Die Blutschule
 - Max Rhode - Hörbuch

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13,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
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Thriller
345 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-7772-6
Ersterscheinung: 14.10.2016

Die Blutschule

Thriller
Ungekürzt
Co-Autor: Sebastian Fitzek
Gelesen von David Nathan

(34)

Eine unbewohnte Insel im Storkower See. Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer. Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.

Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ...

Rezensionen aus der Lesejury (34)

elisalorenz elisalorenz

Veröffentlicht am 27.08.2018

Eine blutige und grauenvolle Horror-Fantasy-Geschichte.

Mein erstes Buch von Sebastian Fitzek war „Die Therapie“. Noch dazu habe ich vor kurzem den Film „Das Joshua-Profil“ gesehen. Also dacht ich, seine vorherigen Bücher müssten genauso gut sein. Als ich dieses ... …mehr

Mein erstes Buch von Sebastian Fitzek war „Die Therapie“. Noch dazu habe ich vor kurzem den Film „Das Joshua-Profil“ gesehen. Also dacht ich, seine vorherigen Bücher müssten genauso gut sein. Als ich dieses dann noch als Mängelexemplar bekam, war ich natürlich umso glücklicher. ;)
Doch auch jetzt weiß ich nicht genau, was ich davon halten soll. Eigentlich lese ich selten einen Thriller. Wenn, dann einen ordentlichen. Hier hatte ich allerdings das Gefühl, eine Fantasy-Horror-Geschichte zu lesen. An manchen Stellen war der Grusel-und Horrorfaktor sehr gut, aber die Sache mit dem "übernatürlichen Teil" war mir zu weit aus der Fantasywelt geholt.
INHALT
Es geht um eine 4-köpfige Berliner Familie, die von der Großstadt in ein ländliches Gebiet an den Storkower See umzieht. Als sie erfahren, dass sie neben einem vorbestraften Pädophielen wohnen, sind die Eltern in Alarmbereitschaft. Doch das hält die Brüder Mark und Simon nicht davon ab, sich dem seltsamen Mann zu nähern.
Simon, der kleinere Bruder, lernt ein Mädchen namens Sandy kennen. Doch diese spielt ein zu Beginn harmloses Spiel'chen mit ihm und bringt ihn in arge Schwierigkeiten.
Nach einer geglückten Rettungsaktion des Mädchens, veränderte sich das Verhalten des Vaters zusehends. Er geht mit seinen Kindern auf eine einsame Insel zum campen. Alles was er will ist, seinen Kindern das Töten zu lehren...
MEINE MEINUNG
Das Buch ließ sich aufgrund der kurzen Kapitel und natürlich der wenigen Seiten super schnell zum Ende lesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend, weswegen es schwer fällt, das Buch überhaupt zur Seite zu legen. Der Grundgedanke und die Horroreffekte sind brutal, spannend und bringen einen Gänsehaut-Moment nach dem anderen. Doch mir war, wie anfangs schon gesagt, der übernatürliche Teil, der das ganze Buch bestimmt, zu übertrieben. Man hätte es anders, vorallem ohne Fantasie-Geschichte, lösen können.

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WriteMeANovel WriteMeANovel

Veröffentlicht am 04.08.2018

Die Blutschule

Die Jugendlichen Mark und Simon ziehen von Berlin nach Brandenburg was für sie schon schlimm genug ist. Dennoch freuen sie sich auf sechs Wochen Ferien die sie genießen wollen. Doch dann nimmt ihr Vater ... …mehr

Die Jugendlichen Mark und Simon ziehen von Berlin nach Brandenburg was für sie schon schlimm genug ist. Dennoch freuen sie sich auf sechs Wochen Ferien die sie genießen wollen. Doch dann nimmt ihr Vater sie mit einem Boot auf eine Insel mit und schleppt sie in einen Klassenraum der besonderen Art. Der liebevolle Vater hat sich in ein Monster verwandelt, der seinen Söhnen das Jagen und Töten beibringen will. Dieser Sommer verwandelt sich in die persönliche Hölle der Brüder..

