Ich, Eleanor Oliphant
 - Gail Honeyman - Hörbuch

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20,00

Lübbe Audio
Hörbuch
Frauenromane
6 CDs, 431 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-5473-3
Ersterscheinung: 24.04.2017

Ich, Eleanor Oliphant

Roman
Gelesen von Laura Maire
Übersetzt von Alexandra Kranefeld

(49)

Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand
 
Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus – und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.
 
Mit ihrem Debüt "Ich, Eleanor Oliphant" ist Gail Honeyman ein anrührender Roman mit einer unvergesslichen Hauptfigur gelungen. Ihre erfrischend schräge Sicht auf die Dinge zeigt uns, was im Leben wirklich zählt. Liebe. Hoffung. Ehrlichkeit. Und vor allen Dingen die Freundschaft.
„Absolut mitreißend.“ Jojo Moyes

 

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Rezensionen aus der Lesejury (49)

Charlotte Charlotte

Veröffentlicht am 14.06.2017

Anders sein...

Eleanor Oliphant ist anders als ihre Mitmenschen. Und deswegen versteht sie oft nicht, wie diese denken und handeln. Elenor ist ehrlich, manchmal zu ehrlich. Sie hat keine Freunde und Familie und bei ihren ... …mehr

Eleanor Oliphant ist anders als ihre Mitmenschen. Und deswegen versteht sie oft nicht, wie diese denken und handeln. Elenor ist ehrlich, manchmal zu ehrlich. Sie hat keine Freunde und Familie und bei ihren Kollegen einen schweren Stand.
Doch dann verliebt sie sich. Das erste Mal und so richtig. Und plötzlich ist alles anders...

"Ich. Eleanor Oliphant" von Gail Honeyman ist ebenfalls anders. Anders als das Buch, das ich erwartet hatte. Anders als viele Bücher, die zur Zeit auf dem Buchmarkt zu finden sind,
Mein Dank gilt zunächst netgally.de, dass ich dieses andere, besondere Buch lesen durfte. Dass ich Eleanor kennen lernen durfte. Es war mir ein Vergnügen.

Zunächst sah es für mich gar nicht so aus, als ob ich Vergnügen an dem Buch haben könnte. Ich fand nur schwer den Einstieg zur Geschichte. Eleanor ist nicht unbedingt die auf Anhieb sympathischste Person. Doch je besser man sie kennenlernt, desto mehr versteht man, warum sie ist, wie sie ist und umso mehr mag man sie. Mir ging es auf jeden Fall so.
Am Ende des Buch fiel es mir sogar schwer von Eleanor und ihrer Geschichte Abschied zu nehmen.

Die Autorin Gail Honeyman hat ihre Geschichte aus der Sicht der Hauptfigur geschrieben und so erlebt der Leser viele alltägliche Dinge aus Eleanors spezieller Sicht auf unseren normalen Alltag. Genau an diesen Stellen habe ich herrlich geschmunzelt und an anderen Stellen habe ich mit Eleanor mitgelitten. Zum Ende hin konnte ich mich kaum noch von der Geschichte lösen, die mir zu Beginn dort reichlich Schwierigkeiten bereitet hat.
Deshalb mein Tipp an alle, denen es ähnlich geht:

Durchhalten, es lohnt sich!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Josia-Jourdan Josia-Jourdan

Veröffentlicht am 11.06.2017

Dieses Buch kann mehr als nur unterhalten!

Eleanor Oliphant ist alleine. Einsam trifft es am besten. Ihr Leben funktioniert nur, weil sie genaue Routinen einhält. Doch dann verliebt sie sich; in einen Sänger. Ein Mann, welcher sie nicht mal kennt, ... …mehr

Eleanor Oliphant ist alleine. Einsam trifft es am besten. Ihr Leben funktioniert nur, weil sie genaue Routinen einhält. Doch dann verliebt sie sich; in einen Sänger. Ein Mann, welcher sie nicht mal kennt, sie nie angesehen hat. Eleanor verliebt sich jedoch nicht nur, sie schliesst auch das erste Mal seit langem wieder eine Freundschaft. Raymond arbeitet im gleichen Geschäft wie sie und durch einen Zufall müssen sich die beiden miteinander abgegeben. Bald entwickelt sich eine Freundschaft, welche als Leser interessant zu verfolgen ist. Eleanor weiss nicht, wie man eine Freundschaft pflegt. Ihre Naivität und Unbeholfenheit widerspiegeln sich im Umgang mit Raymond sehr gut.

