Der Ozean am Ende der Straße
 - Neil Gaiman - Hardcover

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18,00

Eichborn
Hardcover
Sonstige Belletristik
238 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8479-0579-0
Ersterscheinung: 08.10.2014

Der Ozean am Ende der Straße

Roman
Übersetzt von Hannes Riffel

(6)

"Ich habe dieses Jahr nichts mit größerer Begeisterung gelesen!" Daniel Kehlmann

Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen ...

Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. 

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Pressestimmen

„Dieses Werk hat mir das Glücksgefühl von Kindheitslektüren zurückgebracht. Magisch.“
 
„Der Ozean am Ende der Straße ist „ein Meisterwerk“. […] Dieses Buch hat die Kraft des Mythos […] und versöhnt uns mit dem Leben und der Welt – nicht weniger."
 
„Ein grandioser Roman über das Gefühl, deplatziert zu sein – und die Macht des Vertrauens."
 
„Ein großartiges Buch voll Poesie, Fantasie – und Grauen. Es gibt nur einen Haken: Wer es abends liest, der hat garantiert keine süßen Träume.“
 
Ein Kinder-Albtraum wird hier zur großen Literatur – und gleichzeitig zu einer wundervollen Hommage an die Freundschaft und die Hoffnung.“
 

Rezensionen aus der Lesejury (6)

Johannisbeerchen Johannisbeerchen

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Buch für Jung und Alt über Freundschaft und Mächte, die nicht von dieser Welt sind.

Nach Coraline habe ich kein weiteres Werk des Autors gelesen, aber auch hier konnte ich wieder begeistert werden.

Der Mann, dessen Namen wir im Laufe des Buchs nie erfahren werden, ist wegen einer Beerdigung ... …mehr

Nach Coraline habe ich kein weiteres Werk des Autors gelesen, aber auch hier konnte ich wieder begeistert werden.

Der Mann, dessen Namen wir im Laufe des Buchs nie erfahren werden, ist wegen einer Beerdigung in der Nähe seiner alten Heimat. In überkommt das Bedürfnis seine alte Freundin Lettie Hempstock zu besuchen. An ihrem Haus angekommen fällt ihm ein, das diese doch nach Australien gegangen ist, aber nach und nach fällt ihm auch der Rest der Geschichte ein. Denn als Siebenjähriger hat er ein Abenteuer erlebt, dass er sich bis dahin nicht hat vorstellen können.

Er erlebt in fantastisches Abenteuer, dass nicht nur gute Seiten hat. Ist eine Katastrophe abgewendet, taucht die nächste auf und dann noch einmal so. Erwartete ich hier den Schluss, bekam ich nochmals die volle Ladung Spannung. Einerseits gut, andererseits schlecht. Ich hätte mir da einen schöneres Spannungsbogen gewünscht, der nicht abrupt endet, um dann wieder extrem da zu sein, sondern der konstant oben bleibt und steigt. Aber so ging es auch. Trotzdem war ich gefesselt von der Handlung und den Charakteren.


Ich sah die Erde, auf der ich mich seit meiner Geburt aufgehalten hatte, und ich begriff, wie zerbrechlich sie war – die Realität, die ich kannte, war eine dünne Glasur auf einem Geburtstagskuchen, in dem es vor Maden und Alpträumen und Hunger nur so wimmelte.
Die Familie Hempstock ist nicht gerade gewöhnlich und das merkt auch der Junge sehr schnell. Obwohl man seinen Namen nie erfährt ist er der Protagonist und durch die Ich-Perspektive erhält man einen tollen und authentischen Einblick in sein Gefühlsleben. Lettie ist einem sofort symphatisch, ebenso wie die junge und die alte Mrs. Hempstock. Seine Familie dagegen hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack beim Lesen.

Schade fand ich, dass ich in der eBook Variante keine Bilder hatte. Allerdings weiß ich nicht, ob das dran lag, dass ich ein Leseexemplar hatte oder ob das allgemein bei den eBooks ist. Dabei sind die schwarz-weiß Zeichnung im Buch wirklich toll.


Fazit: Ein Buch für Jung und Alt über Freundschaft und Mächte, die nicht von dieser Welt sind.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

flowiese flowiese

Veröffentlicht am 15.09.2016

Fantastisch gut!

Selten habe ich ein Buch schneller gelesen als "Der Ozean am Ende der Straße" von Neil Gaiman. Das zugleich spannende, schöne und fantasievolle Buch hat mich, wie die meisten Nei Gaiman Romane, von Beginn ... …mehr

Selten habe ich ein Buch schneller gelesen als "Der Ozean am Ende der Straße" von Neil Gaiman. Das zugleich spannende, schöne und fantasievolle Buch hat mich, wie die meisten Nei Gaiman Romane, von Beginn an gefesselt, so dass ich es nicht mehr aus den Händen gelegt habe.

Ganz in seinem Stil, dem Mix aus fantastischen Wesen und realen Personen, erzählt Neil Gaiman die Geschichte eines Mannes, der sich an seine Kindheit erinnert, in der seltsame Geschichten passieren.

Absolute Leseempfehlung eines Buches, das zurecht 2015 den Phantastik-Preis als bester internationaler Roman erhielt.

