Das Bernsteincollier
 - Eva Grübl-Widmann - Hörbuch

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

13,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Sonstige Belletristik
773 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-8826-5
Ersterscheinung: 01.09.2018

Das Bernsteincollier

Ungekürzt
Gelesen von Anja Lehmann

(13)

Ein geheimnisvolles Schmuckstück. Eine Reise in vergangene Zeiten. Eine große Liebesgeschichte.

Inga steht vor den Trümmern ihrer Beziehung, als sie einen beunruhigenden Anruf von ihrem Großvater Kalle erhält. Er ist krank und wird bald sterben. Auf der Stelle quartiert sie sich bei ihm ein, um ihm beizustehen. Durch Zufall findet sie in einer Kiste auf dem Dachboden ein wunderschönes Bernsteincollier. Mit dem Schmuckstück konfrontiert, offenbart Kalle ihr zögerlich, dass er eigentlich nicht in Schweden, sondern im ehemaligen Ostpreußen aufgewachsen ist – er musste fliehen. Ein Schwächeanfall hindert ihn daran, mehr zu erzählen.
Doch Inga möchte mehr über Kalles und damit auch ihre Herkunft herausfinden. Wieso hat ihr Großvater so lange über seine Vergangenheit geschwiegen? Ihre Suche führt sie schließlich nach Kaliningrad. Dort taucht Inga dank der Hilfe des charmanten Reiseführers Andrej tief in die Welt des vergangenen Ostpreußens ein – wo sich das Schicksal einer Familie und einer jungen Liebe für immer entschied...

Mit ihrem anrührend erzählten Debüt „Das Bernsteincollier“ trifft Eva Grübl-Widmann Hörerinnen von Familiengeheimnissen mitten ins Herz.

Rezensionen aus der Lesejury (13)

bookaddict10 bookaddict10

Veröffentlicht am 25.10.2020

Traurige und erschreckende Familiengeschichte

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mich von Anfang an wunderbar in der Geschichte zurechtfinden.

Es ist immer wieder schlimm von den ganzen Geschehnissen und Folgen des zweiten Weltkrieges ... …mehr

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mich von Anfang an wunderbar in der Geschichte zurechtfinden.

Es ist immer wieder schlimm von den ganzen Geschehnissen und Folgen des zweiten Weltkrieges zu hören, vor allem auch alles was die ganzen Kinder erleben mussten.

Ich fand den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wirklich gelungen und es war total spannend, man wollte eigentlich die ganze Zeit weiterlesen.

Ich fand es toll wie sich Inga auf die Suche nach Kalles Vergangenheit gemacht hat und habe gespannt mitverfolgt, was damals geschehen ist.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ist wirklich eine berührende Familiengeschichte mit überraschenden Wendungen, die ich nur empfehlen kann.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Pepale Pepale

Veröffentlicht am 13.09.2020

Spannend und emotional

Stockholm 2015: Der Großvater von Inga liegt im Sterben. Er hat ein Geheimnis, dass er seiner Familie gerne noch vorher anvertrauen möchte. Das Sprechen fällt ihm mit der Zeit immer schwerer, so dass er ... …mehr

Stockholm 2015: Der Großvater von Inga liegt im Sterben. Er hat ein Geheimnis, dass er seiner Familie gerne noch vorher anvertrauen möchte. Das Sprechen fällt ihm mit der Zeit immer schwerer, so dass er es nicht mehr selbst erzählen kann. Um dem Geheimnis auf die Spuren zu kommen, begibt Inga sich nach Russland. Die Nachforschungen halten einige Überraschungen für Inga bereit. Sie taucht tief in die 1940er Jahre ein.
Die Geschichte war von Anfang an spannend und emotional. Die Autorin lässt die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielen. Der Wechsel zwischen den Jahren 1911 - 1946 und 2015 ist sehr gut gelungen. Bewegend und spektakulär beschrieben fand ich die Erzählungen vom Zweiten Weltkrieg.
Die Geschichte hält viele Überraschungen bereit. Sie ist spannend, emotional und authentisch geschrieben. Die Protagonisten sind sympathisch und sehr gut beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und einfühlsam. Die Autorin hat sich sehr viel Mühe bei der Recherche gegeben.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Ely-Calya Ely-Calya

Veröffentlicht am 04.09.2020

Das Bernsteincollier

Stockholm 2015
Inga erfährt von ihrem Großvater, dass dieser Krebs hat. Ingas Großvater Kalle trägt jedoch noch ein Geheimnis mit sich. Beim Aufräumen auf den Dachboden finden Inga und ihr Bruder eine ... …mehr

Stockholm 2015
Inga erfährt von ihrem Großvater, dass dieser Krebs hat. Ingas Großvater Kalle trägt jedoch noch ein Geheimnis mit sich. Beim Aufräumen auf den Dachboden finden Inga und ihr Bruder eine alte Holzkiste. Kalle verbietet den beiden die Kiste zu Öffnen. Als dieser von Tag zu Tag schwächer wird, erfährt die Familie, dass Kalle nach einer Martha Sokolowa im ehemaligen Ostpreußen im Internet gesucht hat. Inga reist nach Russland um Martha zu finden.

Ostpreußen 1929
Gut von Bergen ist im Besitz der Familie von Bergen. Johann der Sohn von Bergen und Karl, Sohn des Hausdieners sind Freunde. Beide Lieben die gleiche Frau. Doch auch das kann ihrer Freundschaft nichts anhaben. Als Krieg ausbricht, werden auch die beiden Freunde eingezogen.

