Kinder der Freiheit
 - Ken Follett - Hörbuch
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24,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Historische Romane
2531 Minuten
ISBN: 978-3-8387-7424-4
Ersterscheinung: 17.09.2015

Kinder der Freiheit

Die Jahrhundert-Saga
Ungekürzt
Teil 3 der Serie "Jahrhundert-Trilogie"
Gelesen von Philipp Schepmann

(14)

Der Krieg ist zu Ende, doch die Welt ist noch immer in Aufruhr. In Berlin wird eine Mauer errichtet, die Ost und West trennt und Millionen Familien zerstört. Nicht alle finden sich damit ab – trotz der Gefahr für Leib und Leben. Zur gleichen Zeit kämpfen die Schwarzen in Amerika für ihre Bürgerrechte, und die USA und die Sowjetunion stürzen sich in eine Auseinandersetzung, die die Welt an den Rand der Katastrophe führt. Wem kann man noch trauen in dieser Zeit, in der die Welt mehr als einmal am Abgrund steht?

Ken Follett spannt mit seiner spannenden Familiensaga gekonnt einen Bogen zwischen den großen Freiheitsbewegungen in den USA, in Russland und vor allem in Deutschland, die schließlich 1989 im FALL DER MAUER gipfeln.


Rezensionen aus der Lesejury (14)

Minigini Minigini

Veröffentlicht am 15.04.2020

Finale der Jahrunderttrilogie

Die Kinder der Freiheit ist der dritte Band der Jahrhunderttrilogie von Ken Follett. Er beginnt in den 60er Jahren und endet mit dem Fall der Mauer. Anders als die beiden vorherigen Bände spielt dieser ... …mehr

Die Kinder der Freiheit ist der dritte Band der Jahrhunderttrilogie von Ken Follett. Er beginnt in den 60er Jahren und endet mit dem Fall der Mauer. Anders als die beiden vorherigen Bände spielt dieser vermehrt in Osteuropa und Amerika. Mittlerweile sind die Enkelkinder der Protagonisten des ersten Bandes die Hauptpersonen. Vermisst habe ich Carlas Bruder Erik, der im zweiten Band ein überzeugter Nazi war und dann vom Kommunismus überzeugt war.

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neverwithoutmusic_ neverwithoutmusic_

Veröffentlicht am 19.08.2021

Das Durchleben einer historischen Zeit

Wie die anderen beiden Büchern, ist Ken Follett sehr detailliert mit den historischen Ereignissen. Die Informationen gehen sehr in die Tiefe.
Die Charaktere wachsen einem ebenfalls ans Herz und man will ... …mehr

Wie die anderen beiden Büchern, ist Ken Follett sehr detailliert mit den historischen Ereignissen. Die Informationen gehen sehr in die Tiefe.
Die Charaktere wachsen einem ebenfalls ans Herz und man will immer wissen, was nun genau mit ihnen geschieht. Mehrmals traten mir Tränen in die Augen, je nachdem was genau passierte. Ebenfalls schön fand ich bei den Charakteren, dass man sie lange mitverfolgen konnte und man ihre Geburt, ihr Leben und ihren Tod mitverfolgen konnte. Dies durch die ganzen drei Romane durch.
Dadurch das alles sehr detailliert beschrieben wird und in die Tiefe geht, zieht sich der Roman jedoch sehr in die Länge. Ich habe relativ lang fürs Lesen gebraucht, weil ich den Roman eine Zeit lang weggelegt hatte. Dies ist passiert, weil ich las und las und das Gefühl hatte, dass ich nicht vom Fleck kam. Deshalb brauchte ich eine Pause. Als ich den Roman wieder in die Finger nahm und las, hatte ich es innerhalb 1.5 Wochen dann durch. In diesem Sinne ist der Spannungsbogen anfangs steil und stagniert danach relativ lange. Zum Schluss, geht der Bogen dann nochmals sehr steil in die Höhe und endet in einem riesen Feuerwerk.
Trotzdem habe ich den Roman sehr gut gefunden. Ken Follett hat die Gabe uns in die Zeit zu versetzen, indem der Roman spielt. Ich habe genau wie die Charaktere mitgefiebert und freute mich mit ihnen, wenn etwas Gutes passierte. Sehr emotionale Geschichte über mehrere Generationen hinweg.

Ich muss sagen, dass ich den Roman super fand. Auch wenn ich ihn eine Zeit lang weg legen musste, habe ich ihn zum Schluss nochmals verschlungen und wurde ebenfalls sehr emotional. Ich empfehle die ganze Romanreihe allen, die unsere Geschichte spannend finden und sich ein wenig in die Situation hinein fühlen möchten. Es lohnt sich auf alle Fälle.

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law-and-words law-and-words

Veröffentlicht am 19.04.2021

Ein toller dritter Teil der Jahrhundert-Saga

Der dritte Teil der Jahrhundert-Saga spielt während dem kalten Krieg. Die gesellschaftlichen Situationen in der USA, der Sowjetunion, England sowie Ost- und Westdeutschland werden beleuchtet. Ken Follett ... …mehr

