Ich, Eleanor Oliphant
 - Gail Honeyman - Hörbuch

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20,00

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (CD)
Frauenromane
431 Minuten
6 CDs
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-5473-3
Ersterscheinung: 24.04.2017

Ich, Eleanor Oliphant

Roman
Gelesen von Laura Maire
Übersetzt von Alexandra Kranefeld

(18)

Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand
 
Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus – und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.
 
Mit ihrem Debüt "Ich, Eleanor Oliphant" ist Gail Honeyman ein anrührender Roman mit einer unvergesslichen Hauptfigur gelungen. Ihre erfrischend schräge Sicht auf die Dinge zeigt uns, was im Leben wirklich zählt. Liebe. Hoffung. Ehrlichkeit. Und vor allen Dingen die Freundschaft.
„Absolut mitreißend.“ Jojo Moyes

 

Pressestimmen

„Die Geschichte dieser jungen, zurückgezogen lebenden Frau wird von der Sprecherin mit großer Zuneigung und grandiosem Humor erzählt. Als Hörer fiebert und schmunzelt man mit…“ 

Rezensionen aus der Lesejury (18)

Igela Igela

Veröffentlicht am 08.10.2019

Eleanor hat mich berührt!

Eleanor ist 30 Jahre alt und lebt sehr zurückgezogen. Ihre Arbeit in einer Agentur und die wöchentlichen Gespräche mit ihrer Mutter am Mittwochabend sind ihre einzige Abwechslung. Eleanor ist gefangen ... …mehr

Eleanor ist 30 Jahre alt und lebt sehr zurückgezogen. Ihre Arbeit in einer Agentur und die wöchentlichen Gespräche mit ihrer Mutter am Mittwochabend sind ihre einzige Abwechslung. Eleanor ist gefangen in den Strukturen eines regelmässigen, fast pedantischen, Lebensrhythmus. Bis sie auf einem Konzert die Liebe ihres Lebens trifft. Ein Musiker, der Eleanor bezaubert und weswegen sie sich nach und nach zu verändern beginnt. Wird dieser Musiker Eleanor bemerken und ihre Liebe erhört werden?

Schon lange nicht mehr hat mich eine Figur in einem Buch so berührt wie Eleanor Oliphant. Sie ist sehr vielschichtig und interessant. Von naiv bis eigensinnig, von Mitleid erregend bis witzig. Sehr gegensätzlich und trotzdem rund und stimmig in der Charakterisierung.
Ganz zum Schluss wird so einiges klar gestellt, und man erfährt, weshalb Eleanor sich oft verschroben verhält.
Zu Beginn habe ich mich gefragt, ob Eleanor mit Autismus lebt oder unter einer sozialen Phobie leidet. Erst nach und nach wird deutlich, dass Eleanor von Kindesbeinen an zu dem gemacht wurde, was sie heute verkörpert. Meine Gefühle für Eleanor wechselten oft. Mal musste ich herzhaft lachen über ihre verklemmte und teilweise sehr skurrile Art. Mal hatte ich Mitleid mit dieser Frau. Für die, sehr oft, Ereignisse in ihrem Leben, wie eine Beerdigung oder ein Mittagessen unter Kollegen, Angst, Panik, viele Überlegungen und Zweifel über die eigene Person auslösen können.
Eleanor sortiert ihre Konserven im Küchenschrank in umgekehrt alphabetischer Reihenfolge und nach absteigenden Verfallsdatum und versucht die Lästereien, die an Mobbing grenzen, der Kollegen zu überhören.

Die Geschichte um diese einsame 30jährige Frau, die eine enorme Entwicklung durchmacht, hat mich sehr gefesselt. Als sehr spannend empfand ich Eleanors Gespräche mit " Mummy ", die nach und nach erkennen lassen, was in der Vergangenheit geschehen ist und warum Eleanor so ist wie sie ist.

