Inferno
 - Dan Brown - Hörbuch

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13,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
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Thriller
1011 Minuten
ISBN: 978-3-8387-7159-5
Ersterscheinung: 12.12.2014

Inferno

Ungekürzt
Gelesen von Wolfgang Pampel

(21)

Mein Geschenk ist die Zukunft. Mein Geschenk ist die Erlösung. Mein Geschenk ist ... Inferno
Robert Langdon, Harvard-Professor für Symbologie, erwacht mit einer Schusswunde in einem Krankenhaus in Florenz und kann sich nicht an die letzten zwei Tage erinnern. Doch viel Zeit zur Erholung bleibt ihm nicht, denn nach einem Anschlag muss er mit der jungen Ärztin Sienna Brooks in deren Wohnung flüchten. Dort stellt sich heraus, dass Langdon dabei war, die versteckte Botschaft in einem jahrhundertealten Gemälde zu Dantes "Inferno" zu entschlüsseln. Die Spur führt sie in den Palazzio Vecchio, wo sie sich von Dantes Totenmaske konkretere Hinweise erhoffen, doch diese ist gestohlen worden. Nun beginnt eine Jagd durch halb Europa, bei der Langdon die Maske wiederfinden und einen perfiden Plan vereiteln muss.

Mit „Inferno“ setzte Dan Brown eine Erfolgsgeschichte fort, die alle Rekorde bricht. Der Bestseller „Sakrileg“, der zweite Roman um Robert Langdon, ist mit weltweit 81 Millionen Exemplaren das erfolgreichste Hardcover aller Zeiten für erwachsene Leser. Der Bestseller wurde in 51 Sprachen übersetzt und gehört zu den zehn meist gelesenen Büchern neben der Bibel, „Harry Potter“ und „Vom Winde verweht“.

Rezensionen aus der Lesejury (21)

crimarestri crimarestri

Veröffentlicht am 19.05.2018

Dan Brown - Inferno

Der Klappentext:

Robert Langdon ist zurück ... und hat sein wohl größtes Abenteuer zu bestehen. Dante Alighieris Inferno, Teil seiner Göttlichen Komödie, gehört zu den geheimnisvollsten Schriften der ... …mehr

Der Klappentext:

Robert Langdon ist zurück ... und hat sein wohl größtes Abenteuer zu bestehen. Dante Alighieris Inferno, Teil seiner Göttlichen Komödie, gehört zu den geheimnisvollsten Schriften der Weltliteratur. Ein Text, der vielen Lesern noch heute Rätsel aufgibt. Um dieses Mysterium weiß auch Robert Langdon, der Symbol-Forscher aus Harvard. Doch niemals hätte er geahnt, was in diesen siebenhundert Jahre alten Text schlummert. Und erst auf seiner Jagd durch halb Europa, verfolgt von finsteren Mächten und skrupellosen Gegnern wird ihm klar: Dantes Werk ist keine Fiktion. Es ist eine Prophezeiung. Eine Prophezeiung, die uns alle betrifft. Die Leben bringt oder den Tod.

Meine Meinung:

Wieder schickt Dan Brown seinen Helden Robert Langdon auf eine dramatische Jagd durch die Kunstgeschichte und stellt ihm diesmal die geheimnisvolle Sienna Brooks an die Seite.
Eingeschränkt durch eine partielle Amnesie fällt es Robert Langdon recht lange schwer die Geschehnisse einzuordnen und in den richtigen Kontext zu bringen. Als Leser hat man zwar einen kleinen Vorsprung, allerdings bei weitem nicht den Gesamtüberblick.
Sein Fachwissen hat jedoch nicht gelitten und so führt er uns durch das kunsthistorische Florenz, Venedig und schließlich nach Istanbul.

Die Protagonisten sind Dan Brown wieder sehr gut gelungen. Man trifft auf die bekannten und neuen "Macken" des Professors, rätselt an den Motiven der extrem intelligenten Sienna Miller und versucht den übrigen Mitspielern ein "gut oder böse" zuzuordnen.

Mein Fazit:

Wie in den letzten 3 Büchern um Robert Langdon wurde auch hier nicht mit kunsthistorischem Fachwissen gespart. Das macht sicher einen Teil des Unterhaltungswertes der Reihe aus, jedoch hat Dan Brown in diesem Werk zuviel des Guten gewollt. Das eigentliche Thema der "Überbevölkerung unserer Erde" geht total unter. Es wird von den Protagonisten gelegentlich angeschnitten und diskutiert, hätte aber viel mehr Potential gehabt.

