Die Hüter der Rose
 - Rebecca Gablé - Hörbuch

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14,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (CD)
Historische Romane
748 Minuten
10 CDs
ISBN: 978-3-7857-3050-8
Ersterscheinung: 10.10.2005

Die Hüter der Rose

Teil 2 der Serie "Waringham Saga"
Gelesen von Martin May

(8)

England 1413: Als der 13jährige John of Waringham fürchten muss, von seinem Vater in eine kirchliche Laufbahn gedrängt zu werden, reißt er aus und macht sich auf den Weg nach Westminster. Dort begegnet er König Harry und wird an dessen Seite schon jung zum Ritter und Kriegshelden. Doch Harrys plötzlicher Tod stürzt England in eine tiefe Krise, denn sein Sohn und Thronfolger ist gerade 8 Monate alt.

Pressestimmen

"May legt eine wahre Glanzleistung hin, trägt sympathisch und glaubhaft Verzweiflung, Wut, Trauer und Freude der Figruen in die Ohren des Hörers."

Rezensionen aus der Lesejury (8)

SotsiaalneKeskkond SotsiaalneKeskkond

Veröffentlicht am 28.07.2021

Englische Geschichte at it's best

England im frühen 15. Jahrhundert: Dem jungen John of Waringham, Robins jüngstem Sohn, droht eine klerikale Laufbahn, was absolut nicht dessen Vorstellungen entspricht. Und so beschließt der Dreizehnjährige, ... …mehr

England im frühen 15. Jahrhundert: Dem jungen John of Waringham, Robins jüngstem Sohn, droht eine klerikale Laufbahn, was absolut nicht dessen Vorstellungen entspricht. Und so beschließt der Dreizehnjährige, Waringham hinter sich zu lassen, und flieht auf den Hof in Westminster. Dort legt er eine Steilkarriere hin, findet neue Freunde und Feinde und wird zum gefeierten Kriegshelden im Hundertjährigen Krieg gegen Frankreich. Ein Sammelsurium von höfischen Intrigen, Abenteuern, Freundschaft und Liebe.

Der zweite Teil der Waringham-Saga steht dem ersten in keinster Weise nach. Auch hier legt die Autorin einen bildgewaltigen Epos hin, der sich über mehrere Jahrzehnte der englischen und auch französischen Geschichte zieht, und dabei das Hochmittelalter wieder auferstehen lässt. Der fesselnde und bildhafte Schreibstil von Rebecca Gablé reißt einen beim Lesen derart mit, dass man das Buch kaum noch aus den Händen legen kann. dazu trägt auch der Spannungsbogen, der sich beständig aufbaut, und immer wieder in kleinen und auch größeren actionreichen Szenen wieder entlädt. Zum vollkommenen Lesegenuss tragen sicherlich auch die Protagonisten bei. Zwar ähnelt John in gewissen Zügen seinem Vater Robin aus dem ersten Band, allerdings ist John trotzdem facettenreich und tief gestaltet und vor allem ein enormer Sympathieträger. Bemerkenswert ist aber auch die Recherchearbeit, die die Autorin hier geleistet hat. Die Intrigen am Hof, der lange andauernde zermürbende Krieg, aber auch das Leben von Adel und einfacher Bevölkerung im mittelalter werden anschaulich und authentisch dargelegt, und man kann hier wirklich beim Lesen einiges Lernen.

In meinen Augen ist das Buch einfach rundum gelungen und eine große Leseempfehlung für Fans des Mittelalters.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Patrick_1995 Patrick_1995

Veröffentlicht am 14.03.2021

Die Waringham-Saga geht weiter

England im Jahr 1413. Begleiten Sie den jungen John of Waringham bei seinem Werdegang und seiner Entwicklung. Ein gelungener historischer Roman und für alle Fans der Reihe ohnehin ein Muss …mehr

England im Jahr 1413. Begleiten Sie den jungen John of Waringham bei seinem Werdegang und seiner Entwicklung. Ein gelungener historischer Roman und für alle Fans der Reihe ohnehin ein Muss

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

buecherwurm94 buecherwurm94

Veröffentlicht am 16.09.2019

Ich bin hin und weg

In "Die Hüter der Rose" begleiten wir nun Robins jüngsten Sohn, John of Waringham, durch sein Leben.
Sein Weg führt ihn an den Hof des jungen König Harry, er erlebt die legendäre Schlacht von Agincourt, ... …mehr

In "Die Hüter der Rose" begleiten wir nun Robins jüngsten Sohn, John of Waringham, durch sein Leben.
Sein Weg führt ihn an den Hof des jungen König Harry, er erlebt die legendäre Schlacht von Agincourt, gerät in Gefangenschaft und findet die Liebe seines Lebens...

