Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers
 - Laini Taylor - Hörbuch

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11,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Erzählendes für junge Erwachsene
563 Minuten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8387-9429-7
Ersterscheinung: 29.06.2020

Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers

Teil 1
Ungekürzt
Teil 3 der Serie "Strange the Dreamer"
Gelesen von Moritz Pliquet
Übersetzt von Ulrike Raimer-Nolte

(92)

Sarai ist die Muse der Albträume. Seit sie denken kann, quält sie die Bewohner von Weep mit ihren schlimmsten Ängsten. Sie ist sich sicher, dass sie jede noch so furchtbare Grausamkeit gesehen hat. Doch damit liegt sie falsch. Unendlich falsch. Denn plötzlich findet sich Sarai selbst in einem Albtraum wieder, aus dem sie nicht aufwachen kann. Ihre Liebe, ihr Leben und das aller Bewohner von Weep stehen auf dem Spiel …

Rezensionen aus der Lesejury (92)

readingfox readingfox

Veröffentlicht am 13.09.2020

episch

sarai ist die muse der albträume und glaubt sie kann nichts mehr schrecken schließlich hat sie den bewohnern von weep nacht für nacht das schrecklichste in deren träumen angetan. doch nun ist sie selbst ... …mehr

sarai ist die muse der albträume und glaubt sie kann nichts mehr schrecken schließlich hat sie den bewohnern von weep nacht für nacht das schrecklichste in deren träumen angetan. doch nun ist sie selbst in ihrem schlimmsten alptraum gefangen und weiß nun was grausamkeit bedeutet.

Lazlo und sarai sind endlich zusammen nicht mehr nur im traum sondern echt und endlich können sie sich auch berrühren doch das schicksal meint es nicht so gut mit den beiden. wärend des ganzen buches war ich am mitfiebern den tränen nahe, entsetzt, ungläubig, erstaunt und was weiß ich noch alles. diese reihe ist episch auch wenn ich den 4. teil noch nicht gelesen habe. bin ich mir trotzdem sicher das die ganze reihe ein jahreshiglight wird PUNKT!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Narr Narr

Veröffentlicht am 13.09.2020

Ich habe so viele Fragen!

Lange habe ich mich auf Muse of Nightmares gefreut - quasi ab dem Moment, in dem ich Strange the Dreamer zu Ende gelesen hatte. Deshalb war ich froh, dass die Geschichte aber der ersten Seite direkt in ... …mehr

Lange habe ich mich auf Muse of Nightmares gefreut - quasi ab dem Moment, in dem ich Strange the Dreamer zu Ende gelesen hatte. Deshalb war ich froh, dass die Geschichte aber der ersten Seite direkt in Gang kommt und mich wieder nach Weep zieht, als wäre ich nie fort gewesen.

Eine kurze Bemerkung, bevor ich mich dem Buch inhaltlich widme: Ich finde es sehr schade, dass die zwei Originalbände für die deutsche Übersetzung jeweils in zwei kürzere Bücher unterteilt wurden. So wurde die Geschichte nicht geschrieben und deshalb wirkte der Schnitt zwischen Strange the Dreamer 1 und Strange the Dreamer 2 zu abrupt, zu willkürlich und nicht harmonisch, als gehöre er dort hin. Der Übergang von Strange the Dreamer 2 zu Muse of Nightmares 1 war wesentlich angenehmer zu lesen und ergab viel mehr Sinn. Diese deutsche Unterteilung in insgesamt 4 statt 2 Bände ist auch der Grund dafür, warum mich das Ende dieses Bandes nicht so begeistert hat. Meiner Meinung nach hätte man die Bücher so lassen sollen, wie sie ursprünglich waren: 2 Bände mit jeweils entsprechend größerem Umfang, aber ohne willkürlich gesetzte Schnitte.

Minya
"Muse of Nightmares. Das Geheimnis des Träumers" widmet sich verstärkt Minya. Das fand ich zuerst nicht so toll, weil Minya einfach ein unsympathischer Charakter ist. Mit der Zeit wurde allerdings immer deutlicher, warum es wichtig ist, diese Figur genauer zu beleuchten und zu verstehen, warum sie tut, was sie tut. Auch die kleinen Einblicke in die Vergangenheit der Mesarthim, an die sich außer Minya keiner erinnern kann, spielen später eine wichtige Rolle (jedenfalls habe ich diesen Eindruck gewonnen - genau kann man das erst nach dem Lesen des letzten deutschen Bandes, also der zweiten Hälfte von Muse of Nightmares, sagen). Minyas umsympathische Züge, ihr von Hass zerfressenes Leben wurde hervorragend geschrieben. Ich habe mich beim Lesen oft in einer Art Zwiespalt gesehen: einerseits kann ich Minya nicht leiden und was sie den anderen antut, was sie die Toten durchmachen lässt und wie sie vor allem mit Sarai und Lazlo umspringt, ist unfassbar gemein und bösartig. Andererseits verstehe ich durch die Rückblicke, warum sie geworden ist, wie sie ist, und was sie antreibt. Nicht, dass das besser macht, wie sie sich verhält, aber verstehen kann ich es.

