Dünengeister
 - Nina Ohlandt - Hörbuch

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19,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Krimis
885 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-8913-2
Ersterscheinung: 29.03.2019

Dünengeister

John Benthiens sechster Fall
Ungekürzt
Gelesen von Reinhard Kuhnert

(33)

Auf Sylt werden in einer Düne, die zum Besitz der reichen Industriellenfamilie Melander gehört, zwei Leichen gefunden – ein Kind und eine junge Frau, Letztere der Kleidung nach seit Jahrzehnten tot. Wenig später gibt es in der Familie einen weiteren Todesfall. Kommissar John Benthien glaubt nicht an einen Zufall und nimmt die Ermittlungen auf. Dabei stößt er auf ein uraltes Familiengeheimnis, von dem auch heute noch eine tödliche Gefahr auszugehen scheint...

Rezensionen aus der Lesejury (33)

januarygirl januarygirl

Veröffentlicht am 23.10.2019

Wiedersehen mit Kommissar Benthien

Inhalt:
Auf Sylt werden in einer Düne, die zum Besitz der reichen Industriellenfamilie Melander gehört, zwei Leichen gefunden - ein Kind und eine junge Frau, Letztere der Kleidung nach seit Jahrzehnten ... …mehr

Inhalt:
Auf Sylt werden in einer Düne, die zum Besitz der reichen Industriellenfamilie Melander gehört, zwei Leichen gefunden - ein Kind und eine junge Frau, Letztere der Kleidung nach seit Jahrzehnten tot. Wenig später gibt es in der Familie einen weiteren Todesfall. Kommissar John Benthien glaubt nicht an einen Zufall und nimmt die Ermittlungen auf. Dabei stößt er auf ein uraltes Familiengeheimnis, von dem auch heute noch eine tödliche Gefahr auszugehen scheint ...

Meine Meinung:
Letztes Jahr im Urlaub habe ich „Eisige Flut“ der Autorin gelesen und als es das neue Buch von ihr in der Lesejury gegen Bonuspunkte einzulösen gab, habe ich die Chance genutzt. Da ich in letzter Zeit aber eher New Adult gelesen habe, stand das Buch ziemlich lange ungelesen herum.
Das Cover gefällt mir wieder wirklich gut. Durch den Titel ist klar, dass es etwas mit einer Düne zu tun hat und diese dann auf dem Cover anzudeuten, ist gut gelungen. Allerdings spielt der Krimi im Hochsommer, was von außen aber nicht erkennbar ist, da das Bild einen auf andere Gedanken bringen könnte. Das finde ich etwas schade.
Nina Ohlandt hat mit Kommissar Benthien keine neue Figur geschaffen, denn wir kennen ihn bereits aus den vorherigen Krimis. Ihrem Schreibstil ist sie treu geblieben, auch wenn das Buch für mich doch ein wenig anders gewesen ist. Es gibt unheimlich viele Personen, die zwar alle in einem Register und im Anhang aufgeführt werden, doch habe ich immer wieder den Überblick verloren, wer wer ist und wie mit wem in Verbindung steht. Das hat mich zwischenzeitlich wirklich gestört, sodass ich manches ehrlicherweise einfach nur überflogen habe.
John Benthien wird hier in einen äußerst mysteriösen Fall verwickelt. Es werden in einer Wanderdüne zwei Leichen gefunden. Allerdings sind diese schon Jahrzehnte alt, was die Aufklärung der Morde nicht unbedingt beschleunigt. Diese Idee gefällt mir, denn es ist nicht das typische Krimi-Muster, wie man es so häufig findet. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die Familie Melander. Diese Familie ist groß und untereinander sind sich nicht immer alle gut Freund. Das führt natürlich zu einigen Problemen und Benthien und seine Kollegen stoßen immer wieder auf Mauern von Schweigen und Lügen... Die Aufklärung des ganzen fand ich allerdings nicht so gut gewählt. Meiner Meinung nach hätte es durchaus andere Personen gegeben, zu denen diese Handlungen wesentlich besser gepasst hätten.
Die Idee der Autorin, Agatha Christie und Poirot in die Geschichte einfließen zu lassen, finde ich sehr originell und hat mich an manchen Stellen schmunzeln lassen, da ich benannte Szenen kenne. Doch auf diese Tatsache bezogen habe ich auch einen Kritikpunkt: die Art, wie die Mordfälle aufgelöst werden, war mir dann doch zu abgekupfert. Es passt, aber ich hätte mir hier eine eigene Idee von Nina Ohlandt gewünscht.
Alles in allem ein spannender Krimi, der allerdings viele (zu viele?) Figuren beinhaltet.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Blintschik Blintschik

