Sterbekammer
 - Romy Fölck - Hörbuch

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13,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Krimis
437 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-9244-6
Ersterscheinung: 30.09.2019

Sterbekammer

Gelesen von Michael Mendl

(62)

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde ...

Rezensionen aus der Lesejury (62)

EmmaWinter EmmaWinter

Veröffentlicht am 31.10.2019

Spannender Krimi aus der Elbmarsch

Der dritte Band der Paulsen/Haverkorn-Reihe war mein erster von Romy Fölck. Ein ansprechendes Cover und ein Klappentext, der neugierig macht.

Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Von Beginn an spannend, ... …mehr

Der dritte Band der Paulsen/Haverkorn-Reihe war mein erster von Romy Fölck. Ein ansprechendes Cover und ein Klappentext, der neugierig macht.

Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Von Beginn an spannend, mit allem was man lesen möchte: Ein unheimlicher Tatort, ein Kellerverlies, ein zehn Jahre zurückliegender Vermisstenfall und sympathische Ermittler, die sich richtig reinknien. Auf brutale und blutige Szenen wird verzichtet - es geht auch ohne. Hier hat alles gestimmt.
Auch wenn einiges vorhersehbar war, hat mich das Buch prima unterhalten.

Der Schreibstil ist flott. Die Beschreibungen, z.B der Landschaft in der Elbmarsch oder der Arbeit auf einem Obsthof, bereichern die Geschichte und sorgen für Lokalkolorit. Die Charaktere werden ausführlich vorgestellt und Quereinsteiger ohne Vorwissen werden optimal aufgefangen.
Gefallen hat mir zudem, dass es auch Krimis gibt, die auf eine Schilderung aus Tätersicht verzichten. Hier stehen die Ermittler, auch mit ihrem Privatleben, im Fokus und ihnen schaut man über die Schulter.
Nick Wahler, der neue Chef, hat sich im Verlauf der Handlung positiv entwickelt. Es darf aber in den Folgebänden nicht alles zu harmonisch werden, das wäre unrealistisch und raubt auch Spannung.

Insgesamt erinnert das Buch an die Taunus-Reihe von Nele Neuhaus; die sind aber ja auch nicht schlecht.
Von mir gibt es vier Krimi-Sterne.

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BettinaForstinger BettinaForstinger

Veröffentlicht am 30.10.2019

Sterbekammer

In einer alten heruntergekommen Mühle wird ein alter Mann tot aufgefunden. Alles deutet auf einen tragischen Unfall hin. Wie es scheint ist er die baufällige Treppe hinuntergestürzt.

Kurz darauf stößt ... …mehr

In einer alten heruntergekommen Mühle wird ein alter Mann tot aufgefunden. Alles deutet auf einen tragischen Unfall hin. Wie es scheint ist er die baufällige Treppe hinuntergestürzt.

Kurz darauf stößt die Polizistin Frida Paulsen in der alten Mühle auf eine Bodenklappe. Unter dieser Klappe befindet sich eine Kammer. Wie es scheint wurde dort jemand festgehalten. Die Pritsche, das WC und das Waschbecken sowie ein geblümtes Kleid lassen drauf schließen.

Fridas Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an einen ungelösten Vermisstenfall. Vor vielen Jahren ist eine junge Frau und Mutter spurlos verschwunden und nie mehr aufgetaucht. Die Polizei ging damals von einem Gewaltverbrechen aus. Wurde diese Frau all die Jahre in der geheimen Kammer festgehalten? Doch wo ist sie nun? Bereits tot oder noch am Leben?

Weiters hat das Team mit einem Mord an einer Tankstelle zu tun. Dieser ist sehr kniffelig da es kaum Anhaltspunkte gibt. Frida hat zu diesen sehr komplizierten Fällen noch private Probleme zu bewältigen. Der Hof ihrer Eltern ist in einer schlimmen finanziellen Lage und dann trifft Frida auch noch auf den attraktiven und charmanten Rechtsmediziner Torben.