Ruby, Sparrow, und Feral
Durch Minyas Handeln und dessen Konsequenzen ändern auch die anderen Mesarthim ihr Verhalten, sie wachen sozusagen auf und beginnen endlich, selbst nachzudenken. Das hatte ich mir von diesem Band erhofft, nachdem die Fügsamkeit und das naive Befolgen von Anweisungen aus dem ersten Bänden mich schon fast etwas genervt hatte. Feral, Sparrow und Ruby haben endlich angefangen, individuelle Entscheidungen zu treffen und für sich selbst einzustehen. Sie haben noch einen langen Weg vor sich, aber die ersten Schritte zur Loslösung von Minyas Übermacht sind getan. Ich kann es kaum erwarten zu lesen, wie sich diese drei entwickeln werden.

Sarai und Lazlo
Vor Sarais und Lazlos Zukunft fürchte ich mich allerdings. Minya hat sie in der Hand und ich rechne mir die Chancen für ein unblutiges Ende nicht sehr hoch aus ... Andererseits gab es eine Wendung gegen Ende, die ein kleines bisschen Hoffnung gibt. Ohne zu spoilern kann ich nicht genauer darauf eingehen, doch ich bin sehr gespannt, wie sich das weiterentwickelt. Dadurch, dass sich der Fokus in diesem Band auf Minya verschiebt, nimmt die Beziehung von Sarai und Lazlo nicht so viel Raum in der Geschichte ein. Das finde ich sehr angenehm, wenn auch überraschend. Die meisten Bücher haben wenige Hauptcharaktere, auf denen die ganze Zeit der Fokus liegt. Es ist also eine positive Überraschung, hier so geschickt die Protagonisten in den Hintergrund gerückt zu sehen, um anderen wichtigen Figuren die Bühne zu überlassen - allerdings, ohne selbst vollständig unwichtig zu werden. Für mich ist das ein Zeichen dafür, dass Laini Taylor genau weiß, was sie tut und wie sie es tun muss, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Sie schreibt sehr wirkungsvoll und dieser Stil ist für mich das, was den großen Charme dieser Bücher ausmacht.

Neue Zeitebene?
Ein weiteres neues Element, das ziemlich abrupt auftaucht, ist ein neuer Handlungsstrang mit neuen Figuren im Zentrum. Zwei Schwestern als Kernfiguren, Mesarthim und Götter, die völlig selbstverständlich an der Handlung teilhaben, eine Welt, in der Weep scheinbar nicht existiert - das hat mich zuerst ziemlich verwirrt, auch deshalb, weil es so aus dem Nichts kam. Ich dachte an eine parallel existierende Stadt oder sogar Welt. Später (so meine persönliche Interpretation, das ist keine feststehende Tatsache!) stellte sich heraus, dass es sich um eine frühere Zeit handelt und die Geschichte einer der Göttinnen erzählt wird, die beim Angriff durch Eril-Fane scheinbar umkam. Das nächste ist reine Spekulation und beinhaltet Spoiler, also wer das nicht lesen mag, der überspringe bitte den nächsten Absatz.


:SPOILER:
Ich glaube, dass Kora später zu Korako wird, die dafür verantwortlich war, dass der echte Name von Weep vergessen wurde. Und ich glaube, dass Korako nicht tot, sondern der weiße Vogel ist, der immer wieder auftaucht und irgendeine Verbindung zu Lazlo zu haben scheint. Dadurch, glaube ich, könnte es doch noch möglich sein, den Namen wiederherzustellen und das allgemeine Vergessen rückgängig zu machen.
:SPOILER:


Vergebung?
Eine der Kernfragen, die in diesem Band von Sarai und Lazlo immer wieder aufgegriffen wird, dreht sich um ein mögliches Zusammenleben von Menschen und Mesarthim. Der neue Handlungsstrang um die zwei Schwestern deutet an, dass das möglich sein könnte - allerdings ist da immer noch das Massaker. Und Minyas Hass, der Vergebung unmöglich macht. Ich finde es sehr spannend, wie die Autorin hier mit Vorurteilen, der Angst vor dem Unbekannten, lange währendem Hass und "das war schon immer so", mit dem Ausgrenzen von "den anderen" und so vielen weiteren Themen spielt, dass es mich unwillkürlich an heutige weltpolitische Themen denken lässt. Ob das beabsichtigt ist, kann ich nicht beurteilen. Der Effekt ist jedoch bemerkenswert.

