Ostseerache
 - Eva Almstädt - Hörbuch

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13,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Krimis
641 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-8872-2
Ersterscheinung: 05.04.2019

Ostseerache

Pia Korittkis dreizehnter Fall
Ungekürzt
Gelesen von Anne Moll

(29)

In einem beschaulichen Dorf an der Ostsee wird eine junge Frau auf grausame Weise ermordet. Die Dorfbewohner verdächtigen Flora, die als Jugendliche eine Mitschuld am Tod eines Nachbarjungen gehabt haben soll und die nun wieder in ihr Elternhaus zurückgekehrt ist. Die Mordkommission Lübeck ermittelt. Auch Kommissarin Pia Korittki, die gerade ihre Hochzeit plant, sieht einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen und rollt den früheren Todesfall wieder auf. Schon bald muss sie fürchten, dass es nicht bei diesen zwei Morden bleiben wird...

Rezensionen aus der Lesejury (29)

Youdid Youdid

Veröffentlicht am 04.04.2018

Das schlechte Omen des 13. Falls

Sie erwarten die Idylle eines Ostseedorfes? Wo Jeder jeden kennt; es früh dunkel wird und man lange Leseabende am Kamin verbringen kann; und die Kinder gefahrlos in der unberührten Natur spielen können?
Dann ... …mehr

Sie erwarten die Idylle eines Ostseedorfes? Wo Jeder jeden kennt; es früh dunkel wird und man lange Leseabende am Kamin verbringen kann; und die Kinder gefahrlos in der unberührten Natur spielen können?
Dann legen Sie dieses Buch besser wieder aus der Hand!

Flora, die als Kind für den Mord an einem Ihrer Spielkameraden verantwortlich gemacht wurde, kehrt zur Pflege ihrer kranken Mutter in ihr Heimatdorf zurück. Durch einen Mord an ihrer Nachbarin fällt der Verdacht der Dorfbewohner erneut auf sie, oder ist sie selbst das Opfer einer gemeinen Rache?
Pia Korittkis muss also die Ermittlungen aufnehmen und versuchen Licht ins Dunkle bringen. Parallel wird sie selbst von den Schatten einer alten Ermittlung eingeholt- das schlechte Omen des 13. Falls?

Die Autorin Eva Almstädt schafft es mit bestehenden Klischees aufzuräumen, den Leser hinter die Fassaden der gemütlichen Bauernhäuser und direkt in die Seele des netten Nachbarn blicken zu lassen. Als Leser taucht man in die stereotype Lebenswelt an der Ostseeküste ein.-Maritime Motive und Schauplätze prägen die gesamte Handlung und stellen eine mystische Atmosphäre her. Allgemein ist der Kriminalroman auch ohne Kenntnis der Vorausgegangenen aus der Korittki-Reihe verständlich, jedoch wird hier ein alter Fall erwähnt, der dadurch seine Spannung verlieren könnte. Für einen grauen Tag im Herbst ist dieses Werk also genau die richtige Wahl, da man sofort in die Handlung eintaucht und der Lesefluss durch angenehme Spannung aufrecht erhalten wird.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

ChrischiD ChrischiD

Veröffentlicht am 02.04.2018

Spuren der Vergangenheit

Nach vielen Jahren kehrt Flora zurück in ihr Heimatdorf und ihr Elternhaus. Noch immer wird sie für den Tod eines Jungen verantwortlich gemacht, doch sie selbst kann sich an die damalige Tat nicht erinnern. ... …mehr

Nach vielen Jahren kehrt Flora zurück in ihr Heimatdorf und ihr Elternhaus. Noch immer wird sie für den Tod eines Jungen verantwortlich gemacht, doch sie selbst kann sich an die damalige Tat nicht erinnern. Als ihre Nachbarin urplötzlich und gewaltsam zu Tode kommt, steht für die Dorfbewohner erneut Flora im Fokus, doch Pia Korittki sieht einen ganz anderen Zusammenhang zwischen den vergangenen und den gegenwärtigen Ereignissen. Sie beginnt zu graben und entdeckt viel mehr als nur ein dunkles Geheimnis.