Veröffentlicht am 04.09.2019

Tote am Strand

In einer Düne werden Leichen gefunden. Sie scheinen jedoch ziemlich alt zu sein. Als dann plötzlich noch ein Mord passiert, forschen die Ermittler nach und stoßen auf ein altes Familiengeheimnis.

Die ... …mehr

In einer Düne werden Leichen gefunden. Sie scheinen jedoch ziemlich alt zu sein. Als dann plötzlich noch ein Mord passiert, forschen die Ermittler nach und stoßen auf ein altes Familiengeheimnis.

Die Stimmung in dem Buch hat etwas sehr urlaubshaftes. Man sieht direkt den Strand und die Hitze vor Augen. Aber auch der Fall wird interessant beschrieben, sodass ich neugierig war wie es ausgehen würde. Dennoch hat sich das Buch zwischendurch etwas gezogen, da sie Ermittler auf der Stelle getreten sind und die Ermittlungen etwas gedauert haben. Hin und wieder werden die historischen Hintergründe eingeblendet, was dem Krimi noch etwas mehr Spannung und Originalität verleiht hat. Dazu wirkt der Fall dadurch auch etwas mysteriös.
Die Personen waren mir größtenteils sympathisch und obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne, habe ich das Ermittlerteam schnell kennengelernt und mochte die verschiedenen Persönlichkeiten.

Letztendlich ist dies ein guter und spannender Krimi, der mich zwar nicht ganz umgehauen hat, aber der dennoch interessant und gut geschrieben ist.

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Bibliomarie Bibliomarie

Veröffentlicht am 01.07.2019

Familienfluch

Die Familie Melander gehört zu den alteingesessenen Familien auf Sylt. Bereits im 18. Jahrhundert war Vorfahr Haie Deichgraf und ein wohlhabender, einflussreicher Mann. Seine Nachkommen haben als Industrielle ... …mehr

Die Familie Melander gehört zu den alteingesessenen Familien auf Sylt. Bereits im 18. Jahrhundert war Vorfahr Haie Deichgraf und ein wohlhabender, einflussreicher Mann. Seine Nachkommen haben als Industrielle den Besitz und den Einfluss weiter vermehrt. Aber schon immer scheint ein Fluch auf der Familie zu lasten. Immer wieder kommt es zu unglücklichen Todesfällen. Jetzt ist die Witwe Adeline die Matriarchin der Familie und hütet Namen und Einfluss.
John Benthien von der Kripo Flensburg verbringt zusammen mit seiner neuen Liebe Lilly unbeschwerte Urlaubstage im Reethaus seines Vaters, die höchstens mal durch die Kochexperimente seines Vaters getrübt werden.


Da findet Tristan Melander in der großen Düne Knochen und bittet Bentien um seine Hilfe. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um Handknochen handelt und wahrscheinlich schon viele Jahrzehnte im Sand vergraben liegen. Als kurz danach Yvonne Melander und ihr kleiner Sohn Nicky vergiftet werden, fürchtet Benthien zu Recht, dass es mit dem Familienfluch etwas auf sich hat.


John Benthien darf hier in seinem 6. Fall ermitteln und ich war – trotz Kenntnis einiger früherer Bände – froh, dass es ein ausführliches Personenregister gibt. Der Krimi hat durch seine Rückblenden in die Vergangenheit und die Geschichte Sylts ein ganz besonderes historisches Flair, das mich sehr angesprochen hat. Der Krimi ist sehr raffiniert gesponnen und ich habe mich mit den verschiedenen Spuren und Verdachtsmomenten sehr zum Mitermitteln angespornt gefühlt. Allerdings hat sich die Autorin einige perfide Wendungen einfallen lassen, so dass ich bis zum Schluss im Dunkeln tappte. Die Spannung blieb dadurch auch sehr hoch. Die verzweigte Familie Melander bietet auch eine Menge an unterschiedlichen Charakteren, die Nina Ohlandt fein charakterisiert hat.