Das Ende
Die Story entwickelt sich sehr authentisch weiter und es werden viele Fragen aufgegriffen, die ich mir beim Lesen der letzten Bände und auch dieses Teils selbst gestellt habe. Durch das abrupte Einführen des neuen Handlungsstrangs werden auch viele neue Fragen aufgeworfen, während gleichzeitig die Antworten auf andere Fragen angedeutet werden - so subtil, dass zum jetzigen Stand nichts anderes als Spekulationen möglich sind.
Ich bin begeistert von dieser Reihe und jeder weitere Band, den ich lese, lässt diese Begeisterung wachsen. Das Ende fand ich allerdings nicht so gut, wie ich oben schon erwähnt hatte. Durch den Schnitt, der in der deutschen Übersetzung platziert wurde, wirkt das Ende zu abrupt, zu unstimmig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier einen Band hätte enden lassen. Denn der Schnitt wird ja nicht dort platziert, wo es inhaltlich Sinn ergeben hätte (nämlich am jeweiligen Ende der zwei Originalbände, wo sie schon sind), sondern jeweils irgendwo in der Mitte, um vier etwa gleichlange Bücher zu bekommen. Dadurch werden Szenen unterbrochen und Handlungsstränge geteilt und das Gesamtpaket leidet meiner Ansicht nach sehr darunter. Diese Entscheidung des Verlags kann ich mir nur mit wirtschaftlichen Gründen erklären und ich hoffe, dass sie zukünftig nicht noch einmal diese Entscheidung treffen. Es tut dem Buch nicht gut.

Fazit
Ich freue mich riesig auf den letzten Band der Reihe. Werden meine Fragen beantwortet? Werden die losen Fäden zu einem schönen Gesamtbild zusammengefügt? Liege ich mit meinen Spekulationen richtig? Wie entwickelt sich Sarais und Lazlos Beziehung? Wie entwickeln sich Ruby, Sparrow und Feral - und was wird aus Minya? Wird es eine heile Familie für Sarai und Eril-Fane geben? Was wird aus der Statue, die am Himmel schwebt? Was aus den Menschen, mit denen Lazlo nach Weep gekommen ist? Und, das ist die Frage, die uns alle wohl am meisten interessiert: Wie lautet der eigentliche Name von Weep?

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Lysann4 Lysann4

Veröffentlicht am 10.09.2020

Einfach nur mega

Inhalt:
Nach dem fiesen Ende "Strange the Dreamer" sind Sarai und Lazlo nun zusammen, allerdings anders, als sie erhofften. Zwischen ihnen steht Minya, deren Hass auf die Menschen über allem steht. Uns ... …mehr

Inhalt:
Nach dem fiesen Ende "Strange the Dreamer" sind Sarai und Lazlo nun zusammen, allerdings anders, als sie erhofften. Zwischen ihnen steht Minya, deren Hass auf die Menschen über allem steht. Uns es gibt einen Rückblick in die Vergangenheit des Gottes Skathis.

Meine Meinung:
Ich LIEBE die Geschichte um Sarai und Lazlo. Es ist so unheimlich schön, wie sie sich allmählich einander nähern. Es ist so wunderschön mitzuerleben, wie sie ihre Liebe Schritt für Schritt entdecken. Und das alles vor dem Hintergrund der drohenden Zerstörung Weeps durch Minya.

Die von der Autorin geschaffene Fantasywelt ist wunderschön und bildlich beschrieben. Ich kann gar nicht daran vorbei, mir vorzustellen, wie es ist, durch die Strassen von Weep oder die Zitadelle zu laufen.
Die Gestaltung der Träume ist nochmal eine ganz eigene Welt in der ohnehin bereits perfekten Fantasywelt. Wie Sarai ist auch für mich schwer, mich aus der Traumwelt in die harte Realität zu verabschieden.

