Mörderhotel
 - Wolfgang Hohlbein - Hörbuch
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13,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Horror
443 Minuten
6 CDs
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-7686-6
Ersterscheinung: 08.10.2015

Mörderhotel

Der ganz und gar unglaubliche Fall des Herman Webster Mudgett
Gelesen von Volker Niederfahrenhorst

(6)

230 Menschen gehen auf sein Konto ...

Herman Webster Mudgett, der unglaublichste Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt ...

Der Roman von Bestsellerautor Wolfgang Hohlbein erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte um einen der ersten Serienkiller Amerikas!


 

Rezensionen aus der Lesejury (6)

eskimo81 eskimo81

Veröffentlicht am 08.10.2022

Nichts für zartbesaitet - pures Kopfkino

Name: Herman Webster Mudgett
Geboren: 24.11.1860
Beruf: Arzt und Hotelier
unveränderliche Kennzeichen: Persönlichkeitsspaltung
Besondere Fähigkeiten: Folter und Skelettieren
Bewiesene Morde: 27
vermutete ... …mehr

Name: Herman Webster Mudgett
Geboren: 24.11.1860
Beruf: Arzt und Hotelier
unveränderliche Kennzeichen: Persönlichkeitsspaltung
Besondere Fähigkeiten: Folter und Skelettieren
Bewiesene Morde: 27
vermutete Morde: 230 oder mehr?
Zitat vom Rückentext

Wolfgang Hohlbein erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte um einen der ersten Serienkiller Amerikas!

Ein begabter und einfach fantastischer Autor. Ja, er kann mehr wie “nur” Fantasy-Bücher schreiben!

Sicherlich gibt es Szenen, die aufgrund seiner sehr bildlichen Schreibweise, naja, sagen wir grenzwertig, eklig, sind, aber mich hat es nicht sonderlich gestört. Ich finde es gibt wesentlich schlimmere Psychothriller. Er ist einfach ein begnadeter Autor
Ich bin fasziniert und begeistert
Hohlbein ist einfach für alles gemacht, was zum schreiben “verarbeitet” werden kann

Für mich ein absolutes Highlight! Ein wahres Lesevergnügen

Teilweise kam ich mir so vor, als ob ich statt des Buches ein kleiner Fernseher auf der schoss hatte. Bilder um Bilder strömten auf mich ein. Wahnsinn!! Solche Autoren braucht es.

Vom Serienkiller hab ich weder was gewusst noch recherchiert. Ob das was ausmachte? Ich kannst nicht sagen.

Für mich nebst dem Kartell und zwei drei anderen der Thriller des Jahres

Fazit: Ein wahrer Hohlbein
Spannend, fesselnd, fantastisch
nichts für schwache Nerven!
Einmal im Sog angezogen, kommt man nicht wieder davon los

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dontwannabeyou dontwannabeyou

Veröffentlicht am 04.07.2019

Unglaublich

Verschiedene Persönlichkeiten, verschiedene Ansichten.

Man lernt diese aus verschiedenen Sichtweisen kennen.

Unfassbar fesselnd. Der Inhalt hält einen bis zum Ende hin im Bann des Buches. …mehr

Verschiedene Persönlichkeiten, verschiedene Ansichten.

Man lernt diese aus verschiedenen Sichtweisen kennen.

Unfassbar fesselnd. Der Inhalt hält einen bis zum Ende hin im Bann des Buches.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lena1985 Lena1985

Veröffentlicht am 07.04.2018

„Mörderhotel“ umfasst spannende psychologische Aspekte !!

Klappentext:

„230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, ... …mehr

Klappentext:

„230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt …“

Meine Meinung:

