Das Fundament der Ewigkeit
 - Ken Follett - Hörbuch
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19,90

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (CD)
Historische Romane
955 Minuten
12 CDs
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-5522-8
Ersterscheinung: 12.09.2017

Das Fundament der Ewigkeit

Historischer Roman
Teil 3 der Serie "Kingsbridge-Roman"
Gelesen von Joachim Kerzel
Mit Illustrationen von Markus Weber
Übersetzt von Dietmar Schmidt, Rainer Schumacher

(14)

Nach DIE SÄULEN DER ERDE und DIE TORE DER WELT der neue große historische KINGSBRIDGE-Epos des internationalen Bestsellerautors
 
1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die ist im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Liebe ... nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein. Die wahren Feinde sind dabei nicht die rivalisierenden Konfessionen. Der eigentliche Kampf wird zwischen denen ausgefochten, die an Toleranz und Verständigung glauben, und den Tyrannen, die ihre Ideen den anderen aufzwingen wollen – koste es, was es wolle.

Ned Willard wünscht sich nichts sehnlicher, als Margery Fitzgerald zu heiraten. Doch der Konflikt entzweit auch sie, und Ned verlässt Kingsbridge, um für die protestantische Prinzessin Elizabeth Tudor zu arbeiten. Als diese wenig später Königin wird, wendet sich ganz Europa gegen England. Um in dieser heiklen Situation früh vor Mordkomplotten, Aufständen und Angriffen der konkurrierenden Mächte gewarnt zu sein, baut die scharfsinnige Monarchin mit Neds Hilfe den ersten Geheimdienst des Landes auf. Die kleine Gruppe geschickter Spione und mutiger Geheimagenten ermöglicht es Elizabeth I. in den nächsten fünfzig Jahren, an ihrem Thron und ihren Prinzipien festzuhalten. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint jedoch verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen ...

Pressestimmen

„Mit wunderbarer sonorer Stimme liest Joachim Kerzel […] Es ist ein großes Vergnügen, dem mittlerweile 75-jährigen Schauspieler und Sprecher als allwissenden Erzähler mit großväterlicher Stimme und Autorität zuzuhören.“

Rezensionen aus der Lesejury (14)

jochen19101988 jochen19101988

Veröffentlicht am 30.05.2020

Abschluss der berühmten Trilogie

200 Jahre nach „Die Tore der Welt“: In Kingsbridge geht es wie im restlichen Reich um die Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten. Spannender historischer Roman, wenn er sich auch deutlich von den ... …mehr

200 Jahre nach „Die Tore der Welt“: In Kingsbridge geht es wie im restlichen Reich um die Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten. Spannender historischer Roman, wenn er sich auch deutlich von den beiden Vorgängen unterscheidet.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sallysbooks Sallysbooks

Veröffentlicht am 14.01.2018

Ein echter Ken Follett

Meine Meinung:
Kurz Vorweg: Wer die ersten Beiden Romane der Reihe nicht gelesen hat, kann dieses Buch trotzdem lesen, denn man braucht eigentlich kein Hintergrundwissen zu den ersten beiden Büchern um ... …mehr

Meine Meinung:
Kurz Vorweg: Wer die ersten Beiden Romane der Reihe nicht gelesen hat, kann dieses Buch trotzdem lesen, denn man braucht eigentlich kein Hintergrundwissen zu den ersten beiden Büchern um dieses Buch ruhigen Gewissens lesen zu können. Zumal es sich hier sowieso um andere Protagonisten handelt.

Spontan würde ich sagen: Dieses Buch ist ein echter Ken Follet. Ich mag seinen Schreibstil unglaublich gerne und habe bei ihm immer das Gefühl sehr nah am geschehen zu sein. Da er selbst sehr genau recherchiert um auch möchglichst genau angaben zur damaligen Zeit machen zu können tut sein übriges und man merkt dies auch.

Die Protagonisten im Buch waren sehr unterschiedlich, wir haben mehrere Handlungsstränge die allesamt interessant waren. Am besten fand ich hier den jungen Ned, der unglaublich verliebt in Margery ist (was ich übrigens lustig fand denn Ned und Marge haben mich immer an die Simpsons erinnert).
Aber ach Prinzessin bzw. Königin Elizabeth fand ich grandios gestaltet. Der Einblick in den Adel von früher fand ich wirklich interessant und auch die Machenschaften, die sich im Hintergrund abspielen haben mich erstaunt.