Die Sprache und die kurzen Kapitel gefallen mir sehr gut.

Eril-Fanes Wandlung finde ich sehr stimmig und ich hoffe doch sehr, dass auch er seine Dämonen der Vergangenheit ablegen kann und im letzten Band ein Happy End erlebt. Als Charakter mag ich ihn sehr gerne, trotz seiner "Heldentat". Er hat alles für Weep geopfert, letzten Endes auch sich selbst.

Generell finde ich die Charaktere sehr sympathisch. Auch die, die weniger Sympathie ausstrahlen, haben das gewisse Etwas oder eben ihre eigenen Dämonen. Lediglich die ursprünglichen Götter waren wohl durch und durch böse. Auf Korakos Rolle bin ich noch sehr gespannt...

Wieder kann ich sagen: unbedingt lesen!

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Weinlachgummi Weinlachgummi

Veröffentlicht am 02.08.2020

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Ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mich auf diese Fortsetzung gefreut habe. Das zweite Buch des ersten Teiles endete echt böse und so war ich wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung. Und ich kann euch schon ... …mehr

Ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mich auf diese Fortsetzung gefreut habe. Das zweite Buch des ersten Teiles endete echt böse und so war ich wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung. Und ich kann euch schon einmal verraten, ich wurde nicht enttäuscht.

Wie gewohnt erschafft Laini Taylor durch ihren bildhaften und ausdrucksstarken Schreibstil ein grandioses Kopfkino. Ihre Worte werden zu Bildern und was für schöne das sind. Okay, manche sind auch beängstigend. Aber das Setting ist wirklich toll, sowie die ganze Atmosphäre des Buches, es hat etwas magisches. Was nicht nur an den magischen Fähigkeiten der Götter bzw. ihrer Kinder liegt, sondern auch an der Art wie Laini Taylor schreibt.

Zum Inhalt möchte ich lieber gar nichts groß schreiben, da es sich hier um Band zwei handelt. Es geht auf jeden Fall spannend weiter und der Leser bekommt ein paar Puzzlestücke präsentiert, die das Bild langsam vervollständigen, aber es fehlen immer noch ein paar Teile. Weswegen ich auch mega gespannt auf den Abschlussband bin und es gar nicht mehr erwarten kann bis er erscheint.

Kommen wir zu den Protagonisten, es gibt ein paar Charaktere die man begleitet. Aber vor allem Sarai, die Muse der Albträume und Lazlo, den Träumer. Ich liebe alleine schon die Bedeutung, die dahinter steckt, wie die beiden sich kennengelernt haben und wie sie hier ihre Beziehung verfestigen. Man könnte meinen, es ist alles klar zwischen den beiden, aber die Ereignisse aus dem Vorgänger Band machen die Dinge schwierig.

Die Nebencharaktere sind aber auch sehr interessant und besonders hier bin ich auf die Entwicklungen im nächsten Buch gespannt. Thyon finde ich, hat sehr viel potenzial, da er nicht unbedingt sympathisch wirkt, aber auch Minya, ja ihr merkt schon, ich finde die nicht so netten Charaktere interessant. Das gefällt mir hier, dass die Charaktere vielschichtig sind und nicht immer so, wie sie auf den ersten Blick scheinen.

Die Geschichte konnte für mich permanent die Spannung halten und ich hätte am liebsten immer weiter und weiter gelesen. Dabei ist nicht immer etwas total actionreiches passiert, aber trotzdem konnte mich die Geschichte sehr packen. Die Autorin hat ein paar interessante Dinge eingeworfen und ich fiebere der Aufklärung hingegen. Von mir eine ganz klare Empfehlung für diese Reihe.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

henrietteklh henrietteklh

Veröffentlicht am 30.07.2020

Wunderbar spannend

•Muse Of Nightmare - Das Geheimnis des Träumers von Laini Taylor•
Da ich Band 1 und 2 leider nicht gelesen habe, weil ich dachte, dieses Buch wäre der Beginn einer neuen Reihe, kann ich zwar keinen Vergleich ... …mehr

•Muse Of Nightmare - Das Geheimnis des Träumers von Laini Taylor•
Da ich Band 1 und 2 leider nicht gelesen habe, weil ich dachte, dieses Buch wäre der Beginn einer neuen Reihe, kann ich zwar keinen Vergleich mit Band 1 und 2 aufstellen, aber für mich war diese Geschichte einfach fantastisch. Eine spannende Welt, in die man komplett eintaucht und wunderbare Charaktere, die man ins Herz schließt, mit ganz viel Spannung und Magie✨

