Romantische Komödien von Sylvia Deloy

Leseprobe

Leseprobe "Auch die große Liebe fängt mal klein an"
Sylvia Deloy

Gastbeitrag

Sylvia Deloy
© Sergej Maingardt

Ernsthaft lustig: Die romantische Komödie

Im Roman „Das Glück ist zum Greifen da“ droht der Protagonistin nach vielen Jahren in Deutschland die Abschiebung. In „Auch die große Liebe fängt mal klein an“ schlittert eine junge Restaurantbesitzerin geradewegs in die Pleite. Nicht gerade lustig, und doch sind aus den Stoffen romantische Komödien entstanden. Tragisches leichtfüßig und mit Humor erzählen - funktioniert das überhaupt? Ja! Zu einer Komödie gehört das Ernsthafte sogar unbedingt dazu. Es braucht Geschichten aus dem Leben, die relevant und wichtig sind, damit der Roman nicht ins Klamaukige abgleitet. Das Ernste verleiht dem Leichten Tiefe, und die Figuren bekommen mehr Kontur. Man lebt, liebt und leidet mit ihnen. Und so ist das Schreiben guter Komödien auch immer eine Gratwanderung. Humorvolle Szenen kreieren, ohne dabei den Ernst der Lage aus den Augen zu verlieren. Den Leser berühren und ihn gleichzeitig zum Lachen bringen.

Über die Autorin:
Sylvia Deloy lebt mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in ihrer Lieblingsstadt Köln. Da sie sich schon immer für die komischen Seiten des Lebens interessierte, arbeitete sie nach ihrem Studium beim Fernsehen als Autorin für Comedy-Sendungen. Wenn sie nicht gerade im Garten buddelt oder in ihre Laufschuhe steigt, schreibt sie fleißig an ihrer nächsten romantischen Komödie.

zum Interview mit Sylvia Deloy

Leseprobe

Leseprobe "Das Glück ist zum Greifen da"

Humorvolle Unterhaltung von Valerie Korte

Im Interview

Valerie Korte über »Aus allen Wolken fällt man auch mal weich«

Valerie Korte
© H. Mutschler

„Aus allen Wolken fällt man auch mal weich“ ist Ihr Debüt als Autorin. Ohne vorab zu viel verraten zu wollen – worum geht es?

In meinem Roman geht es um Julia, ihre kleine Tochter Fee und ihr perfektes Leben – das sie jedoch nur auf ihrem Instagram-Account führt, um ihre selbst entworfenen Armbänder zu bewerben. Es geht um Alex, den Bildhauer von gegenüber, dem Julia bei der Vermarktung seiner Werke unter die Arme greift. Es geht um Schein und Sein und die Grautöne dazwischen und es geht um die Frage, wie echt man eigentlich sein darf.

Vom selbstgebauten Tisch aus Europaletten und handfester Nachbarschaftshilfe zu Marmeladekochen und Dekotipps – Julia ist ein kreatives Allround-Talent. Wie beschreiben Sie Ihre Protagonistin?

Sie ist wirklich sehr kreativ und tatkräftig, dabei gutmütig und humorvoll. Aber sie hat auch so ihre Schwächen. Eine Portion Eitelkeit und Materialismus gehören dazu. Sie trifft falsche Entscheidungen und die richtigen zu langsam, und sie ist ihrer Tochter an Willensstärke deutlich unterlegen. Aber sie lernt dazu!

zum vollständigen Interview

Leseprobe

Leseprobe "Aus allen Wolken fällt man auch mal weich"
Lesung

Valerie Korte liest aus »Aus allen Wolken fällt man auch mal weich«

Auch die große Liebe muss man gießen

Liebe treibt die schönsten Blüten Valerie Korte

Kann man Liebe säen, wo sie nicht von selbst wächst?
Das fragt sich Gartenbauerin Svea, als sie ausgerechnet im Rückenkurs den Landschaftsarchitekten Lars trifft. Nach 45 Minuten Faszienlockerung ist ihr klar: der und kein anderer. Von seiner Seite allerdings: null Interesse. Die Partnerübung mit dem Igelball endet im Desaster, und auch die wissenschaftlich geprüften Flirt-Tipps von Sveas Freundin Elisabeth zeigen keine Wirkung. Oder? Als Lars bei der Stadt Köln die Neugestaltung eines Platzes ausschreibt und Svea sich mit ihrer Firma bewirbt, kommt Bewegung in die Sache …

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Gartentipp von Valerie Korte

Quicklebendig: Totholzhecke oder -hügel

© Eva Dax

Für Sie ein Gestaltungselement – für Igel, Zaunkönige und Insekten ein Zuhause. Bei der Heckenvariante zwei parallele Reihen angespitzte Weiden oder andere Äste in den Boden stecken, je im Abstand von 1-2 m. Dazwischen Äste und Zweige anhäufen. Unten größere, oben kleinere. Mit Laub und Grünschnitt auffüllen. Binnen Jahresfrist werden sich heimische Pflanzen ansiedeln und die Hecke begrünen. Wer selbst gestalten will, setzt Clematis, Waldrebe oder Knöterich. Für einen kleineren Totholzhügel die Weiden im Karree in den Boden stecken oder aber kleine Äste, Reisig und Laub frei aufhäufen. Gelegentlich nachlegen! Achtung: Eingreifen, wenn sich dominante Pflanzen wie Brombeere, Goldrute oder Brennnessel ansiedeln – sie nehmen schnell überhand.

