Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte
 - Anna Basener - PB

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16,90

Eichborn
Paperback
Litcom
316 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8479-0625-4
Ersterscheinung: 16.03.2017

Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte

(36)

„Rotzig und respektlos, sexy und sentimental, spannend und politisch unkorrekt.“ FRANK GOOSEN
Die Omma ist eine Ruhrpottikone. Sie war mal Wirtschafterin im Puff, bis sie den brutalen Zuhälter nicht mehr ertragen und ihn kurzerhand mit einer Flasche Korn erschlagen hat. Als die Mitzi, ehemalige Prostituierte und enge Vertraute der Omma, plötzlich stirbt, bricht die Omma alle Zelte in Essen ab und zieht zu ihrer Enkelin Bianca. Nach Berlin-Kreuzberg. Bianca wundert sich sehr, dass die vitale Mitzi plötzlich tot sein soll und die Omma ihr geliebtes Essen verlässt. Bianca stellt immer mehr Fragen – bis sie eine Antwort erhält, die sie nicht hören wollte ...
Anna Basener ist ein todkomischer Roman mit zwei unerschrockenen Heldinnen gelungen, die erst dann wirklich zur Familie werden, als sie gezwungenermaßen zusammenziehen.

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Pressestimmen

„Anna Basener liebt Kitsch, Trash, Popliteratur und Eierlikör. Die 33jährige Autorin aus Essen mixt das Alles wunderbar zu einem Cocktail, der Spaß macht und spannend ist.“
„Rotzig und respektlos, sexy und sentimental, spannend und politisch unkorrekt.“
„Todkomisch!"
„Herz meets Schnauze. Niemand schreibt komischer und berührender über den Pott, Berlin, Huren, Luden, Taubenzüchter, Seidenschlüppis, Puffs, Hipster, Hobbyflecken, Mord und eine Omma, die so richtig austeilen kann. Eine wundervolle Liebeserklärung ans Ruhrgebiet, und Schlag auf Schlag eine herrlich turbulente Begründung, warum wir immer wieder scheitern müssen, damit am Ende alles gut werden kann.“
„Eine rasante Komödie, […] an dessen Anfang ein völlig nachvollziehbarer Mord geschieht und am Ende eine Tote wieder aufersteht”

Rezensionen aus der Lesejury (36)

Judiko Judiko

Veröffentlicht am 21.04.2017

Ruhrpott-Trulla meets Spreewald-Gürkchen

Ruhrpott-Trulla meets Spreewald-Gürkchen

Als allererstes ist mir natürlich das Cover ins Auge gesprungen. Die Zigarettenschachtel Eve, hat natürlich auch was mit der Geschichte zu tun. Ich finde das absolut ... …mehr

Ruhrpott-Trulla meets Spreewald-Gürkchen

Als allererstes ist mir natürlich das Cover ins Auge gesprungen. Die Zigarettenschachtel Eve, hat natürlich auch was mit der Geschichte zu tun. Ich finde das absolut gelungen. Der Titel ist so ausgefallen, dass man letztendlich dann auch neugierig wird und wissen möchte, was drinnen steckt, außer Zigaretten. :-)

Ich musste da nicht lange überlegen, denn wer mit „Rotzig, respektlos, sexy, sentimental, spannend und politisch unkorrekt“ wirbt, hat mich voll auf seiner Seite.

Meine Verbindung zum Ruhrpott selbst liegt übrigens bei meiner Omma und so konnte ich es kaum erwarten, dieses Buch anzufangen.

Die Omma aus der Geschichte ist eine Ruhrpott Ikone und ehemalige Prostituierte. Sie selbst bezeichnet sich als Wirtschafterin…

 …Wirtschafterin in einem Puff, seit sie dem Zuhälter Herbert, eins mit 'ner Flasche Korn übergebraten hat. Von da an, hatte sie das Sagen und war für alle immer Anlaufstelle, wenn es Sorgen gab.

Als die Mitzi, ebenfalls ehemalige Prostituierte und enge Vertraute, der Omma,  allerdings stirbt,  bricht sie alle Zelte ab und reist zu ihrer Enkelin Bianca, nach Berlin-Kreuzberg. Die wiederum gar nicht von dem Besuch angetan ist, zumal ihre WG Mitbewohnerin gerade rumzickt und  ihre Karriere in Sachen Schlübber-Kollektion in vollem Gange ist.  

Der Schreibstil ist, wegen dem Dialekt, etwas gewöhnungsbedürftig. Man kommt aber nach kurzer Zeit schnell damit klar, auch wenn man, wie ich, aus dem hohen Norden kommt.

