Muttertag
 - André Mumot - Hardcover

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22,00

Eichborn
Hardcover
Sonstige Belletristik
493 Seiten
ISBN: 978-3-8479-0610-0
Ersterscheinung: 14.10.2016

Muttertag

(21)


Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt.
André Mumots raffiniertes Romandebüt über Abgründe in der deutschen Provinz. Ein so unerschrockenes wie elegantes Spiel mit den Genres.

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Pressestimmen

"Dieser Erzähler hat Vergnügen daran, Horror- und Thrillermotive herbeizuzitieren und sie in der deutschen Provinz mit dem Familienroman zusammenzuführen zu einem Panorama der Bitternisse, der kleinen und großen Machtkämpfe."
"Ein atmosphärisch dichtes Debüt: Muttertag ist spannender Psychothriller und intensive Dorf-Gesellschaftsstudie zugleich. Mumots Figuren stechen aus dem üblichen Thriller-Personal heraus."
Muttertag ist ein Buch, das einen fesselt, das man mit ins Bett nimmt, unter die Decke, weil man es weiter und immer weiter lesen muss. Und sei es die ganze Nacht hindurch, Weltuntergang hin oder her.“
Muttertag - Was für ein Wahnsinn! André Mumot geht hier neue literarische Wege. Unerschrocken und elegant spielt er mit den Genres und sprengt so ganz nebenbei sämtliche Grenzen.“

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Rezensionen aus der Lesejury (21)

Jacqueline_Szymanski84 Jacqueline_Szymanski84

Veröffentlicht am 09.01.2017

Ein außergewöhnliches Buch

Dieses Buch hat es mir wahrlich nicht einfach gemacht.
Das Cover fiel mir natürlich gleich auf, es sticht förmlich ins Auge und weckte meine Neugierde.
Doch auch der Klappentext überzeugte mich.

Ich begann ... …mehr

Dieses Buch hat es mir wahrlich nicht einfach gemacht.
Das Cover fiel mir natürlich gleich auf, es sticht förmlich ins Auge und weckte meine Neugierde.
Doch auch der Klappentext überzeugte mich.

Ich begann mit dem lesen und wurde zugleich von einer Vielzahl an Handlungssträngen und unglaublich vielen Namen überflutet.
Dennoch habe ich weiter gelesen, doch es brachte nichts, ich kam in die Story einfach nicht rein.
Also habe ich dieses Buch wieder auf die Seite gelegt.

Vor kurzem ist mir eine begeisternde Rezension aufgefallen, diese weckte in mir den Wunsch das Buch endlich zu lesen.
Also habe ich mich wieder dran gewagt.
Eins wurde mir ziemlich schnell klar, man muss sich während des lesen unglaublich konzentrieren, denn nur so kann man den verschiedenen Handlungssträngen, den Namen und auch den verschiedenen Zeit ebenen folgen.
Denn eines ist klar der Schreibstil an sich ist locker und auch flüssig zu lesen.

Das ganze ist aber auch positiv denn durch die verschiedenen Handlungsstränge schaffte es der Autor die Spannung vom Anfang bis zum Ende aufrecht zu erhalten.
Was ich auch besonders finde ist, das es der Autor geschafft hat hier verschiedene Genres miteinander zu verknüpfen. So findet man zum einen Thriller und Krimi Elemente aber auch Mystery und Horror ist in diesem Buch zu finden.
Ich muss sagen das ganze ist außergewöhnlich und auch lesenswert.
Man muss nur Geduld haben und dran bleiben.

Durch geschickte Wendungen blieb das Buch bis zum Schluss unvorhersehbar.
Ich hatte absolut keine Ahnung welchen Verlauf das Buch nehmen würde.

Die Handlung ist fesselnd und packend, teilweise ist sie schockierend und machte mich sprachlos.
Zum Ende hin werden viele Fragen beantwortet aber einige bleiben auch offen, das lässt mich natürlich auf eine Fortsetzung hoffen.

Zusammenfassend gesagt ist dieses Buch alles andere als leichte Kost für zwischendurch, doch wer dran bleibt und dieses Buch liest der wird mit einem außergewöhnlichen Roman belohnt den man so leicht nicht vergisst.

Fazit:
Mit "Muttertag" ist dem Autoren ein spannungsgeladener und rasanter Roman gelungen der mich bestens unterhalten konnte.
Von mir bekommt dieses Buch 4 Punkte.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

evafl evafl

Veröffentlicht am 03.01.2017

Zäh wie frischer Teer.

Eine skrupellose Sekte kehrt zurück um blutige Pläne in die Tat umzusetzen. Das Dorf ist traumatisiert. Ein Pensionär namens Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz – und bald verfängt sich auch der Rest ... …mehr

Eine skrupellose Sekte kehrt zurück um blutige Pläne in die Tat umzusetzen. Das Dorf ist traumatisiert. Ein Pensionär namens Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz – und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt.

