Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
 - Sabaa Tahir - Hörbuch

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

16,99

Lübbe Audio
Hörbuch
Junge Erwachsene
4 CDs, 313 Minuten
ISBN: 978-3-7857-5081-0
Ersterscheinung: 15.05.2015

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

Gelesen von Max Felder, Gabrielle Pietermann
Übersetzt von Barbara Imgrund

(49)

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen?
Während Elias in der berühmten Schwarzkliff-Militärschule dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...

 

Dieses Produkt bei Ihrem lokalen Buchhändler bestellen:

Rezensionen aus der Lesejury (49)

schwarzefee schwarzefee

Veröffentlicht am 06.05.2017

Neues Lieblinsbuch <3-)

_"Es gibt zwei Arten von Schuld", sage ich leise. "Die Schuld, die eine Last ist, und die, die dir ein Ziel schenkt. Deine Schuld soll dein Antrieb sein. Sie soll dich daran erinnern, wer du sein willst. ... …mehr

_"Es gibt zwei Arten von Schuld", sage ich leise. "Die Schuld, die eine Last ist, und die, die dir ein Ziel schenkt. Deine Schuld soll dein Antrieb sein. Sie soll dich daran erinnern, wer du sein willst. Zieh eine Grenze in deinem Kopf. Überschreite sie nie wieder. Du hast eine Seele. Sie hat Schaden genommen, aber sie ist immer noch da. Lass nicht zu, dass sie sie dir nehmen, Elias."_


Laia's Großeltern werden von den Masken getötet und ihr Bruder verschleppt. Sie selbst kann fliehen und schließt sich dem Wiederstand an um ihren Bruder zu retten. Doch dafür muss sie nach Schwarzkliff, wo die Masken ausgebildet werden und der grausamen Kommandantin dienen.
Elias plant eigentlich seine Fahnenflucht, doch unerwartete Ereignisse hindern ihn daran zu fliehen. Seine Ausbildung neigt sich dem Ende. Bei der Abschlusszeremonie wird verkündet, dass nun durch Prüfungen der neue Imperator gewählt werden soll. Elias ist einer der Anwärter und muss sich durch schwere Prüfungen schlagen, bei denen viele seiner Freunde ihr Leben lassen.

Die Geschichte hat mich berührt <3-) . Laia hat sich nicht von ihrer Angst oder der Kommandantin unterkriegen lassen. Sie hat alles Menschenmögliche getan, um ihren Bruder zu retten .

Elias hat Laia beschützt, obwohl das nicht standesgemäß war. Er hat nicht nur Laia beschützt, sondern wollte auch auf seine Freunde achtgeben.

Nicht nur Elias und Laia haben mir gefallen. Alle Charaktere waren so schlüssig und schön gestaltet. Und die Handlungen konnte ich immer nachvollziehen.
Das Buch war so spannend. Schon lange hab ich ein Buch nicht mehr so schnell durchgelesen gehabt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Stephie2309 Stephie2309

Veröffentlicht am 05.05.2017

Sabaa Tahir hat mit ihrem Debut Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken einen sehr gelungenen Fantasyroman geschrieben, über dessen Charaktere, magische Wesen und faszinierende Welt man gern noch mehr erfahren möchte. Die Fortsetzung wird man sich daher

Sabaa Tahir schafft es den Leser von Anfang bis Ende in ihren Bann zu ziehen, was Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken zu einem sehr gelungenen, düsteren Fantasyroman macht, den man nicht so schnell ... …mehr

Sabaa Tahir schafft es den Leser von Anfang bis Ende in ihren Bann zu ziehen, was Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken zu einem sehr gelungenen, düsteren Fantasyroman macht, den man nicht so schnell vergisst.
Erzählt wird die Geschichte durchgängig aus zwei verschiedenen, sich abwechselnden Ich-Perspektiven, denen von Laia und Elias. Weil die beiden Protagonisten die meiste Zeit über getrennt sind und es somit bis zum Ende hin nur wenige Überschneidungen gibt, hat man dank dieser Methode stets das gesamte Geschehen um sie herum gut im Blick. Darüber hinaus hat man dadurch die Möglichkeit ihre unterschiedlichen Emotionen sowie Reaktionen in derselben Situation zu erleben und so zu erfahren, wie sie sich gegenseitig einschätzen oder was sie über den jeweils anderen denken. Außerdem wechselt die Autorin den Blickwinkeln in der Regel in besonders spannenden Momenten, wodurch sie kontinuierlich zum Weiterlesen anregt, da man so schnell wie möglich zur vorherigen Szene zurückkehren möchte um herauszufinden, wie es an dieser Stelle weitergeht.

