Das Fundament der Ewigkeit
 - Ken Follett - Hörbuch

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39,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Historische Romane
2239 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-8435-9
Ersterscheinung: 14.09.2018

Das Fundament der Ewigkeit

Ungekürzt
Gelesen von Tobias Kluckert
Mit Illustrationen von Markus Weber
Übersetzt von Dietmar Schmidt, Rainer Schumacher

(35)

Nach DIE SÄULEN DER ERDE und DIE TORE DER WELT der neue große historische KINGSBRIDGE-Roman des internationalen Bestsellerautors 

1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch diese ist im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Familie – nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein. Auch der Liebe zwischen Ned Willard und Margery Fitzgerald steht der Glaubensstreit im Weg. Als die Protestantin Elizabeth Tudor Königin wird, verschärfen sich die Gegensätze noch. Die junge Queen kann sich glücklich schätzen, in dieser schwierigen Lage den treuen Ned an ihrer Seite zu haben – als Unterstützer und als ihren besten Spion. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint jedoch verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen …

Rezensionen aus der Lesejury (35)

luelue83 luelue83

Veröffentlicht am 10.05.2019

Ein einmaliges Hörerlebnis

Der dritte Teil der "Kingsbridge"-Saga von Ken Follett - ein historisch exaktes Panoptikum der Zeit der eskalierenden Religionskonflikte, über fast 50 Jahre gespannt. So die Ansage vom WDR zu diesem Hörspiel.
Ich ... …mehr

Der dritte Teil der "Kingsbridge"-Saga von Ken Follett - ein historisch exaktes Panoptikum der Zeit der eskalierenden Religionskonflikte, über fast 50 Jahre gespannt. So die Ansage vom WDR zu diesem Hörspiel.
Ich habe vor Jahren diese Saga angefangen zu lesen und war happy als endlich der 3. und letzte Band der Kingsbridge Saga im Printformat auf den Markt kam.
In der Zwischenzeit habe ich aber auch die WDR Hörspiele für mich entdeckt und muss sagen das auch dieses Hörspiel dem Buch in nichts nachsteht.
England befindet sich durch den Krieg mit Frankreich in einer wirtschaftlichen Krise und auch in Glaubensfragen ist das Land in zwei Lager geteilt. Calais, die letzte Bastion auf dem Festland ist an Frankreich gefallen und jetzt steht auch noch eine protestantische Königen als Thronfolgerin im Raum.
In dieser Zeit sind die Protagonisten Ned Willard und Margery Fitzgerald unsterblich in einander verliebt. Allerdings muss Margery einen anderen heiraten um den Stand Ihrer Familie zum Adel zu erheben. Seine nutzlosen Versuche dies zu verhindern, scheitern und es treibt Ihn hinaus in die Welt.
Ich war von Beginn an gefesselt vom 16. Jahrhundert. Der Zeit von Elisabeth I und des religiösen Krieges zwischen Protestanten und Katholiken. Die Geschichte handelt vor allem von diesem Krieg und dem Versuch der englischen Königin diesem zumindest in England im Zaum zu halten. Erzählt wird das Ganze von 4 großartigen Sprechern die Ihr Handwerk verstehen. Den Personen werden von ebenfalls großartigen Bekannten Sprechen zum Leben erweckt. Die musikalische Untermalung der Zeremonien oder der Gottesdienst sind sehr aufwendig und geben dem Hörer das Gefühl mitten in der Kathedrale von Kingsbridge zu stehen. Auch die akustische Qualität der Kämpf oder Streitszenen sind sehr aufwendig und detailreich gestaltet. Die Liebesgeschichte zwischen Margery und Ned mit Ihren Höhen und Tiefen ist wunderbar erzählt ohne zu kitschig zu werden. Ein absolutes Hörvergnügen und eines der besten Hörspiele die ich bisher gehört habe.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Masha Masha

Veröffentlicht am 15.12.2018

Wie immer sehr gut gelungen.

Der dritte Teil der Kingsbridge Saga, ist wie die beiden vorherigen teile sehr gut geschrieben. Man muss nicht mal die ersten beiden Teile unbedingt gelesen haben. Das warten hat sich gelohnt! …mehr

Der dritte Teil der Kingsbridge Saga, ist wie die beiden vorherigen teile sehr gut geschrieben. Man muss nicht mal die ersten beiden Teile unbedingt gelesen haben. Das warten hat sich gelohnt!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Karin1910 Karin1910

Veröffentlicht am 19.08.2018

Kommt nicht an seine Vorgänger heran

Die ersten beiden Kingsbridge-Romane - „Die Säulen der Erde“ sowie „Die Tore der Welt“ – haben mir richtig gut gefallen. Hier wollte der Funke allerdings nicht recht überspringen.
Dabei wäre ... …mehr

Die ersten beiden Kingsbridge-Romane - „Die Säulen der Erde“ sowie „Die Tore der Welt“ – haben mir richtig gut gefallen. Hier wollte der Funke allerdings nicht recht überspringen.
Dabei wäre der Hintergrund, vor dem die Handlung angesiedelt ist, durchaus interessant. Der Roman spielt großteils während der Regierungszeit von Königin Elisabeth I. Hauptthema sind die Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten – in England, Frankreich und anderen Ländern.

