Die Säulen der Erde
 - Ken Follett - Hörbuch
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13,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Historische Romane
2928 Minuten
42 CDs
ISBN: 978-3-8387-6595-2
Ersterscheinung: 12.12.2014

Die Säulen der Erde

Ungekürzt
Teil 1 der Serie "Kingsbridge-Roman"
Gelesen von Tobias Kluckert

(17)

England 1123-1173, eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Krone und Adel, Klerus und Volk. Der junge Prior Philip träumt von einem Zeichen des Friedens, von einer gotischen Kathedrale. Doch bis der kühne Traum Wirklichkeit geworden ist und in Kingsbridge das großartige Gotteshaus endlich emporragt, müssen der Klosterherr, sein Baumeister Tom und die Grafentochter Aliena sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegen ihre Widersacher behaupten.

Rezensionen aus der Lesejury (17)

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Veröffentlicht am 19.11.2018

Rezension "Die Säulen der Erde" (Ken Follet)

Zusammenfassung:
Der Roman ist in der dritten Person geschrieben und kann so immer wieder zwischen verschiedenen Personen hin und her wechseln, die bedeutsam für die Handlung sind. Jedoch variiert die ... …mehr

Zusammenfassung:
Der Roman ist in der dritten Person geschrieben und kann so immer wieder zwischen verschiedenen Personen hin und her wechseln, die bedeutsam für die Handlung sind. Jedoch variiert die Anzahl der Perspektiven während des Verlaufs, weshalb es schwer ist, die Handlung zusammenzufassen, ohne Inhalte vorwegzunehmen.
Grob lässt sie jedoch sagen, dass sich alles um den Erbau einer Kathedrale in Kingsbridge dreht, der sich über Jahre hinweg zieht. Das Leben der im Umkreis lebenden Menschen wird dadurch immer wieder positiv, sowie auch negativ verändert. Hauptsächlich beschreibt der Roman den ewigen Machtstreit der kirchlichen Verantwortlichen mit den weltlichen Machthabern, es gibt aber auch mehrere bürgerliche Charaktere, die zwischen den Seiten hin und her pendeln.
Die Geschichte ist lebendig gestaltet, spannend und vor allem mit viel Handlung.


Leseeindruck:
Da dies mein erster historischer Roman war, kann ich vielleicht keinen allzu objektiven Eindruck geben, jedoch hat mir das Buch sehr zugesagt, weil es trotz der enormen Länge nicht langweilig wird, was unter anderem mit den verschiedenen Hauptfiguren zusammenhängt, über die erzählt wird. Auch hat das Buch manchmal größere, manchmal kleine Zeitsprünge zwischen den Kapiteln, sodass der Leser fast ein ganzes Jahrhundert, beziehungsweise ein ganzes Menschenleben in Jahren mitbekommt, was das Ganze für mich nur noch spannender gemacht hat. Es passiert unglaublich viel, doch nichts ist wirklich unwichtig, der rote Faden ist jederzeit klar erkennbar.
Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, der bereit ist, etwas länger an einer Geschichte zu hängen und sich anfangs vielleicht erst einmal einzulesen. Doch wenn das geschafft ist, begegnet man hochinteressanten Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

TheCoon TheCoon

Veröffentlicht am 24.01.2018

Ein Universum in 48 Stunden

Wie soll man eine so große und überwältigende Geschichte knappt zusammenfassen? Um es in einem Satz zu sagen: In Kingsbridge soll eine Kathedrale gebaut werden. Darum geht es während der gesamten Geschichte, ... …mehr

Wie soll man eine so große und überwältigende Geschichte knappt zusammenfassen? Um es in einem Satz zu sagen: In Kingsbridge soll eine Kathedrale gebaut werden. Darum geht es während der gesamten Geschichte, gibt aber nicht mal ansatzweise wieder, was in diesem Buch alles passiert.

Ich habe noch nie eine Geschichte gelesen (oder besser gesagt gehört) die so vielschichtig ist und in der ein Thema aus so vielen unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird. Wie soll die Kathedrale gebaut werden? Wer ist der Baumeister? Wie kommt besagter Baumeister überhaupt zu dem Auftrag diese Kathedrale zu entwerfen und zu bauen? Wie wird das ganze bezahlt? Wo kommen die Materialien her? Wie baut man überhaupt eine Kathedrale? Und wie verteidigt man diesen langwierigen und kostspieligen Bau vor Vorgesetzten und Widersachern?