Der Schreibstil gefiel mir von der ersten Seite an gut. Man ist gut in die Geschichte hereingekommen und es ließ sich flüssig lesen. Auch der Spannungsbogen war gut aufgebaut, sodass ich immer weiterlesen wollte. Gut haben mir unerwarteten Wendungen gefallen, die man so nicht vorhersehen konnte.
Die Landschaftsbeschreibung hat mir gut gefallen, man hatte sofort das Gefühl, direkt dabei zu sein. Ich konnte mir dadurch alles sehr bildlich vorstellen.
Die Personen waren sehr authentisch. Man konnte sich gut in sie hinein versetzten und hat mit ihnen mitgefiebert. Besonders Inga und Johann haben mir gut gefallen. Jeder Charakter an sich war etwas besonders und war anders.
Generell gefallen mir Romane die in zwei Zeitebenen spielen gut. Auch bei diesem gefiel es mir sehr gut. In der Mitte wird der Roman etwas verwirrend, die Stelle musste ich ein paar lesen um alles zu begreifen, wer jetzt wer ist.
Eine absolutes Lesehighlight was ich sofort weiterempfehlen würde.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sabrinchenchen Sabrinchenchen

Veröffentlicht am 14.03.2019

Geheimisse, Familiengeschichte , Schicksal

Das Cover, der Buchtitel und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht.

Ein gut verständlicher Schreibstil der sich gut weglesen lässt.
Erzählt wird in 2 verschiedenen Zeitebenen die übersichtlich ... …mehr

Das Cover, der Buchtitel und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht.

Ein gut verständlicher Schreibstil der sich gut weglesen lässt.
Erzählt wird in 2 verschiedenen Zeitebenen die übersichtlich in den Kapiteln nachvollziehbar gekennzeichnet ist.

Es gibt authentische interessante Protagonisten die teils geheimnisvoll daherkommen.
Mit Inga hab ich in der Gegenwart mitgefiebert und Emma, Karl, Johann und Ebba bin ich in ihre farbig erzählte Vergangenheit gefolgt.

Der Plot ist flüssig fortlaufend und ohne Längen bis zum Schluß.
Es ist undurchschaubar, spannend und baut sich immer mehr auf bis zum fulminanten Ende.
Die Spannung steht im Vordergrund und dazu gibt 2 ganz leichte Liebesgeschichten die sich toll in die Geschichte einfügen.

4 Sterne gibt es mit einer Leseempfehlung für Leser von geheimnisvollen Familiengeschichten.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Suzi Suzi

Veröffentlicht am 23.01.2019

Eine fesselnde Geschichte über Freundschaft, Liebe, Verrat und Geheimnisse vor der Kulisse Ostpreußens und seiner (traurigen) Geschichte

Ingas Großvater liegt im Sterben und möchte noch mit einem Geheimnis in seinem Leben abschließen: er ist kein gebürtiger Schwede, sondern stammt aus Ostpreußen. Und er bittet Inga, eine Martha Sokolow ... …mehr

Ingas Großvater liegt im Sterben und möchte noch mit einem Geheimnis in seinem Leben abschließen: er ist kein gebürtiger Schwede, sondern stammt aus Ostpreußen. Und er bittet Inga, eine Martha Sokolow ausfindig zu machen. Zur Klärung kann eine Holzkiste beitragen, welche er auf dem Dachboden aufbewahrte und ihm sehr wichtig zu sein scheint. Darin finden sich alte Fotos und Briefe, mit denen Inga und ihre Familie vorerst nichts anfangen kann. Inga macht sich auf den Weg nach Königsberg/Kaliningrad und kann dort nicht nur ein trauriges Familiengeheimnis lösen, sondern findet auch die Liebe.
Die Schilderungen sind überaus spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sehr gelungen ist der geschichtlich zurückliegende Schwerpunkt in die Handlung der Gegenwart eingekleidet und immer wieder bauen Cliffhanger unwahrscheinlich Spannungsbögen auf.
Der historische Hintergrund und daraus resultierende Geschehnisse klingen immer wieder an und prägen das Geschick der Menschen. Der schwere Stand einer alleinerziehenden Mutter mit unehelichem Kind werden dabei ebenso eindringlich beleuchtet als auch das Schicksal der Juden. Viele tragische und furchtbare Ereignisse, welche dem Leser aus der Geschichte bekannt sind, wurden mit der Story über Liebe, Freundschaft, Verrat und Geheimnis sehr gelungen verwoben. Er begleitet somit die Familie von Bergen und die Menschen des Gut Cranz in Ostpreußen durch die großen geschichtlichen Veränderungen, bei denen die Prinzipien der „guten alten Zeit“ vor dem Großen Krieg durch das Chaos des Nationalsozialismus abgelöst werden, welches viele Opfer fordert. Eine falsche (?) Entscheidung führt zu zusätzlichem Leid und Vorurteilen, welche erst Jahrzehnte später geklärt werden können.
Ein gutes Buch ist ein Buch bei dem man wehmütig ist, wenn man die letzte Seite erreicht hat. Und so ging es mir hiermit. Dabei ist die Story stimmig, geschichtlich gut recherchiert und es bleiben zum Schluss keine Fragen offen. Deshalb gibt es von mir für dieses Buch eine klare Leseempfehlung!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Eva Grübl-Widmann

Eva Grübl-Widmann - Autor
© Herbert Raab 

Eva Grübl-Widmann wurde 1971 in Wien geboren. Sie studierte Grundschullehramt und Gehörlosenpädagogik. Nach achtjährigem Auslandsaufenthalt in Stockholm und Mailand, lebt sie heute mit ihrer Familie wieder in Österreich und unterrichtet an einem Kompetenzzentrum für hörbeeinträchtigte Kinder. Ihre Freizeit gehört ganz ihren drei Leidenschaften, ihrer Familie, dem Schreiben von Romanen und dem Reisen in ferne Länder.

Mehr erfahren
Alle Verlage