Zum Inhalt: Ned Willard steht im Dienst der Königin. Sein Ziel ist es, ihre Regentschaft zu sichern und ihre Widersacher zu bekämpfen. Seine Jugendliebe Margery hat es sich dagegen zur Aufgabe gemacht, Englands unterdrückte Katholiken zu unterstützen. In Frankreich versucht inzwischen das Haus Guise, seine Machtposition weiter auszubauen, unter anderem durch ihre Verwandte Maria Stuart. Sie haben dabei mit dem Emporkömmling Pierre Aumande einen Helfer gefunden, der keine Skrupel kennt. Er bedient sich hierbei unter anderem der Buchhändlerin Sylvie, die sich jedoch als gewitzter erweist als erwartet.
Der Roman dreht sich hauptsächlich um diese Personen. Doch es gibt auch andere Handlungsstränge, die vielversprechend wären, denen aber zu wenig Platz eingeräumt wird, um sich wirklich entfalten zu können. So taucht beispielsweise ein afrikanischer Sklave auf, dem ein unerwarteter gesellschaftlicher Aufstieg gelingt, und Neds Bruder Barney verschlägt es in exotische Gefilde.

Der Großteil der Ereignisse gestaltet sich allerdings ziemlich eintönig. Es sind eben abwechselnd die Protestanten und – häufiger – die Katholiken die „Bösen“. Hinsichtlich der realen historischen Geschehnisse ist ohnehin klar, wie diese sich entwickeln werden. Doch auch der erfundene Teil der Handlung ist oft vorhersehbar, sodass kaum Spannung aufgebaut wird.
Weiters wirken die Protagonisten häufig schablonenhaft. Sie scheinen auf dem Reißbrett entworfen worden zu sein und haben wenig echte Persönlichkeit. Daher fiel es mir schwer, wirklich mit ihnen mitzufiebern.
Dazu kommt noch, dass das Ganze eigentlich wenig mit Kingsbridge als solchem zu tun hat, die Figuren halten sich meist anderswo auf und interessante Entwicklungen wie die Einrichtung einer neuen Markthalle werden nur nebenbei erwähnt.

Insgesamt gestaltete sich die Lektüre daher eher enttäuschend. Ich habe von diesem Autor schon Besseres gelesen.

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Lila_Buecherwelten Lila_Buecherwelten

Veröffentlicht am 14.07.2018

Das Fundament der Ewigkeit

Meine Meinung:
Ein so umfassendes Werk sollte eigentlich eine umfassende Rezension bekommen – zumindest bin ich davon ausgegangen, ehe ich das Buch gelesen habe. Doch jetzt muss ich sagen, dass es gar ... …mehr

Meine Meinung:
Ein so umfassendes Werk sollte eigentlich eine umfassende Rezension bekommen – zumindest bin ich davon ausgegangen, ehe ich das Buch gelesen habe. Doch jetzt muss ich sagen, dass es gar nicht so vieler Worte bedarf, um auszudrücken, was ich denke. Man muss Ken Folletts neuestes Epos einfach selbst auf sich wirken lassen.

Vom historischen Gesichtspunkt aus, finde ich diesen Roman mehr als gelungen. Man taucht in die Welt des 16. Jahrhunderts ein, bekommt politische Verwicklungen und das Zeitgeschehen so vermittelt, dass es einem leicht fällt mitzukommen und in die Vergangenheit einzutauchen. Gerade weil Ken Follett es schafft, seine fiktiven Figuren mit den politischen Ereignissen zu verweben und Geschichte dadurch persönlich wird. Vermutlich ist es das, was seine Romane so fesselnd macht.

Für mich persönlich war das Zwischenmenschliche nicht so ganz überzeugend, aber das kann sehr gut daran liegen, dass ich ansonsten meist eher Bücher lese, bei denen genau das im Fokus steht. Ich hätte mir nur einfach noch mehr gewünscht, dass mir die Schicksale ans Herz gehen, ich die Gefühle der Figuren besser nachvollziehen und eben auch selbst fühlen kann.

