Glückstage auf dem kleinen Mühlenhof
 - Susanne Hanika - Hörbuch

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9,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Feel-Good-Roman
542 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-9497-6
Ersterscheinung: 30.04.2020

Glückstage auf dem kleinen Mühlenhof

Ein Lerchenbach-Liebesroman
Ungekürzt
Gelesen von Yara Blümel

(9)

Vier Kinder und einen Bauernhof hüten – das kann doch nicht so schwer sein. Denkt zumindest Großstädterin Charlotte, als ihre hochschwangere Schwester Bell sie um Hilfe bittet. Und so findet sie sich wenige Tage später in Lerchenbach wieder: einem idyllischen Örtchen in der Oberpfalz.

Während Bell mit strenger Bettruhe auf dem Sofa liegt, versucht Charlotte – zunächst noch voller Tatendrang – ihren neuen Aufgaben gerecht zu werden. Doch was der optimistischen Fotografin nicht bewusst war: Vier kleine Kinder, jede Menge Hühner, Pferde und sturköpfige Großtanten, die sich als Kupplerinnen versuchen, sind anstrengender als gedacht. Und Nachbar Luca, der zugegebenermaßen ziemlich gut aussieht, macht die Sache nicht besser.

Ein wunderbares Feelgood-Hörbuch mit viel Liebe, Leben und Herzlichkeit im idyllischen bayrischen Städtchen Lerchenbach.

Rezensionen aus der Lesejury (9)

LvanBold LvanBold

Veröffentlicht am 30.07.2020

Eine Enttäuschung in Dorfidylle

Charlotte kann es kaum erwarten ihre Schwester wiederzusehen, die sie um Hilfe gebeten hat, da sie selbst im Bett liegen bleiben soll und sich jemand um ihre Kinder und ihren Hof kümmern muss. Doch kaum ... …mehr

Charlotte kann es kaum erwarten ihre Schwester wiederzusehen, die sie um Hilfe gebeten hat, da sie selbst im Bett liegen bleiben soll und sich jemand um ihre Kinder und ihren Hof kümmern muss. Doch kaum ist Charlotte in dem idyllischen Dörfchen Lerchenbach angekommen, wird ihr bewusst, dass sie viel mehr arbeiten muss, als sie zunächst dachte. Als wäre das nicht schon genug, gerät sie ständig mit Luca, dem heißen Nachbar, zusammen und schon bald stehen die Gefühle der Beiden Kopf.

Das, was mich zuerst sehr neugierig gemacht hat, war das Cover. Ich finde das Cover, da es so farbenfroh ist und aussagekräftiger, als andere Romane, wunderschön und habe mir einen seichten Liebesroman in einem kleinen Dorf gewünscht. Dann habe ich auch noch den Klappentext gelesen und habe für mich beschlossen, dass es perfekt in den Sommer passen könnte. Zusätzlich dazu hatte ich mir von dem Buch auch noch erhofft, dass es mich umhaut.
Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz so sehr erfüllt und ich habe sehr mit diesem Buch gekämpft.

Es wird die Geschichte von Charlotte und Luca erzählt, wobei ich sagen muss, dass ich mit Keinem der Beiden so richtig warm geworden bin. Ich konnte sie nicht wirklich greifen und hatte Probleme, einige Dinge nachzuvollziehen.
Charlotte kommt aus der Großstadt und soll auf die vier Kinder ihrer Schwester aufpassen, während diese das Bett hüten muss und der Ehemann verreist ist. Ich habe mit vielen witzigen Dingen gerechnet, die zwar sehr klischeehaft wären, aber doch sehr gepasst hätten. Vor allen, da man es im Klappentext so sehr betont hat, dass Charlotte aus der Stadt kommt. Allerdings hat sie sich, meiner Meinung nach, sehr gut geschlagen, dafür, dass sie keine Kinder hat und sich nicht so sehr damit auskennt. Es sind ein paar Dinge passiert, die lustig waren, aber mich haben sie jedoch nicht zum Lachen gebracht, da Einiges davon auch hätte vermieden werden können oder dramatisiert wurde.
Zudem fand ich einige von Charlottes Gedanken sehr absurd. Diese hätte man weglassen können, da sie nicht wirklich zur Story beigetragen haben.