Ganz nebenbei muss sie sich im Team beweisen, denn der neue Chef scheint von Frida nicht sehr angetan zu sein. Sie und Bjarne geben alles um den Täter zu überführen und die Vermisste von damals zu finden.

Ich kenne die beiden Bänder vor „Sterbekammer“ nicht. Dies hat mich beim Lesen allerdings überhaupt nicht gestört, da die Autorin alle wichtigen Fakten kurz und bündig erklärt sodass man sogleich im Bilde ist. Der Fall an sich ist ganz spannend, der Schreibstil war mir jedoch etwas zu schleppend. Es gibt vieles drum herum das ein wenig vom Hauptgeschehen im Buch ablenkt. Mit Frida konnte ich irgendwie auch nicht so recht warm werden. Ihre Freundin Jo war mir gänzlich unsympathisch. Bjarne scheint ein netter Kollege zu sein.

Ab einem gewissen Punkt war die Geschichte dann vorhersehbar, was mich allerdings nicht gestört hat.

Für mich was Buch ganz okay, leider jedoch mit vielen unnötigen Längen

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MarTina MarTina

Veröffentlicht am 30.10.2019

spannend

Josef Harder, der Bewohner der alten Deichmühle, wird eines Nachts von Frida tot in seinem Haus gefunden. Dieser hatte ein schreckliches Geheimnis: In seinem Haus finden die Ermittler ein Gefängnis, in ... …mehr

Josef Harder, der Bewohner der alten Deichmühle, wird eines Nachts von Frida tot in seinem Haus gefunden. Dieser hatte ein schreckliches Geheimnis: In seinem Haus finden die Ermittler ein Gefängnis, in dem wohl eine Frau gefangengehalten wurde. Als wäre das noch nicht genug, wird in der Nacht auch noch ein Tankwart ermordet. Für die Ermittler gibt es also eine Menge zu tun ...

Meine Meinung:

Es handelt sich hier um den dritten Fall, in dem Frida und Bjarne zusammen ermitteln. Die Beiden mag ich gerne. Frida fand ich im ersten Band noch eher distanziert und manches Mal auch ein bisschen unüberlegt. Doch dieses Mal hat sie mir sehr gefallen. Man kann ihre Emotionen spüren. Außerdem weiß sie auch, was sie tut. Bjarne war mir schon immer sympathisch. Er hat eine bedächtige, ruhige Art und ist auch für Frida ein guter Freund. Man begleitet die Beiden gerne durch die Ermitlungen. Man erfährt auch wieder einiges über ihr Privatleben. Somit kann man sich die Ermittler auch richtig gut vorstellen.

Der Schreibstil ist flüssig und mitreissend. Außerdem hat man von den Schauplätzen und Charakteren sofort ein Bild vor Augen, da das Ganze so anschaulich geschrieben ist. Das hat mir sehr gefallen.

Die Geschichte ist unterhaltsam und spannend. Die Ermittler müssen nach und nach kleine Puzzlestücke zusammensetzen. Man merkt, wie mühsam und auch emotional solch eine Ermittlung sein kann. Sehr viel Spannung und auch Schrecken kommt durch die kurzen Einblenden, in denen die Gedanken der verschwundenen jungen Frau zur Sprache kommen, in die Geschichte.

Für die Ermittler gibt es so manche unerwartete Wendung oder falsche Fährte. Man rätselt die ganze Zeit selbst mit. Ab einer gewissen Zeit hatte ich auch eine Vermutung, die sich dann am Ende bestätigt hat. Doch trotzdem konnte mich der Schluss noch überraschen.

Fazit:

Sympathische Ermittler und eine spannende Geschichte. Hier kommen Krimifreunde voll und ganz auf ihre Kosten.

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Isar-12 Isar-12

Veröffentlicht am 28.10.2019

Was geschah in der verborgenen Kammer der Deichmühle?

