This Charming Man
 - C. K. McDonnell - eBook
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12,99

inkl. MwSt.

Eichborn Verlag
Literarische Unterhaltung
ISBN: 978-3-7517-2893-5
Ersterscheinung: 30.09.2022

This Charming Man

Sie sind hier. Sie haben Hunger. The Stranger Times fühlt ihnen auf den Zahn.
Roman
Band 2 der Reihe "The Stranger Times"
Übersetzt von André Mumot

(95)

Es gibt keine Vampire. Umso ärgerlicher, wenn sie dann in Manchester auftauchen. 

Wirklich niemand freut sich darüber. Nicht die magischen Wesen, die es tatsächlich gibt, und schon gar nicht die Menschen in Manchester. Denn nichts ist ärgerlicher, als von ausgedachten Monstern um die Ecke gebracht zu werden. Zum Glück gibt es die Mitarbeiter der Stranger Times.

Allerdings haben die schon genug zu tun. Hannah hat gerade eine chaotische Scheidung hinter sich und findet heraus, dass jemand versucht, eine Kollegin zu entführen. Und obwohl Chefredakteur Vincent Banecroft auf so manchen Mitarbeiter verzichten könnte, mag er es nicht, wenn jemand seine Sachen anfasst – da geht es ums Prinzip.

Rezensionen aus der Lesejury (95)

stefanb stefanb

Veröffentlicht am 31.10.2022

Spitze Zähne

Endlich gibt es wieder etwas Neues von "The Stranger Times". "This Charming Man" von CK McDonnell ist die fulminante Fortsetzung, die nahtlos an den ersten Band anknüpft, den man am besten vorher gelesen ... …mehr

Endlich gibt es wieder etwas Neues von "The Stranger Times". "This Charming Man" von CK McDonnell ist die fulminante Fortsetzung, die nahtlos an den ersten Band anknüpft, den man am besten vorher gelesen haben sollte.

"Spitze Zähne, Angst vor Sonnenlicht, Knoblauch – das volle Programm? " [114] Ja, das volle Programm. Britischer Humor, Sarkasmus, alles stets sehr pointiert und dazu gelungene und schräge Charaktere. In diesem Band haben mir besonders Vincent Banecroft und Hannah gefallen. Ersterer, weil er dahingeht wo es weh tut und ins Schwarze trifft. Er nimmt kein Blatt vor den Mund. Hannah besticht für mich dadurch, dass sie sich weiterentwickelt hat und eine perfekte Gegenspielerin zu Banecroft ist.

Der Schreibstil ist perfekt. Man ist sofort in der Geschichte und mitten im Geschehen. Die Dialoge der Charaktere sind lebendig und sehr unterhaltsam. Vieles ist sehr überspitzt. Aber genau das macht dieses Buch und den daraus folgenden Lesespaß aus. McDonnell versteht es Fantasy und Comedy perfekt zu vereinen.

Stimmig ist für mich auch die Story. Spannend, amüsant und einfach nur zum Genießen. Besser geht es nicht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Schugga Schugga

Veröffentlicht am 31.10.2022

Vampire gibt es nicht - lasst uns Vampire jagen

Der zweite Band rund um das Team der Manchester Stranger Times steht Band 1 in nichts nach. Im Gegenteil hat man hier bereits den Vorteil, erste Einblicke in die Welt der Magie erhalten zu haben, Anwesende ... …mehr

Der zweite Band rund um das Team der Manchester Stranger Times steht Band 1 in nichts nach. Im Gegenteil hat man hier bereits den Vorteil, erste Einblicke in die Welt der Magie erhalten zu haben, Anwesende eingeschlossen. Als neueste Mordfälle auf Vampire als Tatverdächtige hindeuten sind sich jedoch alle bisher bekannten Seiten einig: Vampire gibt es nicht! Also was steckt stattdessen dahinter? Und wie hält man Vampire auf, die es gar nicht gibt?
Auch beim Lesen des zweites Bandes habe ich mich wieder aufs Köstlichste über den Britischen Humor samt der überspitzten Situationen und Charaktere amüsiert. Ein kleines Highlight waren für mich der Mann mit dem Hund, der kein Hund ist, um mal nicht allzu viel vorweg zu nehmen. Die Hintergrundstories um so manche Charaktere der Redaktion bieten ebenfalls ein paar interessante Details. Als humoriges Extra darf man sich wieder auf etwas schräge Danksagungen am Ende des Buches freuen.

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kassandra10 kassandra10

Veröffentlicht am 30.10.2022

es war mir ein magisches Vergnügen.

