Hummelstich - Casanova muss sterben
 - Katharina Schendel - POD
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8,90

inkl. MwSt.

beTHRILLED
Taschenbuch
Krimis
198 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7413-0221-3
Ersterscheinung: 28.10.2020

Hummelstich - Casanova muss sterben

Provinzkrimi
Band 2 der Reihe "Bea von Maarstein ermittelt"

(10)

Der alternde Casanova Harald Stenz wird tot in seinem Bett aufgefunden. Hat er sich etwa zu viel zugemutet? Für den herbeigerufenen Kommissar Pfeiffer von der Bad Frankenberger Mordkommission ist die Sache schnell klar: Herzversagen infolge andauernden Beischlafs. Ohne weitere Ermittlungen wird der Fall zu den Akten gelegt. Aber Hobbydetektivin Bea von Maarstein ist da anderer Meinung. Zusammen mit dem Dorfpolizisten Sven Grüneis und ihrem Papagei Dr. Jekyll begibt sie sich auf Spurensuche ...

Rezensionen aus der Lesejury (10)

SternenstaubHH SternenstaubHH

Veröffentlicht am 16.11.2020

Mord in Hummelstich

Diese Folge der Buchreihe Hummelstich war meine erste und mit Sicherheit nicht die letzte. Provinzkrimis und vor allem Wohlfühlkrimis finde ich sehr ansprechend und so musste ich der Neugier nachgehen ... …mehr

Diese Folge der Buchreihe Hummelstich war meine erste und mit Sicherheit nicht die letzte. Provinzkrimis und vor allem Wohlfühlkrimis finde ich sehr ansprechend und so musste ich der Neugier nachgehen und dieses Buch lesen. Casanova (Harald Stenz) ist tot. War es Herzversagen ? Das kann sich die Hobbydetektivin Bea von Maarstein nicht vorstellen und beginnt mit ihren Ermittlungen. Denn die Antwort auf seinen Tod ist in seiner bewegten Vergangenheit zu finden. Was ich an diesem Buch so toll fand war neben den Charakteren auch der Schreubstil der Autorin. Sie schafft es eine angenehme Wohlfühlatmosphäre zu erschaffen. Hummelstich wird lebendig mitsamt seiner grandiosen Figuren wie der 63-jährigen Bea von Maarstein und ihrem persönlichkeitsgestören Papagei. Spannend wurde es auch, aber die Handlung ist doch eher ruhig und idyllisch. Ein richtiges Cosycrime.

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dru07 dru07

Veröffentlicht am 07.11.2020

lustig

Im friedlichen Hummelstich wird der alternde Casanova Harald Stenz tot aufgefunden. Sven Grüneis, der Dorfpolizist, holt Kommissar Pfeiffer von der Bad Frankenberger Mordkommission herbei. Für diesen scheint ... …mehr

Im friedlichen Hummelstich wird der alternde Casanova Harald Stenz tot aufgefunden. Sven Grüneis, der Dorfpolizist, holt Kommissar Pfeiffer von der Bad Frankenberger Mordkommission herbei. Für diesen scheint der Fall klar zu sein: Herzversagen infolge andauernden Beischlafes. Ohne weiter zu Ermitteln wird der Totenschein auf natürlichen Tot ausgestellt und der Fall zu den Akten gelegt. Sven und die Hobbydetektivin Bea von Maarstein sind da anderer Meinung. Zusammen begeben sie sich auf Spurensuche.

Das Buch fand ich total gut und witzig. Es war nicht nur spannend und flüssig geschrieben, es war auch total witzig. Die Hühner waren zum totlachen. Bea´s Papagei Dr. Jekyll war ja der Hammer. Er hat ja auch einen Fall gelöst und die Schurken hinter „Gitter“ gebracht. Bea und Sven glaubten ja nicht an einen normalen Tot, aber Kommissar Pfeiffer wollte ja den Fall schnell zu den Akten legen und hat alle Hinweise „übersehen“ besser gesagt, er wollte sie nicht sehen. So mussten die beiden wohl oder übel selbst ermitteln. Doch wer hat Harald umgebracht? Ich wusste es nicht und war somit auf die Auflösung gespannt. Freu mich schon auf den nächsten Fall der beiden. 4 von 5*.

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clara25 clara25

Veröffentlicht am 29.06.2022

Casanova muss sterben

Bea kann es einfach nicht lassen und klingt sich in die Ermittlungen zum Tod des stadtbekannten Casanovas Harald Stenz ein. Denn das Ergebnis der polizeilichen Untersuchung kann Bea einfach nicht akzeptieren. ... …mehr

Bea kann es einfach nicht lassen und klingt sich in die Ermittlungen zum Tod des stadtbekannten Casanovas Harald Stenz ein. Denn das Ergebnis der polizeilichen Untersuchung kann Bea einfach nicht akzeptieren. Also begibt sie sich kurzerhand gemeinsam mit Papagei Dr. Jekyll und Dorfpolizist Grüneis auf Tätersuche...