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Raphael Raphael

Veröffentlicht am 14.05.2018

Sehr enttäuschend

Nach mehreren Büchern von Dan Brown, die ich mit gut bis sehr gut bewerten würde, empfand ich dieses Buch mit jeder gelesenen Seite zunehmend als Ärgernis.
Eine, an und für sich sehr interessante und spannende ... …mehr

Nach mehreren Büchern von Dan Brown, die ich mit gut bis sehr gut bewerten würde, empfand ich dieses Buch mit jeder gelesenen Seite zunehmend als Ärgernis.
Eine, an und für sich sehr interessante und spannende Story wird hier von Seite zu Seite langatmiger. Endlose Wiederholungen, ausschweifende Detailschilderungen und Hauptfiguren, die sich, in einem Fall trotz eines geschilderten IQ von über 200, ziemlich dümmlich benehmen und sich dann durch unglaubliche Zufälle aus verzwickten Situationen retten können.
Zur Handlung selber möchte ich nichts schreiben, das wurde in vielen anderen Rezensionen bereits getan.
Aber dieses Buch hat mich derart geärgert, dass ich zukünftige Leser darauf aufmerksam machen möchte, was sie erwartet.
Das ganze Buch macht den Eindruck, als sei es als Grundlage für einen Film geschrieben. Da wird völlig unnötig immer wieder künstliche Spannung erzeugt (der so gescheite Professor balanciert auf einem schmalen Brett und hat dabei nichts Gescheiteres zu tun, als sich nach seiner Begleiterin umzudrehen und ihr zu sagen, dass sie aufpassen soll, wobei er natürlich selber ausrutscht).
Man wird den Eindruck nicht los, als sei das Produkt Placement des Filmes bereits im Buch gesteuert. Markenschuhe, Markenwesten, Markenkravatten usw.
Man kommt sich im ganzen Buch oft vor, als lese man einen Reiseführer, der im Internet recherchiert wurde.
Und recherchiert wurde nicht immer gut. Da wird dem Professor in Florenz als Wein ein Nebbiolo serviert. Nebbiolo? Einen solchen Wein gibt es nicht, denn Nebbiolo ist nicht der Name eines Weines, sondern eine Weintraube. Unglücklicherweise ist es die Taube des Barolos/Barbarescos, also aus dem Piemont. Italiener sind stolze Leute. Es würde keinem Fiorentiner einfallen, einem geschätzten Gast einen Piemonteser Wein aufzutischen. Florenz liegt in der Toscana und dort ist man stolz auf die Sangiovese Trauben aus denen die einheimischen Weine gemacht werden (Chianti, Brunello usw.).
Die zweite Hälfte des Buches habe ich nur noch quergelesen und somit wenigstens noch mitbekommen, wie das Buch geendet hat. Und das hat mir gefallen.

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maeddsche maeddsche

Veröffentlicht am 19.03.2018

Spannend und thematisch aktuell

Cover:
Das Cover von Inferno ist das erste in der neuen Gestaltung und unterscheidet sich von den drei vorangegangenen Bänden vor allem durch die Farbe. War das Cover von Band eins bis drei quasi nur schwarz ... …mehr

Cover:
Das Cover von Inferno ist das erste in der neuen Gestaltung und unterscheidet sich von den drei vorangegangenen Bänden vor allem durch die Farbe. War das Cover von Band eins bis drei quasi nur schwarz und rot, ist das Cover von Inferno mit den hellen Farben ein deutlicher Kontrast.
Der prominent platzierte, rote Buchtitel ist vergleichbar mit den Vorgängern. Der Hintergrund ist jedoch nicht mehr einfach komplett schwarz, sondern blau-grau gehalten und zeigt die Skyline von Florenz, wo die Handlung vorwiegend spielt.
Insgesamt gefällt mir dieses Cover sehr gut und wirkt auch deutlich hochwertiger als die Vorgänger, ich mag jedoch solche Wechsel mitten in einer Reihe nicht und kann nicht ganz nachvollziehen wieso man so etwas als Verlag tut. Zum einen geht der Widererkennungswert auf den ersten Blick verloren, zum anderen sieht es im Regal einfach nur bescheuert aus.

