Sterbekammer
 - Romy Fölck - Hörbuch

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13,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Krimis
437 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-9244-6
Ersterscheinung: 30.09.2019

Sterbekammer

Gelesen von Michael Mendl

(48)

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde ...

Rezensionen aus der Lesejury (48)

Mrslaw Mrslaw

Veröffentlicht am 13.10.2019

Wieder ein packender Krimi aus den Elbmarschen

Inhalt
In einer einsamen Mühle in den Deichmarschen wird ein Toter gefunden. Der schwierige und zurückgezogen lebende Mann liegt tot im Haus. Als Frieda Paulsen den Tatort untersucht, stößt sie auf eine ... …mehr

Inhalt
In einer einsamen Mühle in den Deichmarschen wird ein Toter gefunden. Der schwierige und zurückgezogen lebende Mann liegt tot im Haus. Als Frieda Paulsen den Tatort untersucht, stößt sie auf eine versteckte Bodenkammer in der Küche. Es sieht so aus, als wäre hier jahrelang eine Frau gefangen gehalten worden. Zeitgleich findet ein Überfall auf eine Tankstelle in der Nähe statt. Hängen die beiden Ereignisse zusammen? Was steckt dahinter?

Meine Meinung
Das Ermittlerteam Frieda Paulsen und Bjarne Haverkorn habe ich schon im ersten Band ""Totenweg" kennen und lieben gelernt. Die junge, ehrgeizige Frieda, ist hin und hergerissen zwischen ihrem Job und dem elterlichen Apfelhof. Ihr Kollege Bjarne Haferkorn, der kurz vor der Pensionierung steht, führt eine schwierige Ehe und weiß seit dem zweiten Band "Bluthaus", dass er Vater einer erwachsenen Tochter ist.

Diese beiden stehen im Mittelpunkt der Geschichte in der sowohl der Fall als auch das Privatleben der beiden eine Rolle spielt. Diese Mischung gefällt mir sehr gut, man lernt die Ermittler von Band zu Band besser kennen und leidet und fiebert mit ihnen mit.

Aber auch der Fall ist spannend, was als "einfacher" Todesfall beginnt, wird schnell ein anspruchsvolles und kompliziertes Rätsel. Es tauchen Indizien auf, dass die Gefangene eine vor 10 Jahren vermisste Frau sein könnte. Doch sie scheint weiterhin verschwunden zu sein.

Das Besondere an den Krimis von Romy Fölck ist, dass sie es schafft, eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen und eine unterschwellige Spannung zu erzeugen, so dass man, einmal begonnen, nicht mehr aufhören will zu lesen.
Die Kapitel, die aus der Sicht des Opfers geschrieben sind, hinterlassen eine Gänsehaut und ein beklemmendes Gefühl.
Romy legt geschickt falsche Fährten und ich wusste bis zum Schluß nicht, wie der Fall aufgelöst wird.
Fazit
Schon die ersten beiden Bände hatten mich total begeistert, mit "Sterbekammer" hat sich Romy Fölck aber nochmal gesteigert. Die Mischung aus Fallermittlung, Spannung und den privaten Problemen und Entwicklungen der Ermittler ist perfekt gelungen. Und durch die atmosphärische Beschreibung fühlt man sich beim Lesen wie "live vor Ort" in den Elbmarschen. 🖤🖤🖤🖤🖤 von 🖤🖤🖤🖤🖤 Krimiherzen!!

Schade nur, dass es jetzt wieder ein Jahr dauert, bis es einen neuen Fall mit Frida und Bjarne geben wird!

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girasole girasole

Veröffentlicht am 13.10.2019

Fesselnde Ermittlungen im Elbmarsch

Josef Hader, ca. 70 Jahre, ein Grantler, Einsiedler und Eigenbrötler wird in seiner Mühle tot aufgefunden. Kontakt zu Nachbarn bzw. dem Dorf hatte Josef Hader nicht, seine Frau ist verstorben und er hat ... …mehr

Josef Hader, ca. 70 Jahre, ein Grantler, Einsiedler und Eigenbrötler wird in seiner Mühle tot aufgefunden. Kontakt zu Nachbarn bzw. dem Dorf hatte Josef Hader nicht, seine Frau ist verstorben und er hat zwei Söhne. Der Ältere Rolf ist verschollen, nachdem er aus einer Entzugsklinik getürmt ist. Der Jüngere Robert hat sich mit einer reichen Frau verheiratet, lebt in einer Villa in bester Hamburger Gegend. Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn ermitteln wieder gemeinsam. Als erstes entdecken sie eine Falltüre zu einem Kellerverlies.

