Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
 - Laini Taylor - Hörbuch

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16,00

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (MP3-CD)
Erzählendes für junge Erwachsene
589 Minuten
2 CDs
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7857-8014-5
Ersterscheinung: 30.09.2019

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte

Teil 1
Ungekürzt
Gelesen von Moritz Pliquet
Übersetzt von Ulrike Raimer-Nolte

(76)

Lass dich hineinziehen in eine Welt voller Träume

Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep – ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?

Die international gefeierte Reihe der Bestsellerautorin Laini Taylor endlich auf Deutsch

Rezensionen aus der Lesejury (76)

Apathy Apathy

Veröffentlicht am 17.11.2019

Eine Welt, die zum Träumen einlädt

Das Buch mit den wunderhübschen Cover und dem schönen Titel sprach mich sofort ein. Von der Autorin kenne ich bereits „Daughter of Smoke and Bone". Daher wusste ich schon, dass sie besondere und komplexe ... …mehr

Das Buch mit den wunderhübschen Cover und dem schönen Titel sprach mich sofort ein. Von der Autorin kenne ich bereits „Daughter of Smoke and Bone". Daher wusste ich schon, dass sie besondere und komplexe Welten konstruieren kann. Das war auch bei „Strange the Dreamer“ der Fall.

Der Protagonist Lazlo ist ein Träumer, der gerne in die sagenumworbene Stadt Weep abtaucht und jede Information verschlingt, die über die Stadt bekannt wird. Als Lehrling in der Bibliothek zieht er sich gerne zurück und recherchiert. Ein Tages hat er die Chance den Geheimnissen um Weep auf den Grund zu gehen. Eine abenteuerliche Reise beginnt...

Zunächst zog sich der Anfang für mich etwas. Ich musste erst einmal in die komplexe Welt hineinfinden und Lazlo verstehen lernen. Aber als es dann endlich auf Reisen ging, wurde die Geschichte richtig aufregend. Das Gefühl des Träumens schlich sich bei mir ein.

Aber auch der poetische und anschauliche Schreibstil lädt auch zum Träumen ein. Man konnte sich die Details und komplexe Welt richtig schön bildlich vorstellen.

Durch Lazlos Augen träumt man sich in diese außergewöhnliche Welt und man beginnt mit ihm mitzufiebern, als wäre man selbst auf Reisen.

Zudem lernt man auch die andere Seite kennen und kommt langsam hinter das Mysterium der Stadt Weep. Aber dies wird wahrscheinlich nur ein Bruchteil der wahren Geschichte sein. Hierbei tauchen auch einige magische Wesen auf, wie Götter, aber auch Geister. Dies wird aus der Sicht von Sarai, die ein besonderes Wesen ist und sich mit anderen ihrer Art versteckt hält, erzählt. Diesen Handlungsstrang habe ich sehr gerne gelesen. Ich war sehr neugierig, was sich hinter ihrer Welt verbirgt.

Die verschiedenen Mysterien und auch das Magische geben dem Handlungsverlauf etwas spannendes, aber auch geheimnisvolles. Die Charaktere sind alle einzigartig und außergewöhnlich. Dies macht die Geschichte zudem faszinierend.

Nach und nach fügt sich vieles zusammen und so langsam verschwimmen beide Handlungsstränge ineinander. Als die Geschichte mehr aufblümt, endet sie leider abrupt. Aber zum Glück muss man nicht lange auf den Folgeband warten.

Ich bin neugierig darauf, wie es weitergeht und welche Abenteuer Lazlo und Sarai vielleicht auch zusammen erleben werden.

Fazit:
Die Autorin hat eine komplexe und anschauliche Welt geschaffen, die zum Träumen einlädt. Nur der Anfang gestaltet sich etwas zäh. Dennoch machen der poetische Schreibstil sowie die gut gezeichneten und einzigartigen Charaktere die Geschichte zu einem schönen Leseerlebnis. Nur leider endet dieser abrupt, aber zum Glück geht es bald weiter.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Manja1982 Manja1982

Veröffentlicht am 16.11.2019

abwechslungsreich - macht Lust auf mehr

Kurzbeschreibung
Lass dich hineinziehen in eine Welt voller Träume
Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten ... …mehr

