Die Töchter von Tarlington Manor
 - Tanja Bern - Hörbuch
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13,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Sonstige Belletristik
614 Minuten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8387-8827-2
Ersterscheinung: 10.04.2018

Die Töchter von Tarlington Manor

Ein verschollenes Tagebuch, eine Reise nach Irland und das Geheimnis der wahren Liebe.
Ungekürzt
Teil 5 der Serie "Die schönsten Familiengeheimnis-Romane"
Gelesen von Anja Lehmann

(13)

Ein verschollenes Tagebuch, eine Reise nach Irland und das Geheimnis der wahren Liebe

Pennsylvania, 2016: Casey Walsh lebt in einer amerikanischen Kleinstadt. Sie hat irische Vorfahren und träumt seit frühester Jugend von Irland. Eines Tages erzählt ihr Großvater vom Tagebuch der Auswanderin Aeryn. Casey ist fasziniert von den Aufzeichnungen, und die Sehnsucht nach der grünen Insel wird immer stärker. Als sie im Café, in dem sie arbeitet, den charmanten Iren Brayden kennenlernt, bietet er an, Reiseführer zu spielen. Casey beschließt, der Geschichte der Tagebuchschreiberin auf den Grund zu gehen und macht sich auf den Weg nach Killarney. Doch im wunderschönen Irland findet sie so viel mehr, und die Reise in das Land ihrer Vorfahren wird eine Reise zu sich selbst...

Killarney, Irland, 1846: Auf einem Frühlingsfest lernt die junge Aeryn O’Mara den attraktiven Padraig kennen und verliebt sich in ihn. Sie ahnt nicht, dass er der Erbe von Tarlington Manor ist. Padraig besteht darauf, ihre Liebe zu verheimlichen, wenngleich er dafür sorgt, dass sie und ihre Familie während der Hungersnot mit Essen versorgt werden. Aeryn möchte ihm so gern vertrauen. Aber Padraig steht vor einer schwierigen Entscheidung: Wird er seine Geliebte vor sein Erbe stellen?

Rezensionen aus der Lesejury (13)

Adelina Adelina

Veröffentlicht am 04.11.2018

Ein altes Tagebuch und eine Reise nach Irland

Casey lebt in den USA, arbeitet in einem Café und träumt seit ihrer Kindheit von Irland. Von ihrem Großvater erfährt sie von einem alten Tagebuch einer irischen Auswanderin. Casey schafft es, sich Kopien ... …mehr

Casey lebt in den USA, arbeitet in einem Café und träumt seit ihrer Kindheit von Irland. Von ihrem Großvater erfährt sie von einem alten Tagebuch einer irischen Auswanderin. Casey schafft es, sich Kopien von diesem alten Tagebuch zu besorgen und ist fasziniert von Aeryns Geschichte. Durch einen Zufall lernt Casey den Iren Brayden kennen, der sie zu sich nach Irland einlädt. Diese Einladung nimmt Casey an, um dort noch mehr über Aeryn und damit auch über sich selbst zu erfahren...

Mein Leseeindruck:

Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal befinden wir uns mit Casey in der Gegenwart, und dann reisen wir zurück ins Jahr 1846, wo wir die junge Aeryn kennenlernen und ihre Lebensgeschichte entdecken.

Mir haben beide Geschichten - die von Casey und die von Aeryn - sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht, die beiden jungen Frauen kennenzulernen und sie ein Stück weit zu begleiten.

Spannung, Abenteuer, Romantik - von jedem war etwas enthalten in diesem Buch, so dass es mich sehr gut unterhalten konnte. Auch ist der Schreibstil sehr leicht und unkompliziert, so dass sich die Geschichte flüssig hat lesen lassen.

Fazit: Ein schönes Buch, das mir unterhaltsame Lesestunden geschenkt hat!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Dreamworx Dreamworx

Veröffentlicht am 25.05.2018

Irische Wurzeln

Casey Walsh lebt in Pennsylvania und arbeitet als Bedienung in einem Coffee Shop. Sie spart auf ein Studium und träumt seit ihrer Kindheit von Irland, denn sie hat irische Wurzeln und möchte das Land ihrer ... …mehr

