TEAM HELSINKI
 - A.M. Ollikainen - Hörbuch

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6,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Skandinavische Spannung
610 Minuten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7540-0225-4
Ersterscheinung: 13.04.2022

TEAM HELSINKI

Die Tote im Container
Ungekürzt
Gelesen von Sarah Liu
Übersetzt von Gabriele Schrey-Vasara

(40)

Am Morgen des Mittsommertags werden Kommissarin Paula Pihjala und ihr Team zu einem grauenvollen Fund westlich von Helsinki gerufen. Vor dem Gutshof einer Unternehmerfamilie wurde ein Container abgestellt, in dem eine ermordete dunkelhäutige Frau liegt. Sie ist qualvoll darin ertrunken, nachdem Meerwasser eingefüllt wurde. Niemand scheint die Frau zu kennen. Die Ermittler misstrauen jedoch den allzu geschliffenen Antworten der Unternehmerfamilie. Kurze Zeit später kann die Identität der Toten geklärt werden: Die Universitätslehrerin Rauha Kalando war wenige Stunden vor ihrem Tod aus Namibia eingeflogen. In ihrem Hotelzimmer liegt ein Dokument, unterschrieben vom ehemaligen Unternehmenschef ...

Rezensionen aus der Lesejury (40)

sandyebt78 sandyebt78

Veröffentlicht am 24.04.2022

sehr gelungener Auftakt einer neuen Krimireihe

Ich durfte auf netgalley bereits ein Rezensionsexemplar lesen!
Ein sehr schöner Krimi als Auftakt für das Ermittlerteam Helsinki.
Die Finnen zieht es zu Mittsommer aufs Land!
Doch bei einer Familie wird ... …mehr

Ich durfte auf netgalley bereits ein Rezensionsexemplar lesen!
Ein sehr schöner Krimi als Auftakt für das Ermittlerteam Helsinki.
Die Finnen zieht es zu Mittsommer aufs Land!
Doch bei einer Familie wird stattdessen eine Leiche in einem Container gefunden.Wer ist diese Frau und wie steht sie zu den Eigentümern der Villa?
Das Ermittlerteam muss viele Fragen klären und stösst dabei auf viele Verwicklungen!
Ein äußerst spannender Krimi in skandinavischem Umfeld von der ersten bis zur letzten Seite!
Meine absolute Leseempfehlung!

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schlossherrin schlossherrin

Veröffentlicht am 11.04.2022

Team Helsinki

Am Mittsommertag wird vor dem Anwesen einer Unternehmerfamilie eine Tote im dort abgestellten Container gefunden. Dieser wurde mit Meerwasser gefüllt und die Frau ist elendlich darin ertrunken. Natürlich ... …mehr

Am Mittsommertag wird vor dem Anwesen einer Unternehmerfamilie eine Tote im dort abgestellten Container gefunden. Dieser wurde mit Meerwasser gefüllt und die Frau ist elendlich darin ertrunken. Natürlich wurde zuerst die Familie Lehmusoja vernommen, da ja der Container auf ihrem Grundstück gefunden wurde. Aber keiner der Famiienangehörigen kennt die tote Frau und keiner hat eine Ahnung, wie sie dort hineingekommen ist. Paula Pihjala und ihr Team sind die Ermittler in diesem Fall. Lange konnte die Frau in keinem Zusammenhang gebracht werden, aber dann stossen die Ermittler auf ein Familiengeheimnis. Das Buch wurde in allen Medien sehr gut beurteilt. Deswegen war ich anfangs sehr enttäuscht. Die beiden ersten Teile waren derart langatmig und langweilig. Detalliert wurde über ein Basketballspiel in der Polizeimannschaft berichtet, was überhaupt keinen Zusammenhang mit dem Fall hatte. Ich mußte mich teilweise richtig zwingen, das Buch nicht ungelesen aus der Hand zu legen. Auch mit den vielen finnischen Namen hatte ich so meine Schwierigkeiten und ich mußte immer wieder vorblättern, damit ich mit den Personen klar kam,. Aber bei Teil 3 überschlugen sich die Ereignisse, der Leser konnte gar nicht so schnell reagieren, wie ein Vorfall nach dem anderen eintritt, verdächtige Personen gravierende Fehler machte und bis zum Schluß nicht wußte, wer nun der Mörder war. Dieses letzte Drittel des Buches hat alles aufgehoben, was am Anfang nur so dahinplätscherte und ich war dann richtig enttäuscht, schon am Ende angelangt zu sein. Die Autoren haben zum Ende des Buches so richtig Vollgas gegeben. Auch wurde bis zum Schluß verheimlicht, mit welchen Dämonen Paula zu kämpfen hat und auch ihre Kollegen haben so ihre persönlichen Probleme. Ich hätte nie geglaubt, dass das am Anfang so zähe Buch so ein reißerisches Ende nehmen wird. Das Cover wird dem Thema gerecht: Es zeigt einen Container in minimalisitscher Art.

