Bob, der Streuner & Bob und wie er die Welt sieht
 - James Bowen - Hörbuch

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10,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch
Autobiografien
281 Minuten
ISBN: 978-3-7857-4957-9
Ersterscheinung: 13.03.2014

Bob, der Streuner & Bob und wie er die Welt sieht

Buch 1 & 2
Gelesen von Carlos Lobo
Übersetzt von Ursula Mensah

(19)

Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine harte Zeit auf der Straße hinter sich. Aber dem abgemagerten, jämmerlich maunzenden Kater konnte er einfach nicht widerstehen, er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen. Doch Bob war anders als andere Katzen. Er liebte seinen neuen Freund mehr als die Freiheit und blieb. Heute sind sie eine stadtbekannte Attraktion, ihre Freundschaft geht Tausenden zu Herzen …

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Pressestimmen

„Zusammen mit dem Nachfolgetitel ist ein wunderschönes Hörbuch entstanden!"
„Zwei ganz zauberhafte Geschichten mit dem liebenswerten Kater Bob voller Liebe und Wärme. Wundervoll gelesen von Carlos Lobo. Unbedingt anhören!"

Rezensionen aus der Lesejury (19)

sunny_tani sunny_tani

Veröffentlicht am 23.10.2017

Total schöne Freundschaft

Dieses Buch ist echt schön!!!
Die Freundschaft zwischen dem Straßenkater Bob und dem Straßenmusiker James. Echt schön.
Vor allem wenn man die Bilder in dem Buch sieht, geht einem das Herz auf. <3 …mehr

Dieses Buch ist echt schön!!!
Die Freundschaft zwischen dem Straßenkater Bob und dem Straßenmusiker James. Echt schön.
Vor allem wenn man die Bilder in dem Buch sieht, geht einem das Herz auf. <3

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Karin1910 Karin1910

Veröffentlicht am 22.10.2017

Eine ganz besondere Freundschaft

Dieses Buch erzählt die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft – derjenigen zwischen einem Straßenmusiker, der eine harte Zeit als obdachloser Drogenabhängiger hinter sich hatte, und einem Straßenkater.

James ... …mehr

Dieses Buch erzählt die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft – derjenigen zwischen einem Straßenmusiker, der eine harte Zeit als obdachloser Drogenabhängiger hinter sich hatte, und einem Straßenkater.

James Bowen beschreibt hier, wie er Bob als kleines Häufchen Elend aufgegabelt und gesund gepflegt hat, welche Abenteuer die beiden miteinander erlebten und wie er sich durch seinen neuen Freund und treuen Begleiter verwandelt hat. Zum ersten Mal war James bereit und in der Lage Verantwortung zu übernehmen und er fand die Kraft, seine Lebenssituation zum Positiven zu wenden. Doch auch seine wirtschaftliche Lage verbesserte sich, denn der charismatische Kater entpuppte sich als Publikumsliebling.

James bzw sein Ghostwriter verwenden eine eher einfache Sprache, die aber gerade deswegen sehr authentisch wirkt.
Neben all den netten Geschichten rund um Bob macht dieses Werk auch auf die Situation der Menschen aufmerksam, die auf der Straße leben oder arbeiten müssen. Nach der Lektüre wird man an Obdachlosen, Straßenkünstlern, Verkäufern von Straßenzeitungen etc nicht mehr so achtlos vorbeigehen.

Außerdem gewährt der Autor offene Einblicke in sein Leben und seine Persönlichkeit, auch auf die Gefahr hin, dass er dabei nicht immer nur sympathisch wirkt. So reagiert er auf wohlmeinende Hilfsangebote oft mit einer gewissen Arroganz und er neigt dazu, sich über Regeln (beispielsweise darüber, wo Straßenmusik erlaubt ist) hinwegzusetzen und dann über die darauf folgenden negativen Konsequenzen zu jammern.
Man muss ihm aber jedenfalls zu Gute halten, dass er ehrlich ist und (so ist zumindest mein Eindruck) nicht allzu viel beschönigt.
Auch wenn hier also keine reine Idylle beschrieben wird, werden Tierliebhaber sicher an diesem Buch Gefallen finden. Es stellt nicht nur das Portrait einer ganz außergewöhnlichen Katze dar, sondern zeigt auch, wie sehr Tiere das Leben bereichern und ihre Besitzer zu besseren Menschen machen können.

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gatita2211 gatita2211

Veröffentlicht am 12.09.2017

Ein Buch, das Hoffnung macht

Klappentext
Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine ... …mehr

Klappentext
Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine harte Zeit hinter sich. Aber dem abgemagerten, jämmerlich maunzenden Kater konnte er einfach nicht widerstehen, er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen. Doch Bob war anders als andere Katzen. Er liebte seinen neuen Freund mehr als die Freiheit und blieb. Heute sind sie eine stadtbekannte Attraktion, ihre Freundschaft geht Tausenden zu Herzen …

Einstieg ins Buch
"Das Glück liegt auf der Straße", sagt ein Sprichwort. "Man muss es nur aufheben. Aber die meisten Menschen gehen achtlos daran vorüber." ...