Zeitgleich gab es einen Mord an einer nahe gelegenen Tankstelle und somit für die Abteilung genügend Arbeit. Dazu kommt, daß sich der alte Chef in Richtung LKA verabschiedet hat und der Neue die Leitung der Abteilung übernimmt. Er hat offensichtlich alle Personalakten durchgearbeitet und hat seine strengen Regeln, die konsequent eingehalten werden müssen. Sein Auftreten wirkt arrogant und er erweist sich als Pendant und Perfektionist, der im Anzug auftritt und alle sofort duzt. Seine Unsicherheit überspielt er mit dominantem Auftreten.

Parallel dazu erfährt der Leser von einer gefangenen Frau, die die Tage ihrer Gefangenschaft zählt und glaubt, nie mehr lebend herauszukommen.


Die Autorin hat es mit ihrem Schreibstil geschafft, mich sofort zu begeistern und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Sie schreibt fesselnd und bildhaft, so daß ein echtes Kopfkino ablaufen kann. Die Figuren beschreibt sie sehr genau, menschlich und authentisch. Bei Frida und Bjarne entwickelt sie das Privatleben weiter und auch hier wirkt alles realistisch wie im richtigen Leben. Es läuft nicht alles rund, aber letztendlich positiv. Ihr Miteinander ähnelt fast einem Vater-Tochter-Verhältnis. Auch der Chef erweist sich nach anfänglichen Schwierigkeiten als angenehm, der hinter seinen Leuten steht. Die Lösung des Falles hatte am Ende noch einige Überraschungen parat.

Das Cover ist wie bei den Vorgängerbänden sehr gut und passend gewählt.

Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung und ich freue mich, daß die Autorin schon an einem weiteren Band sitzt.

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Katzenmicha Katzenmicha

Veröffentlicht am 12.10.2019

Ein toller Thriller

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ... …mehr

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde ...

Fazit zum Buch:

Nick Wahler kommt als neuer Chef zu der Mordkommision Itzehoe.Gleich zu Beginn seiner Tätigkeit ,bekommt er es mit zwei skurrilen Fällen zu tun.An einer Tankstelle wird in der Nacht der Tankwart ermordet und der alte Josef Hader kommt in seiner Mühle ums Leben.Was erst nicht aussieht als wenn es zusammen gehört-ist plötzlich ein Fall.Und dann gibt es auch noch eine Verbindung zu dem Verschwinden von Anneke Jung ,vor 10 Jahren.Frida Paulsen,Bjarne Haverkorn und ihre Kollegen haben eine Menge zu tun.

Die Autorin Romy Fölck hat einen sehr spannenden Thriller geschrieben.Für mich war es der erste der Reihe-was nichts macht,sie lassen sich von einander lesen.Es wird aber sicherlich nicht der Letzte gewesen sein.Es war von Anfang bis Ende sehr spannend.Man erlebte neben den Morden auch das Leben mit auf dem Hof der Eltern von Frida. Und auch von Bjarne Haverkorn seinem Privatleben der plötzlich eine erwachsene Tochter hat.Es schmolz alles zu einem sehr interrisannten Fall zusammen.Ich gebe dem Buch 5 Sterne

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walli007 walli007

Veröffentlicht am 11.10.2019

Der Neue

Der alte Harder ist tot. In seinem Haus ist er die Kellertreppe hinunter gestürzt. Alles sieht nach einem Unfall aus. Doch dann entdeckt die Polizistin Frieda Paulsen einen verborgenen Raum unter der Küche. ... …mehr

Der alte Harder ist tot. In seinem Haus ist er die Kellertreppe hinunter gestürzt. Alles sieht nach einem Unfall aus. Doch dann entdeckt die Polizistin Frieda Paulsen einen verborgenen Raum unter der Küche. Offensichtlich wurde hier jemand gefangen gehalten. Ihr Kollege Bjarne Haverkorm, der beim letzten Einsatz verletzt wurde, hat von seinem Arzt das okay bekommen, wieder zu arbeiten. Seiner Meinung nach könnte der Fund möglicherweise mit dem Verschwinden einer jungen Frau zu tun haben, die seit längerem vermisst wird. Endlich eine Spur.