Was habe ich mir mit diesem Buch schwer getan! Ich habe lange kein Buch mehr gehabt, an dem ich so gezweifelt habe, wie es bei diesem der Fall war. Aber langsam. Das Cover fand ich spannend gemacht, eine Frau mit langem Haar – jedoch ein Bild, das auf den Kopf gestellt ist. Daneben in roter Schrift der Titel des Buches – die Aufmachung ist wirklich gelungen, dieser schwarz-rote Kontrast. Unter dem abnehmbaren Buchumschlag kommt dann ein schwarzes, gebundenes, dickes Buch mit rotem Lesebändchen daher, die Buchoberfläche ist wirklich schick gemacht, klein-kariert ist sie, das hat schon Stil.

Die Geschichte an sich klingt super spannend wie ich finde, ich war hier wirklich drauf gespannt wie diese dann umgesetzt wird. Von der Sprache her fand ich alles gut verständlich, keine komplizierten Fachbegriffe oder Fremdwörter, kein großartig verschachtelter Satzbau, alles gut zu lesen. Jedoch sehr ausführlich alles geschildert. Man geht hier sehr gerne ins Detail – und dabei verwirrt man den Leser gerne. Denn allein auf den ersten fünfzig, sechzig Seiten blickt man verschiedene Personen, die man aber nicht direkt zuzuordnen weiß. Es ist wirklich recht verwirrend und meiner Ansicht nach absolut langatmig. Ich gebe Büchern lange eine Chance, aber wenn ich über fünfzig Seiten gelesen habe und die eigentliche Geschichte des Buches nicht beginnt, dann werde ich ungemütlich.

Ich möchte beim Lesen ja unterhalten werden – und die anfangs geschilderten Familienverhältnisse etc. haben mich da nicht wirklich begeistern können. Es zieht sich so in die Länge hin. Auch die Anzahl der Personen die vor kommt ist mehr verwirrend als für mich zur guten Leseunterhaltung beitragend. So etwas finde ich umständlich. Ich lese wirklich gerne, aber ich habe leider nicht täglich zwei, drei Stunden Zeit um zu Lesen – aber genau das sollte man hier wohl haben, damit man sämtliche Zusammenhänge wirklich versteht.

Nachdem es mir zu lange gedauert hat bis hier endlich mal Spannung rein kommt habe ich das Buch zur Seite gelegt, ich mag mich nicht ewig damit herum ärgern. Hinsichtlich der vielen Personen kann ich noch sagen, dass man ganz hinten im Buch eine Übersicht darüber findet, ebenso findet man dort die Zitatquellen aufgeführt.

Ich bin von diesem Buch enttäuscht, denn ich hatte mir eine spannende Geschichte erwartet – von Anfang an, nicht erst ab vielleicht hundert Seiten. Entsprechend vergebe ich hier nur einen Stern und kann leider keine Empfehlung aussprechen.

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dreamlady66 dreamlady66

Veröffentlicht am 14.12.2016

Ein vielfältiger, abwechslungsreicher Roman...

Muttertag - ein Roman von André Mumot
mit 484 Seiten (Teil 1-6) im Hardcover aus dem Hause eichborn.
Das Cover in schwarz gehalten mit roter Aufschrift und die weibliche Person in rot mit schwarzen langem ... …mehr

Muttertag - ein Roman von André Mumot
mit 484 Seiten (Teil 1-6) im Hardcover aus dem Hause eichborn.
Das Cover in schwarz gehalten mit roter Aufschrift und die weibliche Person in rot mit schwarzen langem Haar, kopfüber - ein Hingucker.
Das rote Lesebändchen eine angenehme Leseerleichterung.
Flüssiger Schreibstil und gut lesbare Schrift - auf gelbem Papier.

Zusammenfassung:
Ein abgeschiedenes Dorf, eine verfallene Villa, sowie vertuschte Experimente und Menschen, die sich in einer einsamen Kappelle verstecken, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten.
Lange Zeit war Ruhe, doch nun kehrt die gefürchtete schreckliche Sekte zurück, um ihre grausamen Pläne fortzuführen.
Ausgerechnet der Pensionär Richard Korft gerät in das Interesse der Sekte und bald danach verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die kein Erbaren kennt.

Fazit:
Man mußte sich schon beim Lesen sehr konzentrieren, um zu Anfang verschiedene Handlungen & Zeitebenen der Protagonisten nicht durcheinander zu bringen.
Aber dadurch wurde die Spannung aufrechterhalten, so daß man wissen wollte, wie sich die verschiedenen Handlungen miteinander verbinden, etc.
Die Charaktere von schwierigen familiären Beziehungen und die Skrupellosigkeit der Sekte werden dem Leser nahe gebracht.
Man hatte manchmal das Gefühl, der Roman ähnelt einem Krimi.
Gott sei Dank gibt es immer wieder überraschende Wendungen und Lösungen, so daß meine Empfehlung lautet: Unbedingt lesenswert!