Meine Meinung
James Bowen ist ein drogenabhängiger Straßenmusiker in London. Als er eines Abends nach Hause in seine erste eigene Wohnung kommt, sitzt vor der Tür ein kleiner roter Kater. James besitzt schon immer eine Schwäche für Katzen und da der Kleine so verwahrlost und hungrig aussieht, beschließt James ihn mit rein zu nehmen und ihn aufzupeppeln. James sucht tagelang nach dem Besitzer des Katers, den er mittlerweile Bob getauft hat, jedoch ohne Erfolg. Erst als Bob wieder fit ist, lässt James ihn frei. Doch Bob verschwindet nicht. Im Gegenteil: Er mag seinen neuen Freund so gerne, dass er beschließt zu bleiben. Es beginnt sich eine einzigartige Freundschaft zu entwickeln. Bob begleitet James fortan überall hin. Im Bus oder zu fuß, zum Arzt oder zur Arbeit.

Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, was ich auch sinnvoll finde bei einer Biographie. James erzählt in dem Buch von seiner Vergangenheit. Er zeigt uns Lesern einen Menschen, der am Rand der Gesellschaft lebt und jeden Tag um das Überleben auf Londons Straßen kämpft. Seine Geschichte gab mir einen Einblick in eine Welt, die mir sonst verwehrt geblieben wäre. James berichtet ganz ungeschönt vom Alltag auf der Straße, von Drogen und wie er immer wieder versucht davon weg zu kommen. Er erzählt von Obdachlosigkeit und davon wie es ist, nicht zu wissen, ob man am Ende eines Tages eine Mahlzeit auf dem Tisch hat. Mit Straßenmusik und dem Verkauf der Obdachlosen-Zeitung „Big Issue“ versucht sich James irgendwie über Wasser zu halten. Das gelingt mal besser und mal schlechter.

Wirklich überrascht hat mich, dass unter den Obdachlosen selbst ein großer Neid herrscht. Bis jetzt dachte ich immer, dass es eine gewisse Art der Gemeinschaft unter Obdachlosen gibt. Aber als James dank Bob so langsam zur Touristen-Attraktion wird, trifft er auf Menschen, die ihn aggressiv von der Straße vertreiben wollen und es ihm sehr schwer machen mit seiner üblichen Arbeit Geld zu verdienen.

Gut hat mir gefallen, dass ich Schritt für Schritt die Veränderung gemerkt habe, die James mit der Zeit gemacht hat. Wie er anfängt Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst und für andere. Und das alles dank Bob.

Das Buch ist wunderbar einfach geschrieben, sodass es sich fast wie von selbst gelesen hat. Die Kapitel sind nicht sehr lang, aber da ich immer sofort weitergelesen habe, war es für mich eher so, als gäbe es gar keine einzelnen Kapitel. Innerhalb von 2 Tagen war ich mit dem Buch durch und ich denke auch heute noch manchmal über diese berührende Geschichte nach.

Zitat:
In den letzten Minuten, die auch Stunden gewesen sein konnten, hatte ich einen furchtbaren Gedanken verdrängt, der jetzt mit voller Wucht zuschlug: Vielleicht wollte er gar nicht zurück zu mir. Vielleicht hatte er die Schnauze voll von mir und diesem mickrigen Leben, das ich ihm bieten konnte. Vorsichtig näherte ich mich dem Schrank. Ich war auf alles gefasst. Was, wenn er bei meinem Anblick wieder die Flucht ergreifen würde? Mein Herz pochte laut und voller Angst, als ich langsam in die Knie ging. (Seite 115)

Fazit
„Bob, der Streuner“ ist ein Buch über den Mut etwas zu wagen und die Hoffnung, dass es gut ausgehen wird. Es handelt sich um eine Biographie, die zu Herzen geht und obwohl hier keine actiongeladenen Szenen vorhanden sind, fesselt das Buch von Anfang an. Es zeigt eindrucksvoll wie tief Freundschaften sein können und, dass es dabei keine Rolle spielt woher man kommt oder wer bzw. was man ist. Freundschaft kennt keine Grenzen. Ein absolutes Muss für jeden Katzen- und Buchliebhaber! Absolute Leseempfehlung.

