Die Blutschule
 - Max Rhode - Hörbuch-Download

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7,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Audio-Download, bearbeitet
Thriller
266 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-7724-5
Ersterscheinung: 08.10.2015

Die Blutschule

Thriller
Co-Autor: Sebastian Fitzek
Gelesen von David Nathan

(31)

Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ...

Rezensionen aus der Lesejury (31)

FrauLieschen02 FrauLieschen02

Veröffentlicht am 03.06.2018

Psychologischer blutiger Thriller

Der Thriller beginnt die Erzählung aus der Sicht des Ich-Erzählers Simon Zambrowski, der derzeit ein Patiententagebuch führt. Hauptsächlich erzählt Simon die Geschichte seine Vaters Vitus und seine ein ... …mehr

Der Thriller beginnt die Erzählung aus der Sicht des Ich-Erzählers Simon Zambrowski, der derzeit ein Patiententagebuch führt. Hauptsächlich erzählt Simon die Geschichte seine Vaters Vitus und seine ein Jahr älteren Bruder Mark. Es geht in das Jahr 1993 zurück. In dem Jahr ist Simon dreizehn Jahre alt. Mark und Simon wachsen mit ihren Eltern im Berliner Umland behütet auf. Im damaligen Sommer gehen Vitus und seine beiden Söhne an einen See. Ein Mädchen verletzte sich, als es Kopfüber in den See springt. Sie versuchen das Mädchen aus dem See zu ziehen, und Vitus unternimmt die Reanimation des Mädchens, das anscheinend bewusstlos ist. Simon und Mark hatten schon erste Bekanntschaft mit dem Mädchen aus dem brandenburgischen Dorf. Sie heißt Sandy und stellt sich eher als aufmüpfiger Teenager heraus. Aber an jenem Tag am See als Vitus bei Sandy Mund-zu-Mund-Beatmung durchführt, sieht Simon ein merkwürdiges Ereignis. Sandy und Vitus sind wie ausgewechselt. Sandy ist das liebste Mädchen was sich Eltern nur wünschen können. Doch Vitus, der Familienvater, ist nicht mehr der liebenswürdige Vater wie zuvor. Für Mark und Simon beginnt ein Horrortrip in einer einsamen Hütte im Wald.
Diesen Thriller schrieb Sebastian Fitzek als Debüt unter dem Pseudonym Max Rhode. Parallel zu diesem Thriller schrieb Sebastian Fitzek den Thriller „Das Joshua-Profil“, welcher über den Schriftsteller Max Rhode handelt. Die Blutschule ist sozusagen das erste erfolgreiche Buch des Max Rhode. In diesem Thriller steht die Familie Zambrowski im Mittelpunkt besonders Vater Vitus und die Söhne Mark und Simon. Sebastian Fitzek beschreibt auf der einen Seite die schüchternen und unerfahrenen Brüder und auf der anderen Seite das anfangs beschriebene Familienoberhaupt Vitus, der nach einem Ereignis zu einem bösartigen Vater mutiert. Die einzelnen Szenen beschreibt Fitzek brutal, zum Teil blutig und an Szenen aus einem Mystery- und Horrorfilm. Während der Erzählung wird die Spannung durch die Entwicklung des Vaters einerseits, und die Bewältigung der Gefahr, in der sich die Söhne befinden, andererseits erzählt. Letztendlich muss man sich die Frage stellen, ob die Ereignisse am See und in der Hütte so stattgefunden haben, oder ob es eine Einbildung ist. Denn, es handelt sich ja um ein Patiententagebuch von Simon.
Eine gute Idee von Sebastian Fitzek, der mit diesem Debüt einen anderen Weg einschlägt. Nun stellt sich die Frage nach drei Jahren, ob unter dem Pseudonym Max Rhode weitere Bücher folgen werden, oder ob es bei einem Buchexperiment bleibt. Dieser Thriller gefiel mir besser als die Thriller, die Fitzek danach geschrieben hat. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Auf jeden Fall gefiel mir bei diesem Thriller die psychologischen Mystery- und Horrorszenen, wobei ich bisher noch keinen Horrorroman gelesen habe, die sicherlich noch bedrückender erzählt werden.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

ChattysBuecherblog ChattysBuecherblog

Veröffentlicht am 30.05.2018

Für mich war es ein absolutes Lesevergnügen


Die Blutschule von keinem anderen als dem bekannten Thriller Autor Sebastian Fitzek, berichtet von einem Fall, dem sich Max Rhode annimmt.

Max Rhode ist Sebastian Fitzek.

Da ich bislang alle Bücher ... …mehr


Die Blutschule von keinem anderen als dem bekannten Thriller Autor Sebastian Fitzek, berichtet von einem Fall, dem sich Max Rhode annimmt.

Max Rhode ist Sebastian Fitzek.