Valerie Korte über ihren Roman »Liebe treibt die schönsten Blüten«

Können Sie Ihren Roman LIEBE TREIBT DIE SCHÖNSTEN BLÜTEN in einem Satz beschreiben?

Ausgerechnet im Rückenkurs verliebt sich die Kölner Gartengestalterin Svea in den (vorläufig) völlig desinteressierten Landschaftsarchitekten Lars...

Schon Ihr erster Roman AUS ALLEN WOLKEN FÄLLT MAN AUCH MAL WEICH spielt in Köln, und wer die Stadt kennt und LIEBE TREIBT DIE SCHÖNSTEN BLÜTEN liest, der kann viel Bekanntes entdecken. Wie finden Sie Schauplätze und Settings?

Meine Protagonistin Svea lebt im Kölner Norden. Als Wohnort entschied ich mich für ein Veedel, das zu ihrer Lebenssituation passt. Svea und ihre Mitbewohnerin sind beide um die dreißig, führen ein urbanes Leben und teilen sich eine geräumige Wohnung mit Wintergarten. Die müssen sie sich vom Gehalt ihres Uni-Jobs leisten können – also liegt sie in Nippes, mit dem Fahrrad in erreichbarer Entfernung zu vielen anderen Innenstadtvierteln und umgeben von ein paar netten Kneipen. Manchmal erfinde ich auch einen Schauplatz: Die idyllische Waldeslustsiedlung in Köln-Höhenhaus, in der Svea auf einen unverbesserlichen Schottergärtner trifft, ist fiktiv, es könnte sie aber geben. Oft fahre ich auch mit GOOGLE STREET VIEW durch Straßen und Parks, um mich inspirieren zu lassen, ohne dass gleich ein Schreibvormittag für einen Rechercheausflug draufgeht.

Verraten Sie uns Ihr Rezept für einen richtig guten Liebesroman?

Mein Genre ist die Romantische Komödie, der leichte Liebesroman, der einen auch mal zum Schmunzeln bringt. Die Figuren müssen lebensnah gezeichnet sein, ein attraktives „Love Interest“ ist wichtig – so nennt man im Fachjargon denjenigen, in den sich die Protagonistin verliebt. Und dann geht es natürlich darum, in der langen Anbahnungsphase bis zum Happy End die perfekte Melange aus Hoffen, Knistern, Drama und Humor zu finden.

Wären Sie gern einmal in die Haut Ihrer Protagonistin geschlüpft?

Lars‘ Igelballmassage im Rückenkurs wäre bestimmt sehr angenehm :-)

Wovon lassen Sie sich inspirieren? Romane, Filme, oder sind es eher interessante Geschichten, die Ihnen im Laufe der Recherchen begegnen?

An erster Stelle stehen da eigene Erfahrungen und Geschichten, die mir Freunde erzählen. Dann kommen Romane. Bei Filmen rede ich mir manchmal ein, ich würde sie aus Recherchegründen schauen, wenn ich aber ehrlich zu mir selbst bin, funktioniert das nicht. Irgendwie fährt beim Filmegucken der kreative Teil meines Gehirns herunter (lacht).

In Ihrem Buch geht es um Flora und Fauna, nachhaltigen Landschafts- und Gartenbau. Haben Sie selbst ein besonderes Faible fürs Gärtnern?

Ich hätte es nie gedacht, aber inzwischen gehöre ich zu den Menschen, die Bilder von Blumen, Stauden und Sträuchern per Messengerdienst verschicken. Wir haben einen ganz gewöhnlichen, mittelmäßig gepflegten Garten, aber es gibt so vieles darin, dass mich fasziniert: Die uralten Staudenpfingstrosen, die über Umwege aus dem Bauerngarten meiner Urgroßmutter zu mir gekommen sind. Der Umstand, dass in unterschiedlichen Jahren unterschiedliche Pflanzen das Regiment übernehmen: 2017 haben z.B. die Schlüsselblumen wie wild geblüht und sich vermehrt. Vergangenes Jahr ist mir eine erhöhte Aktivität des Vergissmeinnichts aufgefallen. Und ein mir unbekannter, bisher unattraktiver Strauch, hat im vergangenen Jahr plötzlich zu Brummen angefangen. Bei genauerem Hinsehen hatte er erstmalig winzige, unscheinbare Blüten bekommen, nach denen verschiedene Insekten vollkommen verrückt waren. Meine Ausführungen verraten sicher, wie wenig Ahnung von Flora und Fauna ich im Gegensatz zu meiner Protagonistin Svea habe, aber diese erfüllende Ruhe und Zufriedenheit nach zwei Stunden in-der-Erde-wühlen kenne ich auch.