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CoffeeCookie CoffeeCookie

Veröffentlicht am 30.03.2022

Interessanter Einstieg

Insgesamt ein sehr spannendes Buch. Besonders gefallen hat mir der Plot Twist am Ende. Man dachte die gesamte Zeit man wüsste aus wessen Sicht die Zwischenkapitel geschrieben sind, wohingegen es dann doch ... …mehr

Insgesamt ein sehr spannendes Buch. Besonders gefallen hat mir der Plot Twist am Ende. Man dachte die gesamte Zeit man wüsste aus wessen Sicht die Zwischenkapitel geschrieben sind, wohingegen es dann doch ganz anders ist. Auch der Schreibstil und die kurzen Kapitel haben mir gut gefallen. Ebenso die verschiedenen Sichtweisen und Schreibperspektiven. Es gibt zudem auch noch offene Geheimnisse der Hauptpersonen in den Folgebüchern zu entdecken. Ich werde das Buch definitiv weiterempfehlen. Und bin schon gespannt auf weitere Fälle des Team Helsinki.
Erwähnenswert finde ich auch, dass insgesamt gesellschaftskritische Themen durch das Buch angesprochen und der Leser zum Nachdenken angeregt werden soll. Ein wirklich gelungener Krimi.

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ulysses ulysses

Veröffentlicht am 04.04.2022

Gelungener, ungewöhnlicher Auftakt für das Team Helsinki

Am Morgen des Mittsommertags wird vor der Villa der Lehmus-Stiftung eine Tote gefunden. Diese wurde bei vollem Bewusstsein in einem Container ertränkt, als dieser mit Meerwasser gefüllt wurde, was in etwa ... …mehr

Am Morgen des Mittsommertags wird vor der Villa der Lehmus-Stiftung eine Tote gefunden. Diese wurde bei vollem Bewusstsein in einem Container ertränkt, als dieser mit Meerwasser gefüllt wurde, was in etwa eine Stunde gedauert hat. Nur wer ermordet eine Frau auf ebenso grausame wie komplizierte Weise? Wer ist die Ermordete und was verbindet sie mit der wohlhabenden Familie Lehmusoja, der die Lehmusoja-Unternehmensgruppe sowie die daran angeschlossene Lehmus-Stiftung gehört? Welche Geheimnisse verbirgt die Familie Lehmusoja? Paula "Gwendoline" Pihjala und ihr Team nehmen die Ermittlungen in diesem ungewöhnlichen Mordfall auf.

Hinter A.M. Ollikainen verbirgt sich das Schriftsteller Ehepaar Aki und Milla Ollikainen, das mit der Toten im Container den ersten Fall für das Team Helsinki abgeliefert hat. Dieses Team besteht aus der außergewöhnlich großen, sportlichen Paula "Gwendoline" Pihjala, dem erfahrenen, geschiedenen Kollegen Hartikainen, Karhu - einem Spezialisten für Wirtschaftsverbrechen, der neu in der Mordkommission ist - sowie Renko, der zum ersten Mal als Paulas Partner eingeteilt ist und der das jüngste Team Mitglied ist. Renko ist gerade Vater geworden und wird in seiner redseligen Art eher unterschätzt, obwohl er sich oft gut darin versteht mit Zeugen umzugehen, diese so zum Reden zu bewegen oder diese zu beschwichtigen, sofern dies erforderlich sein sollte. Da Paula, indem sie ausgesprochen viel Wert auf ihre Privatsphäre legt, nicht mit ihren Kollegen über ihr Privatleben spricht, hält sie so zu Beginn nicht nur ihre Kollegen auf Abstand, sondern auch den Leser. Dennoch haben mir von Anfang an Paulas Art an Mittsommer lieber joggen als feiern zu gehen sowie ihre ausgesprochen analytische, systematische Herangehensweise an ihre Arbeit gut gefallen.
Trotz der im Team vorherrschenden Gegensätze, da dieses sich aus recht verschiedenen Charakteren mit unterschiedlichen Hintergründen zusammensetzt, die in dieser Konstellation zum ersten Mal zusammenarbeiten, harmoniert dieses Team über weite Strecken erstaunlich gut. Denn die einzelnen Team Mitglieder ergänzen einander gut und die interessante, eher ungewöhnliche Dynamik, die sich aus dieser Team Zusammensetzung ergibt, behindert dessen Arbeit nicht, sondern lässt diese unerwartet reibungslos laufen.