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FreydisNehelenia FreydisNehelenia

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein kurzes Buch mit drei großen Geschichten

Ich weiß gar nicht, wie ich dieses Buch beschreiben soll. Es ist völlig verrückt. Jedenfalls die Hauptgeschichte in diesem Buch. Diese beginnt eigentlich ganz normal - mit einem kleinen Jungen, der am ... …mehr

Ich weiß gar nicht, wie ich dieses Buch beschreiben soll. Es ist völlig verrückt. Jedenfalls die Hauptgeschichte in diesem Buch. Diese beginnt eigentlich ganz normal - mit einem kleinen Jungen, der am liebsten seine Nase in Bücher steckt, aber mit der Welt außerhalb seiner Geschichten nichts anfangen kann. Für mich, die ihre Nase auch lieber in Bücher steckt und mit der Welt und, vorallem mit den meisten Menschen außerhalb der Geschichten nichts anfangen kann, mehr als nachvollziehbar. Dann taucht dieser seltsame Opalschürfer auf und setzt kurz darauf seinem Leben ein Ende, da er sich hoch verschuldet und seine Freunde um Geld geprellt hat und mit dem Wissen einfach nicht mehr leben kann. Ab dem Punkt triftet die Story in eine wirre aber völlig fesselnde Fantasy-Horrorstory ab, die man gelesen haben sollte.

Die darauffolgende Kurzgeschichte macht ihrem Namen aller Ehre und zeigt uns auf, dass das, was für uns vielleicht ein Abenteuer darstellt, nicht zwingend auch ein Abenteuer für die Generation unserer Eltern oder Großeltern sein muss.

Ja und die letzte Kurzgeschichte dreht sich um den Hauptprotagonisten aus American Gods, Shadow, der während einer Reise durch England in einen etwas außergewöhnlichen Krimi gerät. Diese Geschichte hat mich dazu bewogen, auch noch American Gods zu lesen, da mir nicht nur der Schreibstil Gaimans außerordentlich gut gefallen hat, sondern auch, weil ich die Art der Figur Shadow sehr mochte.

Dieses kleine Buch mit den drei (vielleicht nicht von der Länge, aber von der Wirkung her) großen Stories lege ich jeden Fantasyleser, der von den ewig gleichen Figuren, sprich Elfen, Zauberer, Werwölfe und Vampire die Nase voll hat, wärmsten ans Herz.

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GrueneRonja GrueneRonja

Veröffentlicht am 15.09.2016

Unbeschreiblich

Der Ozean am Ende der Straße von N.Gaiman ist ein sehr spannender Roman. Im Prinzip geht es um einen Mann, der sich an seine Kindheit erinnert, und an seine Freundin Lettie Hampstock. Sie hat gesagt, dass ... …mehr

Der Ozean am Ende der Straße von N.Gaiman ist ein sehr spannender Roman. Im Prinzip geht es um einen Mann, der sich an seine Kindheit erinnert, und an seine Freundin Lettie Hampstock. Sie hat gesagt, dass der Ententeich hinter ihrem Haus ihr Ozean ist. Lettie führt den siebenjährigen Jungen in eine Welt, die viel zu fantastisch ist, um sie in eine Rezension zu packen. Dem Mann kommt es so vor, als wäre in seiner Kindheit etwas passiert, woran er sich nicht erinnern kann, bis er zu dem Ozean kommt....

Das Buch ist unglaublich. Man kann es einfach nicht beschreiben, und deswegen sollte jeder es lesen. Wirklich wahr!

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Spatzi79 Spatzi79

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wunderschön!

Der Erzähler ist eigentlich auf dem Weg zu einer Beerdigung und kommt dazu in seinen Heimatort. Das Haus, in dem er aufgewachsen ist, existiert nicht mehr, doch wie von selbst fährt er weiter, bis ans ... …mehr

Der Erzähler ist eigentlich auf dem Weg zu einer Beerdigung und kommt dazu in seinen Heimatort. Das Haus, in dem er aufgewachsen ist, existiert nicht mehr, doch wie von selbst fährt er weiter, bis ans Ende der Straße landet, auf der Farm der Hempstocks. Hinter deren Haus liegt der Ozean, eigentlich viel mehr ein Teich, doch in den Augen des damals siebenjährigen Erzählers war es eben ein Ozean.

Und an dessen Rand sitzt er nun und erinnert sich an seine Kindheit, wie er und seine Schwester aufgewachsen sind und wie er eines Tages Lettie Hempstock kennenlernte und daraufhin ganz erstaunliche und auch ziemlich gruselige Dinge erlebt hat.

Die Geschichte beginnt mit einer ganz normalen Familie in einer normalen ländlichen Gegend und wird dann nach und nach immer phantastischer.

Es war mein erstes Buch von Neil Gaiman und ich wusste überhaupt nicht, was mich erwartet, bin also ganz unbefangen an die Geschichte herangegangen. Dadurch war ich mir eine Zeitlang gar nicht sicher, ob das alles wirklich passiert oder die Phantasie eines kleinen Jungen hier reale Ereignisse umwandelt. Für Gaiman-Kenner stellt sich diese Frage vermutlich nicht.

Es ist eigentlich nur ein kleines Büchlein, aber es passiert so viel und die Sprache ist so wunderschön, dass ich mich relativ lange damit aufgehalten habe.

Vieles bleibt der Interpretation und Phantasie des Lesers überlassen, aber während ich sonst klar definierte und erklärbare Handlungen bevorzuge, hat mir das hier irgendwie überhaupt nicht gestört, es passte einfach von Inhalt und Sprache so wunderbar zusammen.

Es war sicher nicht mein letztes Buch von Neil Gaiman und wird einen Ehrenplatz in meinem Regal bekommen, da ich mir vorstellen kann, dass es bei nochmaligem Lesen immer noch weitere Details zu entdecken gibt.

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Autor

Neil Gaiman

Neil Gaiman - Autor
© Kimberly Butler

Neil Gaiman hat über 20 Bücher geschrieben und ist mit jedem namhaften Preis ausgezeichnet worden, der in der englischen und amerikanischen Literatur- und Comicszene existiert. Geboren und aufgewachsen ist er in England. Inzwischen lebt er in Cambridge, Massachusetts, und träumt von einer unendlichen Bibliothek.

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