Sie lernt in dieser Zeit allgemein sehr viel. Nicht nur charakterliche Veränderungen finden statt, sondern auch äusserliche. Was von einigen Lesern des Buches kritisiert wird, kann ich nachvollziehen. Es wird kritisiert, dass Eleanor sich verändern muss, um Kontakte zu knüpfen, um nicht mehr einsam zu sein. Aber ist es nicht genauso? Zeigt das Buch nicht genau, dass man als Mensch der «anders» ist einfach kaum Freunde findet? Sowas ist traurig, aber es stimmt leider.

Die Handlung entwickelt sich noch in eine weit traurigere Richtung. Das Buch berührte mich zutiefst und Eleanors Vergangenheit ist weit schlimmer, als ich erwartet hätte. All die Emotionen, neuen Erlebnisse und Begegnungen mitzuerleben, war für mich sehr schön und berührend. Sie reagierte oft naiv und einige Male auch sehr heftig. Ich habe oft Mitgefühl mit Eleaonor empfunden. Niemand auf dieser Welt sollte die gleiche Kindheit wie Eleanors haben.
Fazit

Gail Honeyman erzählt uns in «Ich, Eleanor Oliphant» die traurige und trotzdem positive Entwicklung von Eleanor. Ihr Leben war nie sonderlich schön, dass gibt Eleanor selbst zu, aber sie erweist sich auch immer als sehr dankbarer Mensch. So sagt sie, dass sie glücklich sein kann, dass sie eine eigene Wohnung und genügend zu Essen hat. Das Buch schafft mehr als nur zu unterhalten, aber es versucht nie besonders emotional zu wirken. Alles wirkt sehr authentisch. Das Buch weist wieder einmal auf, dass wir Menschen leider viel zu oft oberflächlich sind.

Ich gebe dem Buch ⭐⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne, da es mich überzeugen konnte. Eine Empfehlung an jeden der ein Buch über Freundschaft und das Leben mit einer starken, sowie aussergewöhnlichen Protagonistin lesen will.
Ich danke dem Lübbe Verlag fürs Zusenden meines Exemplars.

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Bibbey Bibbey

Veröffentlicht am 08.06.2017

Absolutes Highlight!

Inhalt
Eleanor Oliphant lebt ein sehr einsames Leben. Sie arbeitet unter der Woche und verkürzt sich ihr Wochenende und damit das Warten auf die einzig wirkliche Beschäftigung in ihrem Leben mit Alkohol ... …mehr

Inhalt
Eleanor Oliphant lebt ein sehr einsames Leben. Sie arbeitet unter der Woche und verkürzt sich ihr Wochenende und damit das Warten auf die einzig wirkliche Beschäftigung in ihrem Leben mit Alkohol und dem daraus resultierenden Schlaf. Doch schließlich verliebt sich die junge Frau. Sie findet neuen Lebenswillen und schöpft Hoffnung, plant ihr Leben und startet damit, es zu gestalten. Was für die meisten Menschen alltäglich, ja sogar „normal“ ist, stellt Eleanor Oliphant immer wieder vor neue Herausforderungen. Doch sie geht ihn, den Weg, so schwer er auch erscheint. Und dabei findet sie vor allem eines: Sich selbst.

Meinung
Das ist das erste Mal, dass ich eine Rezension schreiben möchte und nicht weiß, wie ich beginnen soll. Ich kann so viel verraten: Ich bin berührt von diesem unglaublichen Buch! Es hat mich so sehr mitgenommen wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat! Es hat mich selbst verändert, mein Denken, mein Handeln, mein Empfinden. Und es ist schwer, diese grenzenlose Begeisterung in Worte zu fassen.

Eleanor Oliphant, unsere Protagonistin, war mir auf den ersten Seiten tatsächlich unsympathisch. Ich kann nicht sagen, woran genau das gelegen haben mochte und ich schäme mich heute sogar ein bisschen dafür. Diejenigen, die das Buch vielleicht selbst schon gelesen haben, verstehen sicherlich, was ich meine. Allen anderen sei gesagt: Lasst euch bitte, bitte von diesem Roman überraschen. Es lohnt sich! Meine anfängliche Skepsis wurde schnell wieder weggefegt und schon bald musste ich feststellen, dass Gail Honeyman eine Reihe einzigartiger Charaktere geschaffen hat. Ich möchte sogar so weit gehen zu sagen, dass Eleanor Oliphant eine meiner liebsten Figuren überhaupt ist.

