Schatten über Monte Carasso
 - Mascha Vassena - eBook
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9,99

inkl. MwSt.

Eichborn Verlag
Krimis
367 Seiten
ISBN: 978-3-7517-5962-5
Ersterscheinung: 26.04.2024

Schatten über Monte Carasso

Moira Rusconi ermittelt. Ein Tessin-Krimi
Befristeter Einführungspreis
Band 3 der Reihe "Moira Rusconi ermittelt"

(21)

Ambrogio muss zur Kur, der Tessiner Rotwein und das Osteria-Essen sind ihm auf die Hüften geschlagen, und Moira begleitet ihren Vater kurz entschlossen. Sie begeben sich in die todschicke Wellnessklinik Villa Carasso und versuchen dort zu entspannen. Doch das ist bei Spürnase Moira natürlich zum Scheitern verurteilt, denn eine der Kurteilnehmerinnen verschwindet plötzlich spurlos. Was ist mit der jungen Frau passiert – hat sie das Interesse am Klinikprogramm verloren oder ist etwas Schlimmeres geschehen? 

Moira und Ambrogio nehmen – als Kurgäste getarnt – die Ermittlungen auf. Und stoßen bald auf ein Geflecht aus familiären Konflikten, Betrügereien und gebrochenen Herzen. Von wegen Wellness!

Rezensionen aus der Lesejury (21)

Test-LR Test-LR

Veröffentlicht am 29.04.2024

Mordermittlung statt Erholung

Inhalt:
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Moira ist erst seit wenigen Wochen mit ihrer Tochter Luna aus den Ferien im Tessin nach Frankfurt zurückgekehrt, als ihr Vater sie fragt, ob sie ihn zu einer Kur begleiten will.Moira ... …mehr

Inhalt:
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Moira ist erst seit wenigen Wochen mit ihrer Tochter Luna aus den Ferien im Tessin nach Frankfurt zurückgekehrt, als ihr Vater sie fragt, ob sie ihn zu einer Kur begleiten will.Moira braucht nach ihrem letzten Abenteuer, in dem sie mit der Tessiner Polizei in ihrer Funktion als Übersetzerin einen Mordfall geklärt hat, dringend etwas Entspannung. Und so willig sie ist, mit in die luxuriöse Wellnessklinik in der Nähe von Bellinzona zu kommen. Doch kaum haben sie eingecheckt, verschwindet plötzlich ein weiblicher Kurgast spurlos unter mysteriösen Umständen. Moira wittert ein Verbrechen und zieht ihre Freundin, Ispettrice Chiara Moretti, zu Rate. Doch es bleibt nicht bei einer verschwundenen Person und sowohl die Hoteldirektorin als auch einige Angestellte benehmen sich rätselhaft. Und so ist die Erholung dahin und Moira steckt mitten in ihrem dritten Fall als Übersetzerin und Mithilfe der Polizei.

