Mörderhotel
 - Wolfgang Hohlbein - Hörbuch

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19,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Horror
1496 Minuten
23 CDs
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-7749-8
Ersterscheinung: 14.10.2016

Mörderhotel

Der ganz und gar unglaubliche Fall des Herman Webster Mudgett
Ungekürzt
Gelesen von Thomas Schmuckert

(6)

230 Menschen gehen auf sein Konto ...
Herman Webster Mudgett, der unglaublichste Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt ...
Der Roman von Bestsellerautor Wolfgang Hohlbein erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte um einen der ersten Serienkiller Amerikas!

Rezensionen aus der Lesejury (6)

Tefelz Tefelz

Veröffentlicht am 10.11.2019

Die Geschichte des H.H.Holmes

1861 wurde Henry Howard Holmes geboren, unserem Hauptdarsteller dieser Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht und mittlerweile schon Stoff für einige Serien als auch einen Film mit Di Caprio herausgebracht ... …mehr

1861 wurde Henry Howard Holmes geboren, unserem Hauptdarsteller dieser Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht und mittlerweile schon Stoff für einige Serien als auch einen Film mit Di Caprio herausgebracht haben. Hier verarbeitet Wolfgang Hohlbein die alte Geschichte auf seine Art....
Geschichte: Als Kind wurde Herman Webster Mudgett von 4 Jahre älteren Kindern schikaniert und verprügelt. Auf seiner Flucht landet er in der Arztpraxis des hiesiegen Mediziners und konnte sich Dank eines Skeletts gegen die Angreifer wehren und sie schwer verletzen. Dermaßen gestärkt, schließt der junge Mudgett einen Pakt mit dem Tod und glaubt bis zuletzt daran, dass der Tod sein Verbündeter ist und ihn auf seinem Weg angeleitet hat. Er trifft auf den ebenfalls jungen Holmes und beide studieren Medizin. Um sich ihr Studium aufzubessern, graben sie Leichen aus und verkaufen diese an Kliniken bis sie dabei erwischt und erpresst werden... Doch Herman lässt sich auf Dauer nicht erpressen....
Gleichzeitig 1896 eine junge Frau sucht in Chicago ihre Schwester, die sich seit Monaten nicht mehr gemeldet hat. Zuletzt wohnte sie in einem Hotel welches das Castel genannt wird und einem Dr. Holmes gehört. Zusammen mit einem Detektiv namens Geyer und der Hilfe von Dr. Holmes macht sie sich auf die Suche. Dabei entdecken sie Stück für Stück mehr von der schrecklichen Wahrheit....
Erzähler und Personen:
Wie eigentlich immer bei Hohlbein sind die Personen klar und deutlich herausgearbeitet. Der Geschichte zu folgen ist überhaupt kein Problem und es macht Spaß dem Roman zu folgen. Der Sprecher hat alles gegeben, aber hat mich jetzt nicht umgehauen. Irgendwie waren mir die Betonungen und Erzählweise einfach zu monoton und einer meiner Kritikpunkte.
Meinung:
Der Wechsel von Vergangenheit in die Zukunft und wieder zurück belebt die Geschichte ungemein und natürlich ist diese Version eine Variante von Hohlbein, die sicherlich am Rande der Wahrheit wandelt aber auch viel Inspiration mitbringt. Flüssig und fließende Geschichte, die jetzt aber nach Tagen keine weitere Nachdenklichkeit in mir zurücklässt. Solide gemachte und wirklich interessante Geschichte mit einem nicht vorhersehbaren Ende. Bitte nicht die Geschichte vorher auf Wiki lesen, sondern sich überraschen lassen.
Fazit: Normal 4 Sterne aber der Sprecher hat mir nicht so gut gefallen, daher "nur 3 Sterne " . Aber das ist absolute Geschmacksache. Ich kann mich erinnern , dass er mir im Hörspiel von Eschbach = Eine Billion Dollar, richtig gut gefallen hat, mich aber jetzt nicht überzeugen konnte.


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dontwannabeyou dontwannabeyou

Veröffentlicht am 04.07.2019

Unglaublich

Verschiedene Persönlichkeiten, verschiedene Ansichten.

Man lernt diese aus verschiedenen Sichtweisen kennen.

Unfassbar fesselnd. Der Inhalt hält einen bis zum Ende hin im Bann des Buches. …mehr

Verschiedene Persönlichkeiten, verschiedene Ansichten.

Man lernt diese aus verschiedenen Sichtweisen kennen.