Hier merkt man aber leider auch wieder das typische für den Autor. Denn bei ihm gibt es entweder grundauf gute oder grundauf böse Menschen. Es gibt niemanden der in einer grauzone ist und das fehlt mir manchmal schon etwas. Man weiß bei den Personen direkt ob sie gut oder böse sind - Punkt.
Das es bei dieser Seitenanzahl im Buch ab und zu längen gibt, muss ich glaube ich nicht groß ansprechen, ich denke das lässt sich nicht vermeiden. Dennoch waren es weit weniger als ich erwartet hatte.

Ich muss sagen, mir hat das Buch gut gefallen, aber ob es diesen hohen Preis dann wirklich wert ist muss jeder für sich selbst entscheiden.

Autor
Ken Follett, Autor von über zwanzig Bestsellern, wird oft als „geborener“ Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Lebensgeschichte, so erscheint es zutreffender zu sagen, er wurde dazu „geformt“.
Ken Follett wurde am 5. Juni 1949 im walisischen Cardiff als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Nicht genug, dass Spielsachen im Großbritannien der Nachkriegsjahre echte Mangelware waren – die zutiefst religiösen Folletts erlaubten ihren Kindern zudem weder Fernsehen noch Kinobesuche und verboten ihnen sogar, Radio zu hören. Dem jungen Ken blieben zur Unterhaltung nur die unzähligen Geschichten, die ihm seine Mutter erzählte – und die Abenteuer, die er sich in seiner eigenen Vorstellungswelt schuf. Schon früh lernte er lesen; er war ganz versessen auf Bücher, und nirgendwo ging er so gern hin wie in die öffentliche Bibliothek.

Einzelbewertungen
Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 3/5
Ende 4/5
Cover 4/5

Fazit
Mir hat das Buch gut gefallen und ich habe mich sehr gefreut wieder etwas aus dem "Follett-Universum" lesen zu können.

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moni2506 moni2506

Veröffentlicht am 26.10.2017

Königin Elizabeth I und ihr Geheimdienst

„A Column of Fire“ oder auf Deutsch „Das Fundament der Ewigkeit“ von Ken Follett ist der 3. Kingsbridge-Roman. Diesmal werden wir ins 16. Jahrhundert und die Welt des ersten Geheimdienstes der Welt entführt. ... …mehr

„A Column of Fire“ oder auf Deutsch „Das Fundament der Ewigkeit“ von Ken Follett ist der 3. Kingsbridge-Roman. Diesmal werden wir ins 16. Jahrhundert und die Welt des ersten Geheimdienstes der Welt entführt. Erschienen ist der Roman im September 2017 bei Viking bzw. im deutschen Raum bei Lübbe.

Kingsbridge, 1558: England ist gespalten als Königin Elizabeth I. an die Macht kommt. War bis vor kurzem noch der Katholizismus die vorherrschende Religion, so übernahm mit dem Beginn ihrer Herrschaft der Protestantismus diese Rolle. Ihr Ziel: Niemand soll mehr aufgrund seiner Religiongetötet werden. Ein nobles Ziel, das jedoch nicht von jedem im Land mitgetragen wird. Es gibt Mächte im Land, die wieder zum alten Glauben zurückkehren wollen und so muss die Königin dauernd um ihr Leben fürchten. Unter der Leitung von Sir Francis Walsingham gründet sie den ersten Geheimdienst. Ned Willard, ein Kingsbridger Bürger, ist einer seiner Spione. Seine Reise führt ihn an viele Orte innerhalb Europas, in denen genau wie in England, um Toleranz und die religiöse Freiheit gekämpft wird.

