Eisige Flut
 - Nina Ohlandt - Hörbuch

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19,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
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Krimis
736 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-8676-6
Ersterscheinung: 26.01.2018

Eisige Flut

John Benthiens fünfter Fall
Ungekürzt
Gelesen von Reinhard Kuhnert

(32)

Eiskalte Morde an der Küste - der neue John Benthien-Krimi von Bestsellerautorin Nina Ohlandt!

An einem bitterkalten Februarmorgen wird John Benthien zu einem einsamen Haus in der nordfriesischen Marsch gerufen. Der Kommissar traut seinen Augen nicht: Vor der Tür des Hauses steht eine Tote, von Kopf bis Fuß in Eis gehüllt. Die geschockten Hausbewohner identifizieren sie als ihre seit Wochen vermisste Tochter. Später erfährt Benthien, dass die Frau erschossen wurde. Warum also hat der Mörder ihre Leiche auf so groteske Weise inszeniert? Benthiens Ermittlungen verlaufen zunächst ergebnislos, bis zwei weitere „Eisleichen“ auftauchen, die letzte auf Amrum. Nach und nach entschlüsselt der Kommissar das bizarre Rätsel – und entdeckt eine Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit ...

Rezensionen aus der Lesejury (32)

buchfeemelanie buchfeemelanie

Veröffentlicht am 25.03.2018

3 Sterne

Das Coverbild gefällt mir sehr gut.
Der Schreibstil gefällt mir - ich kenne ihn schon von einem anderen Buch der Autorin.

Die handelnden Personen finde ich gut gestaltet. Ich mag es, wenn man in einem ... …mehr

Das Coverbild gefällt mir sehr gut.
Der Schreibstil gefällt mir - ich kenne ihn schon von einem anderen Buch der Autorin.

Die handelnden Personen finde ich gut gestaltet. Ich mag es, wenn man in einem Buch auch etwas von dem Privatleben erfährt. Aber in diesem Band war das für mich zu viel.

Der Fall beginnt spannend und ich war gespannt, was hinter den mysteriösen Skulpturen steckt. Leider gab es für mich, auch wegen dem Fokus außerhalb der Ermittlungen - ein paar Längen.

Das Ende empfand ich als teilweise gut, aber auch teilweise zu konstruiert.

Schade, dieses Buch war für mich nur mittelgut. Ich bin aber auf den nächsten Band gespannt.

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Texterhexe Texterhexe

Veröffentlicht am 21.03.2018

Warum inszeniert ein Mörder seine Leichen als Eisskulpturen?

Diese Frage müssen sich John Benthien und sein Ermittlerteam im 5. Band der Krimiserie von Nina Ohlandt stellen. Dabei führt sie die Ermittlungen in die eigene, längst vergessene Vergangenheit.

Zunächst ... …mehr

Diese Frage müssen sich John Benthien und sein Ermittlerteam im 5. Band der Krimiserie von Nina Ohlandt stellen. Dabei führt sie die Ermittlungen in die eigene, längst vergessene Vergangenheit.

Zunächst scheint es jedoch, als hätten die Opfer keinerlei Verbindung oder Gemeinsamkeiten. Nur eins haben sie auf dem ersten Blick gemeinsam: Sie wurden auf groteske Art und Weise zur Schau gestellt. Ging es dem Mörder etwa nur um die Inszenierung? Oder haben die Opfer doch eine Verbindung zueinander? Die wenigen Spuren leiten die Ermittler zunächst in die Irre. Erschwert wird die Ermittlungsarbeit zudem durch private Turbulenzen, in die der Leser ebenfalls Einblick erhält.

Die Erzählung ist nicht nur spannend, sondern entführt den Leser auch in die schöne und doch raue Landschaft der Nordseeküste. Die Umgebungen sind so eindrucksvoll geschildert, dass der Leser mit auf die Reise genommen wird und vielleicht sogar selbst die Kälte spüren kann.
Eine Kenntnis der Vorgängerbände ist zwar empfehlenswert, aber definitiv kein Muss. Man findet auch als Quereinsteiger schnell einen Zugang ins Ermittlerteam und fiebert unweigerlich mit diesem mit!

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Wedma Wedma

Veröffentlicht am 21.03.2018

Konnte mich weder mitreißen noch überzeugen.

Auf die neue Folge mit Benthien& Co. habe ich mich gefreut. Leider konnte mich dieser Fall weder erfreuen noch überzeugen.

Was positiv aufgefallen war: Die Figuren und ihre Schicksale waren sehr liebevoll ... …mehr

Auf die neue Folge mit Benthien& Co. habe ich mich gefreut. Leider konnte mich dieser Fall weder erfreuen noch überzeugen.

Was positiv aufgefallen war: Die Figuren und ihre Schicksale waren sehr liebevoll und detailliert ausgearbeitet worden. Sie stehen einem lebendig vor Augen. Man lernt sie auch nach und nach recht gut kennen, mit all ihren Besonderheiten, Macken, etc.