Gut gefallen haben mir auch wohldosierten kleinen Ausflüge ins Privatleben, wobei Ben Benthien, der agile Senior mit seinem Kochblog ein gelungener Sidekick ist.


Immer wieder lässt die Autorin kleine Hinweise auf Agatha Christie einfließen, sei es ein Buchtitel oder eine Anspielung auf einen Fall. Diese Hommage an die große alte Dame des Kriminalromans hat mir großen Spaß gemacht.

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Kruems Kruems

Veröffentlicht am 18.06.2019

Eine tragische Geschichte

Das Buch Dünengeister hat mir sehr gut gefallen. Generell finde ich heimische Krimis toll weil ich die Orte der Handlungen gut vor Augen habe, und gerade auch die Krimis die an der Küste spielen bieten ... …mehr

Das Buch Dünengeister hat mir sehr gut gefallen. Generell finde ich heimische Krimis toll weil ich die Orte der Handlungen gut vor Augen habe, und gerade auch die Krimis die an der Küste spielen bieten dank der tollen Landschaften und Besonderheiten einen tollen Unterhaltungsfaktor. Der Autorin ist es gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite mit dem Krimi zu fesseln - eine Familiengeschichte die so niemand braucht und deren Geheimnisse auch noch nach vielen Jahren den Weg aus den Dünen in das aktuelle Geschehen finden. Super geschrieben, sehr spannend - dafür gibt es von mir die volle Sternchenzahl!

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Syltliebe Syltliebe

Veröffentlicht am 27.04.2019

Dünengeister

Liebe Nina Ohlandt,

seit Beginn der Krimiserie um John Benthin und seinem Ermittlerteam fiebere ich jeder Neuerscheinung entgegen und freue mich wie ein kleines Kind, wenn ich wieder in einer spannenden ... …mehr

Liebe Nina Ohlandt,

seit Beginn der Krimiserie um John Benthin und seinem Ermittlerteam fiebere ich jeder Neuerscheinung entgegen und freue mich wie ein kleines Kind, wenn ich wieder in einer spannenden Folge ein Teil der Familie werden kann, bei der Aufklärung der Mordfälle miträtseln darf und natürlich jede Menge Lokalkolorit von meiner Lieblingsinsel Sylt erfahre.
Besonders gut gefällt mir dabei die detaillierte und liebevolle Beschreibung der Hauptcharaktere und deren persönliche Entwicklung im Laufe der bisherigen sechs Bände. Hierfür ein großes Lob.
Ich freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung, es wird einfach nicht langweilig.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings auch und der bezieht sich auf das Cover. Der hier abgebildetes Strandkorb ist leider ein „Ostseekorb“, zu erkennen an den geschwungenen Seitenholmen. Es mag sich vielleicht pingelig und übertrieben anhören, aber mir ist es sofort aufgefallen und ich hoffe nicht, dass mir diese Anmerkung übel genommen wird.
Ich wünsche Ihnen jedenfalls weiterhin viele kreative Ideen und freue mich schon auf spannende Stunden mit neuen Büchern.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Nina Ohlandt

Nina Ohlandt - Autor
© Andrea Schönwandt

Nina Ohlandt wurde in Wuppertal geboren, wuchs in Karlsruhe auf und machte in Paris eine Ausbildung zur Sprachlehrerin, daneben schrieb sie ihr erstes Kinderbuch. Später arbeitete sie als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Marktforscherin, bis sie zu ihrer wahren Berufung zurückfand: dem Krimischreiben im Land zwischen den Meeren, dem Land ihrer Vorfahren.

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Sprecher

Reinhard Kuhnert

Reinhard Kuhnert - Sprecher
© Reinhard Kuhnert

Reinhard Kuhnert hat sein Handwerk an der Theaterhochschule und am Literaturinstitut in Leipzig erlernt. Danach folgten einige Jahre als Dramatiker für Theater, Funk und Fernsehen. Von 1994 – 2007 lebte er in Irland und arbeitete als Gastdozent für Theater an der Universität Galway. Neben seiner Tätigkeit als Autor und Regisseur ist er heute der Sprecher zahlreicher Hörbücher, Hörspiele und Dokumentationen. Mit seiner Stimmenvielfalt hat er bereits George R.R. Martins Fantasy-Epos Das …

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