All das und noch viel mehr wird hier Schritt für Schritt in die Geschichte mit eingearbeitet. Dabei kommen die persönlichen Schicksale der Protagonisten, die alle mehr oder weniger mit der Kathedrale verstrickt sind nicht zu kurz. Rivalitäten, Machtkämpfe, Liebe und Betrug. Die Geschichte wird über mehrere Jahrzehnte hinweg erzählt, so dass sich alle Charaktere sehr stark entwickeln und dem Leser immer vertrauter werden.

Bei einem solch großem Plan – dem Bau einer Kathedrale – kommt es immer und immer wieder zu Rückschlägen und aller Art von Problemen. Ein ständiges Vor und Zurück, dass die Geschichte einerseits spannend macht und Längen vermeidet.

Beschreibungen von Mensch und Natur sind ausführlich und ausschweifend, trotzdem wird die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig und verliert nie an Authentizität.

Vertont wird das Buch von Tobias Kluckert, der einen durch die Geschichte trägt und das erzählte Geschehen zu einem wahren Erlebnis werden lässt.

Ken Follett erzählt nicht nur eine Geschichte, er erschafft ein ganzes Universum.

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Bembelchen Bembelchen

Veröffentlicht am 22.07.2019

Ein imposanter Roman, der zum Nachdenken anregt

"Die Säulen der Erde" von Ken Follett ist ein historischer Roman, der im Mittelalter in Englang spielt. Prior Philip wird Bauherr der Kathedrale in Kingsbridge ihm werden jedoch zahlreiche Steine in den ... …mehr

"Die Säulen der Erde" von Ken Follett ist ein historischer Roman, der im Mittelalter in Englang spielt. Prior Philip wird Bauherr der Kathedrale in Kingsbridge ihm werden jedoch zahlreiche Steine in den Weg gelegt.

Das Buch hat mehrere Protagonisten, die aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen und jeder für sich bedeutensde Rollen einnehmen: Aliena, die Tochter eines Grafen, die für sich und ihren Bruder Richards eine bessere Zukunft aufbauen muss. Tom, begnadeter Baumeister der davon Träumt, seine Pläne zu verwirklichen und eine Kathedrale zu bauen. Waleran, ein nach Macht gierender Bischoff, der den Bau verhindern will. Jack: ein talentierter Steinmetz der das Zeug dazu hat, der Beste seines Standes zu werden.... und noch einige weitere.

Der Roman hat so viele unterschiedliche Handlungsstrenge, dass es mir teilweise schwer fiel, den Überblick zu behalten und alle gesponnen Intrigen, Beziehungen der Charakter und Entwicklungen einzuordnen. Insgesamt hat mir die Geschichte aber sehr gut gefallen, der Stil von Ken Follett ist sehr ansprechend und das Buch wirklich sehr empfehlenswert, da es sehr realistisch ist und die Konflikte der damaliegen Zeit authentisch wiedergibt. Die Schauplätze sind sehr lebendig beschrieben, man fühlt sich z.B. in den Markt-Szenen als wäre man mitten drin. Das Buch ist aber allein schon aufgrund der Länge sehr fordernd.

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MikeGorden MikeGorden

Veröffentlicht am 08.02.2019

Lehrreich und sehr realistisch

Ich habe viel gelernt, nachdem ich dieses Buch gelesen hatte. Über das Mittelalter. Über das damalige Europa. Über den Stand der Wissenschaft. Über die Entwicklung der für den Bau gotischer Kathedralen ... …mehr

Ich habe viel gelernt, nachdem ich dieses Buch gelesen hatte. Über das Mittelalter. Über das damalige Europa. Über den Stand der Wissenschaft. Über die Entwicklung der für den Bau gotischer Kathedralen nötigen Gewölbetechnik. Das alles ist in eine trotz aller epischen Ausladung sehr spannende Rahmenhandlung eingegliedert.

Die Entwicklung der Figuren über Jahrzehnte mitzuverfolgen, macht Spaß. Wie Jack Shareburg hinter das Geheimnis seines Namens kommt, hat mich berührt. Die Reisen durch das damalige Europa wirken auf mich authentisch und wirklichkeitsnah.