Da ich bislang alle Bücher von Sebastian Fitzek nahezu verschlingen habe, musste ich natürlich auch Max Rohde lesen. Jedoch habe ich bereits beim ersten Satz schon etwas gestutzt. Meine Güte, was für ein Mega-Bandwurmsatz. Hoffentlich war das nur eine Ausnahme, denn ich bin absolut kein Freund von solchen ellenlangen Sätzen, bei denen man am Ende schon den Anfang vergessen hat.

Aber ich sollte wohl besser noch weiter vorn beginnen. Nämlich mit der Innenseite der Klappe. Ein tolles Bild, dass das Herz eines jeden Thriller Liebhaber höher schlagen lässt. "Fallen stellen, Opfer jagen, Menschen töten" und das stand alles an dieser Schautafel - na ja, Blutschule eben.

Kurz darauf folgt auch schon der Auszug aus einem Interview, das der Autor vor seinem Erscheinen dieses Buches gegeben hat. Interessant finde ich, wie weit solch ein Gedankenspiel, bei einer schier harmlos klingenden Sache, gehen kann. Man muss die Gedanken nur mal schweifen lassen und schon könnte man faszinierende Geschichte daraus kreieren.

Aber kommen wir nun zurück zur Story und somit auch zum Storkower Seelenspiegel. Eine sehr spannende Sage, wie ich finde. Ein Spiegel der die Persönlichkeit verändert und quasi unsterblich macht. Sehr interessant!

Aber noch weitere interessante Stellen habe ich im Buch entdeckt. Da ist z.B. auf Seite 75 von einem Ring die Rede, welchen Frauen am Daumen tragen. Was es damit auf sich haben soll, verrate ich hier jedoch nicht. (Liest doch einfach selbst das Buch!)

Nun möchte ich aber auch noch auf die Schreibweise des Autors eingehen. Nun gut, wer Fitzek kennt, weiß was ihn erwartet. Schonungslose Beschreibungen von Taten, sind an der Tagesordnung. Hier sollte man also wirklich nicht zimperlich sein. Aber wer Thriller liest, wird schon einiges gewohnt sein. Aber stellenweise....oh Mann, Oh Mann.... ist es schon wirklich heftig.

Bei den Protagonisten gab es einige herausragende Charakteren. Da wäre ganz klar Simon, als Hauptprotagonist aber auch Sandy. Eigentlich eine Nebenfigur, jedoch spürt man sofort Unbehagen, sobald die Rede von ihr ist. (Dank des Autors, wohl gemerkt)

Während Simon pubertierend ist, in manchen Belangen wirklich noch sehr unreif, ist Sandy bereits sehr forsch. Klar, dass es hier eine sexuelle Annäherungen gibt.

Aber im Fortgang der Geschichte, erlebt der Leser, wie schnell sich Menschen auch verändern können, So wurde aus dem anfänglich pubertierenden Simon, schnell ein Überlebenskünstler, eine Kampfmaschine, ein Tier.

Zum Schluß möchte ich noch ein paar Worte über Cover und Klappentext los werden.

Das Cover ist recht spartanisch gehalten. Der Stuhl vor dem Tisch, die Farbgebung... irgendwie wirkt es nicht so richtig interessant. Ich weiß nicht, ob es mich in der Buchhandlung angesprochen hätte.

Der Klappentext spricht eigentlich mehr auf die zweite Hälfte des Buches an. Was ist aber mit den ersten 100 Seiten? Wie dem auch sei, der Klappentext macht auf jeden Fall neugierig und würde mich absolut zum Kauf animieren.

Lesespaß oder Lesefrust?

Für mich war es ein absolutes Lesevergnügen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen, was aber wohl auch an der Schriftgrösse und dem Zeilenabstand lag. Da ich gerne Thriller mit Horrorelementen lese, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist eine durchaus sehr heftige Geschichte, die auch nicht zimperlich beschrieben wurde. Und am Ende... tja, eigentlich ist alles offen.

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Hortensia13 Hortensia13

Veröffentlicht am 16.05.2018

Paranormaler Versuch

Simon Zambrowski erzählt in einen Patiententagebuch von der Zeit, als er mit 13 mit seinem älteren Bruder und seinen Eltern von der Grossstadt Berlin in die Einöde Brandenburgs zog. Schon bald machten ... …mehr

Simon Zambrowski erzählt in einen Patiententagebuch von der Zeit, als er mit 13 mit seinem älteren Bruder und seinen Eltern von der Grossstadt Berlin in die Einöde Brandenburgs zog. Schon bald machten die Brüder Bekanntschaft mit den eigenwilligen Einwohnern und einer Sage, die sich für alle zu einem grossen Horror entwickelte und einige Leben kostete.