Der Autorin gelingt es, trotz der schlimmen Tat, die Geschichte leicht und mit einem Augenzwickern zu erzählen. Genau so, wie ich mir einen CosyCrime auch vorstelle. Die dörfliche Atmosphäre mit all ihren skurillen Charakteren passen wunderbar zusammen und Bea und ihr Papagei geben schon ein wirklich sonderbares, aber witziges Duo ab.

Mich hat das Buch gut unterhalten und somit empfehle ich es auch gern weiter und vergebe 3.5 von 5 Sterne.

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hexe2408 hexe2408

Veröffentlicht am 16.11.2020

locker-leichter Provinzkrimi mit Witz und Charme

Achtung: zweiter Band! Die Geschichte wird nicht direkt fortgesetzt, aber man kennt natürlich schon einige der Figuren, die sich in der Zwischenzeit teilweise auch weiterentwickelt haben. Es ist nicht ... …mehr

Achtung: zweiter Band! Die Geschichte wird nicht direkt fortgesetzt, aber man kennt natürlich schon einige der Figuren, die sich in der Zwischenzeit teilweise auch weiterentwickelt haben. Es ist nicht so, dass man Band zwei nicht versteht, wenn man das erste Buch nicht kennt, für die Zusammenhänge in der Handlung ist es aber sicher schöner, mit „Ein Mord kommt selten allein“ zu beginnen

Ein Jahr ist vergangen seitdem im beschaulichen Hummstelstich gewaltsame Morde die Dorfgemeinschaft erschütterten. Der damals sehr unerfahrene Polizist Sven Grüneis bekam bei seinen Ermittlungen Hilfe von Bea von Maarstein und gemeinsam gelang es ihnen, die Verbrechen restlos aufzuklären. Nun gibt es einen weiteren Toten, der ihnen Rätsel aufgibt. Ist Harald Stenz wirklich eines natürlichen Todes gestorben? Hat er sich vielleicht übernommen mit seinen zahlreichen Frauengeschichten und seinem schwachen Herzen damit zu viel zugemutet? Oder steckt vielleicht doch mehr dahinter und es hat jemand nachgeholfen?
Ein neuer Fall für Bea und Sven, die wieder als Team agieren.

Band eins der Reihe hatte ich als Hörbuch gehört und ich mochte die ausdrucksstarke Erzählweise von Gabriele Blum richtig gern. Die humorvollen Passagen wurden sehr lebendig vorgetragen und haben dadurch besser auf mich gewirkt, als jetzt, wo ich das Buch gelesen habe. Katharina Schendel schreibt wieder mit einer angenehmen Lockerheit, die der durchaus ernsten Thematik trotzdem Leichtigkeit verpasst. Mit Witz und Charme erzählt sie, wie Bea und Sven sich erneut auf Spurensuche begeben und was ihnen dabei alles passiert. Viele unterschiedliche Dorfbewohner, aber auch Tiere spielen dabei eine Rolle und zwischendurch entsteht ziemliches Chaos. Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen, trotzdem musste ich für mich persönlich feststellen, dass mir die Hörbuchvariante einfach besser gefallen hat. Da ist die Handlung besser und intensiver bei mir angekommen und auch die humorvollen Szenen konnten ihre Wirkung voll entfalten. Beim selbst Lesen habe ich die witzigen Vergleiche, die verbrecherisch agierenden Tiere und die manchmal etwas verschrobenen Dorfbewohner zwar auch erlebt, aber es war eben einfach anders. Ich denke auch nicht, dass das Buch schwächer war, als Band eins, aber es ist bei mir eben einfach nicht so angekommen. Beim nächsten Mal gibt es dann vielleicht doch einfach wieder ein Hörbuch, bei dem schon allein durch die Betonung und die Vortragsweise die Inhalte der Geschichte mehr so auf mich wirken, wie es gewünscht ist.