Bei Luca ist es genauso. Er hatte weniger Redeanteil, aber das, was man erfahren hat, hat zwar gezeigt, dass er ein solider Typ ist und ein wenig Tiefe besitzt, aber so richtig konnte ich ihn nicht einordnen. Dafür hat mir zu viel gefehlt. Auch seine Vergangenheit ist mir ein Rätsel. Die Autorin hat sich viel mehr auf die Gegenwart und die eventuelle Zukunft konzentriert. So kann ich im Endeffekt nur sehr wenig über die Vergangenheit der Protagonisten sagen. Das ist sehr schade, weil man die Charaktere eben nicht so gut kennenlernt und sie einem doch recht fremd bleiben.
Luca hat seine Rolle als heißer Nachbar allerdings sehr gut erfüllt. Er war zunäcnst unnahbar, hat sich den Kindern gegenüber - zumindest gegen Ende - ordentlich verhalten. Er war kein Griesgram oder Badboy, aber bis auf die Tatsache seines guten Aussehens, kann ich nicht erkennen, was Charlotte in ihm findet. Auch hier fehlt mir zu viel von seinem Charakter.

Den Schreibstil der Autorin fand ich ein kleines bisschen holprig. Ich bin ein paar Mal über Textstellen gestolpert, die sehr plötzlich kamen und nicht so ganz ins Bild gepasst haben. Auch nach mehrmaligem Lesen konnte ich die entsprechenden Textstellen nicht richtig verstehen. Das hat mir die Lust aufs Lesen verdorben und ich musste mich zwingen, das Buch weiterzulesen. Nichtsdestrotrotz habe ich natürlich gehofft, dass es irgendwie noch spannender wird und ein bisschen Pepp in die Sache gebracht wird. Anfangs war es zwar schon witzig und spannend, dass Luca Charlotte für die Mutter der vier Kinder und Roberts Frau hielt, aber nach einer gewissen Zeit verliert dieser Aspekt seinen Reiz. Und anstatt spannend, geheimnisvoll und sexuell zu wirken, wird es langweilig und ich habe fast schon die Augen verdreht, als man wieder auf das Thema zu sprechen kam. Gerade da wird dann auch deutlich, dass sich die Charaktere nicht gerade gut kennen oder irgendwie andere als sexuelle Absichten hegen, wenn sie nicht einmal über die Vergangenheit oder die momentane Situation reden.
Tatsächlich werden einige 'Witze' überreizt und zu oft gemacht. Besonders der Insider zwischen Tillie, Charlotte und Luca wirde nach dem dritten oder vierten Mal langweilig und nervt danach nur noch. Ebenso wie das ständige hinweisen auf die Aussprache von Tillie, da sie erst drei Jahre alt ist und ein bisschen lispelt. Sowas wird auch nur dann angesprochen, wenn es für die Story wichtig zu seien scheint. Generell wirken die meisten Szenen wie Situationen, die einfach nur wichtig sind für die Beziehung zwischen den Protagonisten und nicht für die Charakterentwicklung derer.
So umfasst die gespielte Zeit auch nur 10 oder 11 Tage, also einen sehr kurzen Zeitraum, wie ich finde, in dem allerdings sehr viel passiert. Man hat einfach das Gefühl, dass mehr Zeit vergeht, was jetzt nicht so schlimm ist. Eher bringt es dem Buch einen Pluspunkt ein.

