Mordkommission, hat einen richtig schlechten Tag: Ihr Chef, Detective Inspector Mike Lockyer, ist immer noch erschüttert von dem Tod eines Opfers bei ihrem letzten Mordfall. Doch Jane hat daran zu knabbern, dass er ihr nicht genug vertraute, um dies zu verhindern.
Aber keiner der beiden kann es sich erlauben, der Vergangenheit hinterherzuhängen. Jane erhält einen Anruf: Ein ehemaliger Kollege ist verschwunden. Die Blutspuren in seinem Haus beweisen, dass er mindestens schwer verletzt ist. Sie haben keine Zeit zu verlieren.
Dann wird die Leiche eines jungen Mädchens auf einem Londoner Friedhof gefunden, und die knappen Ressourcen der Polizei müssen auf die beiden Fälle verteilt werden … oder gibt es einen Zusammenhang?
Der meisterhafte Thriller von Clare Donoghue: Jetzt als eBook bei beTHRILLED, das eBook-Imprint für spannende Seiten von Bastei Lübbe.
 
 
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    6,99 €

Rezensionen aus der Lesejury (16)

MarEich MarEich

Veröffentlicht am 08.08.2019

Guter Thriller, schwierige Umsetzung, hat Potenzial für mehr.

Guter Thriller, schwierige Umsetzung, hat Potenzial für mehr. Der aktuelle Fall beruht auf einem gefundenen Grab mit einer Frauenleiche. Alles sieht danach aus, dass die Frau lebendig begraben wurde. Eigentlich ... …mehr

Guter Thriller, schwierige Umsetzung, hat Potenzial für mehr. Der aktuelle Fall beruht auf einem gefundenen Grab mit einer Frauenleiche. Alles sieht danach aus, dass die Frau lebendig begraben wurde. Eigentlich ein interessanter Plot, dazu eine Ermittlerin die neben ihrer beruflichen Arbeit einen autistischen Sohn hat, der viel Aufmerksamkeit fordert. Leider blieb die Ausarbeitung sämtlicher Personen oberflächlich und auf der Strecke, weshalb mir die Nähe zu den handelnden Hauptfiguren fehlte. Da Detective Sergeant Jane Bennett bereits zuvor ermittelt hat, überschneiden sich Ereignisse aus den Vorbüchern, was wiederum dazu führt, dass ich stellenweise überhaupt keinen Plan hatte, worum es gerade ging. Kurze Rückschauen wären nicht schlecht gewesen, um ein besseres Verständnis für den Leser zu ermöglichen.
Plot selber finde ich interessant, auch dass Detective Sergeant Jane Bennett auf Spurensuche geht und man ihr zu Gute halten muss, dass sie sich bemüht. Einige Situationen waren nur schlecht nachvollziehbar, einige wirkten konstruiert. Aber ich muss auch sagen, dass ich schon schlechtere Thriller gelesen habe. Vielleicht werde ich mir irgendwann die Mühe machen, die Vorgänger zu lesen, denn eigentlich fand ich Bennett interessant und mal einen etwas anderen Ermittler.

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SaintGermain SaintGermain

Veröffentlicht am 29.06.2017

BENNET & LOCKYER 2 - Ein Experiment und ein lang zurückliegender Mord

Detective Sergeant Jane Bennett und ihr Chef, Detective Inspector Mike Lockyer haben kaum Zeit, ihren letzten Fall zu verarbeiten, als schon neue Ermittlungen auf sie warten. Ein ehemaliger Kollege ist ... …mehr

Detective Sergeant Jane Bennett und ihr Chef, Detective Inspector Mike Lockyer haben kaum Zeit, ihren letzten Fall zu verarbeiten, als schon neue Ermittlungen auf sie warten. Ein ehemaliger Kollege ist verschwunden und wenig später wird die Leiche eines jungen Mädchens entdeckt, in deren Nähe ein Schuh des Kollegen gefunden wurde. Zwei Fälle, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben scheinen.

Das Cover des Buches ist sehr gut gemacht und passt auch irgendwie zum Roman.

Dies ist zwar der 2. Fall des Ermittlerduos, für mich war es allerdings der erste. Darum verstand ich leider auch die vielen Andeutungen zum 1. Fall nicht wirklich.

Der ganze Fall war ganz schön verzwickt, trotzdem war (für mich zumindest) der Täter schon relativ früh klar; auch manch anderes war vorhersehbar. Nichtsdestotrotz konnte das Buch aber auch Spannung bieten.