Im weiteren Verlauf der "Toten im Container" werden in kurzen, seltenen Szenen nach und nach Einzelheiten aus dem Privatleben sowie der Vergangenheit von Paula, aber auch Hartikainen und Karhu enthüllt. Allerdings geschieht dies nur am Rande und das Privatleben der einzelnen Ermittler des Teams nimmt in diesem Krimi von A.M. Ollikainen - anders als in diversen anderen skandinavischen Krimis - keinen allzu großen Raum ein. Stattdessen fokussiert sich dieser Krimi - so wie auch dessen Protagonistin Paula - zwar nicht gänzlich, aber doch größtenteils auf die Ermittlungen in diesem Fall.
Auch wenn die Spannungskurve der "Toten im Container" über weite Strecken nicht so hoch sein mag, so hat A.M. Ollikainen mich dennoch mit seiner abwechslungsreichen Erzählweise in kurzen Kapiteln von angenehmer Länge überzeugt. So beginnt dieser Krimi mit recht verschiedenen Handlungssträngen, was etwa einen irritierenden Prolog mit einschließt, in der die Nacht, in der Hannes Lehmusoja - ein erfolgreicher Geschäftsmann - mit hohem Promille Gehalt im Blut erfroren ist. Zudem führt A.M. Ollikainen das ermittelnde Team in ungewöhnlicher Weise ein, in dem er die einzelnen Mitglieder im Rahmen eines Basketballspiels unter Polizisten vorstellt. Der düstere Höhepunkt des starken Auftakts der "Toten im Container" ist jedoch, wie das Ertrinken einer bis dato anonymen, in einem Container gefangenen Frau geschildert wird. Dass A.M. Ollikainen sein Handwerk beherrscht, zeigt sich daran, dass die verschiedenen Handlungsstränge von Beginn an nicht wie Fremdkörper wirken, sondern sich flüssig lesen lassen - auch wenn sich deren Zusammenhänge erst im weiteren Verlauf dieses Krimis nach und nach erschließen werden.

Der Schreibstil von A.M. Ollikainen gefällt mir ausgesprochen gut, da dessen Erzählweise von kurzen, prägnanten Sätzen geprägt ist, die die Handlung stets auf den Punkt gebracht schildern. Ausufernd wird dabei nur selten erzählt, da es längere Monologe höchstens von Aki Renko - dem redseligen, jüngsten Team Mitglied - zu hören gibt. Diese stellen sich dann aber eher als ein Rauschen im Hintergrund dar - so wie diese auch von seinen Team Kollegen wahrgenommen werden, die Renko selten gänzlich in seinen Ausführungen folgen.
Wiederholt wird lediglich die sich für längere Zeit hinziehende Identifikation der im Container aufgefundenen Toten. Denn da der Beginn der Ermittlungen auf Mittsommer fällt, gestaltet sich die Arbeit des Team Helsinki zunächst gleichermaßen langwierig wie kompliziert, weil an diesem Feiertag kaum einer arbeitet und so im Zuge der Ermittlungen erreichbar ist. In diesem Zusammenhang hat mir der Klappentext dieses Krimis nicht gefallen, da dieser leider zu viel verrät und die lange Zeit ausstehende Identifikation der Toten vorweg nimmt.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung für "Die Tote im Container", da diese mich neben dessen intensivem Auftakt wie überraschendem Ende besonders mit dem prägnanten Schreibstil der Autoren überzeugt hat. Trotz des dramatischen, brutalen Beginns sowie des spannungsgeladenen Finales ist dieser Fall des Team Helsinki über weite Strecken mehr Wirtschaftskrimi als Thriller und damit weniger spannend, sondern eher komplex erzählt. Wer auf der Suche nach einem Krimi mit hohem Spannungspotential oder eher leicht bekömmlicher Krimi Kost ist, dem möchte ich von der "Toten im Container" abraten.
Mich jedoch haben die in diesem Krimi aufgegriffenen Themen wie etwa die der Entwicklungshilfe und der finnischen Missionarsarbeit in Namibia interessiert, auch da die Autoren kritisch die finnische Vergangenheit in Afrika und insbesondere Namibia aufgearbeitet haben. Zudem haben mir kleine Einblicke in die Kunstwelt gefallen, da diese weniger mit einer Diskussion moderner Kunst, sondern vielmehr mit philosophischen Fragen nach Ethik und Moral verbunden sind, die bei einer Austellung mit dem Titel "Mitgefühl" relevant sind.
Darüber hinaus hat mich die intelligente Auseinandersetzung mit Vorurteilen, die zumindest in meinem Kopf herumspuken und deren ich mir nicht einmal bewusst gewesen bin, bis mir die Autoren mit einem genialen Twist People of colour betreffend diesbezüglich den Spiegel vorgehalten haben, überzeugt. Den Twist möchte ich an dieser Stelle selbstverständlich nicht verraten, um die Handlung nicht in unnötiger Weise zu spoilern.
Ich freue mich schon auf den nächsten Fall des Team Helsinki, den ich mit Sicherheit lesen werde - auch da zwar die Ermittlungen im Falle der im Container aufgefundenen Toten abgeschlossen sind, Fragen Paulas Vergangenheit und das Privatleben ihrer Familie betreffend jedoch noch offen geblieben sind und wohl erst im nächsten Band der Reihe um das Team Helsinki von A.M. Ollikainen beantwortet werden.

