Die Saar-Töchter - Zeiten der Sehnsucht
 - Katja Dörr - POD

ab
29.07.2024
erhältlich

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14,99

inkl. MwSt.

beHEARTBEAT
Taschenbuch
Saga
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7413-0438-5
Ersterscheinung: 29.07.2024

Die Saar-Töchter - Zeiten der Sehnsucht

Band 1 der Reihe "Eine mitreißende Familien-Saga im Bergbau"

(17)

Eine Liebe gegen alle Widerstände.

München, 1848: Die junge Elisabeth Mosner hat als Tochter eines angesehenen Ingenieurs ein schönes Leben. Sie liebt die Natur und das Malen. Doch ihr Vater soll im saarpfälzischen St. Ingbert, einer aufstrebenden Bergbauregion, beim Fertigstellen einer Eisenbahnlinie helfen. Für Elisabeth ist das ein herber Schlag: Statt ländlicher Idylle warten Dampfmaschinen und Kohlenstaub. Kann sie dennoch ihr Glück finden – und vielleicht sogar die Liebe?

Der Auftakt der emotionalen Familiensaga vor dem Hintergrund des beginnenden Bergbaus. Ein Gesellschaftsporträt. Eine mitreißende Liebesgeschichte. Der Weg einer mutigen Frau.

beHEARTBEAT – Herzklopfen garantiert.

Rezensionen aus der Lesejury (17)

appleberry_reads appleberry_reads

Veröffentlicht am 18.03.2024

>Freiheit und Unabhängigkeit. Wie elementar diese beiden Zutaten doch für ein glückliches Leben waren und wie willkürlich sie scheinbar unter den Menschen verteilt wurden.<

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich mag sehr gerne Historische Romane und auch gerade der Zeitraum der 1800er, gefällt mir sehr gut.

Elisa, auf ihrem Weg zu dem Leben das sie sich erträumt, ein Stück ... …mehr

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich mag sehr gerne Historische Romane und auch gerade der Zeitraum der 1800er, gefällt mir sehr gut.

Elisa, auf ihrem Weg zu dem Leben das sie sich erträumt, ein Stück begleiten zu dürfen, hat sehr viel Spaß gemacht. Die Charaktere waren alle durchweg liebenswert. Sogar Elisas kalter und strenger Vater, erwärmt einem von Zeit zu Zeit das Herz.
Zu sehen wie Elisa und ihr Bruder Joseph zusammenhalten war auch ein kleines Highlight für mich.
Die Charakterentwicklungen von Elisa, Joseph umd auch Gerd, Elisas Vater, waren schön zu sehen. Wirkt zb Joseph zu beginn sehr wütend und unsympathisch, hat sich dieses Bild im Laufe der Geschichte geändert und er wurde mir viel sympathischer.

Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen und das Lesen hat sehr viel Spaß gemacht.
Ich bin auch schon sehr darauf gespannt, wie es mit Elisas Familie weitergeht und freue mich auf den zweiten Band.

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mabuerele mabuerele

Veröffentlicht am 13.06.2024

Mehr als eine Familiengeschichte

„...Gerd Mosner gehörte nicht zu der Sorte Menschen, die man nicht warten ließ, ganz egal, ob man sein Angestellter oder sein Verwandter war...“

Das weiß auch seine 17jährige Tochter Elisa, die sich deshalb ... …mehr

„...Gerd Mosner gehörte nicht zu der Sorte Menschen, die man nicht warten ließ, ganz egal, ob man sein Angestellter oder sein Verwandter war...“

Das weiß auch seine 17jährige Tochter Elisa, die sich deshalb auf den Weg zu ihm macht. Dass dieser 24. Dezember 1848 mit einer unerwarteten Überraschung daherkommt, ahnt sie nicht.
Die Autorin hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet und lässt sich flott lesen.
Im Mittelpunkt steht der Ingenieur Gerd Mosner mit seiner Familie. Er ist, wie zur damaligen Zeit üblich, ganz Herr im Haus. Aus dem Grund informiert er auch sehr kurzfristig seine Familie, dass ein Umzug von München nach St. Ingbert bevorsteht. In der Saarpfalz soll er beim Aufbau der Eisenbahnlinie helfen, die für den Abtransport der Kohle gebraucht wird.
Die Familienverhältnisse erweisen sich als schwierig.