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MaddinLiest MaddinLiest

Veröffentlicht am 01.12.2016

Ein intensives Leseerlebnis

Bei Muttertag handelt es sich aus meiner Sicht um eine Mischung aus Horrorroman und Thriller.
Im Mittelpunkt steht eine Sekte, welche speziell erkrankten Menschen einen Zufluchtsort bietet. In dieser entlegenen ... …mehr

Bei Muttertag handelt es sich aus meiner Sicht um eine Mischung aus Horrorroman und Thriller.
Im Mittelpunkt steht eine Sekte, welche speziell erkrankten Menschen einen Zufluchtsort bietet. In dieser entlegenen Villa finden Experimente an diesen Kranken statt und es kommt immer wieder im Umkreis zu vermissten Personen. Der Pensionär Korff hatte in seiner Vergangen-heit bereits intensiv mit dieser Sekte zu tun, dachte aber, dass dieses Kapitel in seinem Leben für immer geschlossen sei. Als eine alte Bekannte vor seiner Türe steht, weiß er dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist und sich die Personen in seiner näheren Umgebung in Gefahr befinden. 
Andre Mumot erzählt in Muttertag eine sehr komplexe und vielschichtige Geschichte. Sein sehr bildreicher und intensiver Schreibstil erfordert beim Lesen die volle Konzentration, da ansonsten der Überblick über die Geschehnisse verloren geht. Er arbeitet dabei mit vielen Charakteren (eine Auflistung der wichtigsten Personen ist im Anhang beigefügt) und wechselt ständig die Perspektiven des Erzählers. So blieb ich zu Beginn der Geschichte noch lange außen vor und es war Durchhaltevermögen gefragt, um sich der Versuchung, das Buch zur Seite zu legen, zu widersetzen. Im Nachhinein bin ich froh das Buch beendet zu haben, da die vielen Handlungsstränge immer mehr ineinanderfließen und sich zu einem Ganzen ergänzen. Das Finale hat mich aber auch noch nachdenklich zurückgelassen und ich bin froh das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen zu haben, um mir über die Kommentare der anderen Teilnehmer die Handlung zu verdeutlichen.
Insgesamt stellt "Muttertag" von Andre Mumot eine wirkliche Herausforderung an den Leser dar und genau diese Vielschichtigkeit und der anspruchsvolle Schreibstil veranlasst mich das Buch mit vier von fünf Sternen zu bewerten!!!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

libero libero

Veröffentlicht am 29.11.2016

Sehr düster

Covergestaltung und Bucheinband:

Die Covergestaltung finde ich sehr gelungen. Es sieht düster und unheimlich aus. Der Buchtitel ist "zerbrochen", genauso wie das Gesicht des Kindes. Das Kind ... …mehr

Covergestaltung und Bucheinband:

Die Covergestaltung finde ich sehr gelungen. Es sieht düster und unheimlich aus. Der Buchtitel ist "zerbrochen", genauso wie das Gesicht des Kindes. Das Kind steht auf dem Kopf und insgesamt sieht das Cover außergewöhnlich aus. Es ist auffällig! Nur die Farben rot, schwarz und weiß kommen zum Einsatz, diese verstärken die Wirkung und es entsteht ein toller Kontrast.


Inhalt und eigene Meinung:

Was für eine Geschichte! Barbara zieht mit ihrem Sohn erstmal zu ihrem Onkel Richard. Grund dafür ist die Trennung von ihrem Mann. Er wohnt in einem kleinen Dorf, das sehr düster und mysteriös ist. Die Sekte die es dort früher gab, ist wieder zurück und diese ich de, Onkel und Philipp (Barbaras Sohn) auf den Fersen und sie müssen schnellstens den Ort verlassen. Eine spannende Flucht! Die Sekte, dunkle Messe, Opfer, ein verkommenes Haus - der absolute Horror!

Schon bei dem Cover und der Beschreibung habe ich gedacht: "Ob -Roman- das treffende Genre ist?" Es würde aufjedenfall auch zu Thriller passen. Der Schreib- und Erzählstil ist super fesselnd und spannend, aber insgesamt anspruchsvoll. Toll und hilfreich finde ich das Register der Personen.


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Autor

André Mumot

André Mumot - Autor
© Hoffotografen

André Mumot, geboren 1979, hat nach seinem Studium und der Promotion in Kulturwissenschaften und Ästhetischer Praxis in Hildesheim für verschiedene Medien, Tageszeitungen und Magazine geschrieben und 2008 das Buch „Irrwege zum Ich. Eine kleine Literaturgeschichte des Gehens“ veröffentlicht. Für verschiedene Verlage (unter anderem Hanser und ars edition) übersetzt er aus dem Englischen und Zum von Publikum und Kritik gefeierten Bestseller wurde seine Übersetzung des Romans „Wunder“ …

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