Über den Inhalt brauche ich im Grunde gar nichts zu verraten, denn die historischen Fakten sind schließlich bekannt. Ich fand es jedenfalls mehr als interessant, diese Epoche Englands in einem erzählenden Roman miterleben zu dürfen und habe hier sehr viel gelernt.

Fazit:
Ein wirklich guter historischer Roman, der historische Ereignisse mit fiktiven Figuren und deren Schicksal verknüpft. Ich hätte mir zwar zwischenmenschlich noch etwas mehr gewünscht, doch das ist ein sehr subjektiver Wunsch und fällt nicht allzu stark ins Gewicht.

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leipzigermama leipzigermama

Veröffentlicht am 15.06.2018

Chronologisch, ohne Rückblenden

--Über „Das Fundament der Ewigkeit“ von Ken Follett

1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch diese Stadt ist dank den Konflikten zwischen Katholiken ... …mehr

--Über „Das Fundament der Ewigkeit“ von Ken Follett

1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch diese Stadt ist dank den Konflikten zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Liebe … nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein. Die wahren Feinde sind dabei nicht die rivalisierenden Konfessionen. Der eigentliche Kampf wird zwischen denen ausgefochten, die an Toleranz und Verständigung glauben, und den Tyrannen, die ihre Ideen den anderen aufzwingen wollen – koste es, was es wolle.

Ned Willard wünscht sich nichts sehnlicher, als Margery Fitzgerald zu heiraten. Doch der Konflikt entzweit auch sie, und Ned verlässt Kingsbridge, um für die protestantische Prinzessin Elizabeth Tudor zu arbeiten. Als diese wenig später Königin wird, wendet sich ganz Europa gegen England. Um in dieser heiklen Situation früh vor Mordkomplotten, Aufständen und Angriffen der konkurrierenden Mächte gewarnt zu sein, baut die scharfsinnige Monarchin mit Neds Hilfe den ersten Geheimdienst des Landes auf. Die kleine Gruppe geschickter Spione und mutiger Geheimagenten ermöglicht es Elizabeth I. in den nächsten fünfzig Jahren, an ihrem Thron und ihren Prinzipien festzuhalten. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen …

--Unsere Meinung zu „Das Fundament der Ewigkeit“ von Ken Follett

Ken Folletts Das Fundament der Ewigkeit ist die Fortsetzung von die Säulen der Erde und Die Tore der Welt, ohne dass man diese zum Verständnis des neuen Romans kennen muss.

Der Roman ist sehr spannend geschrieben, kommt dabei ohne Vor- und Rückblenden aus. Dabei geht der Autor sehr chronologisch vor.

Der Roman strotzt nur so vor Detailwissen aus dem Leben im 16. Jahrhundert. Eben wie bei seinen beiden Vorgängerromanen. Viele geschichtliche Ereignisse (z. B. der Kampf der Katholiken und der Protestanten um die Vorherrschaft in England, die Inquisition in Spanien, die Bartholomäusnacht in Paris, die spanische Armada vor England, der Versuch der Sprengung des englischen Parlaments) werden mit realen historischen Personen in Verbindung gebracht und deren Handeln anhand ihres Charakters erläutert.

Die erfundenen Personen sind meist die Bindeglieder zwischen den historischen Persönlichkeiten. Und oft werden sie als Auslöser oder Verursacher der Einzelereignisse dargestellt.

Gut gefallen hat mir, wie die genannten großen geschichtlichen Ereignisse so einfach dargestellt werden – weil sie letztlich zu damaliger Zeit auch Ereignisse waren, die sich größtenteils zwangsläufig einfach ergaben. Das darzustellen halte ich für die große Leistung von Ken Follett.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Ken Follett

Ken Follett - Autor
© Olivier Favre

Ken Follett, Autor von über zwanzig Bestsellern, wird oft als „geborener“ Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Lebensgeschichte, so erscheint es zutreffender zu sagen, er wurde dazu „geformt“. Ken Follett wurde am 5. Juni 1949 im walisischen Cardiff als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Nicht genug, dass Spielsachen im Großbritannien der Nachkriegsjahre echte Mangelware waren – die zutiefst religiösen Folletts erlaubten ihren …

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Sprecher

Tobias Kluckert

Tobias Kluckert - Sprecher
© Alexander Hörbe

Tobias Kluckert ist Schauspieler und Synchronsprecher. Er ist die deutsche Stimme von Hollywoodstars wie Gerard Butler, Bradley Cooper, Seth Rogen und vielen anderen. Zu seinen bekanntesten Synchronrollen zählen Johnny Cash in "Walk the Line", Dilios in "300" und Bane in "The Dark Knight Rises". Für Lübbe Audio las er bereits eine Vielzahl von Hörbüchern.

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