Unfassbar fesselnd. Der Inhalt hält einen bis zum Ende hin im Bann des Buches.

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Durga108 Durga108

Veröffentlicht am 14.02.2019

Massenmord in Chicago

"230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, ... …mehr

"230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt…"

Wo Hohlbein draufsteht, ist auch Hohlbein drin:
Er schafft es, den Hörer innerhalb kurzer Zeit ins Chicago Ende des 19. Jahrhunderts eintauchen zu lassen. Sofort hat man die Bilder der Weltausstellung, aber auch des Drecks und der Armut vor Augen.
Hohlbein springt beim Erzählen zwischen Gegenwart und Hermans Kindheitserlebnissen hin und her. Ich konnte ihm dabei immer gut folgen und benötigte diese Informationen, um mir über den psychopathischen Protagonisten ein genaueres Bild zu machen. Hohlbein bricht kurz vor jedem Mord mit der genauen Beschreibung ab, so dass nun der Hörer selbst seine Phantasie spielen lassen kann. Die Todesarten und Foltermethoden sind mannigfaltig und alle grausam, wie z.B. ein Säurebad.

"Mörderhotel" ist nichts für schwache Nerven, jedoch ein Hörbuch für alle Hohlbein-Fans und für solche, die sich für Serienmörder interessieren. Für meinen Geschmack hat es zu lange gedauert, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Es wirkt konstruiert und zu gewollt. Am Ende lässt Hohlbein dann eine Bombe nach der anderen platzen, so dass man kaum noch hinterherkommt. Vermutlich ist die Wirklichkeit über den Massenmörder Herman Webster Mudgett noch viel schlimmer als von Hohlbein beschrieben.

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Lena1985 Lena1985

Veröffentlicht am 07.04.2018

„Mörderhotel“ umfasst spannende psychologische Aspekte !!

Klappentext:

„230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, ... …mehr

Klappentext:

„230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt …“

Meine Meinung:

Ich habe im Jugendalter einige Bücher von Wolfgang Hohlbein gelesen, unter anderem „Märchenmond“, „Märchenmonds Kinder“ und „Der Ring der Nibelungen“ gelesen. Da mich die Werke stets fasziniert haben, wollte ich mir auch zu „Mörderhotel“ unbedingt eine eigene Meinung bilden.
Besonders interessiert hat mich dieses Buch, da die Handlung nicht komplett fiktiv ist. Den Mörder Herman Webster Mudgett hat es wirklich gegeben und er hat einen Teil seiner Taten auch gestanden. Seine Biografie ist äußerst ungewöhnlich, denn er hatte Medizin studiert und arbeitete als Arzt und Apotheker. Er lebte um 1890, wie auch im Buch, in Chicago. Die Grausamkeit, die er auslebte und die Anzahl seiner Taten sind wahnsinnig erschreckend. Auch das Gebäude existierte wirklich, er ließ es selbst bauen. Ich würde fast sagen, dass er auf der einen Seite richtiggehend genial darin war, seine Opfer auszuwählen und seine Taten zu vertuschen. Die andere Seite ist einfach furchtbar erschreckend, wenn man sich überlegt, welche Gedanken er gehegt haben muss, um so mit einem Lebewesen umzugehen. Für mich persönlich ist das gar nicht vorstell- oder nachvollziehbar. Er ist natürlich einer der Protagonisten in diesem Buch. Erwähnenswert ist noch der Privatdetektiv Frank Geyer, den ich ebenfalls äußerst unsympathisch fand. Dennoch ist er sehr engagiert in seiner Arbeit und stellt wirklich faszinierende, teils auch verrückte Theorien zu dem Geschehen im Buch auf. Sympathisch war mir in dieser Handlung eigentlich lediglich die Figur des Hoteliers Henry Holmes. Er ist ein recht charmanter Mann, der das Leben nicht so ernst nimmt und das trotz seiner Lage. Er ist quasi bankrott, lässt sich davon jedoch nicht ängstigen. Auch die weiteren Charaktere sind sehr interessant gestaltet worden.