Durch Rebecca Gable habe ich historische Romane kennen- und lieben gelernt.
Ich finde sie hat einen grandiosen Schreibstil, der einen nach nur wenigen Seiten in eine andere Zeit entführt. England im Mittelalter fand ich schon immer wahnsinnig interessant, und hier bekommt man einen ganz anderen Blickwinkel auf die damaligen Ereignisse. Natürlich entspricht nicht alles den wahren Begebenheiten, ein bisschen künstlerische Freiheit muss schließlich auch sein.

Jetzt zur Geschichte: Wir lernen John im Alter von 13 Jahren kennen. Er ist weit abgeschlagen der Jüngste von seinen Geschwistern und hat es daher nicht immer leicht. Genau wie sein Vater hat auch John ein tiefes Gespür und Verständnis für Pferde.

Als jüngster Sohn wird er niemals den Titel "Earl of Waringham" tragen, daher möchte sein Vater, dass John eine kirchliche Laufbahn einschlägt. Doch John sieht das ganz anders und flieht an den Hof, wo er von König Harry aufgenommen wird.
Er findet in Somerset und Owen Tudor enge Freunde und durchläuft die höfische Laufbahn bis hin zum Ritter.

Das Leben der Menschen wird sehr genau und eindrucksvoll geschildert, man kann fast das Klappern der Schwerter auf dem Übungsplatz und die Räder der Karren auf den Straßen hören.

Dazu kommt, dass die Autorin die Beziehungen der Personen sehr persönlich und authentisch beschreibt. Wir lernen alle Personen kennen, erfahren, was ihnen wichtig ist, was ihre Stärken und was ihre Schwächen sind.

Meine persönliche Schwäche ist definitiv John. Gott, ich war sofort schockverliebt.
So stelle ich mir einen Ritter vor: stattlich, groß, gut gebaut, dunkle Locken und strahlend blaue Augen. Von so einem Ritter hätte ich mich auch gerne entführen und vom Fleck weg heiraten lassen.

Neben dieser Liebesgeschichte wird auch noch die Schlacht von Agincourt thematisiert. Ich hatte schon vorher von diesem Ereignis gelesen, aber durch dieses Buch wird das Ganze irgendwie greifbarer und echter. Die Autorin beschreibt den Kampflärm, das Adrenalin, die Todesangst und den Tunnelblick so genau, dass ich immer noch eine Gänsehaut bekomme, wenn ich daran denke.

Für mich hat Rebecca Gable mit diesem Buch ein Meisterwerk geschaffen, dass Band 1 sogar noch toppt.

Für mich hat das Buch 10 von 5 Sternen verdient, und noch viele mehr!

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Thommy28 Thommy28

Veröffentlicht am 19.05.2018

Bildgewaltige Fortsetzung der Reihe - Geschichte spannend erzählt

Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Nach dem fulminanten Auftakt zur Reihe mit dem historischen Roman "Das Lächeln der Fortuna" ... …mehr

Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Nach dem fulminanten Auftakt zur Reihe mit dem historischen Roman "Das Lächeln der Fortuna" hat es die Autorin geschafft einen absolut ebenbürtigen Nachfolgeband zu schreiben.

Die bildgewaltige Sprache und die besonders
liebevoll und detailliert gezeichneten Charaktere bescheren ein tolles Leseerlebnis. Wie schon im ersten Band gelingt es der Autorin historische Fakten und Personen mit einer sehr spannend erzählten fiktiven Geschichte zu verknüpfen. Diese hervorragende Mischung macht einen großen Anteil am Lesevergnügen aus und sucht seinesgleichen! Es ist schon erstaunlich wie anregend in dieser Form Geschichte sein kann!

Sehr gut fand ich auch, dass die Autorin im Anhang nochmal verdeutlicht hat, welche Personen oder auch Ereignisse "erfunden" und welche tatsächlich gelebt bzw. stattgefunden haben. Da war schon das eine oder andere Aha-Erlebnis dabei in der Form, dass Personen, die man eher der Fiktion zugerechnet hätte in der Tat echte historische Persönlichkeiten gewesen sind.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf Band 3 "Das Spiel der Könige"!

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Blackfairy71 Blackfairy71

Veröffentlicht am 15.09.2016

Teil 2 der Waringham-Saga

War es im ersten Teil Robin of Waringham, der im Mittelpunkt der Geschichte stand, so ist es nun sein Sohn John. Als Jüngster in einer ganzen Reihe von Geschwistern und Halbgeschwistern hat er es nicht ... …mehr