In Zeiten von Corona können wir vom Reisen nur träumen – oder nach paradiesischen Orten in der näheren Umgebung suchen. Angenommen Sie nähmen uns mit auf eine Entdeckungstour zu den grünen Plätzen der Stadt – welche wären das?

Eine Tour durchs „grüne Köln“ würde ich mit dem Fahrrad auf dem Inneren Grüngürtel beginnen: Wenn wir entlang des alten preußischen Befestigungsrings in nördlicher Richtung radeln, treffen wir vielleicht sogar Sveas Schwarm Lars, den Hobbyfußballer, der dort am Wochenende für die „Jecke Liga“ trainiert :-) Am Lohsepark angekommen, erreichen wir Fort X mit seinem wunderschönen Rosengarten und erfreuen uns an Teehybriden und Strauchrosen. Noch mehr Bunt und Grün finden wir in der nahe gelegenen, von Lars‘ altem Kollegen und Landschaftsarchitekten Lenné geplanten Flora. Nach einem Spaziergang durch den Botanischen Garten schwingen wir uns wieder aufs Rad und überqueren die Zoobrücke. Rechtsrheinisch geht es dann immer am Fluss entlang gen Süden: Wir radeln durch den Rheinpark, an den Poller Wiesen, den Westhovener Auen und schließlich dem Zündorfer Rheinufer entlang, bis wir uns links halten und über die Erkerstraße die Alexianer Klostergärtnerei in Köln-Porz ansteuern. Dort bestellen wir uns unter freiem Himmel Kaffee und Kuchen, anschließend machen wir es wie Svea, die hier gerne insektenfreundliche, heimische Stauden kauft. Mit den neuen Errungenschaften in Körbchen oder Satteltasche radeln wir zufrieden nach Hause. Schöner und grüner lässt sich ein Frühlingstag kaum verbringen!

Ein Ehe-Roman. Komisch. Tragisch. Voller Wahrheit!

Sex ist immer noch schön, aber Weihnachten ist öfter Marie Schwarzkopff

Wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Hund tot ist, fängt das Leben an ...
... sagt man. Doch Anna und Morten merken davon nichts. Der Nachwuchs ist flügge, endlich wäre Zeit zum Schnäbeln und Turteln. Doch stattdessen fliegen zwischen den beiden plötzlich die Federn. Ein Sommer in einem Strandhaus auf einer winzigen dänischen Insel soll die Liebe retten. Doch in der skandinavischen Idylle entdeckt Anna ein ganz neues Leben, und Morten muss feststellen, dass er nicht mehr der Hahn im Korb ist. Ist die gemeinsame Flucht aus dem Familiennest der Anfang vom Ende? Oder ein Neubeginn?
Wundervoller Roman mit Humor und Tiefgang über das, was kommt, wenn die Kinder aus dem Haus sind
Ein Ehe-Roman. Komisch. Tragisch. Voller Wahrheit!

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Brief der Autorin

Brief der Autorin Marie Schwarzkopff

Über die Autorin

Autorin Marie Schwarzkopff
© T. Elliger

Marie Schwarzkopff ist eine erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin. Als ihre Kinder eines Tages plötzlich und unerwartet erwachsen wurden, verarbeitete sie diese Situation mit dem Schreiben eines Romans für Erwachsene, und zwar zusammen mit ihrem Mann. »Sex ist immer noch schön, aber Weihnachten ist öfter« ist das Ergebnis der gemeinschaftlichen Krisenbewältigung.

Die Autorin

Kristina Günak
© Kristina Günak

Kristina Günak wurde 1977 in Norddeutschland geboren. Nachdem sie jahrelang als Maklerin arbeitete, ist sie heute als Mediatorin und systemischer Coach tätig. 2011 erschien ihr erster Roman, und seither hat sie sich mit ihren humorvollen Büchern unter Liebesromanleserinnen einen Namen gemacht. Sie schreibt auch unter dem Pseudonym Kristina Steffan.

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Lebensweisheiten aus den Büchern von Petra Hülsmann

Die Autorin

Petra Hülsmann
© Inga Sommer

Petra Hülsmann, Jahrgang 1976, wuchs in einer niedersächsischen Kleinstadt auf. Nach einem erfolgreich abgebrochenen Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft arbeitete sie in Anwaltskanzleien und reiste sechs Monate mit dem Rucksack durch Südostasien, bevor sie mit ihren Romanen die Beststellerliste eroberte. Petra Hülsmann lebt mit ihrem Mann in Hamburg.

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