Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich
 - Mary E. Garner - Hörbuch

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13,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Fantasy
681 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-9859-2
Ersterscheinung: 14.06.2021

Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich

Ungekürzt
Teil 1 der Serie "Die Chronik der Bücherwelt-Reihe"
Gelesen von Ann Vielhaben

(129)

Nichts ist für die Londonerin Hope Turner schöner, als sich in die Bücher ihrer Lieblingsautorin Jane Austen zu träumen. Denn ihr eigenes Leben ist alles andere als spannend und romantisch. Das ändert sich, als sie sich eines Tages in die Buchhandlung "Mrs. Gateway’s Fine Books" verirrt und dort einem mysteriösen Gentleman begegnet. Der attraktive Fremde geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Doch da ist auch der grimmige und unnahbare Rufus Walker, der sie regelrecht zu verfolgen scheint. Bis er ihr schließlich Unglaubliches offenbart: Der Buchladen ist das einzige Portal in die Welt der Bücher, in der die Romanfiguren ein Eigenleben führen. Doch diese Welt ist in Gefahr ...

Begleite Hope Turner zwischen die Seiten und tauche ein in die magische Bücherwelt!

Rezensionen aus der Lesejury (129)

Kiwilippe Kiwilippe

Veröffentlicht am 15.05.2020

Faszinierend. Fesselnd... grandios

Die Welt von Hope und dem Buch der gelöschten Wörter zu betreten und darin zu verweilen ist mir sehr leicht gefallen. Mary Garner schreibt sehr gut und flüssig. Es gibt tolle Protagonisten wie zum Beispiel ... …mehr

Die Welt von Hope und dem Buch der gelöschten Wörter zu betreten und darin zu verweilen ist mir sehr leicht gefallen. Mary Garner schreibt sehr gut und flüssig. Es gibt tolle Protagonisten wie zum Beispiel Hope keine 20 sondern 42 Jahre alt, Single und buchverrückt. Rufus- ein mürrischer, wortkarger Brummbär, der als Wanderer Hope in die Welt der Bücher mitnimmt und viele, viele wunderbare Charaktere, die wir aus unseren heißgeliebten Büchern kennen.

So wie ein betrunkener Bambi, eine atemberaubend schöne Anna Karenina, König Löwenherz und Maid Marian uvm.

Die Story ist sehr mitreißend und nimmt stetig an Spannung und Faszination zu, das Buch aus der Hand zu legen... schier unmöglich.

Die Autorin hat für mich eine neue Denkweise, ein neues Gefühl meinen Büchern gegenüber erschaffen...

... wer von uns wollte nicht auch schon einmal in eins der vielen geliebten Bücher abtauche mit den Helden den Feind im Kampf besiegen, gemeinsam mit ihnen Abenteuer bestehen, leiben und weinen....

...mit einem Drachen fliegen, Harry in Hogwarts besuchen oder Edward die Meinung geigen, weil er Bella solange warten lies....

Der Gedanke, die vielen tausend Protagonisten in diesen Kulissen und Szenen zu begleiten und kennenzulernen macht für mich dieses Buch so besonders... die Spannung die aufkommt als eben diese Welt bedroht wird ist aufregend und mitreißend.

Mein Fazit:

Ich lese um abzutauchen. Neue Welten, Gedanken und Träume in mein Leben zu lassen. Die Perspektive die Mary Garner für mich mit diesem Buch geschaffen hat, diese einfache Art darüber zu denken ist für mich ausschlaggebend zu sagen - grandios - ein tolles, faszinierendes und grandioses Buch ! Danke dafür!

Ein offenes Ende lässt mich nun sehnsüchtig auf Band 2 warten....

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

HannaK89 HannaK89

Veröffentlicht am 13.05.2020

Toller Auftakt einer fantastischen Trilogie

Hope Turner führt eigentlich ein ganz normales Leben. Sie wohnt in einer kleinen Wohnung in London, arbeitet für eine Partnervermittlungsagentur und kümmert sich um ihre demenzkranke Mutter.
Lediglich ... …mehr

Hope Turner führt eigentlich ein ganz normales Leben. Sie wohnt in einer kleinen Wohnung in London, arbeitet für eine Partnervermittlungsagentur und kümmert sich um ihre demenzkranke Mutter.
Lediglich ihre große Liebe zu Büchern bringt etwas Abwechslung in ihren Alltag.
Doch alles ändert sich, als der mysteriöse Rufus in ihr Leben tritt. Er erzählt ihr, dass tatsächlich eine Buchwelt neben unserer existiert, in der die Romanfiguren lebendig sind. Und Hope soll diese Welt retten...

"Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich" ist der erste Band einer Trilogie und hat es von Anfang an geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen.
Mary E. Garner hat eine fantastische Welt voller neuer Ideen geschaffen. Das beginnt schon bei dem - für dieses Genre eher unübliche - Alter der Protagonistin, die Anfang 40 ist. Dadurch allein ergibt sich eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge. Aber auch andere literarische Details sind teilweise ganz neu interpretiert, das ist absolut gelungen!

Die Welt der Bücher an sich ist einfach wundervoll beschrieben und greift die Schauplätze aus vielen Klassikern der Weltliteratur, wie "Stolz und Vorurteil", "Sturmhöhe", "Dracula" und vielen mehr auf. Dabei ist die Atmosphäre toll eingefangen. Ich habe mit Hope über die Schönheit von Pemberley gestaunt und mich in einem finsteren Schuppen in Transsylvanien gegruselt. Durch die bildlichen Beschreibungen wurde ich wirklich förmlich in das Buch gesaugt!
Am besten gefällt mir aber die Darstellung der Romanfiguren, die sich teilweise ganz anders entwickelt haben als in ihrem ursprünglichen Buch. Das sorgt für einige Überraschungen und auch amüsante Momente.

A propos Überraschungen: Die ganze Handlung steckt voller Rätsel und Wendungen. Beim Lesen stellt man sich eine Menge Fragen und fiebert deren Auflösung entgegen. Da macht die Lektüre richtig Spaß! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen!

Mein Fazit: Ich bin absolut begeistert von dem Buch und kann die Fortsetzung kaum erwarten. Für alle Fantasy-Fans - insbesondere auch für Fans von Cornelia Funke und Kerstin Gier - gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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frommeHelene frommeHelene

Veröffentlicht am 12.05.2020

Spritziger Auftakt eines innovativen Fantasyspektakels

Inhalt:

Hope lebt zurückgezogen in London und schwärmt für die Welt der Bücher. Besonders Jane Austen hat es ihr angetan. Bisher hatte sie nicht viel Glück in der Liebe und auch ihre vermeintlichen Freundinnen ... …mehr

Inhalt:

Hope lebt zurückgezogen in London und schwärmt für die Welt der Bücher. Besonders Jane Austen hat es ihr angetan. Bisher hatte sie nicht viel Glück in der Liebe und auch ihre vermeintlichen Freundinnen lassen nach ihrem Jobwechsel nichts mehr von sich hören. So verbringt sie ihr Leben zwischen ihrem ungewöhnlichen Onlinejob, den Besuchen bei ihrer dementen Mutter und ihren Lieblingsbüchern. Als sie wegen eines heftigen Regenschauers in einer kleinen ungemütlichen Buchhandlung Schutz sucht, erregt sie die Aufmerksamkeit ganz besonders talentierter Menschen. Von einem Tag auf den anderen wird ihr Leben umgekrempelt.

Leseeindruck:

Das Cover ist ein wirklicher Hingucker und auch die Haptik und der Satz machen das Lesen zum Genuss.

Von der ersten Seite an, hat mich Hope mit ihrer humorigen Erzählstimme gefangen genommen. Sie fällt auf unter den klassichen Heldinnen der Fantasyreihen, schon allein weil sie nicht mehr süße Siebzehn ist und von einem Helden gerettet werden will. Nichtsdestotrotz ist sie sich der Mängel in ihrem Sozialleben bewusst und kümmert sich liebevoll um ihre demente Mutter. Dass ausgerechnet Hope ein besonderes Talent haben soll, das zu einer Entführung in einen erst einmal ungemütlichen Buchladen führt, ist der Anfang einer ungewöhnlichen Heldenreise.

Die Einführung der Charaktere und der magischen Buchwelten erfolgte mit so einer Leichtigkeit und so viel Witz, dass sich notwendige Informationen und Weltenregeln wunderbar in die Handlung einfügen. Die Autorin spielt mit den Settings und Charaktere der Klassiker, ohne jemals steif oder berechenbar zu sein.