„Ostseerache“ ist bereits der dreizehnte Fall für Pia Korittki und ihr Team, doch sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig, um das vorliegende Werk zu verstehen, sollte dies die erste Begegnung für den Leser sein. Sicherlich nahm man als Neuling an der bisherigen Entwicklung der Charaktere keinen Anteil, dieser Aspekt jedoch fällt in keinster Weise negativ ins Gewicht. Einzig ein Nebenhandlungsstrang scheint sich durch sämtliche Fälle zu ziehen, aus dem man nicht so recht schlau wird. Für die aktuellen Ereignisse scheint er zudem überhaupt nicht von Belang zu sein und irritiert daher eher.

Ansonsten jedoch ist man sofort begeistert von Eva Almstädts mitreißendem Schreibstil, bei dem man gar nicht bemerkt wie schnell die Zeit vergeht. Man hat das Gefühl es vergehen nur ein paar Minuten, und schon hat man das halbe Buch inhaliert. Überhaupt hält das Geschehen nicht nur die Ermittler auf Trab. Es ergeben sich zahlreiche Verdachtsmomente, wodurch ebenso viele Motive und schlussendlich mögliche Täter offenbart werden, dass es wichtig ist einen kühlen Kopf zu bewahren, um nicht in einer Sackgasse zu landen, weder gedanklich noch tatsächlich.

Bis zum Schluss gelingt es der Autorin immer neue Ansätze zu kreieren und unerwartete Wendungen einzubauen, so dass nur das Geschehen selbst die Auflösung preisgeben kann. Und doch ist man immer ganz nah dran, vor allem an den Hauptpersonen, zu denen man schnell eine Bindung entwickelt. Wer noch keinen Fall der Reihe kennt, wird sicherlich spätestens nach der Lektüre zu einem oder mehr Vorgängern greifen.

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Franziska19 Franziska19

Veröffentlicht am 01.04.2018

Rache an der Ostsee – wie eine Dorfgemeinschaft durcheinander gerät

In einem kleinen Dorf in der Nähe der Ostsee geschehen grauenvolle Dinge, als die junge Frau Flora in ihren Geburtsort zurückkehrt, um sich um ihre schwer kranke Mutter zu kümmern. Als sie im Dorf ankommt, ... …mehr

In einem kleinen Dorf in der Nähe der Ostsee geschehen grauenvolle Dinge, als die junge Frau Flora in ihren Geburtsort zurückkehrt, um sich um ihre schwer kranke Mutter zu kümmern. Als sie im Dorf ankommt, schlägt ihr sofort die Abneigung der Dorfbewohner – ihrer ehemaligen Nachbarn und Freunden – entgegen. Flora wünscht sich nichts sehnlicher, als irgendwo sesshaft werden zu können und der Anonymität der Großstadt entfliehen zu können. Doch mit dem Hass und der Abneigung konfrontiert, beginnt sie an ihrem Vorhaben zu zweifeln. Dies alles hängt mit einem Vorfall von vor zwölf Jahren zusammen, bei dem Flora beschuldigt wurde ihren Freund Simon umgebracht zu haben. Seitdem war sie in psychologischer Behandlung. Doch Flora kann sich seither nicht an den Vorfall erinnern – eine retrograde Amnesie wird ihr attestiert. Für die Dorfbewohner ist sie jedoch die Täterin. Und als ein neuer Mord passiert, rückt sie natürlich als erste ins Licht der Verdächtigungen.
Pia Korittki und das K1 aus Lübeck ermitteln in dem neuen Mordfall und versuchen das Dorfleben zu verstehen, um den Täter oder die Täterin überführen zu können. Dabei stößt Pia natürlich auf den alten Fall und bleibt mit ihrer typischen Hartnäckigkeit an dem alten „scheinbar“ gelösten Fall dran. Natürlich zum Missfallen des Leiters des Kommissariats Manfred Rist. Nebenbei tauchen in weiteren Seitensträngen immer mehr Dorfbewohner auf und werden mit ihrer Vergangenheit charakterisiert, sodass etliche Motive offengelegt werden und der wahre Mörder erst ganz zum Schluss der Geschichte in Erscheinung trifft. Darin ist die Autorin Eva Almstädt mittlerweile richtig talentiert drin: so viele Nebenstränge aufzubauen, dass der Leser fast selber wie die Kommissare verzweifelt, um welchen Mörder es sich schlussendlich handeln kann.
Als weitere Nebengeschichte wird natürlich auch Pias Privatleben weitererzählt. Sie bekommt die Möglichkeit die Karriereleiter weiter hinaufzuklettern. Allerdings nur mit der Bedingung, dass sie wieder in Vollzeit arbeitet. Doch ihr kleiner Sohn scheint sie im Moment wieder sehr stark zu brauchen, da sein Vater mit seiner neuen Frau eine kleine Tochter bekommen hat und ein kleiner Geschwisterkampf entbrennt. Den einzigen Minuspunkt, den ich an dieses Buch vergeben kann, ist die Entwicklung von Pias Beziehung zu ihrem Freund Lars. Die beiden haben eine Hochzeit geplant und ich als langjähriger Leser der Reihe hatte mich auf ein zwischendurch- Happy-End für eine meiner Lieblingskommissarin gefreut, ja zum Teil sogar dahin gefiebert – doch dann kommt alles anders als gedacht und lässt mich so wie Pia sehr ratlos und lückenhaft zurück. Ob es an ihrem 13. Fall liegt? Vom Kriminalfall her ist der Krimi jedoch wieder sehr überzeugend gelungen.