Ich habe im Jugendalter einige Bücher von Wolfgang Hohlbein gelesen, unter anderem „Märchenmond“, „Märchenmonds Kinder“ und „Der Ring der Nibelungen“ gelesen. Da mich die Werke stets fasziniert haben, wollte ich mir auch zu „Mörderhotel“ unbedingt eine eigene Meinung bilden.
Besonders interessiert hat mich dieses Buch, da die Handlung nicht komplett fiktiv ist. Den Mörder Herman Webster Mudgett hat es wirklich gegeben und er hat einen Teil seiner Taten auch gestanden. Seine Biografie ist äußerst ungewöhnlich, denn er hatte Medizin studiert und arbeitete als Arzt und Apotheker. Er lebte um 1890, wie auch im Buch, in Chicago. Die Grausamkeit, die er auslebte und die Anzahl seiner Taten sind wahnsinnig erschreckend. Auch das Gebäude existierte wirklich, er ließ es selbst bauen. Ich würde fast sagen, dass er auf der einen Seite richtiggehend genial darin war, seine Opfer auszuwählen und seine Taten zu vertuschen. Die andere Seite ist einfach furchtbar erschreckend, wenn man sich überlegt, welche Gedanken er gehegt haben muss, um so mit einem Lebewesen umzugehen. Für mich persönlich ist das gar nicht vorstell- oder nachvollziehbar. Er ist natürlich einer der Protagonisten in diesem Buch. Erwähnenswert ist noch der Privatdetektiv Frank Geyer, den ich ebenfalls äußerst unsympathisch fand. Dennoch ist er sehr engagiert in seiner Arbeit und stellt wirklich faszinierende, teils auch verrückte Theorien zu dem Geschehen im Buch auf. Sympathisch war mir in dieser Handlung eigentlich lediglich die Figur des Hoteliers Henry Holmes. Er ist ein recht charmanter Mann, der das Leben nicht so ernst nimmt und das trotz seiner Lage. Er ist quasi bankrott, lässt sich davon jedoch nicht ängstigen. Auch die weiteren Charaktere sind sehr interessant gestaltet worden.

Die Handlung wird größtenteils aus der Perspektive von Herman Webster Mudgett erzählt, wodurch die Figur doch richtiggehend eine Persönlichkeit entwickelt, der man sich nicht entziehen kann. Sie besteht aus zwei Handlungssträngen, die der Autor wunderbar nach und nach miteinander verknüpft. Zum Einen erlebt man rückblickend die Kindheit bzw. das frühe Leben des Herman Webster, auf der anderen Seite dreht sich in der Gegenwart begleitet man als Leser Frank Geyer und Henry Holmes. Gefallen hat mir, dass man deutlich spürt, dass sich der Autor viel Zeit bei der Recherche genommen hat. Man kann sich wirklich sehr gut in das Chicago im 19. Jahrhundert hineinversetzen. Durch die bildhafte Schreibweise gelang dies noch besser. Ebenso gelungen ist die Beschreibung des psychologischen Zusammenhangs oder der Aspekte und die Orientierung an der wahren Person des Mörders Herman Webster Mudgett. Man ist direkt mitten im brutalen und äußerst blutigen Geschehen, wenn man zu lesen beginnt. Hier muss ich stellenweise ehrlich zugeben, dass ich den bildhaften Schreibstil dann ein wenig „verflucht“ habe, ein Horrorfilm wäre nichts dagegen, was ich vor Augen hatte. Sicher ist es realistisch aber ich fand es, wirklich abschreckend und in diesem Fall hat es mir den Einstieg ins Buch nicht wirklich leicht gemacht. Negativ aufgefallen sind mir beim Lesen die Längen, die ich empfunden habe, ich glaube, um ein paar Seiten hätte man das Buch schon noch kürzen können. Es ist wirklich schade, aber auf über 800 Seiten die Spannung konstant aufrecht zu halten, wäre vermutlich mehr als genial. Mir haben besonders die Rückblenden in der Handlung gefallen.

Fazit:

Wolfgang Hohlbein hat mit „Mörderhotel“ die interessante Geschichte eines Serienmörders erzählt. Mit den psychologischen Aspekten und den Rückblicken in die Vergangenheit hat er mich überzeugen können, dennoch kamen stellenweise Längen in der Handlung auf. Die bildhafte Schreibweise, die ich sonst sehr schätze, hat mich hier manchmal mehr als schockiert und ein wenig abgeschreckt.

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Fenny Fenny

Veröffentlicht am 29.05.2021

Eine sehr schöne Geschichte, nur leider am Original vorbei...