Auch der Profiler der in dem Fall eingebunden wurde ergab keinen Sinn, er war völlig nutzlos.

Zudem waren einige Fehler zu bemerken:

- Ich glaube nicht, dass man mit einem gebrochenem Zungenbein wirklich sprechen kann.

- In einer Szene spürt jemand bei jemandem den Puls und beginnt mit einer Herzdruckmassage. - Die Sinnhaftigkeit hinter dieser Handlung ist absolut nicht gegeben, außerdem sollte man, wenn man schon reanimiert, auch beatmen.

Auch blieben für mich einige Fragen ungeklärt (z.B. Maggie und das Morphin).

Fazit: Spannender, aber vorhersehbarer Thriller mit kleinen Fehlern und oft auf den Vorgängerband bezogen.

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YH110BY YH110BY

Veröffentlicht am 12.03.2017

Toller Thriller, sehr zu empfehlen!

Jane ist Ermittlerin bei der Polizei in London und arbeitet zusammen mit ihrem Kollegen Mike an einem Fall. Dabei wurde eine Frau in einem etwas größeren Sarg lebendig unter der Erde begraben. Kurz nach ... …mehr

Jane ist Ermittlerin bei der Polizei in London und arbeitet zusammen mit ihrem Kollegen Mike an einem Fall. Dabei wurde eine Frau in einem etwas größeren Sarg lebendig unter der Erde begraben. Kurz nach dieser Entdeckung verschwindet ein pensionierter Kollege von Jane. In seiner Garage findet man Blutspuren von ihm. Beide Fälle haben einen gemeinsamen Nenner, den Jane und Mike nach einigen Tagen finden. Der Thriller hat mir ganz gut gefallen. Er ist zu Beginn und auch am Ende sehr spannend. Nur im mittleren Teil hat die Spannung etwas nachgelassen. Die Charaktere wurden gut beschrieben und man kann sich alles gut vorstellen. Auf jeden Fall werde ich auch weitere Thriller dieser Reihe lesen.

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Gluecksklee Gluecksklee

Veröffentlicht am 07.03.2017

Londoner Mordkommission auf der Jagd nach Monster

Ein verschwundener Polizist, ein Mädchen in einem Grab und unendlich viele Fragen, auf die Jane Bennett und ihr Vorgesetzter DI Lockyer Antworten finden müssen. So beginnt „Kein Sterbensort“ von Clare ... …mehr

Ein verschwundener Polizist, ein Mädchen in einem Grab und unendlich viele Fragen, auf die Jane Bennett und ihr Vorgesetzter DI Lockyer Antworten finden müssen. So beginnt „Kein Sterbensort“ von Clare Donoghue und damit beginnt der Thriller schon einmal extrem spannend. Zudem sind die beiden scheinbar nicht zusammenhängenden Fälle vielleicht gar nicht so unzusammenhängend wie es auf den ersten Blick erscheint.
Die Autorin hat den Thriller hinsichtlich der Dramaturgie meiner Meinung nach sehr geschickt aufgebaut. Neben der Sichtweise von Jane Bennett und ihren ermittelnden Kollegen erfährt man als Leser auch immer wieder einige Eindrücke aus Sicht der Opfer. Und dieser Perspektivenwechsel trägt dazu bei, den Spannungsbogen aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Mit Lockyer und Bennett hat Clare Donoghue zudem zwei Charaktere geschaffen, die mehrdimensional und mal mehr, mal weniger sympathisch sind. Wobei Jane zu Beginn des Thrillers deutlich besser weg kommt als ihr Vorgesetzter, der doch das eine oder andere zwischenmenschliche sprichwörtliche Fettnäpfen mitnimmt, wo immer er kann. Die Charaktere gewähren allerdings beide Einblicke in ihr Familienleben und ihr Inneres, sodass man unweigerlich Sympathien aufbaut und hofft, dass auch außerhalb des Falles alles gut geht für diese beiden Menschen.
Clare Donoghue gelingt es, durch einige geschickte Wendungen, den Spannungsbogen bis zum Ende des Thrillers aufrecht zu erhalten.
Was mich allerdings gestört hat bzw. das Leseerlebnis geschmälert hat, war der teilweise etwas gewöhnungsbedürftige Schreibstil. Manche Formulierungen wirkten gestelzt, extrem förmlich oder schlicht irritierend beim Lesen. Das mag aber eventuell an der Übersetzung liegen. Beispielsweise wird das Wort „dies“ sehr häufig verwendet und das meinem Empfinden nach in Sätzen, in denen man „dies“ nicht unbedingt die erste Wahl für eine Formulierung wäre. Allerdings reichen diese kleinen Irritationen nicht aus, um „Kein Sterbensort“ von Clare Donoghue nicht weiterzuempfehlen.
Ich komme in einem Gesamturteil auf 4 von 5 Sternen, der Abzug von einem Stern bezieht sich auf den o.g. Sachverhalt der für mich irritierenden Formulierungen, die aber vermutlich der Übersetzung geschuldet sein dürften.

