Der Sandmann
 - Lars Kepler - Hörbuch

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13,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Thriller
855 Minuten
13 CDs
ISBN: 978-3-8387-7228-8
Ersterscheinung: 16.04.2015

Der Sandmann

Krimi
Ungekürzt
Gelesen von Simon Jäger
Übersetzt von Paul Berf

(11)

Jurek Walter sitzt seit Jahren in Isolationshaft. Niemand darf ohne Aufsicht seine Zelle betreten. Dem Serienmörder wird zugetraut, auch hinter Gittern noch schreckliches Unheil anzurichten. Als eines seiner letzten Opfer plötzlich lebendig wieder auftaucht, steht für Kommissar Joona Linna fest, dass der Mörder einen Komplizen haben muss. Der Fall wird neu aufgerollt und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Die Schwester des geretteten Mannes war damals auch entführt worden − und ist womöglich noch am Leben! Um ihren Aufenthaltsort zu erfahren, bittet Joona seine Kollegin Saga Bauer, sich in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Jemand muss das Vertrauen des Serienmörders gewinnen ...

Rezensionen aus der Lesejury (11)

Rose75 Rose75

Veröffentlicht am 04.11.2018

Joona Linnas persönlichster Fall

Das war für mich der spannendste Fall in der Reihe um den finnisch-stämmigen Ermittler Joona Linna.

Diesmal geht es schon Richtung Thriller und die Ermittler müssen es mit einem psychopathischen Serienmörder ... …mehr

Das war für mich der spannendste Fall in der Reihe um den finnisch-stämmigen Ermittler Joona Linna.

Diesmal geht es schon Richtung Thriller und die Ermittler müssen es mit einem psychopathischen Serienmörder aufnehmen.

Typisch für schwedische Krimis, wurde auch hier Gesellschaftskritik eingearbeitet. Es streift das Thema der Gastarbeiter Schwedens der 60er und 70er Jahre .

Leider wurde das Ende des Vorgängerbandes „ Flammenkinder“ nicht logisch weitergeführt. Joona Linna hat darin seine Frau und Tochter wieder gefunden. Die Szenen in der Psychatrie / Sicherheitsverwahrung fand ich teils sehr weit hergeholt, das schadet aber der Spannung nicht.

Wolfram Koch verleiht dem Hörbuch mit seiner Stimme eine besondere Atmosphäre und ich konnte ihm gut zuhören.

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TochterAlice TochterAlice

Veröffentlicht am 27.07.2018

Spannende skandinavische Unterhaltung in bewährter Manier

spannend und unglaublich brutal, aber nichtsdestotrotz streckenweise ein wenig langatmig.

Mögen Sie Joona Linna? Den Finnen inmitten von Schweden, auf dem eine schwere Vergangenheit lastet, der sich nahtlos ... …mehr

spannend und unglaublich brutal, aber nichtsdestotrotz streckenweise ein wenig langatmig.

Mögen Sie Joona Linna? Den Finnen inmitten von Schweden, auf dem eine schwere Vergangenheit lastet, der sich nahtlos in die schwermütige bis depressive skandinavische Ermittlerschar einreiht und in seiner Vielschichtigkeit und der ihn umgebenden Atmosphäre einem Wallander kaum nachsteht?

Nun, hier ist er wieder in seinem mittlerweile bereits vierten Fall, einem besonders tragischen: Personen verschwinden auf nicht nachvollziehbare Art und Weise. Nach Jahrzehnten taucht ein junger Mann - ein Kind noch, als er verschwand - wieder auf und können sich an nichts, aber auch gar nichts erinnern. Außer, dass es eben der Sandmann war, der sie gefangengehalten hat. Sie - das sind er und seine Schwester, die offenbar noch lebte, als ihm die Flucht gelang. Wo ist da der Zusammenhang, wo der rote Faden, wo kann die Kriminalpolizei, die im Übrigen selbst bereits zum Opfer geworden ist und weiter bedroht wird, eingreifen? Und eigentlich sitzt der Schuldige doch bereits seit Jahren im Gefängnis - oder etwa nicht? Es geht darum, ein möglicherweise noch lebendes Entführungsopfer vor einem weiteren, möglicherweise jahrzehntelangen drohenden Aufenthalt auf engstem Raum, in vollkommener Isolation, zu bewahren - denn das sind die Informationen, die man aus dem Flüchtling herauskitzeln kann. Bei den Ermittlungen nimmt Saga, Joona Linnas schöne und eigensinnige Kollegin, eine Schlüsselrolle ein. Der Fall ist voll mit auf brutalste Weise erledigten Leichen und aus meiner Sicht teilweise sinnlosem Gemetzel. Trotz des eigentlich guten Konstrukts war es mir des Guten bzw. des gar nicht Guten, sondern extem Blutigen eindeutig zuviel.