Inhalt:
Wie bei jedem Dan-Brown-Buch, kann man hier nicht viel mehr verraten als im Klappentext steht, ohne zu spoilern.
Das Buch beginnt mit einem Prolog, dessen Inhalt erst später Sinn ergibt und der dadurch natürlich einige Fragen aufwirft. Danach erfährt man ab dem ersten Kapitel dann mehr über die im Klappentext angedeuteten Geschehnisse.
Als Langdon in dem Krankenhaus aufwacht, dauert es nicht lange und sein Jäger kommt zurück. Er flieht kurzerhand mit der Ärztin Sienna Brooks und so beginnt die besagte Jagd durch halb Europa. Wobei ich die Formulierung halb Europa mehr als übertrieben finde, denn genau genommen spielt die Story neben Florenz noch in Venedig und einer weiteren Stadt in einem anderen Land.
In Kapitel 3 lernt man dann den Provost kennen, der Leiter des Konsortiums, das den Gegner von Langdon darstellt. Im Folgenden gibt es immer wieder Kapitel aus deren und aus Langdons Sicht, sodass der Leser hier und da ein paar Informationen bekommt, aber gleichzeitig auch vieles verworren bleibt.
Am Ende wartet der Schluss mit gleich mehrfachen genialen Twists auf, die man so absolut nicht vorhersehen konnte. So wird die Vorstellung von Gut und Böse mehr als nur einmal verworfen und der Leser fast bis zum Schluss auf eine falsche Fährte geführt.

Fazit:
Nachdem mich der dritte Teil der Reihe nicht so sehr überzeugen konnte wie Teil eins und zwei, bin ich froh, dass Inferno nun wieder besser ist.
Wie man anhand der Inhalte sieht, bleibt Brown seinem Schema treu: Langdon wird in irgendetwas verwickelt, dabei von einer geheimen Macht gejagt und bekommt Unterstützung von einer schönen, jungen Frau.
Dabei sind es vor allem die Jagd und die vielen Rätsel, die den Spannungslevel hoch halten und so bleibt Inferno, verglichen mit den Vorgängern, erstaunlich unblutig.
Auch hier ist es Brown wieder gelungen die vielen geschichtlichen und kunsthistorischen Fakten durch Gespräche und Rückblenden geschickt in die Handlung einzubinden, sodass sie für den Leser leicht verständlich sind und den Lesefluss nicht stören.
Dabei steht dieses Mal vor allem Dante Alighieri’s „Göttliche Komödie“ im Vordergrund, die direkt mit den Geschehnissen in Verbindung steht. Leider wird hier ihre Bedeutung und deren Zusammenhang ein wenig zu oft und detailliert beschrieben und so gibt es einige unnötige und langweilende Wiederholungen.
Genauso gibt es in dem Buch auch ein Video, welches eine ausschlaggebende Rolle spielt, und dessen Anfang mehrfach beschrieben wird – ebenfalls störende Wiederholungen.
Was mir wiederum gefallen hat, waren die Beweggründe die hinter allem standen, da sie mit der Überbevölkerung eine zeitgemäße Thematik ansprechen und durchaus zum Nachdenken anregen.
Als letztes möchte ich noch das Ende positiv hervorheben. Man ist es schon gewohnt, dass Robert Langdon in den Büchern am Ende immer als Held und Weltretter hervorgeht. Dieses Mal läuft am Ende jedoch nicht alles so wie es sollte und das ist erfrischend anders.
Ich kann für Inferno somit auf jeden Fall eine Leseempfehlung aussprechen und man kann das Buch auch wunderbar ohne Kenntnis der Vorgänger lesen. Besonders die Thematik und die vielen Twists am Ende haben mich überzeugt. Diese erzeugen sehr viel Spannung und trösten über die erwähnten Wiederholungen hinweg.

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Arjella95 Arjella95

Veröffentlicht am 01.03.2018

Typischer Dan Brown - perfekt wie immer

In Dan Browns Inferno geht es wieder um den beliebten und bekannten Professor Robert Langdon, der schon aus vorherigen Romanen dem Leser bekannt ist. Auch spielt der Roman wieder in einer historisch bedeutenden ... …mehr

In Dan Browns Inferno geht es wieder um den beliebten und bekannten Professor Robert Langdon, der schon aus vorherigen Romanen dem Leser bekannt ist. Auch spielt der Roman wieder in einer historisch bedeutenden Stadt, nämlich Florenz. Unterstützt wird Robert Langdon von Sienna Brooks, einer überaus talentierten und hochbegabten Ärztin, die ihm bei seinen Nachforschungen untersützt.