Grundsätzlich ist das Buch im gewohnten Fitzek-Stil geschrieben: kurze Kapiteln, flüssig zu lesen. Interessant ist die Idee, dass er unter dem anderen Namen Max Rhode schreibt, aber das Pseudonym wie Protagonisten behandelt. Der Geschichte bringt das an sich aber nichts.
Sehr verwundert war ich über die Erzählung. Gemäss dem Klappentext habe ich eine ganz andere Geschichte vermutet. Schlussendlich hat sich der Autor sehr an Stephen King orientiert und sich an einem paranormalen Horrorbuch versucht. Da ich dies nicht so innovativ finde und ich, wie schon schon erwähnt, eigentlich eine andere Geschichte erwartete und daher etwas enttäuscht war, gibts für mich eine 3,5.

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rebell rebell

Veröffentlicht am 03.05.2018

Sprachlos

Inhaltsangabe:
Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs ... …mehr

Inhaltsangabe:
Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ...


Das war mein aller erster Fitzek-Roman und ich muss sagen: Warum habe ich nur so lange darauf gewartet etwas von ihm zu lesen bzw zu hören?? Ich habe "Die Blutschule" als Hörbuch durchgehört und bin einfach nur baff....Sebastian Fitzek schreibt so detailliert und so leicht von den kranken Taten eines Menschen...Ich war einfach nur gefangen in dem Thriller und konnte nicht aufhören bis es zu Ende war....
Jetzt wird es definitiv öfter etwas von Fitzek auf die Ohren bzw auch bald auf die Augen geben ;)
Die Protagonisten Simon und Mark waren sehr interessant. Oft kam wirklich dieses "Kleiner Bruder-Großer-Bruder" Verhalten und ich musste des öfteren schmunzeln. Sie waren mir beide recht Sympathisch und hätte mir manchmal eine Erzählweise von beiden Seiten gewünscht. Manchmal hätte ich schon gern öfter in Marks Seele geblickt.
Die Story selber hat etwas gruseliges und stellenweise kommt sogar etwas Fantasy durch. Die Story ist direkt packend und lässt einen nicht los. Es ist eine wilde Achterbahnfahrt nach der anderen und die Spannung nimmt auch bis zum Schluss nicht ab. Dieses Buch ist mehr als lesens- bzw hörenswert und macht einen als Fitzek-Neuling Lust auf mehr...

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Tamagotchi Tamagotchi

Veröffentlicht am 24.04.2018

Blutiger Horror

Simon und Mark, im Teenageralter, müssen mit ihren Eltern aus der Großstadt Berlin umziehen, in eine einsame Hütte in einer einsamen Gegend an einem See. Dort erwartet sie allerlei 'Ärger', angefangen ... …mehr

Simon und Mark, im Teenageralter, müssen mit ihren Eltern aus der Großstadt Berlin umziehen, in eine einsame Hütte in einer einsamen Gegend an einem See. Dort erwartet sie allerlei 'Ärger', angefangen mit einer tyrannisierenden Jugendclique bis hin zu der Tyrannei durch ihren eigenen Vater, der sich plötzlich sehr verändert.
Das Buch enthält viele blutige Horrorszenen, und ich habe mich manchmal gefragt, wie die Opfer diese Attacken überleben können.....für meinen Geschmack etwas zu blutrünstig. Dadurch wird vieles unglaubwürdig und nur darauf bedacht, Ekel zu erzeugen. Das klappt natürlich auch, denn es ist ja von einem Meister in der Spannungserzeugung geschrieben. Das Buch hat mich gefesselt, ich musste immer weiterlesen.....aber muss denn soviel Blut sein?
Richtig sympathisch ist mir keiner der Charaktere, am ehesten anfangs noch der Ich-Erzähler bzw. Tagebuchschreiber, der in der Opferrolle steckt, aber das ändert sich ja.....
Empfehlen würde ich das Buch allen, die auf der einen Seite Spannung lieben, aber auch den puren Horror, der hier immer wieder neue Überraschungen bereit hält.

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Autor

Max Rhode

Der Berliner Autor hat als Gerichtsreporter gearbeitet, bevor er mit "Die Blutschule" seinen ersten Roman schrieb. Er lebt sehr zurückgezogen im Südwesten der Hauptstadt. Da er der digital vernetzten Welt kritisch gegenübersteht, findet man ihn weder auf Facebook noch Twitter.  

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Sprecher

David Nathan

David Nathan - Sprecher
© Olivier Favre

David Nathan zählt zu den besten Synchronsprechern Deutschlands. Er leiht seine Stimme unter anderem Johnny Depp und Christian Bale. Mit seiner herausragenden Erzählkunst fesselt er den Hörer und zieht ihn regelrecht mit in die Geschichte hinein. David Nathan wurde mehrfach mit dem Hörspiel Award als „Bester Sprecher“ ausgezeichnet.

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