Zu Anfang hatte ich keine Ahnung, wohin mich diese Geschichte führen wird. Hab‘ dann einfach mal weiter  gelesen und mich treiben lassen, von der Geschichte. Wobei ich zeitweise dachte, jetzt könnte aber mal etwas passieren. Leider, erst ab ca. der Hälfte, hatte ich dann eine vage Vermutung, was noch kommen wird und ab da hatte ich dann auch richtig Spaß, denn meine Vorahnung hatte sich bestätigt. Es wird lustig, soviel kann ich versprechen, wenn man nicht immer alles so bierernst nimmt und dranbleibt.

Diese Geschichte ist übrigens zudem  also auch noch skurril, einzigartig, anders und urkomisch. Und da die Autorin sich auch über die Bezeichnung „geschmacklos“ so sehr freut (hab‘ ich gelesen), nehme ich das auch noch mit rein. Geschmacklos kann man Spreewaldgurken zwar nicht gerade nennen,  um auf meinen Titel zurückzukommen, sind ja eher sauer, aber  wir alle wissen ja, sauer macht lustig ;-)

Für mich ist dieses Buch jedenfalls so und irgendwie auch wie …

…Sex, Drugs & Trallafitti ;-) 

Cover: 5 Sterne
Titel: 4 Sterne
Idee: 4 Sterne
Umsetzung: 3,5 Sterne
Schreibstil: 3,5 Sterne
Gesamt: 4,0 Sterne
 
Ich möchte mich für die „etwas“ andere Geschichte bei Anna Basener bedanken und beim Bastei-Lübbe Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

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Sumsi1990 Sumsi1990

Veröffentlicht am 18.04.2017

Tauben

Bianca ist 26, gescheiterte Schauspielschülerin und erfolglose Unterwäschedesignerin. Sie wohnt in Berlin, um sich hier abzunabeln und ihren eigenen Weg zu finden. Als ihre Wahloma Mitzi, eine ehemalige ... …mehr

Bianca ist 26, gescheiterte Schauspielschülerin und erfolglose Unterwäschedesignerin. Sie wohnt in Berlin, um sich hier abzunabeln und ihren eigenen Weg zu finden. Als ihre Wahloma Mitzi, eine ehemalige Prostituierte und die Lebensbegleiterin ihrer richtigen Omma stirbt, stellt diese samt ihrer ungewöhnlichen Familie Biancas Leben auf den Kopf!

Das Buch ist sehr gut geschrieben und locker-flockig zu lesen. In den "Slang" der Omma und Konsorten muss man zwar erst hineinfinden, aber gefällt mir gerade das sehr gut und hebt das Buch von anderen ab. Der Witz trifft genau meinen Humor und die politisch inkorrekte Ader hat mich so manches Mal böse zum Schmunzeln gebracht! Die Personen gefallen mir auch gut und kann man sich diese gut vorstellen. Sind sind zwar allesamt ein wenig anders und kurios, jedoch sind mir alle Protagonisten durchwegs sympathisch und unterhalten den Leser köstlich.

Die Geschichte ist in mittellange Kapitel gegliedert und eröffnet auch immer wieder die Vergangenheit der betreffenden Personen. Trotzdem dass viele Wegbegleiter vorkommen, kann man der Handlung gut folgen und diese den Erzählungen zuordnen!

Das Buch ist durchwegs spannend und hat die Geschichte irrsinnig viel Schwung. Bis zum Schluss war ich gefesselt, auch wenn einige Wendungen zu erahnen sind. Ich habe mich nicht mal eine halbe Seite gelangweilt und hat die Autorin für mich genau den richtigen Ton getroffen, um mich zu begeistern. Auch das Ende hat mich nochmals total gepackt und überzeugt!

Ich hatte mit der Lektüre wirklich
viel Spaß, habe das Lesen genossen und würde dieses Buch jedem wärmstens ans Herz legen, der einen etwas kranken, inkorrekten und offenen Humor hat! Von mir gibt es die vollen Sterne, weil ich wirklich nichts Negatives an diesem Roman finden kann! Tolles Buch!

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DiDine DiDine

Veröffentlicht am 15.04.2017

Is eigentlich ok

Es zeigt ja wirklich mal eine andere Art von Oma, aber ich finde es nicht spannend.
Die ganze Geschichte ist komisch aufgebaut und ich finde die Wortwahl nicht optimal.
Aber auch das vorlesen finde ich ... …mehr

Es zeigt ja wirklich mal eine andere Art von Oma, aber ich finde es nicht spannend.
Die ganze Geschichte ist komisch aufgebaut und ich finde die Wortwahl nicht optimal.
Aber auch das vorlesen finde ich nicht so gut, irgendwie reizt es mich da nicht unbedingt weiter hören zu wollen.