Selten hat die Ich-Perspektive bei einer Geschichte so gut funktioniert. Unvorstellbar gut hat die Autorin es geschafft, mich in Eleanors Gedankenwelt mitzunehmen und hat mir Stück für Stück begreiflich gemacht, warum sich die Protagonistin so verhält, wie sie es tut. Sie hat eine Handlung geschaffen, die ich so keineswegs erwartet habe. Ich denke, der Klappentext suggeriert etwas anderes, als das, was tatsächlich in dem Buch steckt. Ich habe selbst mit einem „typischen Frauenroman“ gerechnet und wurde eines Besseren belehrt.

Die Themen Liebe, Freundschaft und Familie kehren immer wieder, allerdings auf unterschiedliche Art und Weise. Oft findet man sein eigenes Leben in der Handlung wieder. Die Geschehnisse sind nicht übertrieben, nicht unrealistisch, sondern einfach aus dem puren Leben. Hin und wieder haben wir es natürlich mit Klischees zu tun, aber die treten an Stellen auf, an denen es beinahe nicht mehr auffällt, weil man sie aus dem eigenen Leben kennt. Dieses Spiel mit Klischees hat mich sehr berührt. Denn oft ist das, was wir gemeinhin als Klischee abtun, mittlerweile so sehr in unseren Köpfen verankert, dass wir es tun, ohne nachzudenken. Mich hat schockiert, wie gleichmütig, wie uninteressiert manche Charaktere im Buch waren. Doch als ich gemerkt habe, dass einem diese Figuren tagtäglich wirklich begegnen, da schlug die Schockiertheit in Wut um. Manchmal ist es, als säße eine kleine Eleanor auf meiner Schulter, die mich daran erinnert, dass das Leben, das ich als normal bezeichnen würde, für andere unvorstellbar ist. Und ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich Sachen hinterfrage, die mir vorher vielleicht gar nicht aufgefallen sind.

Das Buch ist aber nicht nur traurig und ergreifend, es ist vor allem auch amüsant. Eleanors Ausdrucksweise ist köstlich, ich finde ihre Art sehr erfrischend. Sie sorgt dafür, dass die Gefühle des Lesers permanent schwanken. Aber ein Gefühl bleibt auch noch lange nachdem der Buchdeckel zugeklappt ist: Hoffnung.


Fazit

Ein sehr aufwühlender Roman, der tief in meinem Kopf und meinem Herzen verankert ist. Ein absolutes Highlight mit Gefühlsachterbahn und einer unvergleichlichen Hauptperson! Tut euch selbst einen Gefallen und lest dieses fabelhafte Buch!

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Andraja Andraja

Veröffentlicht am 07.06.2017

Das Gute über wiegt das Schlechte nicht

Erscheinungsdatum: 24.04.2017

Autor: Gail Honeyman

Seitenzahl: 528 Seiten

ISBN: 978-3-431-03978-8

Erhältlich: hier

Klappentext:
Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand
Eleanor ... …mehr

Erscheinungsdatum: 24.04.2017

Autor: Gail Honeyman

Seitenzahl: 528 Seiten

ISBN: 978-3-431-03978-8

Erhältlich: hier

Klappentext:
Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand
Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus – und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.

Mit ihrem Debüt "Ich, Eleanor Oliphant" ist Gail Honeyman ein anrührender Roman mit einer unvergesslichen Hauptfigur gelungen. Ihre erfrischend schräge Sicht auf die Dinge zeigt uns, was im Leben wirklich zählt. Liebe. Hoffung. Ehrlichkeit. Und vor allen Dingen die Freundschaft.

Rezension:
Eleanor ist nicht wie die anderen Menschen. Nein, sie ist auf ihre ganz eigene Art besonders. Aber ist es wirklich immer gut sich aus der Masse hervor zu tun? Und wer sagt, was "Normal" ist und was nicht?