Was tun die Buchcharaktere, wenn das Buch ausgelesen ist? Sucht Lancelot immer noch den heiligen Gral oder eignet er sich vielleicht auch als Specialagent gegen einen Spion in den Buchwelten? Kaum hat sich eine Frage in meinem Kopf nur geregt, zeigt die Welt mir die Antwort. Gleichzeitig amüsiere ich mich köstlich über moderne Ansichten und Sprechweisen 200 Jahre alter Buchcharaktere genauso wie über die im Ursprungscharakter verwurzelten Protagonisten, die sich nur im klassichen Versmaß oder altertümlichen Redewendungen auszudrücken vermögen.

Natürlich wäre es keine Fantasygeschichte, wenn nicht die Welt - und damit ist nicht nur die Buchwelt gemeint - bedroht wird. Plötzlich steht jeder unter Verdacht und ich muss immer wieder um die Sicherheit der Heldin bangen. Teil I endet mit genug offenen Fragen für eine furiose Fortsetzung.

Fazit: Temporeiche Fantasygeschichte, die mit viel Humor und innovativen Elementen aus dem Einheitsbrei heraussticht

Teil II und III erscheinen, Gott sei Dank, noch in diesem Jahr. Ich kann es kaum erwarten

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Natalie86Hosang Natalie86Hosang

Veröffentlicht am 10.05.2020

Der erste Federstrich ist meisterlicher Auftakt

Rezension „Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich: Roman“ von Mary E. Garner



Meinung

Nachdem ich „Das Buch der gelöschten Wörter“ von Mary E. Garner zum ersten Mal bei der Verlagsvorschau ... …mehr

Rezension „Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich: Roman“ von Mary E. Garner



Meinung

Nachdem ich „Das Buch der gelöschten Wörter“ von Mary E. Garner zum ersten Mal bei der Verlagsvorschau erblickte, verliebte ich mich sogleich, denn nicht nur der außergewöhnliche Titel erregte meine Aufmerksamkeit, auch das Cover stach deutlich hervor. Solche Eye Catcher sind für mich als Bücher Mensch und zugleich Cover Liebhaber, enorm wichtig, denn bereits vorab bewirken sie etwas tief im Herzen, dass sich nicht benennen lassen kann.

Ich stellte überdies direkt fest, dass hier eine Trilogie auf mich warten würde, was mich noch mehr dazu veranlasste die Geschichte schnellstmöglich kennenlernen zu wollen. Man kann es Magie oder Zauber nennen, welche mich zu dem Buch geführt haben, doch eines ahnte ich nicht, dass Mary E. Garner eine Naturgewalt aufs Papier brachte, die mich dermaßen sprachlos zurücklassen sollte.

Und so kam der Tag an dem dieses traumhaft schöne Buch zu mir nach Hause kam. Wenn ich nicht schon vorher verliebt gewesen wäre in das Cover, nach dem auspacken spätestens hätte es keine anderen Worte als Liebe gegeben. Die Haptik ist so samtig weich, dass ich mich mehr als einmal dabei ertappte es gestreichelt zu haben. Solche Liebkosungen und Zärtlichkeiten erhalten natürlich alle meine Bücher, aber manche eben noch mal einen Funken mehr.

Zwei Tage später betrat ich die Geschichte von „Das Buch der gelöschten Wörter“ und wurde sogleich mit der ersten, aber definitiv nicht letzten, Überraschung konfrontiert. Die Haupt Protagonistin war nicht im typischen Jugendbuch Alter, sondern deutlich darüber. Doch ihr Alter und die damit einhergehende Reife, passten genauso zu der Handlung wie Kinder zu einem Kinderbuch oder Soße zu Spagetti Bolognese. Ja die Vergleiche sind vielleicht nicht die besten, aber man erkennt hoffentlich was ich meine.

Von dieser Tatsache mit Hope, der weiblichen Haupt Protagonistin, äußerst fasziniert, wurde ich auch sogleich in den Bann des Buches gezogen. Zu sagen der Einstieg sei mitreißend und voller Spannung, träfe nicht mal im Ansatz den Kern dieser Tatsache. Es gibt jene Bücher die uns bereits nach wenigen Worten, Sätzen oder Seiten, auf einer Ebene berühren, die man schon beinahe als göttlich bezeichnen könnte. Und das obwohl ich im klassischen Stil nicht an Gott glaube, soll schon etwas bedeuten solch eine Aussage zu tätigen.