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Honigmond Honigmond

Veröffentlicht am 09.04.2017

Frech, unterhaltsam und total anders

Zur Buchbeschreibung:
Die Omma ist eine Ruhrpottikone. Sie war mal Wirtschafterin im Puff, bis sie den brutalen Zuhälter nicht mehr ertragen und ihn kurzerhand mit einer Flasche Korn erschlagen hat. Als ... …mehr

Zur Buchbeschreibung:
Die Omma ist eine Ruhrpottikone. Sie war mal Wirtschafterin im Puff, bis sie den brutalen Zuhälter nicht mehr ertragen und ihn kurzerhand mit einer Flasche Korn erschlagen hat. Als die Mitzi, ehemalige Prostituierte und enge Vertraute der Omma, plötzlich stirbt, bricht die Omma alle Zelte in Essen ab und zieht zu ihrer Enkelin Bianca. Nach Berlin-Kreuzberg. Bianca wundert sich sehr, dass die vitale Mitzi plötzlich tot sein soll und die Omma ihr geliebtes Essen verlässt. Bianca stellt immer mehr Fragen - bis sie eine Antwort erhält, die sie nicht hören wollte ...

Mein Leseeindruck:
Das Buch handelt von familiärer Zugehörigkeit, Zusammenhalt, Liebe und Zuneigung und ist irgendwie total chaotisch geschrieben. Humor fehlt auch nicht und man bekommt sogar einen kleinen Einblick ins Rotlichtmillieu. Das Buch handelt von 2 Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und die mal so eben schlappe 50 Jahre voneinander trennt. Die Ältere von beiden ist die Omma, die einen Großteil ihres Lebens im Rotlichtmillieu gelebt hat und somit unzählige Erfahrungen gemacht hat, die nicht immer schön waren und die andere Frau ist ihre Enkeltochter, mit der sie aus erst unerklärlichen Gründen zusammenzieht, was das ein oder andere Problem mit sich bringt, aber am Ende klärt sich die Flucht der Omma zur Enkeltochter auf. Die Omma ist zwar irgendwo komisch, aber man muss sie auch ein bisschen gern haben, da sie einfach eine liebenswerte Art an sich hat. Bei ihrer Enkeltochter ist das nicht ganz so einfach, da man schwer warm wird mit ihr und ihrer Vorstellung vom Leben, aber dies empfindet sicher jeder auf seine eigene Art. Und dann ist da noch Mietzi, die plötzlich verstorben ist mit unklarer Todesursache und man erfährt später, dass die Urne auch noch leer ist. Das Buch hat mich recht gut unterhalten, obwohl ich mittendrin mal so einen kleinen Hänger hatte, da ich das Gefühl hatte, man schweife ab von der ursprünglichen Handlung, was sich dann aber wieder gelegt hat. Allzusehr sollte man wohl nicht über das Buch nachdenken, da einiges wohl nicht ganz so real zu sein scheint, zumindest kann ich mir einiges nicht so vorstellen, wie es da geschrieben steht, aber auch dies ist eine Wahrnehmungssache. Nette humorvolle Lektüre, die aber nicht so ganz meine Erwartungen erfüllt hat, dafür toppt aber das Cover wieder, da dies wirklich super gestaltet ist mal was völlig anderes. Daher gebe ich für alles 4 Sterne.

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kristall kristall

Veröffentlicht am 09.04.2017

Omma

Das Buch hat mich von Anfang an fasziniert. Ich fand es witzig, aber durchaus mit Tiefgang, dramatisch und doch leicht. Man kam sehr gut in die Handlung hinein dank eines schönen Schreibstils, mit dem ... …mehr

Das Buch hat mich von Anfang an fasziniert. Ich fand es witzig, aber durchaus mit Tiefgang, dramatisch und doch leicht. Man kam sehr gut in die Handlung hinein dank eines schönen Schreibstils, mit dem man sofort einen roten Faden hatte. Mir hat auch das Cover sehr gut gefallen, weil es ungewöhnlich und ein Hingucker ist. Die Figuren waren interessant und authentisch, mit der einen oder anderen konnte man sich sehr gut identifizieren. Insgesamt ist das Buch sehr lesenswert und ich werde es auf alle Fälle meinen Freunden empfehlen.

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Autorin

Anna Basener

Anna Basener - Autor
© Ekko von Schwichow

Anna Basener wurde 1983 in Essen geboren. Ihr Studium in Hildesheim hat sie mit dem Schreiben von Romanheften finanziert und war laut ZEIT die „erfolgreichste Groschenromanautorin Deutschlands“. Ihr Ratgeber Heftromane schreiben und veröffentlichen gilt, so der Deutschlandfunk, als Standardwerk. Vom Groschenroman hat sie sich inzwischen gelöst, geblieben aber ist eine große Liebe für Eierlikör und Kitsch, Trash und Popliteratur.

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