Casey Walsh lebt in Pennsylvania und arbeitet als Bedienung in einem Coffee Shop. Sie spart auf ein Studium und träumt seit ihrer Kindheit von Irland, denn sie hat irische Wurzeln und möchte das Land ihrer Vorfahren gern einmal mit eigenen Augen sehen. Eines Tages stolpert der sympathische Ire Brayden in das Café und zwischen Casey und ihm funkt es sofort. Doch Brayden ist nur für einige Tage in der Stadt, aber er lädt Casey ein, ihn und seine Heimat bald zu besuchen. Als ihr Großvater ihr von einem alten Tagebuch einer irischen Auswanderin namens Aeryn erzählt, dass Caseys Großmutter vor langer Zeit dem örtlichen Museum vermacht hat, ist Caseys Neugierde geweckt. Sie lässt sich unerlaubt ins Museum einschließen und kopiert sich das Tagebuch, um in Ruhe die Einträge lesen zu können. Bei der Lektüre wird Casey immer mehr klar, dass Aeryns Geschichte mit der ihrer Familie zusammenhängt. Casey kauft sich kurzfristig auf den Weg nach Irland, um Aeryns Spuren zu folgen, aber auch, um Brayden wiederzusehen…
Tanja Bern hat mit ihrem Buch „Die Töchter von Tarlington Manor“ einen sehr unterhaltsamen und gleichzeitig spannenden historischen Roman um ein Familiengeheimnis vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und gefühlvoll, schnell taucht der Leser in die Handlung ein, um sowohl Casey als auch Aeryn als unsichtbarer Beobachter bei ihren Gedanken, Gefühlen und Tätigkeiten zu folgen. Die Handlung wird über zwei Zeitebenen erzählt, die eine berichtet von Casey in der Gegenwart, die andere lässt Aeryn durch ihre Tagebucheinträge aus dem Jahr 1846/1847 zu Wort kommen. Die Autorin lässt den Leser teilhaben an der englischen Unterdrückung in Irland, die dazu führte, dass viele Menschen sich und ihre Familien nicht mehr ernähren konnten, ihr Zuhause verloren, obdachlos wurden und an Hunger und Seuchen starben. Die Landschaftsbeschreibungen von Irland sind so farbenfroh und bildgewaltig, so dass man während der Lektüre das Gefühl hat, mit eigenen Beinen auf der grünen Insel zu stehen und die raue und mystische Schönheit des Landes mit eigenen Augen zu sehen.
Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und mit Leben versehen worden. Sie besitzen individuelle Eigenheiten, die sie authentisch und real wirken lassen. Casey ist eine sympathische junge Frau, die einige Träume und Wünsche hat, aber bisher noch nicht viel davon realisieren konnte. Sie ist hilfsbereit, herzlich und offen, allerdings auch recht leichtgläubig und etwas einfältig. Brayden ist ein netter Mann, der die Menschen für sich einnimmt aufgrund seiner offenen Art. Aeryn ist eine junge Frau, die in ärmsten Verhältnissen lebt und trotzdem die Hoffnung nicht so schnell verliert. Allerdings ist sie aufgrund ihres Alters auch noch sehr naiv und träumt von Dingen, die sich nicht erfüllen lassen werden. Sie muss zu schnell und auf die harte Art erwachsen werden. Padraig ist ein Mann, der sich nicht entscheiden bzw. durchsetzen kann. Er wirkt schwach, weil er sich nicht gegen seine Familie wehren kann, sondern genau das tut, was von ihm erwartet wird. Gleichzeitig ist er egoistisch und denkt nur an sich. Auch die übrigen Protagonisten wie Chester Jones oder auch Nick lockern mit ihrem Auftreten die Geschichte auf und geben ihr einen persönlichen Anstrich.
„Die Töchter von Tarlington Manor“ ist eine Geschichte, die ein Familiengeheimnis sowie eine Liebesgeschichte in sich vereint. Fließend und spannend erzählt verspricht es kurzweilige und gefühlvolle Lesemomente. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

tragalibros tragalibros

Veröffentlicht am 23.05.2018

Schöne Liebesgeschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Ein verschollenes Tagebuch, eine Reise nach Irland und das Geheimnis der wahren Liebe

Pennsylvania, 2016: Casey Walsh lebt in einer amerikanischen Kleinstadt. Sie hat irische Vorfahren und träumt seit ... …mehr

Ein verschollenes Tagebuch, eine Reise nach Irland und das Geheimnis der wahren Liebe

Pennsylvania, 2016: Casey Walsh lebt in einer amerikanischen Kleinstadt. Sie hat irische Vorfahren und träumt seit frühester Jugend von Irland. Eines Tages erzählt ihr Großvater vom Tagebuch der Auswanderin Aeryn. Casey ist fasziniert von den Aufzeichnungen, und die Sehnsucht nach der grünen Insel wird immer stärker. Als sie im Café, in dem sie arbeitet, den charmanten Iren Brayden kennenlernt, bietet er an, Reiseführer zu spielen. Casey beschließt, der Geschichte der Tagebuchschreiberin auf den Grund zu gehen und macht sich auf den Weg nach Killarney. Doch im wunderschönen Irland findet sie so viel mehr, und die Reise in das Land ihrer Vorfahren wird eine Reise zu sich selbst ...