Mein Eindruck:
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Dies ist der dritte Fall von Moira Rusconi. Ich habe die Reihe von Anfang an mitverfolgt und so fiel es mir nicht schwer, in diesen Band einzutauchen. Zwar werden die notwendigen Details zu den Beziehungen der Protagonisten erläutert, aber es empfiehlt sich, die Vorgängerbände zu kennen. Die Fälle an sich sind abgeschlossen, aber die Entwicklung der Hauptpersonen erschließt sich in Gänze besser, wenn man die Reihe von Beginn an liest.
Moira gefällt mir als Ermittlerin sehr gut. Sie ist als Übersetzerin sehr bewandert in verschiedenen Sprachen und Kulturen, kümmert sich liebevoll als verwitwete und alleinerziehende Mutter um die Teenie-Tochter Luna und steht ihre Frau. Bei ihren Recherchen überschreitet sie manchmal Grenzen der Legalität und bringt sich auch selbst unnötig in Gefahr. Im Vergleich zu vielen anderen Ermittlerinnen ist sie jedoch nicht diejenige, die im Alleingang den Fall löst und die Polizei dumm dastehen lässt, sondern ermittelt im Team mit. Damit hat sie eine Sonderstellung, die mir sehr gut gefällt.
Gut gefallen mir auch die Nebencharaktere wie ihr Vater Ambrogio, der zwar manch ärztlichen Rat nicht so genau nimmt, aber sein Herz am rechten Fleck und immer ein offenes Ohr für seine Tochter hat. Er verbreitet Gemütlichkeit und Humor und trägt somit zur Auflockerung der Handlung bei. Aber auch die Art von Polizistin Chiara gefällt mir sehr gut.
Obwohl auch in diesem Band, passend zu einem Cosy Crime, das private Leben der Ermittler einen großen Anteil der Handlung einnimmt, wird der Fall nie ganz aus den Augen verloren. Ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen, da sich immer wieder neue Rätsel und Wendungen ergaben und ich lange im Dunkeln tappte, wie letztendlich alle Fäden zusammengeführt werden sollten. Die Lösung am Ende hat mich überrascht, war aber vollständig plausibel. Im Vergleich zum letzten Mal empfand ich die Story noch einen Tick spannender und besser konstruiert. Mir gefiel außerdem die sensible Art, mit der das Thema häusliche Gewalt in den Plot eingewoben wurde. Es machte mich nachdenklich, vor allem vor dem Hintergrund, wie viele unterschiedliche Gesichter sich dahinter verbergen können.
Und nebenher stellt sich trotz aller kriminellen Ereignisse auch etwas Urlaubsfeeling ein, denn die Autorin versteht es mit ihren anschaulichen Beschreibungen die Tessiner Landschaft und Kultur beim Lesen lebendig werden zu lassen. In diesem Fall die tibetische Hängebrücke "Carasc" in der Nähe von Bellinzona und ihre Umgebung. Man kann sich alles wunderbar vorstellen.

Fazit:
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Der dritte Tessiner Cosy Crime überzeugt mit einem komplexen Fall, der bis zum Schluss miträtseln lässt und Tessiner Urlaubsfeeling.

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fredhel fredhel

Veröffentlicht am 28.04.2024

Ambrogio muss abnehmen

Mit ihrem dritten Band rund um das gewiefte Vater-/Tochter Gespann Ambrogio und Moira Rusconi macht die Autorin gewaltig Lust auf einen Urlaub im Tessin. Ohne langweilig zu werden, beginnt das Buch mit ... …mehr

Mit ihrem dritten Band rund um das gewiefte Vater-/Tochter Gespann Ambrogio und Moira Rusconi macht die Autorin gewaltig Lust auf einen Urlaub im Tessin. Ohne langweilig zu werden, beginnt das Buch mit der Beschreibung der traumhaften Landschaft und einem Luxusressort, das keinen Wunsch der Reichen und Schönen offen lässt. Ausgerechnet hierhin verschlägt es Ambrogio, um seinen etwas aus der Form geratenen Körper und Stoffwechsel wieder fit zu machen. Moira darf ihn begleiten. Als direkt in den ersten Tagen eine nette junge Frau spurlos verschwindet, ist ihr detektivischer Spürsinn sofort wieder aktiviert. Es dauert zwar, bis sich auch die Polizei auf Spurensuche begibt, aber Moiras Undercoveraktivitäten tragen viel zu den Ermittlungen bei. Das Ganze ist sehr schwungvoll geschrieben. Keine Seite wird langweilig. Vor allem Ambrogio hat es mal wieder faustdick hinter den Ohren, um die strengen Diätvorschriften zu umgehen. Ganz nebenbei mischt er noch mit im Geschehen seines Heimatdorfes, denn dort muss man sich entscheiden, ob man sich dem Massentourismus öffnen will, wobei alle mit guten Verdiensten rechnen können, oder es lieber weiterhin sanft angeht, um den Charme der Gegend zu erhalten. Es ist gut, wenn so eine Thematik, wenn auch nur en passant, angesprochen wird. Tourismus ist schön, aber eben nicht immer gut.
Mir hat dieser Regionalkrimi sehr gut gefallen: spannend, kurzweilig, aber an keiner Stelle brutal. Absolute Leseempfehlung, aber man sollte sich auf ein überraschendes Ende gefasst machen.