Wieder einmal ein historischer Roman aus der Feder Folletts, der mir gut gefallen hat. Der Schreibstil ist gewohnt gut und flüssig zu lesen und da ich Ken Follett schon von Beginn an auf englisch gelesen habe, habe ich auch diesmal zur englischen Version gegriffen. Mittlerweile höre ich Ken Follett schon in meinem Kopf beim Lesen seiner Bücher, da ich schon so viele Videos von Interviews oder zu Büchern von ihm gesehen habe. Auch zu diesem Buch gibt es ein Video, das schon vorab wahnsinnig Lust auf das Buch macht.
Das große Thema dieses Buches ist Toleranz. Der Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten spielt eine große Rolle. Auf beiden Seiten gab es viele, die nur eine Religion als die einzig wahre anerkennen wollten und so gab es auch einige sehr extreme Menschen, die für dieses Ideal gekämpft haben. Toleranz für beide Religionen war schwer herzustellen.
Ich habe einen ganz neuen Blick auf den Protestantismus erhalten und muss zugeben, dass ich ein wenig geschockt war. Protestantismus habe ich bisher immer mit den Worten modern und fortschrittlich in Zusammenhang gebracht und das halt jeder das Recht haben sollte, das Wort Gottes zu verstehen und ich hatte immer das Gefühl, dass es eine Religion ist, die tolerant ist. Dieses Bild wurde doch sehr auf den Kopf gestellt und ich habe viel Neues dazu gelernt. Man sollte allerdings nicht aus den Augen verlieren, dass in diesem Roman verschiedene Strömungen beider Religionen gezeigt werden, u.a. auch die sehr extremen Ausprägungen oder die gemäßigten, die die Religionsfreiheit durchsetzen wollten.
Ein neues Element in diesem Buch waren kursive Einschübe, die uns einen Einblick in das Denken eines Spions, in diesem Fall Ned Willard, gegeben haben. Dies hat mir sehr gut gefallen, da man so noch näher an dieser Person dran war. Insgesamt haben mir die Charaktere in dem Buch sehr gut gefallen, auch wenn man für Follett typisch, recht schnell weiß, wer gut und wer böse ist. Einige Charaktere konnte mich mit ihrer Wandlung im Laufe der Zeit zumindest ein wenig überraschen, auch wenn das Buch an sich nicht viele Überraschungen für mich bereithielt.
Das gehört dann auch zu den Kleinigkeiten, die ich ein bisschen zu bemängeln habe. Nach ein paar Romanen von Ken Follett weiß man wie der Hase läuft und wie Ken Follett das Drama setzt. In diesen Momenten merkt man sehr, dass er für die Massen schreibt, was er selber ja auch zugibt. Teils war mir die Geschichte ein bisschen zu langatmig. Es gab Momente, in denen ich tatsächlich gehofft habe, dass das Buch bald mal zu Ende ist. Als ich dann wirklich am Ende des Buches angelangt war, war ich dann aber doch wieder traurig.
Schade finde ich, dass es kein wirkliches Nachwort gibt, in dem der Autor Fiktion von Wahrheit trennt. Wenn man weiß, wie er arbeitet, kann man dies aber dennoch gut unterscheiden und das Video zum Buch ersetzt das Nachwort in gewisser Weise. Ein Personenverzeichnis zu den historischen Persönlichkeiten gibt es aber. In der englischen Ausgabe ist es am Ende zu finden, während es im deutschen Roman am Anfang steht, was ich persönlich bevorzuge. Aber nun gut, das Wichtigste ist, dass es überhaupt vorhanden ist.
Dies ist nun das dritte Buch, dass ich über diese Zeit lese und es wird mir immer noch nicht langweilig, etwas über diese Zeit zu lesen. Jedes Buch, das ich zu dieser Zeit gelesen habe, hatte einen anderen Fokus, auch wenn es in allen Büchern natürlich Überschneidungen gab. Aber das macht diese Bücher wiederum authentischer, da man gewisse Ereignisse eben schon kennt.

Fazit: Wie immer ein empfehlenswerte historischer Roman von Ken Follett, der einem Geschichte näher bringt und wie immer gut recherchiert ist. Wenn man schon mehrere Bücher des Autors gelesen hat, setzen aber auch gewisse Ermüdungserscheinungen ein, die das Leseerlebnis ein wenig trüben.

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Ingelberry Ingelberry

Veröffentlicht am 18.04.2021

Intrigen, Machthunger, Liebe

In diesem Historischen Werk ist von allem etwas dabei.

Intrigen am Hof der Königin, der Streit darum Welche Religion die Richtige ist (Katholiken oder Protestanten)?
Ein harter Kampf entsteht durch die ... …mehr

In diesem Historischen Werk ist von allem etwas dabei.