Das Setting in dieser Geschichte hat mich im Vergleich zum Rest gleich in seinen Bann gezogen. Der deutsche Schauplatz ist sehr gut gewählt und weckt doch tatsächlich ein wenig die Landliebe in mir. Während des Lesens habe ich mich ein bisschen nach dem Land, der Ruhe und dem vielen Platz gesehnt, ebenso wie den vielen Möglichkeiten, die Natur kennenzulernen. Auch das Dorf hat es mir angetan. Mit seinen verwinkelten und engen Gassen hätte es auch sehr gut nach Italien gepasst.
Doch dann kamen die Dorfbewohner ins Spiel und anstatt viele Kuppler zu haben, die sich viel Mühe geben, hatte man zwei Großtanten, die miit der Tür direkt ins Haus fallen beziehungsweise gleich mit dem ganzen Baumstamm winken, anstelle des Zaunpfahls. Zudem war es einfach nur nervig, wie arrogant und ignorant einige der Dorfbewohner waren.
Charaktere wie Tillie, Poppy oder Bell haben dann dafür gesorgt, dass das Buch kein ganzer Reinfall wird. Bell konnte mich mit ihrer ruhigen Art überzeugen, Tillie mit ihrem lieben Wesen und Poppy einfach nur, weil er so süß ist. Luca und Charlotte dagegen konnten mich nicht wirklich überzeugen. Sie haben sich stellenweise nicht erwachsen verhalten - gerade Luca zu Beginn des Buches.
Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, ist der liebestechnische Aspekt in der Geschichte. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, weshalb sie sich mögen und worauf genau die gegenseitige Zuneigung basiert. Natürlich abgesehen von der sexuellen. Es wird mit keinem Wort Liebe oder Verliebtsein erwähnt und auch am Ende ist für mich unklar, ob die Zwei nun mehr füreinander empfinden oder nicht. Wobei das Ende ja eh ein bisschen komisch ist, zumindest in meinen Augen.

Fazit: Das Buch war für leider eine Enttäuschung. Man hätte sehr viel aus der Geschichte rausholen können, aber hier hat man eindeutig Potenzial verschenkt. Es ist ein Buch, dem es an Tiefe und Spannung fehlt. Daher gebe ich dem Buch gut gemeinte 2,5 Punkte.

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lesefreak5375 lesefreak5375

Veröffentlicht am 07.07.2020

Lektüre für laue Sommerabende

Ich muss ja ehrlich sagen, dass Cover ist nicht wirklich mein Geschmack und es lässt das Buch auch irgendwie weniger interessant wirken, als es wirklich ist.
Es handelt sich mal wieder um eine tolle Großtstadtfrau-fährt-aufs-Land-Geschichte, ... …mehr

Ich muss ja ehrlich sagen, dass Cover ist nicht wirklich mein Geschmack und es lässt das Buch auch irgendwie weniger interessant wirken, als es wirklich ist.
Es handelt sich mal wieder um eine tolle Großtstadtfrau-fährt-aufs-Land-Geschichte, denn Charlotte muss nun für zwei Wochen den Pferdehof ihrer schwangeren Schwester betreuen. Ach ja, und nebenbei 4 Kinder bespaßen!
Wir landen also in einem abgelegenen bayrischen Örtchen und Charlotte mitten in der Pampa.
Die Naturbeschreibungen lassen sofort eine Sehnsucht nach den Bergen aufkommen, denn das bayrische Lerchenbach liegt traumhaft gelegen zwischen zwei Flüsschen und mitten in der hügeligen Landschaft. Das hat man auch dem wirklich angenehmen Schreibstil der Autorin zu verdanken, der perfekt mit der Geschichte harmoniert hat.
Ich fand es auch echt amüsant, dass die Kinder manchmal in richtigem bayrischen Dialekt gesprochen haben, da musste ich immer vor mich hingrinsen, wenn ich mir eine kleine Dreijährige vorgestellt habe, die so spricht.😂
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Natürlich durfte die Liebesgeschichte auch nicht fehlen, unser Love Interest ist hierbei der Halbitaliener Luca, der in dem Häuschen seiner verstorbenen Großmutter Erholung sucht.
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Die beiden lernen sich schnell kennen, nur kommen Ponys, Kinder und Kleinkatastrophen leider immer wieder zwischen ein vernünftiges Gespräch und so denkt Luca, dass Charlotte eine verheiratete Mutter von 4 Kindern samt Pferdehof ist, in die er sich ja leider nicht verlieben kann...
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Das Lesen der Geschichte habe ich wirklich genossen, es ist ein perfektes Buch für einen beschaulichen Sonmertag, bei dem man ab und zu ins Schmunzeln gerät und sich immer wieder über das verzwackte Dorfleben amüsieren kann. Denn neben der jüngeren Generation gibt es natürlich noch etliche Großtanten und andere Verwandte, die das Kuppeln einfach nicht lassen können.😉