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Magnolia Magnolia

Veröffentlicht am 26.04.2024

Ein rundum gelungener Krimi

Moira Rusconi ermittelt zum mittlerweile dritten Mal im wunderschönen Tessin. Schon in Montagnola, als sie einen Mord aufzuklären hatte, habe ich sie kennen- und schätzengelernt und nun folge ich ihr in ... …mehr

Moira Rusconi ermittelt zum mittlerweile dritten Mal im wunderschönen Tessin. Schon in Montagnola, als sie einen Mord aufzuklären hatte, habe ich sie kennen- und schätzengelernt und nun folge ich ihr in die feudale Wellnessklinik Villa Carosso. Nun ja, Ambrogio, ihr Vater, hat sie dorthin eingeladen, denn er sollte einige Kilos leichter werden. „Erholung und Sport. Als ginge beides gleichzeitig.“ So klagt er schon im Vorfeld über seine bevorstehende Kur. Schon der Speiseplan mit viel gedünstetem Gemüse, Fisch und magerem Fleisch ist für ihn eine Herausforderung. Umso schöner, dass er gleich mal eine nette Tischnachbarin an seiner leidvollen Seite weiß.

Mascha Vassena hat mich bestens unterhalten, so viel sei schon mal verraten. Gleich auf den ersten Seiten lässt sie mich den Atem anhalten, eine Verfolgungsjagd wirft viele Fragen auf. Meine Neugier ist geweckt, ich muss dringend weiterlesen. Bald darauf wird eine Frau vermisst - aber nicht genug damit, es passiert noch so einiges mehr. Ispettrice Chiara Moretti ermittelt, Moira leistet ihr als Dolmetscherin gute Dienste, wobei sie schon ganz gerne auch ein wenig über ihre Befugnisse hinaus recherchiert. Durch ihre Alleingänge – zuweilen unterstützt von Ambrogio - entdeckt sie so einiges, das sie weiterbringt, wenngleich Chiara dies logischerweise ziemlich kritisch sieht.

„Moiras Gedanken verheddern sich zu einem unentwirrbaren Knäuel.“ Auch meinen Gedanken ergeht es ähnlich. Aus den vielen losen Fäden, die sich irgendwie ineinander verfangen haben, kristallisiert sich lange keine konkrete Spur heraus. Es sind so einige Gäste dieser Wellnessoase, die mir nicht ganz geheuer vorkommen und auch die Bediensteten mitsamt der Klinikleitung sind so gar nicht durchschaubar. Die Schatten, die sich über Monte Carasso ausbreiten, lichten sich erst dem Ende zu.

Neben den Ermittlungen sind es die Landschaftsbeschreibungen, die mich für dieses wunderschöne Fleckchen Erde dermaßen begeistern, dass ich am liebsten sofort meinen Koffer packen möchte. Ja, auch hier gibt es Verbrechen, auch hier gibt es Menschen, die eher hinterhältig und unehrlich sind. Die mit fiesen Methoden ihre mörderischen Absichten vorantreiben.

„Schatten über Monte Carasso“ ist ein rundum gelungener Krimi, eingebettet ins schöne Tessin. Wellness nicht unbedingt inbegriffen, denn dafür geht es doch ziemlich kriminell zu. Moira Rosconi ermittelt – ich hoffe auf noch viele spannende, unterhaltsame Kriminalfälle vor malerischer Kulisse.

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katziane katziane

Veröffentlicht am 24.06.2024

Ein Wellnessausflug mit spannendem Beigeschmack

Im dritten Band der Reihe rund um Moira Rusconi begleitet diese ihren Vater Ambrogio zur Wellnesskur in eine Klinik in der Nähe von Bellinzona. Kaum sind die Beiden angekommen, verschwindet eine Patientin. ... …mehr

Im dritten Band der Reihe rund um Moira Rusconi begleitet diese ihren Vater Ambrogio zur Wellnesskur in eine Klinik in der Nähe von Bellinzona. Kaum sind die Beiden angekommen, verschwindet eine Patientin. Moira macht sich große Sorgen und bittet ihre Freundin, die Ispettrice Chiara Moretti um Hilfe. Die Ermittlungen nehmen ihren Lauf und Moira und ihr Vater stecken mittendrin in einem spannenden Abenteuer und lassen es sich auch nicht nehmen immer mal wieder auf eigene Faust zu ermitteln.