Sabaa Tahir hat eine sehr faszinierende Welt mit einem interessanten historischen Setting, einer komplexen Hintergrundgeschichte und diversen, phantastischen Elementen kreiert; letztere hätte man in dieser Form gar nicht erwartet. Diese hat eine ganz eigene, geschichtliche Entwicklung, einschließlich unterschiedlicher Völker mit ebenso unterschiedlichen Kulturen, hinter sich, über die man nach und nach mehr erfährt, beispielsweise wie die Martialen damals die Herrschaft über das Imperium übernommen haben. Sie beherbergt verschiedene Kreaturen, darunter Dschinn, Ifrit sowie Ghule, die hervorragend in diese Wüste passen. All das ist zudem sehr detailliert ausgearbeitet und ausgesprochen gut durchdacht.

Schwarzkliff ist überaus Angst einflößend und die Methoden, mit denen sie ihre Schüler ausbilden, sind außerordentlich barbarisch. Die silbernen Masken sind geradezu unheimlich, denn sie scheinen zu leben und verwachsen eigentlich sogar mit ihren Trägern, die zumeist gnadenlose Kämpfer sind, deren Gegner nur selten überleben. Es grenzt daher fast an ein Wunder, dass Elias nicht zu ihnen gehört und es ihm gelungen ist sein Herz und seine Seele vor dieser Grausamkeit zu bewahren. Er ist einer der wenigen Martialen, denen das Leben der Sklaven nicht völlig gleichgültig ist und die sie nicht als wertlose Lebewesen, sondern als gleichwertige Menschen betrachten. Diese Einstellung macht ihn sofort sehr liebenswert, auch wenn er nicht jedes Mal eingreift um zu helfen. Sein größter Wunsch ist seine Freiheit, dennoch riskiert er mehrfach sowohl diese als auch sein Leben um Laia zu retten, weil es das Richtige ist. Für diesen Mut kann man ihn nur bewundern.

Im Gegensatz dazu ist Laia, zumindest zu Beginn, noch ziemlich naiv und leichtgläubig, entwickelt sich, zu ihrer eigenen Überraschung, im späteren Verlauf aber zu einer tapferen, starken Protagonistin, die ihre Ziele entschlossen verfolgt. Sie liebt ihren Bruder Darin so sehr, dass sie sogar Folter in Kauf nimmt, als sie darin ihre einzige Chance auf Rettung für ihn sieht. Letztlich riskiert selbst sie trotz der Möglichkeit zur Flucht alles um sich bei jemandem zu revanchieren, wofür sie große Achtung verdient.

Ferner gibt es ein paar interessante, gut ausgearbeitete Nebencharaktere, über die man zum Teil einiges erfährt und die wesentlich zur Geschichte beitragen, darunter Köchin, Izzi, Kinan und Spiro Teluman, die man in der Fortsetzung hoffentlich wiedersieht um noch mehr über sie in Erfahrung zu bringen.

Elias‘ beste Freundin Helena scheint anfangs ganz nett zu sein, verliert durch ihren blinden Gehorsam und ihre Kaltherzigkeit und Geringschätzung den Kundigen und Sklaven gegenüber jedoch sämtliche Sympathie. Daran ändert auch die Rettung einer anderen Figur nichts mehr. Sklaven haben für sie offenbar kaum einen Wert, weshalb es sie nicht kümmert, wenn sie sterben.

Marcus und die Kommandantin von Schwarzkliff verabscheut man hingegen noch mehr. Sie sind durch und durch böse, grausam und machthungrig. Für sie zählt einzig und allein der eigene Vorteil und für ihre Ziele gehen sie über Leichen.

Mazen, der Anführer der Rebellen, ist nur schwer zu durchschauen und man hätte generell gern etwas mehr über den Widerstand erfahren. Wer hat damals Laias Eltern verraten und trägt damit die Schuld an deren Tod? Ist er noch immer unter ihnen? Wer von ihnen gibt Informationen an die Kommandantin weiter?