Das Cover ist für mich ehrlich gesagt nicht wirklich was Besonderes und bringt mich jetzt auch nicht gerade dazu, wissen zu wollen, was sich dahinter verbirgt, dennoch finde ich es von der Farbe her und dem Aufdruck sehr schön. Vor allem weil das Tier darauf eine entscheidende Rolle in der Geschichte spielt und einem so schon einen kleinen Einblick gibt.
Mich an den Schreibstil von Laini Taylor zu gewöhnen, fiel unglaublich leicht, genauso wie sich die Geschichte leicht und flüssig lesen ließ und einem ein perfektes Kopfkino verschaffen konnte. Und trotzdem man einen Einblick in alle Köpfe bekommen hat, war es keineswegs verwirrend oder zu viel Information, im Gegenteil sogar! Es war einfach wunderschön zu lesen und ich konnte die Gefühle der Charaktere so gut und einfach nachempfinden.

Bei der Vielzahl von Charakteren viel es mir unglaublich schwer, den Überblick zu behalten, vor allem weil ich die Charaktere gerade erst kennengelernt habe und so nur einen kurzen Einblick in sie bekommen konnte. Doch bei Lazlo, Sarai, Sparrow, Feril, Ruby und den Ellens war ich mir von Anfang an sicher, dass ich sie mögen würde und es hat sich nur bestätigt, vor allem Sarai und Lazlo habe ich in mein Herz geschlossen. Zusammen sind die beiden ein fantastisches Team, das mein Herz immer wieder zum Schmelzen gebracht hat, genauso wie Ruby und Feril mit ihrem lustigen Umgang und ihrer verzwickten Liebe zueinander. Minya war leider gar nicht mein Fall und zu den anderen Charakteren konnte ich nicht recht eine Verbindung aufbauen, weil sie kaum erwähnt wurden und ich ihre Vergangenheit schließlich nicht kannte. Deshalb war es im Allgemeinen auch schwer für mich, eine Bindung zu ihnen aufzubauen.

Mein Einstieg in die Fortsetzung von Lazlos und Sarais Geschichte war leider sehr holprig, was aber keineswegs an der Geschichte, sondern viel mehr daran lag, dass ich Band 1 und 2 nicht gelesen habe. Ansonsten hätte ich mir keinen besseren Einstieg vorstellen können, weil die Spannung einfach schon direkt da war und im weiteren Verlauf nicht einmal nachgelassen hat. Im Gegenteil, es ist sogar so viel passiert, dass mein armes Herz gar nicht mehr mitkam und so oft gebrochen wurde, vor allem wenn es um Sarai und Lazlo ging, die mir immer wieder bewiesen haben, wie fantastisch sie zusammen sind. Außerdem hat es mir sehr gefallen, dass es um verschiedene Charaktergruppen ging und die Szenen immer gewechselt haben, das hat einfach für eine schöne Abwechslung gesorgt, die ich übrigens auch durch die zahlreichen, unerwarteten Wendungen bekam. Und das Ende der Geschichte war genau so, dass man jetzt unbedingt weiterlesen möchte.

Fazit:
Muse Of Nightmare bekommt von mir abee auf jeden Fall 5 von 5 Sterne. Denn diese meisterhafte Fortsetzung hat es einfach durch und durch verdient. Es ist sicher einer der spannendsten und mitreißendsten Fantasygeschichte, die ich je gelesen habe, vor allem auch die Idee finde ich einfach nur klasse und außergewöhnlich!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor:in

Laini Taylor

Laini Taylor - Autor
© Ali Smith

Laini Taylor wurde 1971 in Kalifornien geboren. Sie hat Literatur und Kunst studiert und schreibt mit großem Erfolg Fantasy-Romane. Der Roman "Strange the Dreamer" wird in den sozialen Netzwerken gefeiert – und erscheint nun endlich in der deutschen Übersetzung. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Portland, Oregon.

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Sprecher

Moritz Pliquet

Moritz Pliquet - Sprecher
© Jessica Schäfer

Moritz Pliquet wurde 1986 in Dortmund geboren. Nach einem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main folgten Engagements in Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, Göttingen und Marburg. Seit 2008 ist er als Sprecher in vielen Hörbüchern und regelmäßig bei Arte und im ZDF zu hören. Er ist außerdem Dozent für Mikrofonsprechen an der HfMDK und beim Hessischen Rundfunk. Moritz Pliquet lebt in Frankfurt am Main.

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