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zessi79 zessi79

Veröffentlicht am 24.06.2020

Für Zwischendurch

Inhaltsangabe:
Vier Kinder und einen Bauernhof hüten - das kann doch nicht so schwer sein. Denkt zumindest Großstädterin Charlotte, als ihre hochschwangere Schwester Bell sie um Hilfe bittet. Und so findet ... …mehr

Inhaltsangabe:
Vier Kinder und einen Bauernhof hüten - das kann doch nicht so schwer sein. Denkt zumindest Großstädterin Charlotte, als ihre hochschwangere Schwester Bell sie um Hilfe bittet. Und so findet sie sich wenige Tage später in Lerchenbach wieder: einem idyllischen Örtchen in der Oberpfalz.

Während Bell mit strenger Bettruhe auf dem Sofa liegt, versucht Charlotte - zunächst noch voller Tatendrang - ihren neuen Aufgaben gerecht zu werden. Doch was der optimistischen Fotografin nicht bewusst war: Vier kleine Kinder, jede Menge Hühner, Pferde und sturköpfige Großtanten, die sich als Kupplerinnen versuchen, sind anstrengender als gedacht. Und Nachbar Luca, der zugegebenermaßen ziemlich gut aussieht, macht die Sache nicht besser.

Ein wunderbarer Feelgood-Roman mit viel Liebe, Leben und Herzlichkeit im idyllischen bayrischen Städtchen Lerchenbach.

Meinung:
Der Schreibstil des Romans war gut, wenn auch für mich teilweise zu kindisch. Lag aber vielleicht auch an dem Humor in dem Buch, ich kann das nicht genau beschreiben, aber das ist mir auf jeden Fall beim Lesen aufgefallen, dass mich das irgendwie gestört hat.

Die Charaktere haben mir gefallen und waren gut ausgearbeitet und bildlich vorstellbar. Charlotte ist sehr tollpatschig und zieht das Unglück wahrlich an. Luca ist sehr ruhig, aber ich habe ihn gleich ins Herz geschlossen. Zusammen harmonieren die beiden einfach toll.

Die Geschichte an sich und die heimelige Atmosphäre beim Lesen fand ich toll, es handelt sich hierbei um einen richtigen Wohlfühlroman – perfekt zum Entspannen.

Gerne würde ich noch weitere Geschichten aus Lerchenbach lesen.

Fazit:
Wohlfühlroman – perfekt zum Entspannen

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Aloegirl Aloegirl

Veröffentlicht am 01.06.2020

tolles Buch

Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Charly fuhr zu ihrer schwangeren Schwester ... …mehr

Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Charly fuhr zu ihrer schwangeren Schwester um auf ihre vier Kinder und den Bauernhof zu sehen, da Bell strenge Bettruhe hat. Charly fand die Umgebung sehr hübsch. Als sie ankam, kamen die Kinder schon angelaufen. Die Umstellung fiel ihr anfangs etwas schwer und bald dachte sie, dass sie schon lang da sei obwohl es erst zwei Tage waren. Das Pony machte den Zaun von Nachbar Luca kaputt und sie ging zu ihm hinüber. Sie mochten sich irgendwie gleich, aber er dachte sie sei verheiratet und Mutter. Miriam mochte Luca sehr und hoffte, dass er sie mehr mag als nur eine Freundin zu sein.
Wie geht es weiter? Wirkt der Hexenzauber? Was erlebt Charly alles? Für wen schlägt Lucas Herz? Fühlt Charly auch so? Bleibt sie?
Es ist ein wunderbares Buch das wirklich real sein könnte. Sich um vier kleine Kinder zu kümmern und den Hof noch zu versorgen ist nicht ohne. Es ist auch sehr idyllisch was ich sehr mag. Ich kann es euch wirklich ans Herz legen. Holt es euch, denn sonst versäumt ihr ein tolles Buch.