"Sterbekammer" ist der dritte Band aus der Frida-Paulsen-Reihe von Romy Fölck. Die junge Ermittlerin wird diesmal mit der Leiche eines alten Eigenbrötler konfrontiert. Es scheint er ist bei einem Treppensturz ... …mehr

"Sterbekammer" ist der dritte Band aus der Frida-Paulsen-Reihe von Romy Fölck. Die junge Ermittlerin wird diesmal mit der Leiche eines alten Eigenbrötler konfrontiert. Es scheint er ist bei einem Treppensturz in der alten Deichmühle um's Leben gekommen. Doch bei der Untersuchung der Mühle wird eine Bodenklappe entdeckt die zu einer verborgene Kammer führt. Dort entdeckt man Spuren einer Frau, die seit fast zehn Jahren als vermisst gilt. Doch wo ist sie abgeblieben? Frida Paulsen kämpft diesmal an mehreren Fronten. Ein neuer Vorgesetzter bei der Kripo Itzehoe, die Belastungen am elterlichen Hof, sowie dieser Fall der vermissten Frau. Unterstützung erhält sie aber von ihrem wieder genesenen alten Kollegen Bjarne Haverkorn. Aber auch der muss sich einigen neuen Konstellationen in seinem Leben stellen. Geschickt kombiniert Romy Fölck hier Polizeiermittlungen mit Privatleben der Protagonisten zu einem gelungenen Mix. Auch wenn das private Umfeld der Ermittler einen erheblichen Anteil im Buch hat, gefällt mir dies sehr gut. Die Figuren wirken dadurch authentischer und sympathisch. Für den Kriminalfall empfinde ich dies nicht störend, denn er kommt nicht zu kurz. Im Gegenteil, Frida und Bjarne durchlaufen Entwicklungen die das Lesen dieser Reihe unterstützen. Obwohl ich früh einen Verdacht bzgl. des Täters hatte, blieb der Krimi spannend bis zum Ende. Denn mein Bauchgefühl war zwar richtig, aber die Autorin ergänzte dies perfekt, so dass doch einiges mehr dahinter steckte. Für mich ist dieser dritte Band der Reihe wieder voll gelungen und ein klares Lesevergnügen. Man darf gespannt sein, wie diese Reihe um das sympathische Ermittlerpaar weitergeht und sich auf weitere Bände freuen.

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Dirk74 Dirk74

Veröffentlicht am 21.10.2019

Sterbekammer

Zum Inhalt

In einer alten Deichmühle wird ein alter Mann tot aufgefunden. Es sieht nach einem unglücklichen Sturz aus, bis Frida Paulsen bei der Suche nach der Katze des Toten auf eine versteckte Bodenklappe ... …mehr

Zum Inhalt

In einer alten Deichmühle wird ein alter Mann tot aufgefunden. Es sieht nach einem unglücklichen Sturz aus, bis Frida Paulsen bei der Suche nach der Katze des Toten auf eine versteckte Bodenklappe stößt. Diese führt zu einer Kammer, in der offenbar lange Zeit eine Frau versteckt wurde....

Meine Meinung

Es geht weiter mit der Kommissarin Frida Paulsen. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn ist noch krankgeschrieben und sie bekommt einen neuen Chef. Dies gibt Romy Fölck die Möglichkeit auch auf die zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten einzugehen. So geht es auch um das Liebesleben der Kommissarin.

Aber natürlich wird auch ermittelt. Dabei bleibt bis zum Ende des Buches offen, wer denn nun der Täter ist. Es wird in verschiedene Richtungen ermittelt und der Leser/Hörer darf gerne miträtseln, wer denn nun für die Sterbekammer verantwortlich ist.

Auch im dritten Buch der Elbmarsch-Krimis bleibt es spannend und wir lernen die Protagonisten weiter kennen. Das Buch ist in sich abgeschlossen, aber ich empfehle zuvor die beiden anderen Fälle zu lesen oder zu hören.

Gesprochen wird das Hörbuch wieder von Michael Mendl. Mit seiner ruhigen Sprechweise passt er gut zum Buch.

Vielen Dank an Romy Fölck und Michael Mendl für über 7 Stunden gute Unterhaltung. Und ich bin sicher, wir hören uns wieder.

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Autorin

Romy Fölck

Romy Fölck - Autor
© Kerstin Petermann

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in …

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