Der Schreibstil von Gail Honeymann ist vielseitig wie die Figur, die die Hauptrolle spielt. Witzig, tiefgründig und mit einem guten Rhythmus.
Man muss sich als Leser auf Eleanor einlassen und sie akzeptieren wie sie ist. Dann wird man auch belohnt mit einer wunderbaren Geschichte, die doch sehr viel Realität enthält.
Wenn ein Mensch nicht der Norm entspricht …. wie verhält man sich ihm gegenüber? Eleanor's Arbeitskollege Raymond versucht sie zu nehmen, wie sie ist. Ihre Arbeitskollegen lachen über sie ....
Wird ein Mensch, durch Erlebnisse, Erziehung und Vergangenheit zu dem gemacht, was er später verkörpert?
Mich wird dieses Buch noch lange beschäftigen und die Figur Eleanor in mir nachhallen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

walli007 walli007

Veröffentlicht am 29.07.2019

Mummy

Gerade dreißig geworden lebt Eleanor Oliphant in Glasgow. Seit dem Studienabschluss arbeitet sie als Buchhalterin in der Agentur. Sie ist keine von den interessanten Kreativen, eher eine Büromaus. Aber ... …mehr

Gerade dreißig geworden lebt Eleanor Oliphant in Glasgow. Seit dem Studienabschluss arbeitet sie als Buchhalterin in der Agentur. Sie ist keine von den interessanten Kreativen, eher eine Büromaus. Aber sie lebt gut so, alles ist in Ordnung. Auch ihre kleine Wohnung ist völlig okay. Ihre Pflanze Polly, die sie schon seit vielen Jahren hegt und pflegt, ist eine gute Gesellschaft und mit den um-die-Ecke-gedacht Kreuzworträtseln vergeht die Zeit wie im Flug. Wochenenden sind eh überbewertet und zwischenmenschliche Kontakte auch. Als Eleanor jedoch einen jungen Musiker entdeckt, gerät ihre geordnete Welt in Aufruhr. Der neue It-Spezialist in der Agentur, Raymond, der ihren Computer reparieren muss, ist dagegen ein schlecht angezogener Langweiler.

Eleanor hatte eine Kindheit, über die sie lieber nicht redet. Ihr reichen die wöchentlichen Kontakte zu ihrer Mummy, die woanders ist. Überhaupt hat sie sich ihr Leben bestmöglich eingerichtet. Bestmöglich heißt allerdings auch eintönig. Arbeit von 9 bis 5, jeden Tag die gleichen Mahlzeiten, von der Kleidung mehrere Exemplare (eins wird getragen, eins in der Wäsche), am Wochenende Kreuworträtsel, Bücher und eine gewisse Menge Wodka, die beim Einschlafen helfen soll. Und am besten sagt man zu Eleanor ganz genau, was man meint, Interpretationen führen auf Minenfelder und die sind zu vermeiden. Da passen weder ein Sänger noch ein Raymond hinein.

Und doch auch eine Eleanor, die ihr Leben notwendigerweise durchgetaktet hat, kann sich verändern. Da gibt ein Sänger einen nicht so schlechten Grund, um mal zum Friseur oder zur Kosmetik zu gehen. Und Raymond ist einer, der sich durch Eleanors etwas gekräuselte Ausdrucksweise nicht abschrecken lässt, und sie einfach so behandelt als wären sie befreundet. Nach und nach öffnet sich Eleanor ein wenig und erfährt, dass es auf der Welt noch mehr gibt als sie sich bisher an Erfahrungen erlaubt hat. Und die Worte ihrer Mummy sind auch nicht immer der Weisheit letzter Schluss.

Bei „Ich, Eleanor Oliphant“ handelt es sich um ein wahrhaft lesenswertes Buch. Eleanor hat eine anrührende Persönlichkeit. Vielleicht kommt sie einem erst etwas speziell vor, doch je mehr man von ihrer Vergangenheit erahnt, desto mehr Verständnis und Mitgefühl kann man für sie aufbringen. Wobei die Andeutungen zur Vergangenheit die Handlung nicht zu sehr belasten. Eleanor und ihr Weg zu sich selbst stehen im Mittelpunkt und Eleanor hat es verdient, dass ihr das Interesse gilt. Man kann sich anders entwickeln, man kann anders sein und gerade deshalb liebenswert. Mit knapp über dreißig hat Eleanor Oliphant endlich ein Leben und eine Zukunft.

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ZuHaLiKo ZuHaLiKo

Veröffentlicht am 05.07.2019

Kann ich nur weiterempfehlen

Ich habe selten so ein tolles Buch gelesen.