Teilweise ist mir der Schreibstil des Autoren jedoch zu wirklichkeitsnah. Ich habe vieles mit Gewinn gelesen. Was ich mir aber gerne erspart hätte, ist die ausführliche Beschreibung einer Mehrfachvergewaltigung. An dieser Stelle hätte ich das Buch beinahe beiseite gelegt. Ich finde, daß man nicht alle Aspekte abbilden muß, um zu einer realistischen Beschreibung der damaligen Zeit zu kommen. Insgesamt sind das für mich vier von fünf Sternen.

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chipie chipie

Veröffentlicht am 29.11.2021

Ich kann den Hype leider nicht nachvollziehen

„Die Säulen der Erde“ gehört wohl schon seit Jahrzehnten zu DEN Klassikern schlechthin. Deshalb stand es schon seit Jahren auf meiner To-Read-List und nun habe ich es endlich „in Angriff“ genommen. Doch ... …mehr

„Die Säulen der Erde“ gehört wohl schon seit Jahrzehnten zu DEN Klassikern schlechthin. Deshalb stand es schon seit Jahren auf meiner To-Read-List und nun habe ich es endlich „in Angriff“ genommen. Doch um was geht es denn eigentlich in diesem Werk, das Ken Follett zu einem der bekanntesten Autoren der Welt gemacht hat?

Der Leser lernt den Steinmetz Tom Builder kennen. Sein größter Traum ist es, eine Kathedrale zu bauen und so zieht er mit seiner Frau Agnes und seinen Kindern Alfred und Martha von Ort zu Ort, um seinen Traumjob zu bekommen. Philip, Prior von Kingsbridge, hat derweil ganz andere Kämpfe auszutragen und auch Toms Stiefsohn Jack wird geplagt, da er seinen leiblichen Vater nie kennenlernen durfte. Aber nicht nur diese Figuren begleitet der Leser, nein, auch auf die schöne Grafentochter Aliena trifft der Leser, ebenso wie auf ihren Peiniger William.

Mein Eindruck vom Buch:
„Die Säulen der Erde“ war nicht mein erstes Buch von Ken Follett. „Die Kinder von Eden“ und „Der dritte Zwilling“ habe ich verschlungen, alles, was danach kam, leider nicht mehr. Und auch „Die Säulen der Erde“ konnte meine Begeisterung nicht wieder entzünden. Die Charaktere fand ich sehr farblos, einzig Jack wurde interessant gezeichnet. Aber auf die Kapitel mit Tom, William und selbst Philip hätte ich getrost verzichten können. Aliena zu begleiten wurde mit Fortschreiten des Buches spannender, jedoch konnte es die faden Kapitel mit anderen Protagonisten nicht ausgleichen. Zudem fand ich, dass dieses Werk vollkommen unnötig in die Länge gezogen wurde. Manche Begebenheiten wurden im Laufe des Buches erneut erzählt, dabei hätte einmal gereicht. Diese Wiederholungen begannen mich im letzten Drittel richtig zu nerven. Sicher, die Geschichte ist hervorragend recherchiert und wer sich für die Architektur von Kathedralen interessiert, findet bestimmt faszinierende Abschnitte. Aber auch das konnte mich nicht fesseln.

Fazit:
Schade, meiner Meinung nach ist dieses Buch absolut überbewertet. Nachdem es sich aber durch den flüssigen Schreibstil angenehm lesen lässt, erhält es drei Sternchen von mir. Die Folgebänder der „Kingsbridge-Reihe“ werde ich jedoch nicht mehr lesen.

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Autor

Ken Follett

Ken Follett - Autor
© Olivier Favre

Ken Follett, Autor von über zwanzig Bestsellern, wird oft als „geborener“ Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Lebensgeschichte, so erscheint es zutreffender zu sagen, er wurde dazu „geformt“. Ken Follett wurde am 5. Juni 1949 im walisischen Cardiff als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Nicht genug, dass Spielsachen im Großbritannien der Nachkriegsjahre echte Mangelware waren – die zutiefst religiösen Folletts erlaubten ihren …

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Sprecher

Tobias Kluckert

Tobias Kluckert - Sprecher
© Alexander Hörbe

Tobias Kluckert ist Schauspieler und Synchronsprecher. Er ist die deutsche Stimme von Hollywoodstars wie Gerard Butler, Bradley Cooper, Seth Rogen und vielen anderen. Zu seinen bekanntesten Synchronrollen zählen Johnny Cash in "Walk the Line", Dilios in "300" und Bane in "The Dark Knight Rises". Für Lübbe Audio las er bereits eine Vielzahl von Hörbüchern.

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