„Schatten über Monte Carasso“ ist zwar der dritte Band einer Reihe, aber man kann ihn auch durchaus isoliert lesen, wenngleich die Entwicklung der Charaktere und ihre
Beziehungen zueinander sicher viel besser auf den Leser wirken, wenn die Bücher in der richtigen Reihenfolge hintereinander gelesen werden.

Ganz nebenbei wird dem Leser die wunderbare Landschaft des Tessin nähergebracht und es werden Urlaubsgefühle geweckt.

Dieses Buch ist eine wunderbare gelungene Mischung und sorgt für garantiert spannende Unterhaltung.

Copyright © 2024 by Iris Gasper

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Nilchen Nilchen

Veröffentlicht am 19.06.2024

Wir sie gefunden?

Moira steckt ihre Nase wieder in Dinge, die sie ganz eigentlich nichts angehen und läuft mit ihrem Ziehvater zu Hochtouren auf.
Achtung, wer die Reihe noch nicht kennt, ist hier im dritten Fall gelandet ... …mehr

Moira steckt ihre Nase wieder in Dinge, die sie ganz eigentlich nichts angehen und läuft mit ihrem Ziehvater zu Hochtouren auf.
Achtung, wer die Reihe noch nicht kennt, ist hier im dritten Fall gelandet von Moira Rusconi, der erste war „Mord in Montagnola“, dann folgte der Zweite: „Die Tote im Luganer See“ und nun „Schatten über Monte Carasso“. Nicht nur sind die Cover schön im 50er Jahre Stil gehalten, auch die dramatischen Titel sind herrlich. Wer erst einmal nur diesen Band lesen mag, geht auch, es fehlt kein Wissen um hier dem Fall zu folgen, aber man würde Moira, Ambrogio, Chiara und Luca schon kennen.
Nun also Fall 3. Der werte Herr „Papa“ ist dem Essen und dem Wein so zugeneigt, dass da unbedingt was gemacht werden muss. Also auf in die Kur und dann aber nicht irgendwohin, sondern in die Wellnessklinik Villa Carasso bei Bellinzona. Er bittet Moira ihn zu begleiten. Endlich mal Entspannung. Aber Pustekuchen, denn eine Mit-Patientin ist verschwunden. Irritierend, dass keiner sie als vermisst melden will und als das Gerücht aufkommt, die wäre dem Yoga-Lehrer nicht abgeneigt gewesen, ist der auch noch weg…das kann Moira so nicht stehen lassen und involviert ihre Bekannte Ispettrice Chiara Moretti…. Steine werden umgedreht und es kommt so einiges ans Licht!
Ich bin bis zum Schluss nicht auf die Auflösung gekommen, spricht also für diesen Krimi. Wieder locker geschrieben und ich muss leider jetzt bald mal ins Tessin fahren, denn Mascha Vassena beschreibt die Gegend und die Landschaft so herrlich, da will man hin.
Was macht diesen Krimi bzw. diese Krimireihe aus? Spannend, wiederkehrende sympathische Charaktere und ein toll beschriebenes Setting im Tessin!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Mascha Vassena

Mascha Vassena - Autor
© Marian Duven

Mascha Vassena wurde 1970 geboren, studierte Kommunikationsdesign, war Mitherausgeberin einer Literaturzeitschrift und organisierte Poetry Slams. Nach dem Studium arbeitete sie als freie Journalistin und Redakteurin in Hamburg. Für ihre Texte erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u. a. den Hamburger Literaturförderpreis und ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude. Von ihr sind bislang der Erzählband RÄUBER UND GENDARM sowie fünf Romane erschienen. Neben dem Schreiben hält sie Workshops …

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