War es im ersten Teil Robin of Waringham, der im Mittelpunkt der Geschichte stand, so ist es nun sein Sohn John. Als Jüngster in einer ganzen Reihe von Geschwistern und Halbgeschwistern hat er es nicht leicht im Gestüt und auf der Burg. Er wünscht sich nichts sehnlicher als an den Hof des Königs zu kommen und Ritter zu werden.
Aber Robin findet, er ist mit zwölf Jahren dazu noch zu jung und will ihn lieber in den Dienst des Bischofs Henry Beaufort schicken, einem Bruder des verstorbenen Königs Henry und somit Angehöriger der mächtigen Familie Lancaster. John ist entsetzt und reißt von zuhause aus. Ganz alleine schlägt er sich nach London durch und will sein Glück in Westminster versuchen.
Im Dienst des jungen Königs Harry wird John schon früh zum Ritter und zieht für sein Land in den immer noch andauernden Krieg nach Frankreich, in dem schon sein Vater und seine Brüder gekämpft haben. Er lernt die dunklen Seiten des Krieges kennen, schließt aber auch Freundschaften, die ein Leben lang halten.
Abseits des Schlachtfelds wird er ein wertvoller Berater des Königs. Und als Harry viel zu früh stirbt, versucht John sein Bestes, Harrys gerade mal acht Monate alten Sohn zu beschützen und auf seine Rolle als zukünftiger König vorzubereiten. Keine leichte Aufgabe, denn die Feinde sind nicht nur in Frankreich, auch in der eigenen Familie gibt es Intrigen und nicht wenige lauern auf den Thron. Aber zum Glück hat John in dem einflussreichen Bischof Beaufort einen Fürsprecher und Freund. Und einen Lancaster zum Freund zu haben, kann nie schaden...

Rund 1200 Seiten habe ich nun wieder die Familie Waringham im mittelalterlichen England begleitet. Und es war keine Sekunde langweilig.
Das Wiedersehen mit Robin of Waringham hat mich sehr gefreut, auch wenn im Laufe der Geschichte eher die nächste Generation in den Fokus rückte. Auch John mochte ich, denn er hat mich sehr an Robin erinnert. Ebenso wie Bischof Henry Beaufort mich an den Duke of Lancaster aus "Das Lächeln der Fortuna" erinnerte. Ähnlich entwickelte sich auch dann die Beziehung der beiden.
Einige der Charaktere aus Teil 1, von denen ich mir gewünscht hätte, sie wären wieder dabei, waren es leider nicht mehr. Aber gut, wahrscheinlich wäre das Buch sonst 4000 Seiten stark geworden. *g*
Und es gibt auch interessante neue Figuren wie z. B. Juliana, Johns Freunde Somerset und natürlich Owen Tudor. Kenner der englischen Geschichte horchen sicher auf, wenn der Name zum ersten Mal im Buch fällt. Ich musste jedenfalls schmunzeln.
Wie immer gelingt es Rebecca Gablé die fiktive Familie der Waringhams mit den damaligen Ereignissen und historischen Figuren gekonnt zu verweben, so dass man denkt: Warum soll es nicht so gewesen sein? Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, man hat immer das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein, sei es nun im Stall bei den Pferden in Waringham, im Krieg in Frankreich oder im Gemach des Königs in Westminster. Rebecca Gablé lässt das Mittelalter in England zur Ritterzeit wieder aufleben.
Auch die Abwechslung zwischen Kriegsgeschehen, dem Leben am königlichen Hofe und dem bürgerlichen Leben in Waringham mit der Pferdezucht passt wieder. Ich mag keine historischen Romane, die kapitelweise nur auf dem Schlachtfeld spielen und wo die Körperteile nur so fliegen und das Blut aus den Seiten trieft.
Interessant fand ich auch, wie die Autorin Jeanne von Domremy in die Geschichte eingebaut hat. In der Erklärung am Ende schreibt sie selbst, dass das nicht so ganz einfach für sie war. Aber ich finde, es ist ihr gut gelungen.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für alle Fans der Waringhams und solche, die es werden wollen. Und es wird sicher nicht sehr lange dauern, bis ich in "Das Spiel der Könige" nach Waringham zurückkehren werde....

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Autorin

Rebecca Gablé

Rebecca Gablé - Autor
© Olivier Favre

Rebecca Gablé studierte Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik in Düsseldorf, wo sie anschließend als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin und lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca. Ihre historischen Romane und ihr Buch zur Geschichte des englischen Mittelalters wurden allesamt Bestseller und in viele Sprachen übersetzt. Besonders die Romane um das Schicksal der Familie Waringham genießen …

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Sprecher

Martin May

Martin May - Sprecher
© Stuart Mentiply

Martin May, 1961 in Coburg geboren, wurde bereits mit 18 Jahren von Rudolf Noelte für den Reiner-Kunze-Film „Die wunderbaren Jahre“ als Schauspieler entdeckt. Es folgten über hundert weitere Rollen in Film und Fernsehen und am Theater, u.a. in Wolfgang Petersens Welterfolg „Das Boot“. Seit vielen Jahren arbeitet der Autodidakt auch erfolgreich als Sprecher, Drehbuchautor und Synchronregisseur.

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