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Mira Mira

Veröffentlicht am 30.03.2018

Begeisterung hält sich in Grenzen

Im 13. Band der Reihe um Kommissarin Pia Korittki wird eine junge Frau auf perfide Art ermordet. Schnell stellen die Dorfbewohner einen Zusammenhang zu dem mehrere Jahre zurückliegenden Tod eines Jugendlichen. ... …mehr

Im 13. Band der Reihe um Kommissarin Pia Korittki wird eine junge Frau auf perfide Art ermordet. Schnell stellen die Dorfbewohner einen Zusammenhang zu dem mehrere Jahre zurückliegenden Tod eines Jugendlichen. Zumal die damals Verdächtige seit kurzem wieder im Dorf wohnt.
Auch Pia sieht einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen und gräbt die Akten zu dem früheren Fall wieder aus.

Dieses Buch bekam ich im Rahmen einer Leserunde als ebook zur Verfügung gestellt. Die Vorgänger-Bände hatte ich alle gerne gelesen und war gespannt auf den 13. Band. Die alleinerziehende Pia mit ihrem kleinen Sohn Felix und den damit verbundenen beruflichen Herausforderungen war mir richtiggehend ans Herz gewachsen. Leider hielt sich meine Begeisterung in diesem Band doch sehr in Grenzen. Zwar war ich ab der 1. Seite wieder voll in der Geschichte drin, doch nach ca. 100 Seiten sank der Spannungsbogen rapide. Auch die Entwicklung der privaten Beziehung erschien mir zu unglaubwürdig. Bei der Beziehung zwischen Lars und Pia hatte ich von Beginn an den Eindruck, die Autorin stand dieser selbst skeptisch gegenüber und ließ sie deshalb in diesem Band enden. Vielleicht hatte ja ein(e) Lektor(in) ihr empfohlen, Pia noch eine Beziehung ins Buch zu schreiben (bereits in Vorgängerband). Auch sonst gab es einige Ungereimtheiten, die bei dieser intensiven Beschäftigung mit dem Text nicht zu überlesen waren und mein Lesevergnügen doch erheblich störten.

Mein Fazit: Diese Reihe von Eva Almstädt war für mich nicht geeignet für eine Leserunde. Durch das abschnittsweise Lesen, die Diskussion mit anderen, das Bewerten des Gelesenen, der Austausch von Vermutungen über das weitere Geschehen haben dem Buch eher geschadet. Vielleicht wären mir die Schwächen dieses Buches nicht so aufgefallen, wenn ich es – wie die Vorgänger - in einigen Stunden einfach wegelesen hätte. Ich kann es nun nicht beurteilen, ob dieser Band tatsächlich schwächer war als die übrigen oder ob es an der Leseweise lag. Eva Almstädt will sicher keine große Literatur schreiben, sondern einfach ein paar schöne Lesestunden schenken. Ich bin gespannt, wie andere dieses Buch beurteilen.