3 Sterne heißt... nicht schlecht.
In der Tat ist dieses Buch nicht schlecht. Die Geschichte ist spannend und gerade Mudgetts jüngere Jahre sind wirklich interessant. Trotzdem ist das hier eine sehr freie ... …mehr

3 Sterne heißt... nicht schlecht.
In der Tat ist dieses Buch nicht schlecht. Die Geschichte ist spannend und gerade Mudgetts jüngere Jahre sind wirklich interessant. Trotzdem ist das hier eine sehr freie Interpretation des geschichtlichen Stoffs, was mich dann doch enttäuschte.
Hieße der Protagonist nicht Mudgett, sondern meinetwegen Miller, ich wäre begeisterter gewesen. So hatte ich eine Erwartungshaltung, der das Buch leider nicht gerecht wurde, was es aber nicht schlecht macht!
Der Schreibstil ist typisch Hohlbein und damit detailliert und das Ende ist überraschend und war so nur schwerlich vorhersehbar! So kann man das Buch kaum aus der Hand legen! Allerdings hätte ich mir wirklich mehr Nähe zum Original gewünscht.

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LC-Gamerin LC-Gamerin

Veröffentlicht am 30.06.2017

Oft spannend, aber mit langweiligen Zwischenparts

Ein Buch. Ein spannendes Buch.

Ich kaufte das Buch aufgrund des Klappentextes und erwartete einen Thrillers, stattdessen wurde mir eine als Krimi verpackte Biografie geliefert. Nachdem die erste Enttäuschung ... …mehr

Ein Buch. Ein spannendes Buch.

Ich kaufte das Buch aufgrund des Klappentextes und erwartete einen Thrillers, stattdessen wurde mir eine als Krimi verpackte Biografie geliefert. Nachdem die erste Enttäuschung verflogen war, muss ich zugeben dass ich das Buch wirklich spannende fand. Über jedem Kapitel stand Zeit und Ort und oft fand ich es schade, dass nach diesem oder jenem Kapitel der Ort gewechselt wurde weil es doch gerade so spannend war.

Allerdings fand ich nur die Kapitel aus Sicht von Mudgett spannend, die aus Sicht von Holmes fand ich langweilig, mir war von Anfang an klar, was mit der Schwester von Arlis passiert war, so verstand ich die ganze Aufregung nicht und der Ermittler war ein Umsympatisant in Person, auch wenn eben dieser Umstand in einigen Kapiteln von Holmes die Langweile reduzierte.

Mir wurde auf Seite ca. 650 leider klar, was das letzte Rätsel des Buches auf sich hat und überlegte nur das Ende zu lesen um nach zu gucken ob ich Recht hatte. Darauf folgten dann 100 langweilige Seiten. Danach wurde es glücklicherweise doch noch mal spannend.

Fazit:
Teilweise spannend, teilweise auch langweilig. Eigentlich kein schlechter Krimi, vom Thriller allerdings weit entfernt. Trotzdem ein unterhaltsames Buch, wenn man mit den Thema klarkommt. 3 Sterne.

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Autor

Wolfgang Hohlbein

Wolfgang Hohlbein - Autor
© hohlbein.de

Wolfgang Hohlbein, am 15. August 1953 in Weimar geboren, lebt mit seiner Frau Heike und seinen sechs Kindern, umgeben von einer Schar Katzen, Hunde und anderer Haustiere, in der Nähe von Neuss. Mitte der fünfziger Jahre kam Hohlbeins Familie in den Westen und schlug ihr Domizil in Krefeld auf. In Krefeld absolvierte Wolfgang Hohlbein seine Schule und später eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Zeitweise hielt er sich durch Nebenjobs, wie etwa als Nachtwächter, über Wasser.Wolfgang …

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Sprecher

Volker Niederfahrenhorst

Volker Niederfahrenhorst absolvierte seine Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum, und arbeitete seitdem an Schauspielhäusern von Bochum bis Zürich. Seit Jahren ist derWahlkölner als Synchron-, Hörfunk- und Hörbuchsprecher gefragt, und hat sich zum Spezialisten für Terry Pratchetts Scheibenwelt entwickelt. Für Lübbe Audio hat er unter anderem Andreas Eschbachs Eine Billion Dollar gelesen.

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