Die Handlung zog sich leider zu sehr in die Länge. Es wurde lange und ergebnislos ermittelt, noch mehr Details über weitere Figuren ins Spiel gebracht, dazu noch mehr aus dem Leben von denen, die man bereits kennengelernt hat, usw. Die Geschichte stockte mir zu oft, ging kaum voran. Spannung war für mich kaum da.

Ich konnte das Hörbuch jederzeit stoppen und etwas anderes hören, was ich auch getan habe. Dazwischen habe ich etliche Hörbücher fertiggehört. Erst nach vielen Pausen konnte ich mich überreden, immer ein Stückchen weiter hier zu hören, bis ich das Ende doch noch erreicht habe. Was auch der zu düsteren Stimmung zu verdanken war. Diese Trost-/ Aussichtlosigkeit, da ein Schicksalsschlag, hier die Schilderungen des (Kinder-)Missbrauchs in voller Länge. Das muss man sich nicht wirklich antun, musste ich oft denken.

Die Auflösung konnte mich leider auch nicht überzeugen. Sie ist zwar auch detailreich erklärt worden, aber, wie die Handlung, ist sie mir zu konstruiert, zu verkopft. Da macht das Buchgefühl einfach nicht mit. Ich blieb auch hier mit einem schalen Nachgeschmack zurück.

Reinhard Kuhnert ist mir aus den vorigen Folgen bekannt. Die Benthien-Geschichten sind für mich mit seiner Stimme fest verbunden. Er hat, wie immer, sehr gut gelesen. Alle Figuren und ihre Stimmungen konnte ich prima heraushören. Hier volle Punktezahl.

Fazit: Sehr gut ausgearbeitete Figuren, aber wenig Spannung. Die Handlung zog sich zu sehr in die Länge, die Stimmung zu düster und trostlos. Die Auflösung war mir schlicht zu verkopft und unglaubwürdig. Es ist eher ein Psycho-Thriller, da den Abgründen der menschlichen Psyche sehr viel Zeit und Raum gewidmet wurden. Max. 3 Sterne gibt es von mir.

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wampy wampy

Veröffentlicht am 18.02.2018

Überzeugend und grundsolide

Buchmeinung zu Nina Ohlandt – Eisige Flut

„Eisige Flut“ ist ein Kriminalroman von Nina Ohlandt, der 2018 bei Bastei Entertainment erschienen ist. Dies ist der fünfte Fall für das Team um Hauptkommissar ... …mehr

Buchmeinung zu Nina Ohlandt – Eisige Flut

„Eisige Flut“ ist ein Kriminalroman von Nina Ohlandt, der 2018 bei Bastei Entertainment erschienen ist. Dies ist der fünfte Fall für das Team um Hauptkommissar John Benthien.

Zum Autor:
Nina Ohlandt wurde in Wuppertal geboren, wuchs in Karlsruhe auf und machte in Paris eine Ausbildung zur Sprachlehrerin, daneben schrieb sie ihr erstes Kinderbuch. Später arbeitete sie als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Marktforscherin, bis sie zu ihrer wahren Berufung zurückfand: dem Krimischreiben im Land zwischen den Meeren, dem Land ihrer Vorfahren.

Klappentext:
An einem bitterkalten Februarmorgen wird John Benthien zu einem einsamen Haus in der nordfriesischen Marsch gerufen. Der Kommissar traut seinen Augen nicht: Vor der Tür des Hauses steht eine Tote, von Kopf bis Fuß in Eis gehüllt. Die geschockten Hausbewohner identifizieren sie als ihre seit Wochen vermisste Tochter. Doch warum hat der Mörder ihre Leiche auf so groteske Weise inszeniert? Benthiens Ermittlungen verlaufen zunächst ergebnislos, bis zwei weitere "Eisleichen" auftauchen, die letzte auf Amrum. Nach und nach entschlüsselt der Kommissar das bizarre Rätsel - und entdeckt eine Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit ...

Meine Meinung:
Dies ist mein erster Benthien und er wird nicht der letzte bleiben. Schon die Aufbereitung der ersten Leiche spricht für den Ideenreichtum der Autorin. Von Beginn an hat man das Gefühl, das der Täter mit der Polizei spielt. Er ist den Ermittlern generell mindestens einen Schritt voraus. Neben den stockenden Ermittlungen gehören auch persönliche Geschichten unabdingbar zu dieser Serie. John Benthien kennt die meisten Kollegen schon Längere Zeit, teilweise schon seit der Kindheit. Ein netter Nebenschauplatz ist der Food-Blog seines Vaters Ben, Aber nicht alles läüft rund und Beziehungsprobleme spielen eine Rolle. Trotzdem funktioniert die Zusammenarbeit des Teams gut, bis auf einen Kollegen, der seine eigenen Wege geht. Es geschehen weitere spektakuläre Mordkompositionen und die Ermittlungen kommen nicht recht voran. Im Buch sind Briefe des Täters an seine Tochter enthalten, die das Motiv des Täters verdeutlichen. Er ist in seiner Jugend heftig von anderen Jugendlichen auf einer Jugendfreizeit gemobbt worden. Dies ist den anderen Beteiligten aber nicht bewußt, auch weil nicht die Teilnehmer direkt getötet werden. Die Spannung bleibt auf einem hohen Niveau und man spürt die aufkommende Verzweiflung bei den Ermittlern.
Gekonnt wird der harte Jahrhundertwinter in die Handlung eingebaut und persönliche Geschichten lockern den recht harten Kriminalfall auf. Beziehungen spielen im privaten Bereich und bei den Ermittlungen eine große Rolle. Die Ermittlungen decken traurige Schicksale auf und es dominiert eine dunkle Stimmung.
Der Fall ist gut geplottet und die Auflösung ist vollständig, überraschend und überzeugend. Die Figurenzeichnung gefällt und die Figuren haben Ecken und Kanten, wozu viele Grautöne der Figuren beitragen. Manchmal handeln die Figuren mehr menschlich als vernünftig.