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KimVi KimVi

Veröffentlicht am 30.03.2018

Spannender Krimi

Noch immer hat Flora keine Erinnerungen an den Tag, der ihr ganzes Leben verändert hat. Ihr Spielkamerad Simon kam in ihrer Kindheit ums Leben und Flora gilt als Schuldige an diesem Tod. Da ihre Mutter ... …mehr

Noch immer hat Flora keine Erinnerungen an den Tag, der ihr ganzes Leben verändert hat. Ihr Spielkamerad Simon kam in ihrer Kindheit ums Leben und Flora gilt als Schuldige an diesem Tod. Da ihre Mutter im Krankenhaus liegt, kehrt Flora nun nach Jahren in ihr Elternhaus zurück. Die Dorfbewohner haben nichts vergessen und zeigen Flora das auch. Nur ihre Nachbarin Nicole lässt sich davon nicht beeindrucken, sondern geht auf Flora zu. Doch dann wird Nicole vergiftet in ihrem Haus aufgefunden und die Gerüchteküche beginnt zu brodeln. Hat Flora auch hier ihre Hände im Spiel? Pia Korittki beginnt zu ermitteln....

"Ostseerache" ist bereits der dreizehnte Fall für Pia Korittki. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann folgen, wenn man noch keinen Band der Reihe gelesen hat. Um allerdings die beruflichen und privaten Nebenhandlungen und die Weiterentwicklung der Protagonisten zu verfolgen, ist, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge sinnvoll.

Der Einstieg in den aktuellen Band gelingt mühelos. Für die sympathische Ermittlerin stehen beruflich und privat einige Veränderungen an. Ein beruflicher Aufstieg rückt in greifbare Nähe, doch Pia muss diese Entscheidung genau überdenken, da sie nicht möchte, dass ihr Sohn Felix zu kurz kommt. Man kann Pias Zwiespalt sehr gut nachvollziehen. Dadurch wirkt die Protagonistin noch authentischer. Die anderen Charaktere wirken ebenfalls sehr lebendig. Man trifft auf alte Bekannte aus den vorherigen Bänden und lernt einige Bewohner des Dorfes kennen, in dem sich der Mord ereignet hat. Auch hier gelingt es der Autorin hervorragend, die Atmosphäre im Ort zu beschreiben und zu vermitteln. Man kann sich alles lebhaft vorstellen und deshalb ganz in die spannenden Ermittlungen eintauchen.

Der neue Fall gibt einige Rätsel auf. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Autorin legt einige Spuren aus, denen man bereitwillig folgt. Man rätselt mit und stellt eigene Theorien auf. Durch neue Erkenntnisse muss man diese allerdings oft über den Haufen werfen und neu ansetzen, denn so einfach lässt sich der Täter nicht überführen. Deshalb tappt man lange Zeit im Dunkeln.

Ich habe bisher alle Bände der Reihe gelesen und mich auch bei diesem Teil wieder sehr spannend unterhalten. Denn ich konnte mich ganz auf die Handlung einlassen und habe gespannt die Suche nach dem Täter verfolgt. Die privaten Nebenhandlungen drängten sich für mich nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern ließen die Ermittlerin auf mich noch sympathischer wirken. Ich vergebe deshalb vier von fünf möglichen Bewertungssternen und werde Pia auf jeden Fall die Treue halten, denn ich möchte unbedingt erfahren, wie es beruflich und privat bei ihr weitergeht.

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Autorin

Eva Almstädt

Eva Almstädt - Autor
© Olivier Favre

Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Die Autorin lebt in Hamburg. 

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Sprecherin

Anne Moll

Anne Moll - Sprecher
© Janine Guldener

Anne Moll wurde 1966 geboren und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin/Rostock. Sie machte sich auf den verschiedensten Bühnen einen guten Namen. Sie ist zudem als Synchron-, Hörbuch- und Rundfunksprecherin sehr erfolgreich.

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