Das größte Mysterium sind allerdings die unsterblichen Auguren, die sich nur sehr rätselhaft ausdrücken. Wie sehen ihre Pläne wirklich aus? Arbeiten sie mit jemandem zusammen? Wem sind sie wohlgesonnen? Warum können sie trotz ihrer großen Macht nicht erkennen, dass Anwärter bei den Prüfungen betrogen haben?

Die Handlung ist von der ersten Seite an sehr ereignisreich und fesselnd, sodass man permanent den Wunsch hat weiterzulesen. Laia schwebt als Kundige ohnehin ständig in Gefahr, bei Elias sorgen die brutalen Prüfungen, denen er sich als Anwärter stellen muss und deren Sinn man nur schwer nachvollziehen kann, für Spannung. Unerwartete Hilfe und ein ungeahnter Verrat sorgen zusätzlich für Überraschungen.

Für ein Jugendbuch ist das Geschehen jedoch stellenweise etwas zu blutig und gewalttätig. Grauenvolle Kämpfe, Sklaverei, Folter und Vergewaltigung sind sehr krasse Zustände, die man im Hinblick auf die Zielgruppe vielleicht nicht ganz so schonungslos darstellen sollte.

Der Schreibstil von Sabaa Tahir ist sehr bildhaft und voller wunderbarer Vergleiche sowie Metaphern, die das Bedürfnis wecken manche Sätze mehr als einmal zu lesen. Insgesamt hätte sie diese aber ruhig ein bisschen sparsamer einsetzen können, denn nicht jede Beschreibung verlangt einen derart anschaulichen Vergleich.

Die, grundsätzlich nur in Ansätzen vorhandene, Liebesgeschichte bzw. das leicht angedeutete Liebesdreieck – immerhin gibt es zwei Männer, für die Laia etwas empfindet – ist leider nichts Halbes und nichts Ganzes. Für Romantiker sind zwei Küsse nicht zufriedenstellend, für alle anderen sind sie dagegen wahrscheinlich eher überflüssig. Eine bloße Freundschaft hätte demnach wohl ausgereicht, doch vielleicht ergeben sich bezüglich der Romantik dann mehr Gelegenheiten in der Fortsetzung.

Nach dem Ende ist man jedenfalls schon sehr gespannt auf den zweiten Teil, weil man Antworten auf die offenen Fragen finden und natürlich wissen will, wie es mit Elias und Laia weitergeht. Wenn man nichts gegen offene Enden einzuwenden hat, könnte man das Buch sicher auch nur für sich genommen gut lesen. Wenn einem die Geschichte gefallen hat, wird man auf die Fortsetzung aber garantiert nicht verzichten wollen. Und da das Buch zum Glück nicht mit einem richtigen Cliffhanger endet, wird einem das lange Warten hoffentlich ein wenig leichter fallen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Angel1607 Angel1607

Veröffentlicht am 28.04.2017

Einfach weltklasse Buch <3

Worum gehts?

Elias und Laia haben verschiedene Leben und doch teilen sie das selbe Schicksal....sie leiden unter dem Imperium, leiden unter der Herrschaft der silbernen Masken.....
Elias wurde mit 6 ... …mehr

Worum gehts?

Elias und Laia haben verschiedene Leben und doch teilen sie das selbe Schicksal....sie leiden unter dem Imperium, leiden unter der Herrschaft der silbernen Masken.....
Elias wurde mit 6 Jahren nach Schwarzkliff geholt. Die berühmteste Schule der Welt, in der die berüchtigten und grausamen silbernen Masken ausgebildet werden! Doch er ist anders! Er glaubt nicht an das Imperium, er will desertieren und weglaufen....die Schule und das jahrelange Leid hinter sich lassen.....
Laia hingegen lebt als Kundige, unterdrückt von der Herrschaft des Bösen. Als eines Nachts ihr Bruder gefangen genommen wird und der Rest ihrer Familie getötet wird, schleicht sie sich als Spitzel in Schwarzkliff ein um alles menschenmögliche zu tun und ihren Bruder retten zu können!
Doch dann begegnet sie Elias und alles kommt anders......


Wie erging es mir mit dem Buch?

Erstmal muss ich sagen, dass das Cover einfach mega ist. Die mystischen Augen, die silbernen Zeichnungen im Gesicht, die dunklen fesselnden Augen....ja so stelle ich mir Elias vor! Braun- und Sandtöne dominieren das Cover und machen und machen es einem schwer "nein" zu dem Buch sagen!