Vampire gibt es nicht! Da sind sich alle ausnahmsweise mal einig.
Doch in Manchester ticken die Uhren anders. Da tauchen plötzlich und quasi über Nacht Vampire auf.
Manchester steht Kopf und selbst die ... …mehr

Vampire gibt es nicht! Da sind sich alle ausnahmsweise mal einig.
Doch in Manchester ticken die Uhren anders. Da tauchen plötzlich und quasi über Nacht Vampire auf.
Manchester steht Kopf und selbst die Mitarbeiter bei der Stranger Times, die so einiges gewöhnt sind, sind fassungslos.
Hannah, frisch geschieden und mit neuem Ehrgeiz gepackt, muss gleich an ihrem ersten Tag nach Urlaubsrückkehr feststellen, dass in der Redaktion der Stranger Times der Wahnsinn ausgebrochen ist. Aus dem Fenster fliegt eine Toilette und innen ist das Geschrei groß. Bancroft, Chefredakteur der ganz besonders fiesen Art lässt mal wieder einen seiner Tobsuchtsanfälle über die Redaktion fegen.
Hannah weiß dem Ganzen jedoch mit ihrer eigenen Art zu begegnen und verschafft allen eine Atempause. Doch diese hält nur einen Augenblick. Das Altvolk schickt Dr. Garner in die Redaktion, die die Journalisten mit der Aufklärung eines Überfalles beauftragen soll. Mysteriöse Vampirsichtungen und magische Verwandlungen machen die Wesen unruhig.
Als ob das nicht schon genug wäre, müssen sich Bancroft und Hannah sorgen um ihr jüngstes Redaktionsmitglied Stella machen. Die Baufirma, die eigentlich das Bad der Redaktion sanieren sollte, hat ganz nebenbei eine geheime Klappe in die Dusche eingebaut.
Ox wird also mit einem trübsinnigen ehemaligen Boulevard-Journalisten losgeschickt um den Chef der Baufirma zu überwachen, während Hannah sich mehr als einmal auf die Suche nach der Wahrheit zu Cogs aufmacht, der verdammt wurde, stets die Wahrheit zu sagen.
Skurrilitäten finden hier allesamt Unterschlupf. Ob Manchester dabei gut abschneidet, überlässt McDonnell dem Leser selbst.
Der zweite Teil der Trilogie lässt nichts offen. Ob fiese Vampire, magische Unterweltler, sprechende Hunde oder gar stink normale Geister – danke für so viel schwarzen Humor!

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Tom_Read4u Tom_Read4u

Veröffentlicht am 27.10.2022

Vampire gibt es nicht - oder doch ?

Im 2. Band ermittelt die Redaktion von Englands wohl seltsamsten Zeitung „Stranger Times“ wieder nicht nur hautnah am Geschehen, sondern mittendrin. Manchester wird von Vampiren heimgesucht, die es eigentlich ... …mehr

Im 2. Band ermittelt die Redaktion von Englands wohl seltsamsten Zeitung „Stranger Times“ wieder nicht nur hautnah am Geschehen, sondern mittendrin. Manchester wird von Vampiren heimgesucht, die es eigentlich nicht geben kann bzw. gibt. Selbst die magischen Wesen verneinen die Existenz einer solcher Art. Aber trotzdem häufen sich Sichtungen und Opfer mit eindeutigen Bissspuren werden gefunden. Wie kann das nur sein ? Die Männer und Frauen von „Stranger Times“ wittern ihre Chance und begeben sich auf die Spur der Blutsauger. Ein lustiges Fantasy-Krimi-Abenteuer mit reichlich Verblüffendem beginnt.

Eines vorab - Für mich ist dies das erste Buch. Ich kenne den ersten Band „Stranger Times“ nur aus der Auslage im Buchhandel. Als Neuling kannte ich somit die handelnden Personen mit ihren speziellen Charaktereigenschaften noch nicht, jedoch kam ich super schnell in die Story rein und aus dem Lachen nicht mehr heraus. Einfach genial, dieser teils böse, schwarze, britische Humor, aber auch die Umsetzung, dieser Ideenreichtum von den verschiedenen Arten magischer Wesen gefiel mir sehr gut. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Sprache passend für dieses Buch. Ein großes Lob hierbei an den Übersetzer!
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass man oft gleich mehrere kurze Kapitel hintereinander weg liest, obwohl man nur noch Eines lesen wollte. Die Geschichte nimmt einen hervorragend mit und lässt einen nur schwerlich wieder los. Toll finde ich hierbei, die immer wieder kleinen auftauchenden Zeitungsartikel und den schnellen Fortgang der Geschichte, auch wenn einige Seitenstränge aufgemacht werden und Fragen offen bleiben.