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DianaPegasus DianaPegasus

Veröffentlicht am 26.07.2017

Gelungene Fortsetzung, auch wenn mir das erste Buch besser gefallen hat

James Bowen – Bob, und wie er die Welt sieht

Der rote Straßentiger Bob hat sich hervorragend bei James Bowen eingelebt, begleitet ihn zur Arbeit und meistert alle Höhen und Tiefen mit ihm. Doch als James ... …mehr

James Bowen – Bob, und wie er die Welt sieht

Der rote Straßentiger Bob hat sich hervorragend bei James Bowen eingelebt, begleitet ihn zur Arbeit und meistert alle Höhen und Tiefen mit ihm. Doch als James krank wird, macht er sich Sorgen, ob der rote Kater tatsächlich so gut bei ihm aufgehoben ist, denn schließlich muss er dafür sorgen, das es Bob gut geht und seine Drogenvergangenheit sowie Mobbing am Arbeitsplatz machen das Leben für beide nicht leichter. Doch Bob bringt soviel Glück in sein Leben, da werden die beiden doch auch sicher die Krisen bewältigen.

Auch das zweite Buch von James Bowen über seinen kleinen Freund Bob, dem roten Kater ist wieder eine eindrucksvolle Geschichte, die zum schmunzeln aber auch zum nachdenken anregt. Obwohl in diesem Buch einiges vorkommt, was bereits im ersten Buch besprochen wurde, konnte es mich auch diesmal schnell in seinen Bann ziehen.
Der Hörbuchsprecher Carlos Lobo hat auch diesmal die Story zu einem Hör-Highlight gemacht, denn sein lockerer Erzählstil, dazu seine interessante Stimmfarbe und die emotionale, humorvolle Lesung waren einfach mitreißend.
Die beklemmende Story eines Drogenabhängigen, die Höhen und Tiefen, die Probleme bei der Jobsuche oder im Krankheitsfall, all das macht mich als Leser nachdenklich und gleichzeitig fasziniert es auch. Es ist schön zu lesen, dass wenn man den Willen hat, auch etwas aus seinem Leben machen kann. Es ist nicht immer einfach, aber es gibt Lichtblicke.
Egal ob Mensch oder Tier, ich kann mir durch die detaillierten und facettenreichen Beschreibungen die Handlungsorte und auch James und Bob sehr gut vorstellen.

Das Cover ist ein niedlicher Blickfang.

Fazit: Gelungene Fortsetzung, auch wenn mir das erste Buch besser gefallen hat. Emotional. Rührend. Tolle Story. 4,5 Sterne.

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dasbuchzumfilm dasbuchzumfilm

Veröffentlicht am 17.07.2017

Bewegendes, schönes Buch

Beurteilung:
Meine Mama hatte das Buch schon vor langer Zeit gekauft und ich wollte es immer lesen. Doch dann war es verschwunden, als es beim Umzug wieder auftauchte und aus den Kisten kam hab ich es ... …mehr

Beurteilung:
Meine Mama hatte das Buch schon vor langer Zeit gekauft und ich wollte es immer lesen. Doch dann war es verschwunden, als es beim Umzug wieder auftauchte und aus den Kisten kam hab ich es direkt mitgenommen und gelesen.
Die Geschichte von James und Bob hat mir gut gefallen. Die beiden haben einander wirklich das Leben gerettet. Wer weiß, wie es den beiden ginge, wenn sie sich nicht gefunden hätten. Die Geschichte ist authentisch und lebhaft erzählt. Auch die Vorgeschichte von James, einem süchtigen Straßenmusiker, wird nicht außer Acht gelassen. Das finde ich auch sehr sinnvoll, denn erst dadurch versteht man James besser.
Ein ums andere Mal musste ich schmunzeln, doch auch die Spannung kommt an einigen Stellen nicht zu kurz.
Der Schreibstil des Ghostwriters lässt einen die Story voll und ganz verstehen und bringt einem Bob und James näher
(Der Film hat das Meiste ganz gut umgesetzt, ging aber genauer auf James Geschichte ein und ließ viele schöne Stellen aus.)


Fazit:
Ein lesenswertes, schönes Buch, das sehr leicht zu lesen ist und einen mit seine Story verzaubern kann. Ich konnte es nicht weg lesen und hatte große Freude daran.

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Autor

James Bowen

James Bowen - Autor
© James Bowen

James Bowen, geboren im März 1979 in Surrey, ist ein ehemaliger Straßenmusiker aus der Nähe von London. Lange Zeit hielt James sich leidlich mit Musik und dem Verkauf der englischen Obdachlosenzeitschrift „The Big Issue“ über Wasser. Nach Jahren als Heroinsüchtiger und Obdachloser hatte er gerade die ersten, noch unsicheren Schritte in ein normales Leben getan, lebte aber immernoch von der Hand in den Mund, Zukunftsperspektiven gab es für ihn kaum. Doch das ändert sich, als …

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Sprecher

Carlos Lobo

Carlos Lobo - Sprecher
© Olivier Favre

Carlos Lobo studierte in Mainz, Malaga und Barcelona Schauspiel. Er war 14 Jahre festes Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz, Oberhausen und Bonn. Carlos Lobo leiht seine Stimme u.a. Javier Bardem. 2005 erhielt er den Adolf Grimme Preis für Abenteuer Glück.

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