Fazit:
Ein überzeugender Krimi aus dem Norden der Republik, der gekonnt Ermittlungen und Privatleben miteinander verknüpft. Von mir gibt es gute vier von fünf Sternen (85 von 100 Punkten) und eine klare Leseempfehlung.

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katziane katziane

Veröffentlicht am 18.02.2018

Eisige Flut

Bereits einige Wochen ist Anja Derling verschwunden, als sie eines Morgens vor ihrem Elternhaus tot aufgefunden wird. Als Eisstatue steht sie vor dem Haus, die Hand zur Klingel ausgestreckt. Hauptkommissar ... …mehr

Bereits einige Wochen ist Anja Derling verschwunden, als sie eines Morgens vor ihrem Elternhaus tot aufgefunden wird. Als Eisstatue steht sie vor dem Haus, die Hand zur Klingel ausgestreckt. Hauptkommissar John Benthien und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel. Warum wurde das Opfer so zur Schau gestellt? Schon bald gibt es eine weitere Leiche und auch, wenn eine Verbindung zwischen den Opfern nicht auf Anhieb ersichtlich ist, so scheint es sich doch um eine Mordserie zu handeln, denn bei den Toten wird jeweils im Bauchnabel eine Beigabe gefunden. Den Ermittlern fällt es schwer einen Zusammenhang herzustellen.

In „Eisige Flut“ ermittelt John Benthien bereits zum fünften Mal. Das aber fällt gar nicht auf und so kommen hier auch Neueinsteiger voll auf ihre Kosten. Der Autorin ist es gut gelungen die privaten Details der handelnden Charaktere so in die Handlung einzuflechten, dass jeder damit gut klarkommen kann. Im Vordergrund steht zwar die Ermittlung, aber auch die privaten Befindlichkeiten der Ermittler bekommen hier genügend Raum. Dies ist interessant, weil viele von ihnen sich schon lange kennen und auch eine enge Beziehung zueinander pflegen.

Als schön herausgearbeitet habe ich persönlich auch die Gegend in der der Roman angesiedelt ist, empfunden. Hier wird deutlich wie man im hohen Norden lebt und wie die Menschen miteinander umgehen.

Es wird nie langweilig in diesem Kriminalroman, der auch einige falsche Fährten aufzuweisen hat und den Leser damit mehr als einmal in die Irre führt. Der Täter ist jedenfalls nicht auf Anhieb zu durchschauen.

„Eisige Flut“ ist ein spannender Roman mit wechselnden Handlungssträngen und überraschender Auflösung. Wer die Vorgänger der Reihe noch nicht kennt, bekommt hier bestimmt Lust darauf auch diese zu lesen.

Copyright © 2018 by Iris Gasper

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Autor

Nina Ohlandt

Nina Ohlandt - Autor
© Andrea Schönwandt

Nina Ohlandt wurde in Wuppertal geboren, wuchs in Karlsruhe auf und machte in Paris eine Ausbildung zur Sprachlehrerin, daneben schrieb sie ihr erstes Kinderbuch. Später arbeitete sie als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Marktforscherin, bis sie zu ihrer wahren Berufung zurückfand: dem Krimischreiben im Land zwischen den Meeren, dem Land ihrer Vorfahren.

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Sprecher

Reinhard Kuhnert

Reinhard Kuhnert - Sprecher
© Reinhard Kuhnert

Reinhard Kuhnert hat sein Handwerk an der Theaterhochschule und am Literaturinstitut in Leipzig erlernt. Danach folgten einige Jahre als Dramatiker für Theater, Funk und Fernsehen. Von 1994 – 2007 lebte er in Irland und arbeitete als Gastdozent für Theater an der Universität Galway. Neben seiner Tätigkeit als Autor und Regisseur ist er heute der Sprecher zahlreicher Hörbücher, Hörspiele und Dokumentationen. Mit seiner Stimmenvielfalt hat er bereits George R.R. Martins Fantasy-Epos Das …

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