Ein nur teilweise spannender, da doch in vielerlei Aspekten voraussehbarer Thriller mit einem trotzdem sehr überraschenden Cliffhanger-artigen Ende, der zumindest mit den ersten beiden Fällen des Autorenpaares Kepler nicht ganz mithalten kann. Es ist wirklich nur was für Liebhaber der skandinavischen Melancholie, denn nicht nur Joona Linna, sondern auch seine Kollegin Saga sind wahre Prachtexemplare, wenn es um den Typus des düsteren, in seiner eigenen Vergangenheit gefangenen Ermittlers geht. Leser, die auch in der Krimi- und Thrillerliteratur nach fröhlicher Leichtigkeit streben, sollten lieber gleich zu einer anderen Lektüre greifen, denn hier waltet die Traurigkeit bzw. wütet das Grauen - die Psyche des Lesers sollte daher recht stabil sein.

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hansmeiser hansmeiser

Veröffentlicht am 15.04.2018

TOPP - auch beim zweiten Mal

irgendwie schaffe ich es leider in letzter Zeit gehäuft Bücher auch ein zweites Mal zu lesen ... und das, obwohl ich noch diverse im Regal stehen habe. Bei diesem hat es sich definitiv mal wieder gelohnt. ... …mehr

irgendwie schaffe ich es leider in letzter Zeit gehäuft Bücher auch ein zweites Mal zu lesen ... und das, obwohl ich noch diverse im Regal stehen habe. Bei diesem hat es sich definitiv mal wieder gelohnt.

Toller Spannungsaufbau, interessante Personen und durch die schwedische 'heimat' natürlich auch eine schöne Umgebung.

Hochspannung vom feinsten.

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Ignacio Ignacio

Veröffentlicht am 07.02.2018

Ein neuer Fall für Kommissar Joona Linna

Auf der Jagd nach einem Serienmörder stößt Kommissar Linna auf den in der Psychiatrie inhaftierten Jurek Walter. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als eine Kollegin in die Psychiatrie einzuschleusen, ... …mehr

Auf der Jagd nach einem Serienmörder stößt Kommissar Linna auf den in der Psychiatrie inhaftierten Jurek Walter. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als eine Kollegin in die Psychiatrie einzuschleusen, um.so an das Wissen Jureks zu gelangen. Somit beginnt der Wettlauf gegen die Zeit, denn ab dem ersten Tag befindet sich die Kollegin in unermesslicher Gefahr. Der Leser bleibt bis zur letzten Minute gefesselt, ein durchweg spannender Krimi.

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sabrina_sbs sabrina_sbs

Veröffentlicht am 10.12.2017

Gelungener Schwedenkrimi

Jurek Walter sitzt seit Jahren in Isolationshaft, weil er als schlimmster Serienmörder Schwedens gilt. Plötzlich taucht eines seiner Opfer auf – lebend! Wie kann das sein? War er etwa nicht der Täter? ... …mehr

Jurek Walter sitzt seit Jahren in Isolationshaft, weil er als schlimmster Serienmörder Schwedens gilt. Plötzlich taucht eines seiner Opfer auf – lebend! Wie kann das sein? War er etwa nicht der Täter? Was steckt dahinter? Gibt es einen Mittäter? Und leben vielleicht noch weitere Opfer und warten nur auf Rettung? Fragen über Fragen, denen sich Kommissar Joona Linna und sein Team stellen…

Es handelt sich um den vierten Teil einer Reihe, aber ich kam auch so gut ins Geschehen rein und hatte keinerlei Verständnisprobleme, möglicherweise wäre es aber noch einen Tick interessanter gewesen, wenn mir die Protagonisten vorher schon bekannt gewesen wären und ich so mehr Interesse an ihrem Werdegang gehabt hätte. So bestand eine gewisse Distanz, die sich während des gesamten Lesens nichts auflöste. Trotzdem empfand ich das Buch sehr spannend, zumindest nach den ersten ca. 70 Seiten, die mir noch etwas zu sprunghaft, fast schon wirr erschienen. Trotzdem gab ich dem Buch eine Chance und das war auch gut so, denn es wurde deutlich besser lesbar und interessant! Der Fall an sich war sehr spannend, teils actionreich und recht dramatisch. Mit der Auflösung war ich sehr zufrieden, obwohl ich in der Richtung schon was erwartet hatte, wurde ich doch in Details noch überrascht und bin unter dem Strich sehr zufrieden, sodass ich den recht typischen Schwedenkrimi gerne empfehle.

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Autor

Lars Kepler

Lars Kepler - Autor
© Ewa-Marie Rundquist

Lars Kepler ist das Pseudonym der Eheleute Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Jeder für sich hat bereits  erfolgreich eigene Romane veröffentlicht, bis sie sich entschieden haben ihre ganze Energie und Kreativität in ein gemeinsames Schreibprojekt zu stecken. Der Hypnotiseur, ihr Krimidebüt, war sensationell erfolgreich und wurde in über 40 Sprachen übersetzt. Die folgenden Kriminalromane mit dem Ermittler Joona Linna (Paganinis Fluch, Flammenkinder, Der Sandmann und …

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Sprecher

Simon Jäger

Simon Jäger - Sprecher
© Andreas Biesenbach

Simon Jäger, 1972 in Berlin geboren, ist neben seiner Tätigkeit als Synchronsprecher auch Autor und Regisseur. Bekannt ist er unter anderem als deutsche Synchronstimme von Matt Damon (Die Bourne Verschwörung), Heath Ledger (Brokeback Mountain), Josh Hartnett (Pearl Harbour, 40 Tage und 40 Nächte) und River Phoenix (Indiana Jones III).

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