Intrigen am Hof der Königin, der Streit darum Welche Religion die Richtige ist (Katholiken oder Protestanten)?
Ein harter Kampf entsteht durch die Religionen welcher Herrscher steht zu welcher Religion und mit Welchen mitteln versucht er die Religion in seinem Land zu festigen und welche weiteren Herrscher stehen auf der Selben Seite. Hauptsächlich spielt die Geschichte in England um Maria Todor und Ihre Nachfolgerin.

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Lila_Buecherwelten Lila_Buecherwelten

Veröffentlicht am 14.07.2018

Das Fundament der Ewigkeit

Meine Meinung:
Ein so umfassendes Werk sollte eigentlich eine umfassende Rezension bekommen – zumindest bin ich davon ausgegangen, ehe ich das Buch gelesen habe. Doch jetzt muss ich sagen, dass es gar ... …mehr

Meine Meinung:
Ein so umfassendes Werk sollte eigentlich eine umfassende Rezension bekommen – zumindest bin ich davon ausgegangen, ehe ich das Buch gelesen habe. Doch jetzt muss ich sagen, dass es gar nicht so vieler Worte bedarf, um auszudrücken, was ich denke. Man muss Ken Folletts neuestes Epos einfach selbst auf sich wirken lassen.

Vom historischen Gesichtspunkt aus, finde ich diesen Roman mehr als gelungen. Man taucht in die Welt des 16. Jahrhunderts ein, bekommt politische Verwicklungen und das Zeitgeschehen so vermittelt, dass es einem leicht fällt mitzukommen und in die Vergangenheit einzutauchen. Gerade weil Ken Follett es schafft, seine fiktiven Figuren mit den politischen Ereignissen zu verweben und Geschichte dadurch persönlich wird. Vermutlich ist es das, was seine Romane so fesselnd macht.

Für mich persönlich war das Zwischenmenschliche nicht so ganz überzeugend, aber das kann sehr gut daran liegen, dass ich ansonsten meist eher Bücher lese, bei denen genau das im Fokus steht. Ich hätte mir nur einfach noch mehr gewünscht, dass mir die Schicksale ans Herz gehen, ich die Gefühle der Figuren besser nachvollziehen und eben auch selbst fühlen kann.

Über den Inhalt brauche ich im Grunde gar nichts zu verraten, denn die historischen Fakten sind schließlich bekannt. Ich fand es jedenfalls mehr als interessant, diese Epoche Englands in einem erzählenden Roman miterleben zu dürfen und habe hier sehr viel gelernt.

:
Ein wirklich guter historischer Roman, der historische Ereignisse mit fiktiven Figuren und deren Schicksal verknüpft. Ich hätte mir zwar zwischenmenschlich noch etwas mehr gewünscht, doch das ist ein sehr subjektiver Wunsch und fällt nicht allzu stark ins Gewicht.

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Video

"Das Fundament der Ewigkeit" von Ken Follett - ab 12.09.2017 im Handel

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Autor

Ken Follett

Ken Follett - Autor
© Olivier Favre

Ken Follett, Autor von über zwanzig Bestsellern, wird oft als „geborener“ Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Lebensgeschichte, so erscheint es zutreffender zu sagen, er wurde dazu „geformt“. Ken Follett wurde am 5. Juni 1949 im walisischen Cardiff als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Nicht genug, dass Spielsachen im Großbritannien der Nachkriegsjahre echte Mangelware waren – die zutiefst religiösen Folletts erlaubten ihren …

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Sprecher

Joachim Kerzel

Joachim Kerzel - Autor
© Sybille Fendt

Stephen King, Ken Follett, Philipp Vandenberg ...Was er auch interpretiert, er macht es grandios. Die Rede ist von Joachim Kerzel, dem in Berlin lebenden Schauspieler, Synchronsprecher, Regisseur und seit 1996 auch Hörbuch-Interpreten bei Lübbe Audio.Der 1941 in Oberschlesien geborene Kerzel wuchs in Augsburg auf, besuchte ab 1963 die Hochschule für Musik und Theater in Hannover und hatte seine ersten großen Theaterrollen Ende der sechziger Jahre (u. a. in Wilhelm Tell oder Von Mäusen und …

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