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misery3103 misery3103

Veröffentlicht am 13.05.2022

Schutzlos

In einem Container, der auf dem Grundstück einer Unternehmerfamilie abgestellt wurde, wird eine Leiche gefunden. Die Frau ist in dem Container ertrunken, der mit Meerwasser geflutet wurde. Niemand scheint ... …mehr

In einem Container, der auf dem Grundstück einer Unternehmerfamilie abgestellt wurde, wird eine Leiche gefunden. Die Frau ist in dem Container ertrunken, der mit Meerwasser geflutet wurde. Niemand scheint die Frau zu kennen. Die Kommissarin Paula Pihjala und ihr Team tun alles, um den Mord aufzuklären. Als der Adoptivsohn der Familie entführt wird müssen Paula und ihre Mitarbeiter alles tun, um den Jungen zu retten.

„Die Tote im Container“ ist der erste Teil einer neuen Krimireihe um das Team Helsinki. Mir hat dieser Einstieg in die finnischen Ermittlungen gut gefallen, auch wenn ich mich mit den Namen der Mitwirkenden etwas schwergetan habe. Auch wenn Paula und ihre Kollegen eher noch etwas undurchschaubar blieben, bin ich sehr gespannt auf weitere Geschichten aus ihrem Leben neben dem der Polizeiarbeit.

Auch der Fall ist spannend – und während man als Leser früh denkt, dass man alles durchschaut hat, wird man hier am Schluss eines Besseren belehrt. Und das hat mir gut gefallen, denn die Auflösung ist am Ende nicht so einfach, wie man es sich vorgestellt hätte.

Insgesamt mochte ich diesen ersten Teil der Reihe und würde auf jeden Fall weitere Fälle mit Paula Pihjala und ihrem Team verfolgen. Gut!

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Autor

A.M. Ollikainen

A.M. Ollikainen - Autor
© Marja Kokkonen

A.M.Ollikainen ist das Pseudonym des Ehepaars Aki und Milla Ollikainen. Aki Ollikainen hat bereits drei Romane veröffentlicht und den Literaturpreis der größten finnischen Tageszeitung gewonnen, den "Helsingin Sanomat Literture Prize 2012". Seine Romane standen zudem auf der Longlist des Man Booker Prize und des Prix Femina. Auch Milla Ollikainen ist eine renommierte Autorin. Auch von ihr sind schon drei Romane erschienen und sie hat 2012 den Preis der "Finish Detective Society's Crime novel" …

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Sprecher

Sarah Liu

Sarah Liu - Sprecher
© Tanya Davidow

Sarah Liu, geb. 1981, ist freie Sprecherin und lebt mit ihrer Familie in Köln. Sie liebt die Vielfalt und das ist auch in ihrer Stimme zu hören. Als ausgebildete Schauspielerin und Kommunikationscoach wurde Sie schon früh immer wieder auf ihre angenehme Stimmfarbe angesprochen. Und genau die hört man seit 2015 in verschiedenen Dokumentationen, Filmen, Serien und in Hörbüchern.

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