Mary E. Garner hat mir eine Welt offenbart, voller Hingabe, Leidenschaft, Sehnsucht, Bildgewalt, Klassikern wie „Stolz und Vorurteil“ oder „Dracula“ von Bram Stoker, harmonisch verpackt in eine phänomenale Farbexplosion, die mit jeder Szene hinter meinen Augen ablief. Je tiefer ich ins Geschehen drang umso begeisterter und faszinierter war ich. Nicht nur ob der vielen Bücher in diesem Buch, die ich bereisen und kennenlernen durfte, sondern auch aus dem Grund, weil Mary Garner ein unvergleichliches Talent besitzt, die mir teils unbekannten neuen Welten jener klassischen Werke, so detailliert und bildhaft zu beschreiben, dass ich mich fühlte als stünde ich selbst als Figur mittendrin und kenne sie eigentlich schon immer.

Die Erzählung ist aus der Ich-Perspektive von Hope, was mich nicht nur tiefer in ihre Gedanken, Handlungen und Gefühle vordringen, sondern bereits von Anfang an eine tiefe Verbundenheit und Sympathie spüren ließ. Auch wenn zwischen mir und Hope immer noch etliche Jahre liegen, so konnte ich nicht anders als sie mit jedem weiteren Federstrich mehr und mehr in mein Herz zu schließen.

Tja und dann traft ich nach und nach die anderen Figuren und wieder war es um mein Herz geschehen. In all diesen gestalteten Figuren steckt eine geballte Ladung Lebhaftigkeit, Lebendigkeit und Vielschichtigkeit, sodass ich glaubte, bereits Jahre lang mit ihnen verbunden zu sein. Aber wie geht so etwas? Wie können Buch Helden und Figuren während und auch nach dem lesen in uns weiterleben? Die Frage kann nur ein gutes Buch beantworten.

Ich für meinen Teil hing an Gwens forschen, verrückten, liebevollen Art, an Lance stattlichem Auftreten und Aussehen, an Rufus mürrischer, geheimnisvoller, mysteriöser Art, an Ms märchenhafter Erscheinung, an Schnock, Zettel, Anna, Mrs. Gateway, Hopes Mum, und vielen vielen anderen, wie die sprichwörtliche Klette, denn eines sei gewiss, einmal kennengelernt will man diesen bunten Haufen nie wieder loslassen.

Damit meine Lobeshymne nicht noch weitere 10.000 Wörter umfasst, und glaubt mir die hätte ich sogar in petto, will ich mich nun etwas sputen um zum Ende zu kommen. Tja wie es möglich sein soll weiß ich zwar nicht, denn man unterbricht den Fakellauf der olympischen Läufer ja auch nicht, aber es wird wohl gehen müssen. Irgendwie. Ansatzweise. So ein kleines bisschen zumindest.

Mary E. Garner konnte mich mit einem rasanten, mitreißenden und spannenden Einstieg, dem etwas ruhigeren Mittelteil, und dem grandios, phänomenalen, vor Nervenkitzel, Action und Hochspannung strotzenden Ende, vollkommen überwältigen, ja sogar sprachlos machen, und haushoch begeistern. Denn eines kann Mary mit absoluter Gewissheit meisterlich: den Leser hinter mehr Irrungen, Wirrungen und Täuschungen führen, als der Sherwood Forrest Bäume hat. Und das soll wahrlich etwas heißen.

Hinter eine dieser Täuschungen konnte ich von Anfang an blicken, doch alle anderen, tja sie geben mir nach wie vor Rätsel und Geheimnisse auf. Insbesondere nach diesem fiesen so-etwas-kann-nur-ein-Autor-Chliffhanger. Aber ich liebe sie, ja ich bin ein bekennender Fan abstruser, gnadenloser, in Stücke reißender, Herz zerstörender Chliffhanger. Auch diese sind wie eine Sucht für mich.

Nun hätte ich zum Ende meiner Rede doch beinahe vergessen Marys Schreibstil zu bewerten. Um Himmels Willen, Schande über mich.
Mary legt einen neuen Grundstein für Fantasy Literatur auf höchstem Niveau. Schon früh bindet sie den Leser emotional an die Handlung sowie Figuren und lässt diesen Strom nie abreißen. Überdies hinaus sind ihre Worte wie die schönste Orchester Melodie aller Zeiten. Ausdrucksstark, wortgewaltig, Bildgewaltig und mit diesem typischen englischen Flair einer vergangenen Epoche. Englisch deshalb weil das Setting dort angesiedelt ist.