In Hummelstich ist vieles so, wie man es sich in einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft vorstellt, aber es gibt eben auch Menschen, die aus der Reihe fallen, die Intrigen planen, die Verschwörungen anzetteln und illegale Aktionen planen. Auch am noch so idyllischsten Örtchen machen die Bösewichte eben nicht Halt. Sven Grüneis hat sich weiterentwickelt und ist längst nicht mehr so naiv und unbedarft, wie noch im ersten Fall, in dem er gemeinsam mit Bea von Maarstein ermittelt hat. Er hinterfragt mehr, zweifelt, ist skeptisch und hat trotzdem einen Großteil seiner angenehmen Art behalten. Ohne Bea wäre er in einigen Momenten aber wohl trotzdem noch aufgeschmissen, denn so überladen mit Verbrechen ist Hummelstich nun auch nicht, dass er in dem Jahr alles lernen könnte, was man anderswo erleben würde. Im Laufe der Ermittlungen sind die beiden auf verschiedene Hinweise gestoßen, die auf unterschiedliche Personen hingedeutet haben. Und auch wenn am Ende nicht immer alles mit dem Fall zu tun hatte, so wurden dabei doch einige Geheimnisse und Verstrickungen aufgedeckt. Es war wieder schön die beiden zu begleiten und dabei auch einige der anderen Dorfbewohner wieder zu sehen bzw. neu kennen zu lernen. Die Figuren ergeben eine sehr bunte und lebendige Mischung, die immer mal wieder für eine Überraschung gut ist. Eine besondere Note verleihen die tierischen Aktionen der Geschichte. Auf unterschiedliche Weise spielen die Haus- und Hoftiere der Bewohner eine Rolle, zu viel möchte ich dazu aber nicht verraten. Auch der Ara Dr. Jekyll bekommt wieder seine Auftritte, auch wenn er insgesamt etwas weniger intensiv vertreten war, als in Band eins. Bei ihm hat mir ganz besonders die tolle Stimmlage gefehlt, die seine Äußerungen im Hörbuch toll unterstützt hat.

Gut gefallen haben mir die Verknüpfungen von Kapitelnummerierung, Kapitelnamen und Inhalt der Handlung. Die Kapitel sind ja fortlaufend nummeriert und in jedem Kapitel ist diese Zahl dann auf ganz unterschiedliche Weise mit eingebunden. Das hat mir schon im ersten Band gut gefallen. Am Ende des eBooks befindet sich auch noch mal eine Übersicht an Wörtern, die einem vielleicht nicht so geläufig sind bzw. die im „Hummelstichler-Dorfslang“ im Buch vorkommen und was sie bedeuten. Die allermeisten haben sich aber aus dem Zusammenhang in der Handlung auch erschlossen und viele der Bezeichnungen kannte ich persönlich auch.
Fazit

Ein unterhaltsamer Provinzkrimi, in dem trotz Todesfall die Leichtigkeit in der Geschichte nie verloren geht. Mit viel Witz und Charme lässt die Autorin ihre Figuren agieren und auf die Suche nach der Wahrheit gehen. Mir hat die Hörbuchvariante besser gefallen, weil es bei mir einfach intensiver angekommen ist und es noch abwechslungsreicher und lebendiger war, die Charaktere und Tiere zu begleiten, aber auch gelesen hat die Geschichte durchaus Spaß gemacht, auch wenn vielleicht nicht jede humorvolle Passage die volle Wirkung bei mir erzielt hat. Insgesamt sind ernstere, blutigere Krimis und Thriller aber vielleicht auch mehr meins, als die lockere Variante.

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JeanetteBuechereule JeanetteBuechereule

Veröffentlicht am 09.11.2020

Albern

Der dorfbekannte Casanova Harald Stenz liegt tot in seinem Bett. Herzversagen, sagt der zuständige Kommissar. Doch Bea von Maarstein wittert einen Mord. Zusammen mit dem Dorfpolizisten Sven macht sie sich ... …mehr

Der dorfbekannte Casanova Harald Stenz liegt tot in seinem Bett. Herzversagen, sagt der zuständige Kommissar. Doch Bea von Maarstein wittert einen Mord. Zusammen mit dem Dorfpolizisten Sven macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder.

"Casanova muss sterben" ist der zweite Band der Hummelstich-Serie. Ich habe den ersten nicht gelesen, aber im Text gab es ausreichend Erklärungen, sodass man nicht zwingend mit Band eins starten muss. Die Fälle sind ohnehin in sich abgeschlossen.

Leider bin ich mit diesem Krimi nicht wirklich warm geworden. Obwohl ich humorvolle Krimis mag, konnte mich dieser hier nicht abholen. Das Eigenleben der Tiere war mir einfach zu viel, zum Beispiel gibt es ausführliche Schilderungen einer diebischen Hühnerbande, die ich einfach nur albern fand. Wegen solchen nebensächlichen Szenen war ich so genervt von dem Buch, dass ich mich gar nicht mehr richtig auf den Kriminalfall einlassen konnte, obwohl der gar nicht schlecht konstruiert war für solch einen kurzen Krimi. Jedenfalls wird "Casanova muss sterben" für mich der erste und letzte Band dieser Reihe bleiben.

Fazit: Mir persönlich war das Buch zu albern, drei Sterne.

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Autorin

Katharina Schendel

Katharina Schendel - Autor
© Katharina Schendel

Katharina Schendel wurde an der Küste geboren, hat fränkische Vorfahren und mag alles, was schief ist. Nach ihrer Schulzeit verbrachte sie mehrere Jahre in Metropolen wie Tokio und London. Heute lebt sie mit ihrer Familie in einer thüringischen Kleinstadt und geht mit Leidenschaft dem Schreiben von Kriminalromanen nach.

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