„Irgendwie war ihre Mutter war stets anwesend, aber selten wirklich präsent...“
Elisa hofft, dass Leo, ihr Freund, sie bald als seine Braut zurück nach München holt. Ihrem Bruder Joseph wird vom Vater die Rückkehr nach Frankreich zum Studium verwehrt. Was dort vorgefallen ist, erfahre ich erst später.
Das Leben an der Saar lässt Elisa ihre Freiheit vermissen. Sie fühlt sich im Haus wie in einem goldenen Käfig. Nur heimlich getraut sie sich, Ausflüge in den nahen Wald zu machen. Dort lernt sie den Bauern Peter kennen. Sie gibt sich ihm gegenüber als Dienstmädchen aus.
Gut werden die Verhältnisse der damaligen Zeit dargestellt. Als Ingenieur gehört Gerd Mosner zur gehobenen Bürgerschicht. Materielle Not kennen er und seine Familie nicht. Dafür gibt es gesellschaftliche Regeln, die es zu beachten gilt und die er bei seinen Kindern strikt durchsetzt.
Joseph lebt mit Vater und Bruder auf einem Bauernhof. Das heißt harte Arbeit und wenig Geld. Er träumt davon, Bergmann zu werden. Denen werden manch Privilegien zugebilligt, denn sie werden dringen gebraucht. Trotzdem ist die Arbeit schwer und gefährlich. Sein Vater aber will davon nichts wissen.
Viel zu selten kommt es zu tiefgründigen Gesprächen zwischen Vater und Tochter.

„...Ich habe das Gefühl, dass in diesem Land überhaupt nichts mehr nach Plan läuft, und das schon eine Weile...“

Es muss eine Menge passieren, bis sich die Verhältnisse in der Familie klären und jeder seinen Weg findet.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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Alesia Alesia

Veröffentlicht am 08.06.2024

Von München nach St.Ingbert

Die junge Elisabeth Mosner muss mit ihrer Familie von München an die Saar ziehen, da ihr Vater, ein angesehener Architekt, dort mit dem Bau der Pfälzischen Ludwigsbahn beauftragt wurde. So geht es für ... …mehr

Die junge Elisabeth Mosner muss mit ihrer Familie von München an die Saar ziehen, da ihr Vater, ein angesehener Architekt, dort mit dem Bau der Pfälzischen Ludwigsbahn beauftragt wurde. So geht es für Elisabeth und ihre Geschwister nach St.Ingbert. Eine Region, die zwar zu Bayern gehört, aber mit Bergbau und Industrie so ganz anders ist, als Elisas geliebtes München. In dem Bauern Peter, dessen Traum es ist Bergmann zu werden, findet Elisa schon bald jemand, der sie ihr Heimweh vergessen lässt. Allerdings stehen Standesunterschied und die Erwartungen Elisas strengen Vaters zwischen den beiden.

Die Saar-Töchter - Zeiten der Sehnsucht von Katja Dörr ist der erste Band einer Dilogie und Familiensaga/ Liebesgeschichte vor historisch, saarländischen Hintergrund. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, flüssig lesbar und passt vom Stil und Ausdrucksweise zu einem historischen Roman. Da sich die Handlung auf Elisas Perspektive beschränkt, die einen Großteil ihrer Zeit alleine auf dem Anwesen der Familie verbringt, fehlt allerdings etwas Abwechslung bzw. Spannung. Auch hätte es für mich noch etwas mehr Lokalklorit bzw. Geschichte seinen dürfen. St. Ingbert und die damals aufstrebende Bergbau und Industrieregion bleiben etwas zu sehr im Hintergrund. Elisa selbst ist authentisch und sympathisch gestaltet. Eine junge Frau zwischen gesellschaftlichen Zwängen und dem Streben nach Selbstbestimmung. Auf jeden Fall ist auch mein Interesse am zweiten Teil der Reihe geweckt.

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carmensbuecherkabinett carmensbuecherkabinett

Veröffentlicht am 06.06.2024

Ein selbstbestimmtes Leben

München/St. Ingbert 1848: Die junge Elisabeth Mosner lebt mit ihrer Familie ein privilegiertes Leben. Ihr Vater ist Ingenieur und kann sich mittlerweile seine Aufträge aussuchen. Sein neuster Auftrag führt ... …mehr

München/St. Ingbert 1848: Die junge Elisabeth Mosner lebt mit ihrer Familie ein privilegiertes Leben. Ihr Vater ist Ingenieur und kann sich mittlerweile seine Aufträge aussuchen. Sein neuster Auftrag führt ihn jedoch von München ins beschauliche Saarland. Hier soll er bei der Fertigstellung einer Eisenbahnlinie helfen. Da die Entfernung sehr groß ist, zieht die Familie ins Saarland um. Elisabeth ist geknickt, nicht nur der Ortswechsel macht ihr zu schaffen, sondern auch Liebeskummer plagt sie. Kann sie im Saarland ihr Glück finden?

Die Geschichte beginnt in München und mit der Vorstellung der Familienmitglieder. Der Vater ist eher ein Patriarch, der alles bestimmt und durchsetzt, so auch der Umzug ins Saarland. Seine drei Kinder müssen ihm ebenso wie seine Frau folgen. Doch nicht jeder ist von der Idee, in eine Bergbauregion zu ziehen begeistert und es gibt so manche Reibungspunkte.