Die Handlung wird größtenteils aus der Perspektive von Herman Webster Mudgett erzählt, wodurch die Figur doch richtiggehend eine Persönlichkeit entwickelt, der man sich nicht entziehen kann. Sie besteht aus zwei Handlungssträngen, die der Autor wunderbar nach und nach miteinander verknüpft. Zum Einen erlebt man rückblickend die Kindheit bzw. das frühe Leben des Herman Webster, auf der anderen Seite dreht sich in der Gegenwart begleitet man als Leser Frank Geyer und Henry Holmes. Gefallen hat mir, dass man deutlich spürt, dass sich der Autor viel Zeit bei der Recherche genommen hat. Man kann sich wirklich sehr gut in das Chicago im 19. Jahrhundert hineinversetzen. Durch die bildhafte Schreibweise gelang dies noch besser. Ebenso gelungen ist die Beschreibung des psychologischen Zusammenhangs oder der Aspekte und die Orientierung an der wahren Person des Mörders Herman Webster Mudgett. Man ist direkt mitten im brutalen und äußerst blutigen Geschehen, wenn man zu lesen beginnt. Hier muss ich stellenweise ehrlich zugeben, dass ich den bildhaften Schreibstil dann ein wenig „verflucht“ habe, ein Horrorfilm wäre nichts dagegen, was ich vor Augen hatte. Sicher ist es realistisch aber ich fand es, wirklich abschreckend und in diesem Fall hat es mir den Einstieg ins Buch nicht wirklich leicht gemacht. Negativ aufgefallen sind mir beim Lesen die Längen, die ich empfunden habe, ich glaube, um ein paar Seiten hätte man das Buch schon noch kürzen können. Es ist wirklich schade, aber auf über 800 Seiten die Spannung konstant aufrecht zu halten, wäre vermutlich mehr als genial. Mir haben besonders die Rückblenden in der Handlung gefallen.

Fazit:

Wolfgang Hohlbein hat mit „Mörderhotel“ die interessante Geschichte eines Serienmörders erzählt. Mit den psychologischen Aspekten und den Rückblicken in die Vergangenheit hat er mich überzeugen können, dennoch kamen stellenweise Längen in der Handlung auf. Die bildhafte Schreibweise, die ich sonst sehr schätze, hat mich hier manchmal mehr als schockiert und ein wenig abgeschreckt.

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LC-Gamerin LC-Gamerin

Veröffentlicht am 30.06.2017

Oft spannend, aber mit langweiligen Zwischenparts

Ein Buch. Ein spannendes Buch.

Ich kaufte das Buch aufgrund des Klappentextes und erwartete einen Thrillers, stattdessen wurde mir eine als Krimi verpackte Biografie geliefert. Nachdem die erste Enttäuschung ... …mehr

Ein Buch. Ein spannendes Buch.

Ich kaufte das Buch aufgrund des Klappentextes und erwartete einen Thrillers, stattdessen wurde mir eine als Krimi verpackte Biografie geliefert. Nachdem die erste Enttäuschung verflogen war, muss ich zugeben dass ich das Buch wirklich spannende fand. Über jedem Kapitel stand Zeit und Ort und oft fand ich es schade, dass nach diesem oder jenem Kapitel der Ort gewechselt wurde weil es doch gerade so spannend war.

Allerdings fand ich nur die Kapitel aus Sicht von Mudgett spannend, die aus Sicht von Holmes fand ich langweilig, mir war von Anfang an klar, was mit der Schwester von Arlis passiert war, so verstand ich die ganze Aufregung nicht und der Ermittler war ein Umsympatisant in Person, auch wenn eben dieser Umstand in einigen Kapiteln von Holmes die Langweile reduzierte.

Mir wurde auf Seite ca. 650 leider klar, was das letzte Rätsel des Buches auf sich hat und überlegte nur das Ende zu lesen um nach zu gucken ob ich Recht hatte. Darauf folgten dann 100 langweilige Seiten. Danach wurde es glücklicherweise doch noch mal spannend.

Fazit:
Teilweise spannend, teilweise auch langweilig. Eigentlich kein schlechter Krimi, vom Thriller allerdings weit entfernt. Trotzdem ein unterhaltsames Buch, wenn man mit den Thema klarkommt. 3 Sterne.

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Autor

Wolfgang Hohlbein

Wolfgang Hohlbein - Autor
© hohlbein.de

Wolfgang Hohlbein, am 15. August 1953 in Weimar geboren, lebt mit seiner Frau Heike und seinen sechs Kindern, umgeben von einer Schar Katzen, Hunde und anderer Haustiere, in der Nähe von Neuss. Mitte der fünfziger Jahre kam Hohlbeins Familie in den Westen und schlug ihr Domizil in Krefeld auf. In Krefeld absolvierte Wolfgang Hohlbein seine Schule und später eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Zeitweise hielt er sich durch Nebenjobs, wie etwa als Nachtwächter, über Wasser.Wolfgang …

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