Nachdem Robert aus einem Albtraum erwacht, befindet er sich in einem Krankenhaus in Florenz und wird behandelt von Sienna Brooks. Als plötzlich ein Attentäter es auf Robert abgesehen hat, weiß er nicht mehr wo vorne und hinten ist. Viele Fragen beschäftigen ihn, wie er zum Beispiel überhaupt nach Florenz gekommen ist und natürlich warum jemand versucht ihn zu töten.

Dan Brown ist seinem Stil treu geblieben - historisch und kulturell gut recherschiert, die schon fast an einen Fremdenführer heran kommen. Dazu gibt es immer wieder sehr schnell wechselnde Schauplätze, die aber in keinsterweise verwirrend oder irritierend sind.

Der Schreibstil ist wie immer super und einzigartig: mysteriös, mit vielen unvorhergesehen Plottwists, actionreich aber auch sehr wissenswert geschrieben. Außerdem bietet genau dieses Buch sehr viel Stoff zum Nachdenken über unsere derzeitige Weltsituation. Die Themen, die in dem Buch thematisiert sind, sind sehr aktuell und betreffen uns, mehr oder weniger, sehr direkt.

"Inferno" lässt sich auch als Dan Brown Anfänger gut lesen, man muss also nicht unbedingt die Vorgängerromane über Robert Langdon gelesen haben, um ihn als Charakter zu verstehen.

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Franziska19 Franziska19

Veröffentlicht am 23.01.2018

Auf den Spuren von Dantes Inferno

Robert Langdon wacht in einem Krankenhaus auf und hat einen Gedächtnisverlust! Er kann sich an die letzten Stunden seines Lebens nicht erinnern und stolpert so gänzlich unvorbereitet in sein nächstes Abenteuer. ... …mehr

Robert Langdon wacht in einem Krankenhaus auf und hat einen Gedächtnisverlust! Er kann sich an die letzten Stunden seines Lebens nicht erinnern und stolpert so gänzlich unvorbereitet in sein nächstes Abenteuer. Begleitet wird er von Sienna Brooks, der man nicht ganz ansehen kann, was ihre Ziele sind. Schon bald sind wieder sämtliche Geheimdienste hinter den beiden her, sodass die bewährte Robert-Langdon-Flucht beginnt. Nebenbei versuchen die beiden natürlich wieder ein Geheimnis zu lösen und begeben sich auf die Entschlüsselung eines bekannten Gemäldes: Dantes Inferno. Dabei versuchen sie am Ende ein wirkliches Inferno für die ganze Menschheit zu verändern.

Dan Brown gelingt es mit "Inferno" einen vierten unglaublich gut gelungenen Band um Robert Langdon zu stricken, indem der Leser sich erneut in einem Widerspruch zwischen Realität und Fiktion, zwischen Glaube und Naturgewalt befindet. Erneut ist das Buch wieder super spannend geschrieben und stellt erstmals die Frage nach der Zukunft: wohin wird es mit der Menschheit und der Masse auf diesem Planet gehen?

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Autor

Dan Brown

Dan Brown - Autor
© Dan Courter

Dan Brown ist Autor zahlreicher Thriller, die allesamt über Monate die Bestsellerlisten angeführt haben und darüber hinaus erfolgreich verfilmt wurden. Mit seinem in über 40 Ländern erschienenen und mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmten Buch Sakrileg (Originaltitel: The Da Vinci Code) wurde er zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller der letzten Jahrzehnte. Dan Browns Thriller werden in 54 Sprachen übersetzt. Nach solch erfolgreichen Auflagen ließen auch die Verfilmungen der …

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Sprecher

Wolfgang Pampel

Wolfgang Pampel - Sprecher
© Olivier Favre

Wolfgang Pampel hat an der Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig studiert und machte sich anschließend an den verschiedensten Bühnen von Leipzig, Düsseldorf, Berlin und Wien einen guten Namen. Er ist die deutsche Synchronstimme von Harrison Ford und hat bereits verschiedene Hörbücher von Dan Brown unnachahmlich und markant gelesen.

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