Die Autorin Katja Dörr erzählt die Geschichte ausschließlich aus der Sicht von Elisabeth. Dadurch ist der Blick auf die Handlung etwas eindimensional und man beschäftigt sich vor allem mit Elisabeth und ihren Gedanken. Zwar ist Elisabeth dadurch sehr gut ausgearbeitet, jedoch kommen die anderen Protagonisten etwas zu kurz. Vor allem die Mutter und Elisabeths kleine Schwester verschwinden nahezu im Hintergrund.

Elisabeth ist eine junge taffe Frau, die ihren Weg im Leben sucht. Der Umzug stellt einen neunen Lebensabschnitt dar, der viele Veränderungen mit sich bringt.

Die Geschichte ist spannend und flüssig zu lesen. Ich hätte mir ein wenig mehr Lokalkolorit gewünscht, damit man beim Lesen etwas mehr vom Saarland und dem Bergbau mitbekommt. Natürlich ist da etwas schwieriger, wenn man mit dem Fokus auf Elisabeth bleibt. Dennoch ist es eine spannende Geschichte, die so manche Überraschung, Wendung und Schreckensmoment in sich birgt.

Fazit:

Der Auftakt einer Familien-Saga, die in München in Anfang nimmt und dann im Saarland sich verfestigt.

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Kyra112 Kyra112

Veröffentlicht am 03.06.2024

Eine Liebe an der Saar

Elisa träumt von einer Ehe mit Leo und wünscht sich nichts sehnlicher. Doch dann zieht ihre Familie ins weit entfernte St. Ingbert und Elisa hört nichts mehr von Leo.
Im Umfeld ihres neuen Heims begegnet ... …mehr

Elisa träumt von einer Ehe mit Leo und wünscht sich nichts sehnlicher. Doch dann zieht ihre Familie ins weit entfernte St. Ingbert und Elisa hört nichts mehr von Leo.
Im Umfeld ihres neuen Heims begegnet sie dem Bauern Peter, der von einer Zukunft als Bergmann träumt. Aber auch Elisas Bruder muss seine Zukunft im Bergbau finden. Ein unvorhersehbares Ereignis verbindet die drei miteinander, was nicht ohne Einfluss auf ihr weiteres Leben bleibt.

„Die Saar-Töchter - Zeiten der Sehnsucht“ ist der erste Band der Dilogie um Peter und Elisabeth von Katja Dörr.
Im Cover des Buches findet man das typische Element der Bergbauregion um die Saar wieder, einen Förderturm eines Schachts, was mir sehr gut gefällt.
Der Schreibstil Katja Dörrs ist sehr angenehm, flüssig und nachvollziehbar, sodass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe.
Der Charakter der Elisabeth ist sehr angenehm und trotz ihrer Herkunft auch sehr bodenständig. 
Auch die weiteren beschriebenen Personen sind von ihren Charakterzügen nachvollziehbar und passen sich gut in die Geschichte ein.
Ich finde dennoch, dass die Geschichte sehr oberflächlich ist. Viele Dinge, wie bspw. das Verhalten der Mutter wird spät und dann von jetzt auf gleich erklärt. Auch der gesellschaftliche Umgang, der bei einer Familie wie der der Mosners selbstverständlich sein sollte, wird nicht annähernd beschrieben, sondern eher eine isolierte Familie ohne jeglichen sozialen Kontakt.
Auch wenn der Name und die Beschreibung auf die Saar-Region und ihren bergbaulichen Wirtschaftszweig hinweisen bzw. auf die Entwicklung der Eisenbahn in dieser Region, spielen diese Faktoren in der Geschichte nur eine rudimentäre Rolle. 
Die Geschichte um Elisa und Peter entwickelt sich am Anfang langsam, aber gerade zum Ende hin überschlägt sie sich regelrecht und geht m.E. viel zu schnell.

Mein Fazit: Die Idee um die Geschichte gefällt mir wirklich super, allerdings ist mir die Geschichte etwas zu oberflächlich. Die Geschichte hat sehr viel Potential und ich würde mir für den zweiten Teil wünschen, dass die Autorin etwas mehr ins Detail geht, denn trotz der o.g. Punkte hat mir das Buch dennoch ganz gut gefallen. Auf jeden Fall eine interessante Geschichte für alle Fans historischer Romane.

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Autorin

Katja Dörr

Katja Dörr kommt aus dem beschaulichen Saarland, von wo aus sie ihre Figuren gern quer durch Deutschland oder gleich um die halbe Welt streifen lässt. Sie studierte in Trier und Nottingham Jura und arbeitet als Syndikusrechtsanwältin für ein großes Handelsunternehmen. Katja lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Saarbrücken. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin spielt sie am liebsten Gitarre und Bass, besucht Konzerte oder macht lange Spaziergänge mit ihrem Hund Lenny. Wer mehr …

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