Bereits zum dritten Mal ermitteln Frieda Paulsen und Bjarne Haverkorn. Auf der Dienststelle nimmt der neue Chef seine Arbeit auf. Da muss man sich erstmal beschnuppern. Recht streng scheint der Neue zu sein. Pünktlichkeit ist ihm besonders wichtig. Es bleibt zu hoffen, dass dabei die Fälle nicht zu kurz kommen. Beinahe zeitgleich mit dem Auffinden des verstorbenen alten Mannes erleidet ein Tankstellenmitarbeiter eine tödliche Schussverletzung. Bei ihren Nachforschungen finden die Beamten heraus, dass der Besitzer der alten Mühle zwei sehr unterschiedliche Söhne hat, einer ein angesehener Unternehmer, der andere ein Landstreicher.

Nordisch bei Nature so wirken die sympathischen Ermittler auf ihren Wegen durch die Marsch. Ruhe Typen, aber straight. Natürlich läuft bei der Ermittlung nicht immer alles glatt und an den neuen Chef muss man sich erst gewöhnen, doch der Fall ist verzwickt und spannend. Wie Spuren führen in die Vergangenheit und es entwickelt sich ein Bild von Menschen in schwierigen Verhältnissen. Manchmal entsteht der Eindruck, dass wenige Fäden etwas aus den Augen verloren werden. Grundsätzlich aber ist dieser Krimi, der mit wenig Gewalt auskommt, lesenswert. Dass dabei auch das private Umfeld der Ermittler die angemessene Aufmerksamkeit erhält, trägt zu dem positiven Eindruck bei. Kurzweilig vorgetragen wird dieses Hörbuch von Michael Mendl.

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Xanaka Xanaka

Veröffentlicht am 11.10.2019

Unvorstellbar

Es gibt einen neuen Chef in der Mordkommission. Und Frida Paulsen hat offensichtlich einen schweren Stand bei ihm. Bereits am ersten Tag hat bekommt sie eine Rüge, da sie sich um Minuten verspätete. Die ... …mehr

Es gibt einen neuen Chef in der Mordkommission. Und Frida Paulsen hat offensichtlich einen schweren Stand bei ihm. Bereits am ersten Tag hat bekommt sie eine Rüge, da sie sich um Minuten verspätete. Die Ansage, die Wahler ihr macht, ist deutlich. Keine Extrawürste, Arbeit im Team und Pünktlichkeit. Frida ist wild entschlossen alles richtig zu machen, da sie ja noch neu im Team ist. Und doch geht beim ersten gemeinsamen Fall alles schief. Sie wird nicht informiert und ist zum Bürodienst verdonnert.

Letztlich hat es dann nur dem Zufall zu verdanken, dass sich an ihrer Situation etwas ändert, als sie den alten Hader tot in seiner Mühle findet. Alles sieht nach einem natürlichen Tod aus. Nur durch Zufall entdeckt sie die Luke in der Küche und findet darunter ein Gefängnis. Es ist leer. Und doch sieht es so aus, als hätte hier vor kurzem noch eine Frau gelebt. Alle sind betroffen, als sich herausstellt, dass es sich bei der Frau um die seit 10 Jahren vermisste Aneke handeln könnte, die nach ihrem Verschwinden nie gefunden wurde. Nun könnte Hoffnung bestehen, dass sie eventuell vielleicht sogar noch leben könnte. Was sich aus diesem Fall entwickelt, damit haben weder Frida und ihr Team noch ich gerechnet.

Gut gefallen hat mir, dass Frida und Bjarne Haverkamp wieder zusammengearbeitet haben. Aus den anfänglichen Schwierigkeiten im ersten Buch ist eine echte Freundschaft geworden. Ich finde das gibt beim Lesen ein schönes Gefühl, wenn man sieht, wie beide aufeinander aufpassen und sich den Rücken freihalten.

Der Schreibstil von Romy Fölck ist locker, das Buch liest sich leicht und sehr flüssig. Vor allem aber ist es ihr gelungen, einen Krimi zu verfassen, der einen von der ersten Zeile weg fesselt. Man will einfach wissen, was weiter passiert. Seite um Seite vertieft man sich in den Fall, der schnell von einem zweiten Fall eingeholt wird. Man versucht mit zu ermitteln, doch immer wenn man denkt, ist doch klar, so muss es sein, taucht eine Wendung auf, die den Fall in eine andere Richtung lenkt.

Es ist bereits der dritte Fall von Frida Paulsen. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden. Wobei ich sagen muss, dass es Romy Fölck mit diesem Buch gelungen ist, sich erneut zu steigern.
Ich war begeistert, empfehle das Buch nur zu gerne und vergebe fünf Lesesterne.

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Autorin

Romy Fölck

Romy Fölck - Autor
© Kerstin Petermann

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in …

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