Eleanor Oliphant konnte mich richtig begeistern. Die Entwicklung, die in diesem Buch beschrieben wird, ist mitreißend und sehr einfühlsam erzählt, wobei sehr ... …mehr

Ich habe selten so ein tolles Buch gelesen.

Eleanor Oliphant konnte mich richtig begeistern. Die Entwicklung, die in diesem Buch beschrieben wird, ist mitreißend und sehr einfühlsam erzählt, wobei sehr viel Wert darauf gelegt wird, Eleanor nicht als sonderbar dastehen zu lassen. Sie ist mir gleich sympathisch gewesen, obwohl gleich zu Beginn klar ist, dass sie nicht den Normen entspricht. Sie entwickelt sich während des Handlungsstrangs, ohne verzerrt und fiktiv zu wirken.

Ich fand dieses Buch wirklich großartig und kann es daher nur jedem empfehlen.

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lauri2001 lauri2001

Veröffentlicht am 02.07.2019

Was genau heißt eigentlich normal?

Diese Frage stellt man sich immer öfter, während man das Buch ließt. Zunächst scheint es, dass Eleanor Oliphant ein ganz "normales" Leben führt. Sie hat einen festen Job, geht regelmäßig einkaufen und ... …mehr

Diese Frage stellt man sich immer öfter, während man das Buch ließt. Zunächst scheint es, dass Eleanor Oliphant ein ganz "normales" Leben führt. Sie hat einen festen Job, geht regelmäßig einkaufen und ärgert sich über andere Menschen. Doch im Laufe der Geschichte merkt man, das es da eine Sache gibt, die eben nicht "normal" ist und Eleanors komplettes Leben beeinflusst. Sie versucht damit klar zu kommen und merkt, dass es vielleicht besser ist, doch Freunde zu haben, die einem dabei helfen...
Ich habe es sehr genossen, das Buch zu lesen, da man längere Zeit unwissend bleibt und das Ende der Geschichte somit nicht vorhersehbar ist. Der Schreibstil ist sehr schön und hilft dabei, sich mit der Figur zu identifizieren und ihre Gedanken zu verstehen. Sehr schön fand ich auch die Entwicklung von Eleanor, welche man beim lesen verfolgen konnte.
Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, da viel mehr darin steckt, als man zunächst vermutet.

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Tynes Tynes

Veröffentlicht am 18.04.2019

Wortgewaltige Geschichte

Wow - ein so wortgewaltiges Buch habe ich lange nicht mehr gelesen.
Es ist eine wahre Wonne, von der Autorin mit dieser einzigartigen Schreibweise in die Welt von Eleanor Oliphant hinein gezogen zu werden ... …mehr

Wow - ein so wortgewaltiges Buch habe ich lange nicht mehr gelesen.
Es ist eine wahre Wonne, von der Autorin mit dieser einzigartigen Schreibweise in die Welt von Eleanor Oliphant hinein gezogen zu werden - man kann sich diesem Sog kaum entziehen.
Es ist spannend zu sehen, wie sich Eleanor im Laufe der Seite entwickelt und zu sich selbst findet.
Die zu Beginn angedeutete traumatische Kindheit ist immer wieder Thema, wird aber erst zum Ende in seiner Gänze aufgedeckt und erklärt im nachhinein so einiges.
Man merkt - sprachlich und thematisch ist das Buch eine echte Wucht, ich hätte mir nur gewünscht, dass einfach ein bisschen mehr passiert - das ist allerdings auch mein einziger Kritikpunkt.

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Autorin

Gail Honeyman

Gail Honeyman - Autor
© Philippa Gedge Photography

Gail Honeyman lebt und arbeitet in Glasgow. Sie bekam bereits mehrere Preise für ihr Schreiben. Ich, Eleanor Oliphant ist ihr erster Roman.

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Sprecherin

Laura Maire

Laura Maire - Sprecher
© Olivier Favre

Laura Maire arbeitet als Schauspielerin, Hörbuch- und Synchronsprecherin. Sie hat u. a. die Rolle der Alice Cullen in Twilight synchronisiert und in dem prämierten Hörspiel Der Krieg der Knöpfe mitgewirkt. Bekannt wurde sie 2001 durch die ARD-Serie Verdammt verliebt. Seitdem stand sie für verschiedenste TV-Produktionen vor der Kamera. 2011 und 2014 gewann sie den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie „Beste Interpretin“.

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