Gleich nach ein paar Zeilen findet man sich in der Welt von Laia und Elia wieder. Erlebt wie Laias Welt aus den Fugen gerissen wird, spürt die Angst vor den Masken und spürt den einzigen rettenden Gedanken, der sie das ganze Buch über beherrscht: Ich muss Darin retten! Er ist alles, was ihr noch in ihrem Leben geblieben ist und um nichts in der Welt möchte sie aufgeben und sich verstecken. Denn auch wenn viele es als Freiheit empfinden würden in diesem Moment zu fliehen, empfindet es Laia eher als eine Art Gefängnis. Als sie den Widerstand um Hilfe bittet und ihre Wurzeln preisgibt, wird sie auf eine Mission geschickt, die nur so vor Tod trieft....Sie soll sich als Sklavin ins Haus der schrecklichsten und grausamsten Frau von Schwarzkliff einschleichen und wertvolle Informationen stehlen: Ins Haus der Kommandantin!

Laia mochte ich von Anfang an sehr gern. Sie erlebt eine Wandlung während des ganzen Buches. Von der schüchternen, tragischen Figur, die sich selbst nicht zu helfen weiß, zu einer Frau, die Stärke zeigt und die trotz jeglicher Art von Rückschlägen ihre Seele nicht verrät und sogar ihr Leben geben würde um ihren Bruder in Sicherheit zu wissen! Ob es ihr gelingen wird?
Das für mich pure Böse in dem Buch ist die Kommandantin. Selbst für ihren Sohn empfindet sie nichts. Sie sieht ihn nur als Fehler an, stellt sich bei jeglicher Möglichkeit gegen ihn.....wie man so sein kann, ist mir als Mutter höchst unbegreiflich! Auch habe ich mich ständig gefragt, was sie dazu gebracht hat so zu werden! Welcher Schicksalschlag sie zu dem gefühllosen und grausamen Wesen gemacht hat, dass sie nun ist?! Oder besteht noch Hoffnung für die Kommandantin? Hat sie vielleicht doch irgendwo noch ein kleines Fünkchen Seele?

Und dann hätten wir noch Elias! Ein wirklich atemberaubender traumhafter Charakter! Seit Jahren macht er die Ausbildung zur Maske. Seit Jahren kämpft er in Schwarzkliff mit hunderten anderen ums Überleben, denn sie sind nicht freiwillig dort. Sie werden geholt...gezwungen zu einem Leben, welches sie eigentlich garnicht wollen - zumindest viele von ihnen nicht wollen!
Doch etwas ist anders an Elias und man erkennt auch schnell, was es ist! Sein Herz und seine Seele sind außergewöhnlich. Er wünscht sich auch nichts sehnlicher als frei zu sein! Den grausamen Mauern von Schwarzkliff zu entkommen und nicht mitansehen zu müssen, wie Schüler zusammenbrechen, verzweifeln und ihre Seelen sterben.....denn nichts anderes soll dort aus ihnen gemacht werden: Gefühllose, seelenlose Masken!

Sabaa Tahirs Schreibstil ist flüssig, spannend und atemberaubend aufregend! Seite um Seite taucht man tiefer in die Welt von Schwarzkliff ein und erlebt alles aus erster Hand. Der Perspektivenwechsel zwischen Laia und Elias ist toll und bringt Frische in das Buch. Es zeigt einen oft verschiedene Szenen ausverschiedenen Blickwinkeln, lässt einem viel verstehen und lässt einem gleichzeitig auch mehr Fragen entstehen!
Auch finde ich die Wesen, die die Autorin erschafft spannend und mystisch. Bereiten mega Gänsehaut.....
Die Charaktere sind alle gut durchdacht, mit Liebe herangezogen und haben ihr ganz eigene Geschichte. Jedem Prota ist eine eigene Seele eingehaucht, auch wenn man sich bei manchen nicht wirklich sicher ist, ob die überhaupt schon jemals eine Seele hatten!

Für mich das größte Rätsel ist die Köchin! Was steckt hinter ihrer Figur? Was hat sie gebrochen und erlebt in der Vergangenheit, dass sie so ist wie ist?! Man fragt sich auch das ganze Buch über, welcher Seite sie angehört! Ob sie gut oder böse ist! Ich denke, dass die Autorin noch was besonderes mit ihr vor hat!!!

Die letzten Kapitel habe ich mich immer wieder gefragt, wie die Autorin es enden lassen wird. Wird sie einen Prota sterben lassen? Wird Magie ins Spiel kommen? Tja, um das herauszufinden, müsst ihr es schon selber lesen!!!