Fazit

„Das Buch der gelöschten Wörter“ ist ein abenteuerlicher, phantasievoller Trilogie Auftakt, der wie eine Naturgewalt über den Leser hinwegbraust. Mit meisterlicher Feder geschrieben, führt diese Geschichte den Leser in längst vergangene, aber nie vergessene Buch Klassiker, und das auf eine Art und Weise, als sei man selbst ein Teil jener Welten.

Ich spreche für dieses Buch nicht nur eine absolute und unbedingte Lese Empfehlung aus, sondern erwarte Band 2 auch sehnsüchtiger als ich je eine Fortsetzung erwartet habe. Selbst diese kurze Spanne zwischen den Bänden ist zu lang um meine Sucht danach im Zaun zu halten.

Mein derzeitiges persönliches Jahreshighlight lautet: Das Buch der gelöschten Wörter


Bewertung 🌟🌟🌟🌟🌟 (5/5)

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tkmla tkmla

Veröffentlicht am 10.05.2020

Spannendes Abenteuer

„Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich“ von Mary E. Garner ist der gelungene Auftakt eines fantasievollen Abenteuers, das in der Welt der Bücher spielt.
Hope Turner lebt in London sehr ... …mehr

„Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich“ von Mary E. Garner ist der gelungene Auftakt eines fantasievollen Abenteuers, das in der Welt der Bücher spielt.
Hope Turner lebt in London sehr zurückgezogen und beschäftigt sich viel lieber mit Büchern als mit Menschen. Bei einem Unwetter flüchtet sie sich in die Buchhandlung „Mrs. Gateway’s Fine Books“, wo sie einen attraktiven Fremden heimlich beim Lesen beobachtet. Kurz darauf wird sie von dem ihr ebenfalls fremden Rufus Walker, der sie zu verfolgen scheint, erneut in die seltsame Buchhandlung verschleppt. Der mürrische Rufus erklärt ihr, dass der Buchladen das Portal in die Welt der Bücher sei und sie mit ihm reisen müsse, um eben diese Welt zu retten.

Zu Beginn konnte ich mich perfekt in Hope hineinversetzen, denn ihre Verwirrung ist absolut nachvollziehbar. Genau wie Hope muss man erst verstehen, wie die Welt der Bücher und die Reisen zwischen den Welten funktionieren. Das geht aber relativ schnell und so ist man genau wie sie fasziniert von der Idee, die Figuren aus all den Büchern selbst zu treffen. Hope findet sich relativ schnell zurecht, was nicht unbedingt an dem düsteren Rufus liegt, dem sie jedes Wort aus der Nase ziehen muss. Dafür sind ihre zugeteilten Gehilfen Gwen und Lance umso gesprächiger. Auf die vielen detailliert gezeichneten Nebenfiguren hat die Autorin offenbar großen Wert gelegt, so dass sie im Buch eine wichtige Rolle einnehmen. Ich mag Hope und ihren trockenen Humor, auch wenn sie mir an manchen Stellen etwas leid tut.
Die Grundidee finde ich spannend und es ist sehr witzig und unterhaltsam, die ganzen Romanfiguren mal von einer anderen Seite kennenzulernen. Der Schreibstil liest sich sehr gut und man wird von dem fesselnden Abenteuer förmlich mitgerissen. Die vielschichtigen Charaktere und die fantasievolle Story sorgen für spannende Unterhaltung bis zum Schluss.
Das Buch endet mit einem bösen Cliffhanger, der mich wirklich überrascht hat, so dass ich den nächsten Teil kaum abwarten kann.
Von mir gibt es für diesen gelungenen Auftakt der Trilogie eine klare Leseempfehlung!

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Autorin

Mary E. Garner

Mary E. Garner träumte sich schon immer gern in die Welten ihrer Lieblingsbücher. Bevorzugt jene, die in ihrem geliebten England spielen. Ihrer persönlichen Leidenschaft zur großen Insel und deren literarischen Figuren entsprang die Idee zu Das Buch der gelöschten Wörter, in das sie nun auch ihre Leserschaft in entführt.

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Sprecherin

Ann Vielhaben

Ann Vielhaben - Sprecher
© Andrea Hansen

Seit ihrem Schauspielstudium ist Ann Vielhaben vor allem als Synchronsprecherin und für Hörbuchproduktionen verschiedener Verlage im Einsatz. Sie liebt es, sich in die unterschiedlichsten Charaktere zu versetzen und Figuren zu gestalten. Man kennt Ann u.a. als die deutsche Stimme von Deborah Ann Woll („Escape Room“, „Daredevil“, „Punisher“ und „True Blood“).

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