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walli007 walli007

Veröffentlicht am 04.03.2017

Lewisham Monster

Lewisham ist ein Stadtteil von London und hier führen die Polizisten Jane Bennett und Mike Lockyer ihre Ermittlungen durch. Nach dem vorherigen Fall ist Lockyer irgendwie noch nicht wieder auf der Höhe ... …mehr

Lewisham ist ein Stadtteil von London und hier führen die Polizisten Jane Bennett und Mike Lockyer ihre Ermittlungen durch. Nach dem vorherigen Fall ist Lockyer irgendwie noch nicht wieder auf der Höhe und die Verantwortung fällt Jane Bennett zu. Gerade jetzt verschwindet ein Kollege, der seit ein paar Jahren in Pension ist. Ein Ereignis, das für die Familie sehr belastend ist, aber auch für die Polizisten, schließlich kennen sie den ehemaligen Kollegen. Auf der Suche stoßen sie per Zufall auf die Leiche einer jungen Frau. Zwei Fälle, die die Ermittler aufs Äußerste fordern.

Bei diesem Band handelt es sich um den zweiten Band der Reihe um Mike Lockyer und Jane Bennett. Zu Beginn wird einige Male Bezug auf den ersten Fall genommen, auf eine Art, die es sinnvoll erscheinen lässt, zunächst den ersten Band zu lesen. Zum Verständnis des laufenden Falles ist es allerdings zum Glück nicht zwingend erforderlich. Obwohl die Ermittler noch mit der Verarbeitung des vorherigen Geschehnisse beschäftigt und auch in ihrem Privatleben eingespannt sind, müssen sie sich mit hundertprozentigem Einsatz den neuen Untersuchungen widmen. Die Art wie die junge Frau gestorben ist, schließt die Vermutung nicht aus, dass Ähnliches wieder geschehen könnte. Und der verschwundene Ex-Kollege könnte verletzt sein. Es ist also Eile geboten. Doch zunächst geht es nicht so schnell voran wie die Ermittler es sich wünschen würden.

Die Leiden der Ermittler zu Beginn des Romans sind etwas schwierig nachzuvollziehen, wenn man den Vorgängerband nicht kennt. Dennoch sind die Vorgänge fesselnd beschrieben und vor allen Dingen Jane Bennett wirkt sehr lebendig und authentisch. Sie muss die Verantwortung übernehmen und stellt fest, dass es auch nicht so einfach ist, Leiterin der Ermittlungen zu sein und die Fäden in der Hand zu behalten. Bei der Koordination der Nachforschungen geht sie klug und besonnen vor, obwohl sie manchmal an die Belastungsgrenze gehen muss. Es geht ihr wie vielen Familienmenschen, das schlechte Gewissen wegen der Zeit, die sie nicht mit der Familie verbringt, nagt an ihr. Trotzdem kniet sie sich voll in die Ermittlungen. Zwei Fälle, die die Aufmerksamkeit fordern, akribische Untersuchungen, packend geschildert. Ein wenig auffällig könnte sein, dass Kapitel manchmal mit einem Cliffhanger enden und die folgenden Ereignisse aus der Rückschau geschildert werden. Hier muss man selbst entscheiden, ob das gefällt. Insgesamt bietet die Autorin mit Lockyer und Bennett ein Ermittler-Duo, von dem man gerne mehr lesen möchte und einen fesselnden Kriminalfall, der einige Überraschungen aufweist.

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Autorin

Clare Donoghue

Clare Donoghue - Autor
© Clare Donoghue

Clare Donoghue arbeitete lange Zeit bei einer Anwaltskanzlei in London, bevor sie in ihre Heimatstadt Somerset zurückzog, um dort einen Abschluss in Creative Writing an der Bath Spa University zu machen. Seither widmet sie sich dem Schreiben von Spannungsliteratur.

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