Im Nachhinein muss ich mich selbst rügen, dass es solange bei mir gesubt hat!!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

teammalec teammalec

Veröffentlicht am 10.04.2017

Vielseitige Liebesgeschichte!

Elias und Laia ist eine unglaublich spannende und vielseitige (Liebes-) Geschichte, die eine Erzählung von Freundschaft, Mut, Stärke und natürlich Liebe ist.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ... …mehr

Elias und Laia ist eine unglaublich spannende und vielseitige (Liebes-) Geschichte, die eine Erzählung von Freundschaft, Mut, Stärke und natürlich Liebe ist.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man kann sich gut in die Personen hineinversetzen. Einziger Kritikpunkt ist die etwas zu kleine Schrift, die das Lesen an einigen Stellen anstrengend und ermüdend macht.

Die Geschichte enthält Perspektivwechsel zwischen Elias und Laia, was unglaublich wichtig für das Buch ist, da dieses dadurch viel interessanter und vielseitiger wird. Elias und Laia unterscheiden sich in so ziemlich jeder Hinsicht, sie erleben unterschiedliche Dinge und haben unterschiedliche Ansichten, was dem Leser einen differenzierteren Blick auf die Ereignisse verschafft. Es ist auch interessant zu sehen, wie die beiden in der gleichen Situation unterschiedlich reagieren.

Der Perspektivwechsel ist somit einfach nur gelungen!

Laia war mir von anfang an sympathisch und ich habe sie als mutige junge Frau kennengelernt, die im Laufe der Handlung eine Entwicklung durchlebt, die sie noch sympathischer macht.

Da sie sich total von Elias unterscheidet, hat es mich verwundert, dass ich ihn ebenso nett fand, doch im Lauf der Handlung wird deutlich, dass das kein Widerspruch ist.

Das Buch war spannend bis zum Schluss und auch auf den letzten Seiten fragt man sich die ganze Zeit, wem man trauen kann und wem nicht.

Die Frage "Wer ist gut und wer böse" lässt sich nicht so einfach beantworten, da immer wenn man glaubt, eine Antwort gefunden zu haben, wieder eine unerwartete Wendung eintritt und alles verändert.

Ich kann dieses tolle Buch nur empfehlen und wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen :)

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Haihappen_Uhaha Haihappen_Uhaha

Veröffentlicht am 01.04.2017

3,5 Sterne

Titel:

Der Originaltitel „An Ember in the Ashes“ passt meiner Meinung nach, besser zur Story. Unter dem deutschen Titel „Elias& Laia“ erwartet man eine Liebesgeschichte, die aber nur einen kleinen Teil ... …mehr

Titel:

Der Originaltitel „An Ember in the Ashes“ passt meiner Meinung nach, besser zur Story. Unter dem deutschen Titel „Elias& Laia“ erwartet man eine Liebesgeschichte, die aber nur einen kleinen Teil im Buch einnimmt.

Cover: Schön, orientalisch. Geheimnisvoll.

Handlung:

Laias Familie wurde ermordet, ihr Bruder ist alles was ihr bleibt. Doch ausgerechnet dieser wird von Masken gefangen genommen. Sie schließt sich dem Widerstand an, um ihren Bruder zu retten, auch wenn das bedeutet, versklavt zu werden. Die Masken werden im Imperium ausgebildet um der Kommandantin als Armee zu dienen. Unter den Schülern befindet sich Elias, der Sohn der Kommandantin. Er wird besonders hart rangenommen, denn von ihm wird erwartet, die Prüfungen, die den nächsten Kommandanten ausfindig machen sollen, zu bestehen. Was keiner weiß, Elias hat die Schnauze voll. Er will endlich frei sein von der Gewalt und Brutalität, des Imperiums. Elias will fliehen. Doch dann kommt Laia!

Schreibstil:

Das Buch ist aus zwei Sichtweisen geschrieben. Laias Sichtweise hilft uns die Armut, Unterdrückung und Hilflosigkeit, der Kundigen spüren. Während man aus Elias Sicht Macht und Gewalt zu spüren bekommt.