Das Buch fängt mit einer Art Interview an und ich dachte gleich, wow, das wird super. Doch dafür, dass das Buch nur 250 Seiten lang ist, waren die ersten 100 reichlich gezogen. Es war nicht langweilig aber es dauerte lange bis man zu dem Ausgangspunkt kam, der im Klappentext beschrieben wurde. An Thrillerelementen fehlte es nicht und es ging auch mal blutig her, doch ich war froh dass manche Horrorszenen nicht näher beschrieben wurden. Das Ende des Buchs ließ einen nochmal nach Luft schnappen, jedoch hatte ich schon bessere Bücher von Fitzek.

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Momo Momo

Veröffentlicht am 27.07.2018

Erinnert an Stephen King

Simon und Mark ziehen mit ihren Eltern weg von Berlin nach Brandenburg. Hier soll alles besser werden - dachten sie. Denn ihre Vater verändert sich im neuen Haus und ist plötzlich besessen von dem Vorhaben, ... …mehr

Simon und Mark ziehen mit ihren Eltern weg von Berlin nach Brandenburg. Hier soll alles besser werden - dachten sie. Denn ihre Vater verändert sich im neuen Haus und ist plötzlich besessen von dem Vorhaben, seinen Söhnen das beizubringen, was seiner Meinung nach das Wichtigste überhaupt ist - das Töten...

Fitzek wagt sich hier als Max Rhode auf völlig neues Terrain. Das Buch hat viele Elemente aus dem Horror-Genre. Vor allem auf die gewohnt präzise Recherche-Arbeit Fitzeks muss man hier verzichten, denn die übernatürlichen Elemente machen diese Geschichte aus. Allerdings kann ich verstehen, dass manche eingefleischte Fitzek-Leser genau diese Tatsache etwas vor den Kopf gestoßen hat. Doch darf man nicht vergessen: Fitzek schreibt hier als Max Rhode und kann sich so völlig neu ausprobieren - meiner Meinung nach mit großem Erfolg. Die Geschichte, die von der Stimmung her stark an Stephen King erinnert, fesselt von der ersten Seite an! Mit Simon und Max fliegt man durch die Seiten und blickt dabei den tiefsten menschlichen Abgründen ins Antlitz. Was bei Max Rhode ebensowenig zu kurz kommt wie bei Fitzek selbst ist das überraschende und clever inszenierte Ende (das seinerseits wieder an King erinnert, vor allem an seine Kurzgeschichten. Denn auch bei denen stockt einem mit dem letzten Satz das Blut in den Adern und man schließt das Buch mit einem Kribbeln auf der Haut.).

Für mich ein toller Versuch in ein neues Genre, das mit dem Alias auch eine Legitimation erhält.

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FrauLieschen02 FrauLieschen02

Veröffentlicht am 03.06.2018

Psychologischer blutiger Thriller

Der Thriller beginnt die Erzählung aus der Sicht des Ich-Erzählers Simon Zambrowski, der derzeit ein Patiententagebuch führt. Hauptsächlich erzählt Simon die Geschichte seine Vaters Vitus und seine ein ... …mehr

