Andreas Moster - Autor
© Tomas Rodriguez

Autor

Andreas Moster

Andreas Moster lebt als Übersetzer in Hamburg. "Wir leben hier, seit wir geboren sind" ist sein erster Roman.

Steckbrief

Andreas Moster erzählt im Autorensteckbrief über sein Debüt „Wir leben hier, seit wir geboren sind“.

Lieblingssatz aus dem Buch: „Wir liegen am Fluss und träumen von Dingen, die hätten sein können, aber nicht sind.“Die Stelle im Buch, die am schwierigsten zu schreiben war: Die Schlussszene im Steinbruch.Der optimale Soundtrack zum Buch: Da ich selbst beim Lesen keine Musik höre: Stille, kreischende...

Lieblingssatz aus dem Buch:
„Wir liegen am Fluss und träumen von Dingen, die hätten sein können, aber nicht sind.“
Die Stelle im Buch, die am schwierigsten zu schreiben war:
Die Schlussszene im Steinbruch.
Der optimale Soundtrack zum Buch:
Da ich selbst beim Lesen keine Musik höre: Stille, kreischende Raben.
Der perfekte Ort, um das Buch zu lesen:
Ein karges Pensionszimmer in einem abgelegenen Bergdorf.
Welchem Prominenten würden Sie Ihr Buch gern überreichen und welche Widmung stünde drin?
Helge Schneider, „Lieber Herr Schneider, gegen den wackelnden Tisch in der Küche hier dieses Buch, es ist solide produziert und hält hoffentlich ein Leben lang.“
Was darf beim Schreiben auf keinen Fall fehlen – abgesehen von Rechner, Schreibmaschine oder Stift?
Konzentration, Bereitschaft.
Was ist schöner: den letzten Satz zu Ende gebracht zu haben oder das fertige Buch in Händen zu halten?
Da nach dem letzten Satz ja noch das Lektorat kommt, was sich noch eine ganze Weile hinziehen kann, eher das Buch in den Händen.
Wer oder was hilft, wenn es mal schwierig ist, weiterzuschreiben?
Vom Schreibtisch aufstehen, rausgehen, etwas anderes machen, aber gedanklich nie aus dem Text heraustreten, immer drinbleiben.
Was war zuerst da: die Story oder eine Figur aus dem Buch?
Der erste Satz, so wie er heute noch im Buch steht, „Ein Mann kommt in unser Dorf und dreht die Steine um und die Köpfe der Mädchen.“ Von diesem Satz ging alles aus, Story und Figuren haben sich erst daraus entwickelt.
Wie wichtig sind Freunde, Familie, Berater beim Schreiben?
Familie und Freunde nur insofern, als sie ein normales, stabiles Umfeld schaffen. Über das Schreiben an sich gibt es keine Kommunikation. Eine große, unschätzbare Hilfe war in meinem Fall natürlich meine Lektorin, die mich von der Rohfassung bis zum endgültigen Text immer wieder in der Spur gehalten hat.
Lieber akkurat durchplanen oder erstmal drauflosschreiben?
Sowohl als auch. Aber der Text verlangt meistens bestimmte Dinge oder Richtungen, die ich nicht vorher planen kann.
Welche Farbe hätte das Cover auf keinen Fall haben dürfen?
Pink?
Wer das Buch liest, fühlt sich nach der letzten Seite…?

Ordentlich durchgeschüttelt und hoffentlich den Figuren gegenüber nicht gleichgültig.

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