Meinung:

Der Einstieg war etwas schwierig. Ich habe fast 100 Seiten gebraucht, um mich in der Geschichte zurecht zu finden. Es kommen einige Bezeichnungen vor, die man zu Anfang nicht ganz nachvollziehen kann. Nach Seite 100 ging es dann aber flott weiter. Das Buch hatte ständige Auf- und Abs. Der Mittelteil war mir etwas zu zäh und langatmig, konnte mich nicht ganz überzeugen. Leider konnten das die kleinen spannenden Stellen auch nicht wieder gut machen. Trotzdem war das Imperium und dessen Macht sehr gut dargestellt. Alles hatte einen orientalischen Touch. Ich mochte die Atmosphäre.

Unsere Protagonisten leben eigentlich ziemlich getrennt voneinander. Man liest größten Teils zwei unterschiedliche Geschichten, die zufällig am selben Ort und zu selben Zeit spielen. Ein paar Mal kreuzen sich die Wege unserer Protagonisten, aber mehr als zwei, drei nette Gespräche und ein bisschen Wimperklimper ist nicht drin. Aus einer mir unerklärlichen weise verlieben sich die beiden aber. Was mich kein bisschen überzeugen konnte. Denn eig. weist das Verhalten der beiden darauf hin, dass sie sich in ihre besten Freunde verliebt haben. Elias liebt eig. Helena und diese ihn..was jeder Blinde sehen würde. Und Laia ist Kinan nicht ganz abgeneigt. Komischerweise kann Elias aber nicht mit Helena zusammen sein. Was weiß ich ..wieso..!!!? Helena ist wohl einer der best ausgearbeiteten Charaktere im ganzen Buch. Sie hat Charakter, Ecken und Kanten. Elias auch. Doch Laia bleibt mir einfach unscheinbar und ihre Handlungen nicht nachvollziehbar. Somit konnte mich die Liebesgeschichte wenig berühren, vor allem da das ganze Buch nur so mit unnötiger, sinnloser Gewalt überschwemmt wird. Viel zu viele brutale Stellen nehmen dem Buch die Magie.

Auch die Prüfungen, die Elias bestehen musste, waren merkwürdig. Bei einigen konnten ich nicht nachvollziehen, wie diese helfen sollten, den nächsten Herrscher zu küren.

Fazit:

Ein interessanter Auftakt mit vielen Auf- und Abs. Ein gutes Grundgerüst hat die Autorin aufgebaut. Die Welt der ganzen Story wurde spannend dargestellt. Liebesgeschichte ist leider zu flach, wird von der ständigen Gewalt und Brutalität in den Schatten gestellt. Ein schönes Buch, dass sich nach dem schwierigen Anfang schnell für zwischendurch abends lesen lässt. Das Ende des ersten Bandes lässt einen mit hohen Erwartungen auf den nächsten Band, der hoffentlich besser wird, zurück.

3,5 Sterne

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sprecherin

Gabrielle Pietermann

Gabrielle Pietermann - Sprecher
© Chris Hirschhäuser

Gabrielle Pietermann, geboren 1987, ist eine deutsche Synchronsprecherin. Man kennt sie als deutsche Stimme von Emma Watson alias Hermine Granger in den Harry Potter-Filmen sowie Emilia Clarke (Game of Thrones) und Selena Gomez. Neben der Synchrontätigkeit liest sie auch Hörbücher und wirkt in Hörspielen und Kurzfilmen mit.

Mehr erfahren

Sprecher

Max Felder

Max Felder - Sprecher
© Max Felder

Max Felder wurde 1988 in München geboren und ist die deutsche Synchron-Stimme von Taylor Lautner (Twilight) und Rupert Grint (als Ron Weasley in den Harry Potter-Filmen). Sein Filmdebüt gab Max Felder als Anton in der Verfilmung von Erich Kästners Pünktchen und Anton. Zudem ist er ein beliebter Hörbuchsprecher.

Mehr erfahren

Autorin

Sabaa Tahir

Sabaa Tahir - Autor
© Christophe Testi

Sabaa Tahir war Redakteurin bei der Washington Post. Berichte über den Nahen Osten beschäftigten sie und führten schließlich dazu, dass sie ihren ersten Roman schrieb. Sie wollte eine Geschichte erzählen, die die Gewalt in unserer Welt abbildet. Sie wollte aber auch Figuren erschaffen, die in dieser Welt Hoffnung finden. Die nach Freiheit suchen und sich für die Liebe entscheiden, egal gegen welche Widerstände. Aus diesem Impuls heraus entstand ihr erster Roman, Elias & Laia. Die …

Mehr erfahren
Alle Verlage