Der Schrecken verliert sich vor Ort
 - Monika Held - Hardcover

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19,99

Eichborn
Hardcover
Litcom
270 Seiten
ISBN: 978-3-8479-0529-5
Ersterscheinung: 14.03.2013

Der Schrecken verliert sich vor Ort

Roman

Als Lena auf den Zeugen aus Wien trifft, weiß sie, dass sie diesen Mann festhalten muss. Auf den ersten Blick haben Lena und Heiner nicht viel gemeinsam. Sie träumt von Ferien in der Südsee. Heiner verbringt die Nächte mit den Schrecken von Auschwitz. Die beiden wagen diese Liebe. Lena fragt sich, ob sie die Welt, in der ihr Mann zuhause ist, je verstehen wird. Heiner fragt sich, wie er sein Trauma aus Bildern und Geräuschen möglichst vollständig in den Kopf seiner Frau übertragen kann und ob es eine Grenze gibt, bis zu der man Erfahrungen weitergeben kann. Sollte er sie finden, wird er sie einreißen.
 
Klug, berührend und mitreißend erzählt die Autorin und Journalistin Monika Held in ihrem großen Roman die Geschichte einer Liebe in den Zeiten nach Auschwitz.

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Pressestimmen

"Ein Roman über die Überlebenden von Ausschwitz, dem ein erzählerischer Weg von den Gaskammern bis zur polnischen Gewerkschaftsbewegung gelingt. Wie nebenbei erzählt das Buch auch noch von der Liebe. Das alles in einem Roman unterzubringen, ist fast ein Wunder - und eine große Kunst."
"Ein sehr eindringliches Buch, das die Routine im Gedanken an Ausschwitz aufbricht und den Leser mit frischer Erschütterung auf dieses monströse Kapitel deutscher Geschichte blicken lässt, das 1945 nicht zu Ende war."
"Aus diesen Grenzerfahrungen menschlichen Daseins hat Monika Heldt eine sprachliche und gedankliche Kostbarkeit geformt."
"Ein kluges, komplexes Buch. Der Schrecken, behauptet der Titel, verliere sich vor Ort. Was sie meint: eintauchen in das Grauen, einlassen, zuhören. Und lesen!"
"Obwohl es eine ganze Reihe Romane zum Thema gibt, schafft Monika Heldt es, eine neue Seite der Problematik darzustellen." Kölner Stadt-Anzeiger

Autorin

Monika Held

Monika Held - Autor
© Olivier Favre

Monika Held: Aufgewachsen in Hamburg und Cuxhaven. Lehre als Verlagskauffrau, Volontariat  bei der Hannoverschen Presse. Arbeit fürs Radio, Autorin der Zeitschrift Brigitte. Für ihre publizistische Arbeit über das Kriegsrecht in Polen und die Hilfstransporte zu den Überlebenden von Auschwitz wurde sie mit der polnischen Solidarnosc-Medaille ausgezeichnet. „Der Schrecken verliert sich vor Ort“ ist ihr dritter Roman. Bei Eichborn erschienen „Augenbilder“ und „Melodie für einen …

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