Der dritte Teil der Jahrhundert-Saga spielt während dem kalten Krieg. Die gesellschaftlichen Situationen in der USA, der Sowjetunion, England sowie Ost- und Westdeutschland werden beleuchtet. Ken Follett gelingt das ziemlich nahbar, indem er die Lebenswirklichkeiten, der bereits durch die ersten beiden Teile bekannten Familien darstellt. Dadurch gibt es viele unterschiedliche Protagonisten, die ganz unterschiedliche Werte transportieren. Das gefällt mir ganz besonders gut, denn so gibt es für jeden Leser eine Auswahl an Protagonisten und jeder findet einen, der ihm sympathisch ist, außerdem wird auf diese Weise das geschichtliche Geschehen nicht einseitig, sondern aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Wie schon bei den ersten Teilen bekommt man so auch einen guten Überblick über den Zusammenhang der außenpolitischen Tätigkeiten der unterschiedlichen Staaten.
Neben dem geschichtlichen und politischen Aspekt, wird aber auch das private Leben der Protagonisten und ihre Sorgen und Nöte dargestellt. Dabei kommt die Liebe natürlich auch nicht zu kurz.
Alles in allem ist der Roman angenehm zu lesen und sehr interessant und spannend aufgebaut. Der historische Hintergrund macht ihn zu etwas besonderen.
Ein kleiner Kritikpunkt stellt für mich die Länge und auch der Umfang dar. An manchen Stellen zieht sich die Entwicklung etwas und manchmal fällt es einem schwer den Überblick zu behalten. Aber das nehme ich für die unterschiedlichen Blickwinkel und für die Darstellung der Zusammenhänge gern in Kauf.

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Karin1910 Karin1910

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannende Politik, langweilige Protagonisten

Im dritten Teil von Ken Folletts Jahrhundert-Trilogie steht wieder eine neue Generation der aus „Sturz der Titanen“ und „Winter der Welt“ bekannten Familien im Mittelpunkt.

George Jakes, der dunkelhäutige ... …mehr

Im dritten Teil von Ken Folletts Jahrhundert-Trilogie steht wieder eine neue Generation der aus „Sturz der Titanen“ und „Winter der Welt“ bekannten Familien im Mittelpunkt.

George Jakes, der dunkelhäutige Enkel von Lew Peschkow, arbeitet für die amerikanische Regierung und setzt sich für die Rechte der Schwarzen ein, während Grigori Peschkows Enkel Dimka eine wichtige Position im Kreml innehat. Dimkas Zwillingsschwester Tanja steht dem Regime jedoch sehr ablehnend gegenüber und nimmt einige Risiken auf sich, um seine Schattenseiten aufzuzeigen.
Die Nachkommen der Familie Williams haben dagegen weniger Interesse an Politik – Dave träumt davon, ein Rockmusiker zu werden, seine Schwester Evie strebt eine Karriere als Schauspielerin an.
Familie Franck sitzt inzwischen in Ostberlin fest und ist den Repressionen der Stasi ausgeliefert. Doch einige Familienmitglieder entschließen sich, die gefährliche Flucht in den Westen zu wagen.
Usw.

Obwohl hier also ziemlich viele Hauptfiguren auftreten (zu denen natürlich noch etliche Nebencharaktere kommen), hatte ich beim Lesen keine Schwierigkeiten, den Überblick über die diversen Personen, ihre Hintergründe und Beziehungen zueinander zu behalten. Dazu tragen auch die Familienstammbäume und das Personenverzeichnis am Beginn des Buches bei.
Bisweilen hatte ich allerdings den Eindruck, dass der Autor es den Lesern zu leicht machen will, der Handlung zu folgen – oft werden Ereignisse, die vielleicht 100 Seiten zuvor geschildert wurden, nochmals rekapituliert.

Erneut hat der Ken Follett seine Protagonisten an entscheidenden Stellen der Zeitgeschichte platziert, um mittels ihrer unterschiedlichen Lebensgeschichten den Zeitraum von 1961 bis 1989 (und dabei vor allem die 1960er Jahre) zu illustrieren.
Diese Lebensgeschichten wirken allerdings öfters ziemlich konstruiert, damit jemand beispielsweise immer genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein kann, um historisch bedeutsame Ereignisse miterleben zu können.

Weiters sind die Protagonisten eher flach gezeichnet, scheinen mehr Prototypen als echte Menschen zu sein und ihr Leben verläuft großteils ziemlich vorhersehbar. Außerdem ist es unrealistisch, wie leicht es den meisten fällt, erfolgreich zu sein, und dass selbst Rückschläge und Probleme bald wieder vergessen sind.
Dafür hat sich der Autor aber offenbar viel Mühe bei der Recherche gegeben, bei vielen heiklen politischen Entscheidungen (zB während der Kuba-Krise) hat man das Gefühl, hautnah mit dabei zu sein.

Der Erzählstil ist gekonnt und flüssig, und trotz seiner 1200 Seiten ist der Roman nie langweilig, richtig begeistern konnte er mich allerdings auch nicht.

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Autor

Ken Follett

Ken Follett - Autor
© Olivier Favre

Ken Follett, Autor von über zwanzig Bestsellern, wird oft als „geborener“ Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Lebensgeschichte, so erscheint es zutreffender zu sagen, er wurde dazu „geformt“. Ken Follett wurde am 5. Juni 1949 im walisischen Cardiff als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Nicht genug, dass Spielsachen im Großbritannien der Nachkriegsjahre echte Mangelware waren – die zutiefst religiösen Folletts erlaubten ihren …

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Sprecher

Philipp Schepmann

Philipp Schepmann - Sprecher
© Andreas Biesenbach

Philipp Schepmann erhielt nach seiner Schauspielausbildung an der Folkwang Hochschule Essen zahlreiche Theaterengagements, ist seit vielen Jahren Sprecher in Rundfunk und Fernsehen und blickt auf eine Menge hochqualitativer Hörbuchproduktionen zurück. Er war 2006 in der Kategorie Bester Sprecher für den Deutschen Hörbuchpreis des WDR nominiert.

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