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Ascora Ascora

Veröffentlicht am 31.05.2020

Dieses Dorf muss man ins Herz schließen

Der Klappentext: „Vier Kinder und einen Bauernhof hüten - das kann doch nicht so schwer sein. Denkt zumindest Großstädterin Charlotte, als ihre hochschwangere Schwester Bell sie um Hilfe bittet. Und so ... …mehr

Der Klappentext: „Vier Kinder und einen Bauernhof hüten - das kann doch nicht so schwer sein. Denkt zumindest Großstädterin Charlotte, als ihre hochschwangere Schwester Bell sie um Hilfe bittet. Und so findet sie sich wenige Tage später in Lerchenbach wieder: einem idyllischen Örtchen in der Oberpfalz. Während Bell mit strenger Bettruhe auf dem Sofa liegt, versucht Charlotte - zunächst noch voller Tatendrang - ihren neuen Aufgaben gerecht zu werden. Doch was der optimistischen Fotografin nicht bewusst war: Vier kleine Kinder, jede Menge Hühner, Pferde und sturköpfige Großtanten, die sich als Kupplerinnen versuchen, sind anstrengender als gedacht. Und Nachbar Luca, der zugegebenermaßen ziemlich gut aussieht, macht die Sache nicht besser…“
Zum Inhalt: Als ihre Schwester, mit dem fünften Kind schwanger, liegen muss und ihr Schwager auf Geschäftsreise muss, erklärt sich Charlotte bereit auf die restlichen vier Kinder aufzupassen und ihre Schwester auf dem Hof zu unterstützen. Charly wusste allerdings nicht so genau auf was sie sich da einlässt. Die Rasselbande hält sie ganz schön auf Trab und da sind ja noch die Pferde und die Hühner und die Bewohner von Lerchenbach. Bell und ihre Familie sind noch nicht lange auf dem Hof und die Dynamik der Dorfbewohner erschließt sich Charley nur Schrittweise. Ein gewisser Lichtblick ist der Nachbar Luca, zwar am Anfang etwas zugeknöpft, aber doch sehr süß. Allerdings verwechselt er Charly und ihre Schwester.
Der Stil: Die Autorin Susanne Hanika hat mit der Gemeinde Lerchenbach eine ganz besondere Dorfgemeinschaft mit so einigen sonderbaren und eigenwilligen Charakteren erschaffen, die für witzige Unterhaltung sorgen. Ihr gelingt es mit einem bildhaften und angenehmen Schreibstil ihre Leser nach Lerchenbach zu entführen und mit der teilweise überforderten, aber nicht kleinzukriegenden Charly mit zu fiebern. Erzählt wird in der 3. Person und man begleitet hauptsächlich Charly und stellenweise Luca. Diese Geschichte lebt nicht unbedingt von ihrer spannenden Handlung, sondern viel mehr von der exzellent beschriebenen Atmosphäre und den überzeugenden Charakteren, sowie einigen Alltagsszenen, denen gekonnt der Spiegel vorgehalten wurde. Ich hoffe, dass es noch viele Geschichten aus diesem ganz besonderen Dorf geben wird.
Ich danke dem Be-ebbok by Bastei Lübbe Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Autorin

Susanne Hanika

Susanne Hanika - Autor
© © Susanne Hanika

Susanne Hanika, geboren 1969 in Regensburg, lebt noch heute mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in ihrer Heimatstadt. Nach dem Studium der Biologie und Chemie promovierte sie in Verhaltensphysiologie und arbeitete als Wissenschaftlerin im Zoologischen Institut der Universität Regensburg. Die Autorin kennt das Landleben aus eigener Erfahrung, ist begeisterte Camperin und hat bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht.

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Sprecherin

Yara Blümel

Yara Blümel - Sprecher
© Barbara Köppe

Yara Blümel studierte Schauspiel, Gesang und Tanz in Hannover und Wien. Neben festen Engagements an Theatern wie dem Schauspieltheater St. Gallen und dem Maxim Gorki Theater in Berlin spielt sie auch Musiktheater, derzeit z.B. im Udo Lindenberg-Musical HINTERM HORIZONT. Für Lübbe Audio saß Yara Blümel bereits für diverse Hörspiele (Perry Rhodan, Edgar Allan Poe, Die Wellenläufer und Die Alchimistin) sowie für das Jugendhörbuch Wie ein Kuss von Rosenblüten am Mikrofon.  

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