Gail Honeyman gestaltet mit ihrem Debüt-Roman "Ich, Eleanor Oliphant" eine ganz besondere Protagonistin mit keinem ganz so normalen Leben.
Honeyman erzählt das Leben der Eleanor Oliphant und lässt den Leser den Alltag der jungen Frau miterleben. Zu Beginn ist Eleanors Andersartigkeit sehr unterhaltsam und es ist beeindruckend, wie die Autorin ganz normale Dinge, wie eine Pizza zu bestellen, verkompliziert. Dadurch erkennt man sehr gut, dass wir Menschen so selbstverständlich mit unseren Gegebenheiten umgehen. Doch recht schnell verliert dieser Coup seine stärke und man wird nach den ersten schockierenden Handlungen der Protagonistin lange Zeit nicht mehr wirklich überrascht. Die Handlung wird infolgedessen sehr eintönig und fad. Erst ab dem letzten Viertel scheint der kaum vorhandene Spannungsbogen wieder bergauf zu gehen, ab diesem Moment wird Eleanor mir persönlich etwas nahbarer und menschlicher. Der letzte Teil inklusive dem Ende war es, der das Buch noch einmal wirklich interessant machten und die Handlung retten.

Unsere Protagonistin Eleanor Oliphant ist auf den ersten Blick ganz normal. Sie arbeitet in einer Designagentur als Büroangestellte, ist sehr fleißig und ruhig und telefoniert wöchentlich mit ihrer Mutter. Doch das war es dann auch schon mit "normal", das ist schließlich "langweilig".
Essen, Arbeiten, hier und da mal eine Flasche Wodka trinken und Schlafen. Das ist Eleanors Leben - beinahe jeden Tag. Soziale Kontakte oder Aktivität? Fehlanzeige! Doch dieses ruhige Leben ändert sich von jetzt auf gleich... Verliebt in einen Rockstar, ein alter Mann kippt vor ihrern Füßen um und ein ungepflegter, aufdringlicher Nerd, der sie nicht mehr in Ruhe lassen will. Alles eindeutig ungeplante Hindernisse im Leben der jungen Frau, die dazu führen, dass sie ihren gewohnten Rhythmus verlassen muss.

Eleanors Leben verändert sich im Lauf der Handlung drastisch. Dies merkt man nicht nur an ihrem Handeln, sondern auch an den eigenem Empfinden, während des Lesens.
Anfangs fand ich die Protagonistin noch sehr unterhaltsam und besonders, was sich dann aber schnell in Mitleid änderte, als ich merkte, wie unbeholfen sie doch wirklich ist. Später wurde es dann zu Unverständnis und Abneigung gemischt mit Desinteresse. Und schließlich -nach dem großen Knall- zu schwacher Sympathie.
Mit jeder dieser Gefühlsfasen kommt fast immer eine Änderung im Leben der Eleanor Oliphant einher. Aber egal was geschieht, es bleibt dieses beklemmende Gefühl einer "geistigen Schwäche" allgegenwärtig.
Es ist auch unverkennbar, dass in Eleanors Vergangenheit etwas Schlimmes passiert sein wird. Besonders die Gespräche mit ihrer "Mommy" und ihr besonders starkes Verhalten darauf, regen zum Rätseln an.

Aber jetzt genug mit Eleanor, wie sieht es mit den Nebencharakteren aus? - Schwach...
Wenn man am Ende des Romans auf die Figuren zurückblickt, denn bleibt einem kaum eine von ihnen wirklich im Gedächtnis. Um ein Beispiel zu nennen: Raymond spielt eine größere Rolle, aber viel Charaktertiefe erhält man nicht. Selbiges gilt für Sammy und die wenigen anderen wichtigeren Charaktere. Einzig "Mommy" hinterlässt, wenn auch negativ, starken Eindruck auf den Leser und rettet den Leser aus einer stumpfen Welt.

Bewertung:
Wie man vielleicht schon gemerkt hat, viel es mir sehr schwer, diese Rezension zu schreiben. Die meiner Meinung nach recht schwachen und teils dünn ausgearbeiteten Charaktere gepaart mit der doch sehr uninteressanten Handlung stehen im Kontrast zu den wenigen aber dafür sehr guten Momenten des Romans. Mehr als einmal was der Wunsch ganze Kapitel einfach quer zu Lesen beinahe übermächtig. Lediglich das letzte Viertel hat das Buch "Ich, Eleanor Oliphant" noch gerettet.
Aber ich möchte nicht nur das Negative nennen. Besonders das wirklich sehr besondere Ende und die schön dargestellten "Twitterbotschaften" sind kleine Highlights des Romans.