Alles in allem ein lesenswertes Buch mit konstant hohen Witz-/Lach-Momenten, Spannung, reichlich schräger Fantasy und verschiedenen schrulligen, nerdigen und zeitgleich sympathischen Charakteren, mit denen man stets die ganze Zeit beim Fortgang der Geschichte mitfiebert und wissen will, was ihnen als nächstes widerfahren wird. Das Ende weckt die Neugierde auf den nächsten Teil der Reihe. Eines meiner Lesehighlights im Jahr 2022 und sicherlich auch 2023, wenn der dritte Band erscheinen wird. PS.: Band 1 liegt schon zum Lesen parat.

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kayla kayla

Veröffentlicht am 24.10.2022

Eins, Zwei, Drei

Vorab:
„This Charming Man” ist keine klassische „Vampirschmonzette“. Man darf hier nicht auf paranormales Herzeleid hoffen. Fans der Aaronovitch – Reihe rund um den Zauberlehrling Peter Grant ... …mehr

Vorab:
„This Charming Man” ist keine klassische „Vampirschmonzette“. Man darf hier nicht auf paranormales Herzeleid hoffen. Fans der Aaronovitch – Reihe rund um den Zauberlehrling Peter Grant dürften allerdings voll auf ihre Kosten kommen.

Worum geht’s?
In Manchester stehen die Zeichen auf Sturm: Vampire treiben ihr Unwesen. Doch es gibt sie eigentlich nicht - oder doch?
Für die Redaktion der Zeitung „The Stranger Times“ beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit…

Mit „This Charming Man“ hat C.K. McDonnell den zweiten Teil einer urkomischen Urban-Fantasy-Reihe vorgelegt, die nicht immer politisch korrekt ist und durchaus reale Personen auf die Schippe nimmt. Der Roman kann nicht unbedingt als stand alone gelesen werden, daher kann es nicht schaden, auch den Auftaktband „The Stranger Times“ zu kennen, da die Ereignisse nahtlos an die Geschehnisse aus Band eins anknüpfen. Der Autor Caimh McDonnell arbeitet hauptberuflich als Standup - Komiker, daher ist es nicht verwunderlich, dass sein Roman Elemente einer Screwball Comedy enthält. Die Dialoge sind einfach klasse. Nach bester britisch – irischer Art wird ein schwarzhumoriges Slapstickfeuerwerk abgebrannt. Selten so gelacht! Auch die Charakterisierung der Protagonisten finde ich klasse – der Chefredakteur Vincent Banecroft ist ein richtiges Ekel, aber seiner Stellvertreterin Hannah Willis gelingt es meist, Banecrofts Fauxpas wieder auszubügeln. Als Vielleserin hat man oft das Gefühl, immer wieder das Gleiche in verschiedenen Varianten & Variationen zu lesen. Nicht so hier! Man bekommt innovative Unterhaltung geboten, die sich Altmeister Pratchett nicht besser hätte ausdenken können („Scheibenwelt“, anyone?). Allerdings muss man schon über etwas „Sitzfleisch“ verfügen, da es in „This Charming Man“ neben dem Hauptplot diverse Nebenhandlungen gibt. Auch verfolgt der Autor nicht stur die „Einleitung – Hauptteil-Schluß“ – Regel, sodass auch im letzten Drittel der Erzählung noch neue (sehr skurrile) Figuren eingeführt werden. Man muss sich schon konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren. Die Erzählfreude McDonnells führt dazu, dass sich gewisse Längen in die story einschleichen, die aber meines Erachtens nicht allzu sehr ins Gewicht fallen, da hier das „Gesamptpaket“ stimmt. Ich spreche gerne eine Leseempfehlung aus!


Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

C. K. McDonnell

C. K. McDonnell - Autor
© Carla Speigh

C. K. McDonnell stammt aus Dublin und war Stand-up-Comedian und Autor fürs Fernsehen, bevor er sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Seine Bestseller-Serie um die fiktive Zeitung THE STRANGER TIMES wurde bei den British Fantasy Awards 2023 mit dem Preis für das beste Hörbuch ausgezeichnet; außerdem betreibt er einen Podcast zu der Reihe, in dem Comedians seine eigens dafür geschriebenen Kurzgeschichten aus dem Stranger-Times-Universum lesen. Auch mit seiner schwarzhumorigen …

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