Killarney, Irland, 1846: Auf einem Frühlingsfest lernt die junge Aeryn O’Mara den attraktiven Padraig kennen und verliebt sich in ihn. Sie ahnt nicht, dass er der Erbe von Tarlington Manor ist. Padraig besteht darauf, ihre Liebe zu verheimlichen, wenngleich er dafür sorgt, dass sie und ihre Familie während der Hungersnot mit Essen versorgt werden. Aeryn möchte ihm so gern vertrauen. Aber Padraig steht vor einer schwierigen Entscheidung: Wird er seine Geliebte vor sein Erbe stellen?

Ich habe diesen schönen Roman im Rahmen einer Buchverlosung gewonnen und in der entsprechenden Leserunde lesen dürfen.

Mich hat dieses Buch, dank seines gelungenen Covers, sofort angesprochen, sodass ich es auf alle Fälle lesen wollte und ich muss nun im Nachhinein sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Die Handlung spielt Abwechselnd in den Jahren 2016/17 und 1846/47 zur Zeit einer großen Hungersnot in Irland.
Die Protagonistin Casey ist eine junge Frau, die davon träumt einmal Irland zu besuchen und versucht ihr Studium durch einen schlechten Job in einem Café zu finanzieren. Dank ihres geliebten Großvaters stößt Casey auf ein altes Tagebuch, das sich schon seit Generationen in Familienbesitz befindet.
Schließlich wird der Leser auch mit Aeryn bekannt gemacht, der jungen Frau aus der Vergangenheit, die ihre tragische Liebesgeschichte zu Papier gebracht hat.

Ich muss gestehen, mir haben die Passagen aus dem Tagebuch Aeryns sehr viel besser gefallen, als die Kapitel aus Caseys Sicht.
Hier hat die Autorin wunderbar die Tragik, aber auch die Schönheit der Liebe vermittelt, die manchen Menschen auf so unterschiedliche Weise begegnen kann. Bei den Seiten, die in den Jahren 2016 und 2017 spielen, konnte dieser Zauber nicht ganz übergreifen.

Dennoch, die Handlung, wie auch die Protagonistinnen sind sehr einfühlsam beschrieben und wirkten sehr plastisch. Hier möchte ich ganz besonders wieder den Charakter Aeryn erwähnen, die mir sehr ans Herz gewachsen ist.
Was die Landschaftsbeschreibungen angeht, so hat die Autorin ein Händchen für sehr bildhafte Darstellungen, sodass ich mir jeden Handlungsort genau vorstellen konnte.

Schreibstil und Ausdrucksweise sind ebenfalls angenehm, denn die Schriftstellerin verzichtet gänzlich auf umständliche Verschachtelungen. Der Roman liest sich daher schnell und unkompliziert.

Um meine Rezension nicht zu lang werden zu lassen, möchte ich nun zu meinem Fazit kommen.
Mir hat "Die Töchter von Tarlington Manor" sehr gut gefallen. Ausdruck, Schreibweise und Darstellung der Charaktere sind gut gelungen und die Handelnden sind mir allesamt schnell ans Herz gewachsen.
Ich hätte mich zum Ende aber über die eine oder andere Seite mehr gefreut, um noch ein paar offene Fragen zu klären. Mir hat hier ein richtiger Abschluss gefehlt.
Trotzdem, alles in allem bin ich sehr froh, dass ich dieses Buch lesen durfte und möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Tanja Bern bedanken, dass ich ein Leseexemplar bekommen habe.

Ich vergebe vier von fünf Sternen!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

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Autorin

Tanja Bern

Tanja Bern - Autor
© Tanja Bern

Tanja Bern ist in Herten geboren und lebt heute mit ihrer Familie und drei Katzen in einem kleinen Stadtteil von Gelsenkirchen. Sie ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben, obwohl sie eine Vorliebe für die nordischen Länder hegt. Wenn sie in der Natur sein und schreiben kann, ist sie glücklich. Und wenn ihre Helden sich dann noch verlieben, schlägt ihr Herz höher ... 

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