Der Thriller beginnt die Erzählung aus der Sicht des Ich-Erzählers Simon Zambrowski, der derzeit ein Patiententagebuch führt. Hauptsächlich erzählt Simon die Geschichte seine Vaters Vitus und seine ein Jahr älteren Bruder Mark. Es geht in das Jahr 1993 zurück. In dem Jahr ist Simon dreizehn Jahre alt. Mark und Simon wachsen mit ihren Eltern im Berliner Umland behütet auf. Im damaligen Sommer gehen Vitus und seine beiden Söhne an einen See. Ein Mädchen verletzte sich, als es Kopfüber in den See springt. Sie versuchen das Mädchen aus dem See zu ziehen, und Vitus unternimmt die Reanimation des Mädchens, das anscheinend bewusstlos ist. Simon und Mark hatten schon erste Bekanntschaft mit dem Mädchen aus dem brandenburgischen Dorf. Sie heißt Sandy und stellt sich eher als aufmüpfiger Teenager heraus. Aber an jenem Tag am See als Vitus bei Sandy Mund-zu-Mund-Beatmung durchführt, sieht Simon ein merkwürdiges Ereignis. Sandy und Vitus sind wie ausgewechselt. Sandy ist das liebste Mädchen was sich Eltern nur wünschen können. Doch Vitus, der Familienvater, ist nicht mehr der liebenswürdige Vater wie zuvor. Für Mark und Simon beginnt ein Horrortrip in einer einsamen Hütte im Wald.
Diesen Thriller schrieb Sebastian Fitzek als Debüt unter dem Pseudonym Max Rhode. Parallel zu diesem Thriller schrieb Sebastian Fitzek den Thriller „Das Joshua-Profil“, welcher über den Schriftsteller Max Rhode handelt. Die Blutschule ist sozusagen das erste erfolgreiche Buch des Max Rhode. In diesem Thriller steht die Familie Zambrowski im Mittelpunkt besonders Vater Vitus und die Söhne Mark und Simon. Sebastian Fitzek beschreibt auf der einen Seite die schüchternen und unerfahrenen Brüder und auf der anderen Seite das anfangs beschriebene Familienoberhaupt Vitus, der nach einem Ereignis zu einem bösartigen Vater mutiert. Die einzelnen Szenen beschreibt Fitzek brutal, zum Teil blutig und an Szenen aus einem Mystery- und Horrorfilm. Während der Erzählung wird die Spannung durch die Entwicklung des Vaters einerseits, und die Bewältigung der Gefahr, in der sich die Söhne befinden, andererseits erzählt. Letztendlich muss man sich die Frage stellen, ob die Ereignisse am See und in der Hütte so stattgefunden haben, oder ob es eine Einbildung ist. Denn, es handelt sich ja um ein Patiententagebuch von Simon.
Eine gute Idee von Sebastian Fitzek, der mit diesem Debüt einen anderen Weg einschlägt. Nun stellt sich die Frage nach drei Jahren, ob unter dem Pseudonym Max Rhode weitere Bücher folgen werden, oder ob es bei einem Buchexperiment bleibt. Dieser Thriller gefiel mir besser als die Thriller, die Fitzek danach geschrieben hat. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Auf jeden Fall gefiel mir bei diesem Thriller die psychologischen Mystery- und Horrorszenen, wobei ich bisher noch keinen Horrorroman gelesen habe, die sicherlich noch bedrückender erzählt werden.

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ChattysBuecherblog ChattysBuecherblog

Veröffentlicht am 30.05.2018

Für mich war es ein absolutes Lesevergnügen


Die Blutschule von keinem anderen als dem bekannten Thriller Autor Sebastian Fitzek, berichtet von einem Fall, dem sich Max Rhode annimmt.

Max Rhode ist Sebastian Fitzek.

Da ich bislang alle Bücher ... …mehr


Die Blutschule von keinem anderen als dem bekannten Thriller Autor Sebastian Fitzek, berichtet von einem Fall, dem sich Max Rhode annimmt.

Max Rhode ist Sebastian Fitzek.

Da ich bislang alle Bücher von Sebastian Fitzek nahezu verschlingen habe, musste ich natürlich auch Max Rohde lesen. Jedoch habe ich bereits beim ersten Satz schon etwas gestutzt. Meine Güte, was für ein Mega-Bandwurmsatz. Hoffentlich war das nur eine Ausnahme, denn ich bin absolut kein Freund von solchen ellenlangen Sätzen, bei denen man am Ende schon den Anfang vergessen hat.

Aber ich sollte wohl besser noch weiter vorn beginnen. Nämlich mit der Innenseite der Klappe. Ein tolles Bild, dass das Herz eines jeden Thriller Liebhaber höher schlagen lässt. "Fallen stellen, Opfer jagen, Menschen töten" und das stand alles an dieser Schautafel - na ja, Blutschule eben.