5/10 bzw. 2,5/5 Sterne (runde ich gern auf 3 auf, wenn nötig)
★★★★★☆☆☆☆☆

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Ann-Sophie Ann-Sophie

Veröffentlicht am 01.06.2017

Eine Geschichte wie keine andere

Cover:
Ich finde, das Cover passt aus meiner Sicht zu der sonderbaren Geschichte. Es ist bunt, so froh und damit doch so anders wie der Großteil der Geschichte. Doch irgendwie passt es wiederrum, weil ... …mehr

Cover:
Ich finde, das Cover passt aus meiner Sicht zu der sonderbaren Geschichte. Es ist bunt, so froh und damit doch so anders wie der Großteil der Geschichte. Doch irgendwie passt es wiederrum, weil es dadurch doch sehr besonders ist und damit aus der Masse heraussticht. Dies tut es auch auf der inhaltlichen Ebene.


Inhalt:
Gail Honeyman erzählt in ihrem Debüt eine besondere Geschichte. Es ist keine typische Liebesgeschichte, denn durch Eleanor werden uns wirklich die Höhen und Tiefen vermittelt, die es auch in unserem Leben gibt.
Es war interessant, Eleanors Vergangenheit auf die Spuren zu kommen. Man kommt immer mehr hinter die Gründe für Eleanors Verhalten und ihre Persönlichkeit. Bis zum Ende fiebert man dahingehend mit und wird selbst dann noch überrascht.
Manchmal konnte es mich nicht ganz so packen. Es mangelte mir teilweise an Spannung, weswegen es mich nicht gänzlich überzeugen konnte.
Doch trotzdem hat mich Eleanors echte Geschichte berührt, muss ich sagen.

Charaktere:
Eleanor ist eine sehr spezielle Person. Sie ist wahrscheinlich die eigenartigste aber doch irgendwie berührendste Protagonistin, die mir bisher begegnet ist. Sie ist ein starker Kontrast gegenüber den typischen starken, emotionalen Figuren.
Eleanor ist weltfremd, sehr zurückhaltend, weswegen sie nur schwer neue Kontakte knüpfen kann. Die junge Frau steht hier auf jedem Fall im Mittelpunkt und ich fand es beeindruckend, wie ihre Entwicklung beschrieben wurde. Man lebte mit Elanor mit, wuchs mit ihr an den auftretenden Herausforderungen.
Vor allem dieser Aspekt hat mich an der Geschichte sehr beeindruckt.
Auch die anderen Charaktere wurden sehr authentisch gestaltet, sodass man richtig mitfühlen konnte.


Schreibstil:
Gail Honeyman konnte mich mit ihrem Schreibstil auf jeden Fall überzeugen. Sie brachte so viel Autenthizität in das Geschehen rein und hauchte dabei vor allem Eleanor viel Leben ein.
Die Protagonistin wurde uns nicht nur durch die gut durchdachte Struktur der Geschichte nahe gebracht, sondern auch die Ich-Perspektive hat ihren Teil dazu beigetragen, sodass man Eleanor besonders nahe sein konnte.
Trotz der inhaltlichen Tiefe, weist die Autorin einen leichten Stil auf, der sich sehr gut lesen lässt, sodass man die Geschichte in einem angenehmen Tempo verfolgen kann.

Fazit:
"Ich, Eleanor Oliphant" ist ein besonderes Buch. Eine besondere Gestaltung, eine besondere Geschichte. Es konnte mich zwar nicht rund um die Uhr gänzlich fesseln, aber ich kann euch diese Geschichte absolut empfehlen. Eleanor ist eine besondere Protgaonistin wie ihre Geschichte selbst.

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Sprecherin

Laura Maire

Laura Maire - Sprecher
© Olivier Favre

Laura Maire arbeitet als Schauspielerin, Hörbuch- und Synchronsprecherin. Sie hat u. a. die Rolle der Alice Cullen in Twilight synchronisiert und in dem prämierten Hörspiel Der Krieg der Knöpfe mitgewirkt. Bekannt wurde sie 2001 durch die ARD-Serie Verdammt verliebt. Seitdem stand sie für verschiedenste TV-Produktionen vor der Kamera. 2011 und 2014 gewann sie den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie „Beste Interpretin“.

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Autorin

Gail Honeyman

Gail Honeyman - Autor
© Philippa Gedge Photography

Gail Honeyman lebt und arbeitet in Glasgow. Sie bekam bereits mehrere Preise für ihr Schreiben. Ich, Eleanor Oliphant ist ihr erster Roman.

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