Kurz darauf folgt auch schon der Auszug aus einem Interview, das der Autor vor seinem Erscheinen dieses Buches gegeben hat. Interessant finde ich, wie weit solch ein Gedankenspiel, bei einer schier harmlos klingenden Sache, gehen kann. Man muss die Gedanken nur mal schweifen lassen und schon könnte man faszinierende Geschichte daraus kreieren.

Aber kommen wir nun zurück zur Story und somit auch zum Storkower Seelenspiegel. Eine sehr spannende Sage, wie ich finde. Ein Spiegel der die Persönlichkeit verändert und quasi unsterblich macht. Sehr interessant!

Aber noch weitere interessante Stellen habe ich im Buch entdeckt. Da ist z.B. auf Seite 75 von einem Ring die Rede, welchen Frauen am Daumen tragen. Was es damit auf sich haben soll, verrate ich hier jedoch nicht. (Liest doch einfach selbst das Buch!)

Nun möchte ich aber auch noch auf die Schreibweise des Autors eingehen. Nun gut, wer Fitzek kennt, weiß was ihn erwartet. Schonungslose Beschreibungen von Taten, sind an der Tagesordnung. Hier sollte man also wirklich nicht zimperlich sein. Aber wer Thriller liest, wird schon einiges gewohnt sein. Aber stellenweise....oh Mann, Oh Mann.... ist es schon wirklich heftig.

Bei den Protagonisten gab es einige herausragende Charakteren. Da wäre ganz klar Simon, als Hauptprotagonist aber auch Sandy. Eigentlich eine Nebenfigur, jedoch spürt man sofort Unbehagen, sobald die Rede von ihr ist. (Dank des Autors, wohl gemerkt)

Während Simon pubertierend ist, in manchen Belangen wirklich noch sehr unreif, ist Sandy bereits sehr forsch. Klar, dass es hier eine sexuelle Annäherungen gibt.

Aber im Fortgang der Geschichte, erlebt der Leser, wie schnell sich Menschen auch verändern können, So wurde aus dem anfänglich pubertierenden Simon, schnell ein Überlebenskünstler, eine Kampfmaschine, ein Tier.

Zum Schluß möchte ich noch ein paar Worte über Cover und Klappentext los werden.

Das Cover ist recht spartanisch gehalten. Der Stuhl vor dem Tisch, die Farbgebung... irgendwie wirkt es nicht so richtig interessant. Ich weiß nicht, ob es mich in der Buchhandlung angesprochen hätte.

Der Klappentext spricht eigentlich mehr auf die zweite Hälfte des Buches an. Was ist aber mit den ersten 100 Seiten? Wie dem auch sei, der Klappentext macht auf jeden Fall neugierig und würde mich absolut zum Kauf animieren.

Lesespaß oder Lesefrust?

Für mich war es ein absolutes Lesevergnügen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen, was aber wohl auch an der Schriftgrösse und dem Zeilenabstand lag. Da ich gerne Thriller mit Horrorelementen lese, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist eine durchaus sehr heftige Geschichte, die auch nicht zimperlich beschrieben wurde. Und am Ende... tja, eigentlich ist alles offen.

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Autor

Max Rhode

Der Berliner Autor hat als Gerichtsreporter gearbeitet, bevor er mit "Die Blutschule" seinen ersten Roman schrieb. Er lebt sehr zurückgezogen im Südwesten der Hauptstadt. Da er der digital vernetzten Welt kritisch gegenübersteht, findet man ihn weder auf Facebook noch Twitter.  

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Sprecher

David Nathan

David Nathan - Sprecher
© Olivier Favre

David Nathan zählt zu den besten Synchronsprechern Deutschlands. Er leiht seine Stimme unter anderem Johnny Depp und Christian Bale. Mit seiner herausragenden Erzählkunst fesselt er den Hörer und zieht ihn regelrecht mit in die Geschichte hinein. David Nathan wurde mehrfach mit dem Hörspiel Award als „Bester Sprecher“ ausgezeichnet.

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