Kurzbeschreibung
Lass dich hineinziehen in eine Welt voller Träume
Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep – ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?
(Quelle: ONE)

Meine Meinung
Laini Taylor ist eine Autorin, die mir bereits sehr gut bekannt war. Ich war wirklich sehr neugierig auf die deutsche Version von „Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte“.
Das blaue Cover hat mich auf Anhieb angesprochen und der Klappentext versprach mir wirklich tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden dann auch direkt los mit Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und die Handlungen waren zu verstehen.
Lazlo habe ich richtig gerne gemocht. Er liebt Bücher und sonst ist er ein eher ruhiger und bescheidener Zeitgenosse. Ihm reicht was das Leben ihm gibt, lebt aber so leider auch irgendwie immer im Schatten der anderen. Er tut kaum etwas für sich selbst, was ich schade fand. Mit der Zeit entwickelt sich Lazlo weiter, er bekommt Selbstbewusstsein und setzt sich für seinen Traum ein. Er wird immer mutiger und geht neugierig durchs Leben.
Weiterhin lernt man als Leser Sarai kennen. Er hat blaue Augen und wird gemeinsam mit anderen Kindern gezwungen sich vor Weep zu verstecken. Diese Sache weiß den Leser zu packen, vor allem auch wenn die Hintergründe bekannt werden.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr fantastisch und unheimlich bildhaft. Dabei wird es sehr poetisch, wodurch der Stil vielleicht auch nicht ganz einfach wirkt. Wenn man sich aber daran gewöhnt hat kommt man dann flüssig und wirklich gut durch die Handlung hindurch.
Es gibt hier zwei Sichtweisen, aus denen die Geschichte geschildert wird. Zum einen lernt man Lazlo Strange sehr gut kennen und dann ist da die Perspektive von Sarai.
Die Handlung selbst war für mich am Anfang etwas schwierig für mich. Das ist auch ein wenig dem Schreibstil geschuldet. Wenn man dann aber drin ist wird die Handlung echt richtig toll.
Das Geschehen ist sehr ruhig gehalten. Mir persönlich war es etwas zu ruhig, es geht mir ein wenig zu langsam voran. Man wird quasi hier im ersten Buch in die Welt eingeführt, man lernt alles genau kennen und die Vermutung liegt nahe das Band 2 dann flotter vorangeht.
Dennoch aber gibt es auch in dieser Handlung hier bereits Wendungen, die man nicht erwartet und die einem als Leser Gänsehaut bescheren.

Das Ende ist dann leider sehr abrupt. Es endet mitten im Geschehen und man bleibt als Leser ratlos zurück. Es ist zwar kein direkter Cliffhanger aber trotzdem ist es doch gemein. Die Fortsetzung steht so nun auf meiner Muss-ich-Lesen-Liste und ich bin echt total gespannt darauf.

Fazit
Kurz gesagt ist „Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte“ von Laini Taylor ein gut gemachter Auftakt, der mich allerdings nicht vollkommen einnehmen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein gut zu lesender Stil der auch sehr poetisch rüberkommt und eine Handlung, die mich nach ein paar Seiten Eingewöhnung dann auch einfangen konnte und in der es Spannung und Wendungen gibt, die man nicht erwartet, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf Teil 2.
Durchaus lesenswert!

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Natalie86Hosang Natalie86Hosang

Veröffentlicht am 16.11.2019

Magie, Phantasie, Bildgewalt

„Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte: Buch 1“ von Laini Taylor



Meinung

Mit „Strange the Dreamer“ begegnete ich meinem ersten Buch der Autorin Laini Taylor. Obwohl mich die Geschichte um Lazlo ... …mehr

„Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte: Buch 1“ von Laini Taylor



Meinung

Mit „Strange the Dreamer“ begegnete ich meinem ersten Buch der Autorin Laini Taylor. Obwohl mich die Geschichte um Lazlo Strange, dem jungen Bibliothekar und Träumer, außerordentlich begeistern konnte, da sie vollkommen anders ist und somit wahrlich eine Überraschung darstellte, gibt es doch kleine Anmerkungen, sozusagen mini Abstriche.

Der Einstieg fiel mir nicht gerade leicht. Die komplexe Welt in der Lazlo lebt, ist zwar durch Poesie und einen Bildgewaltigen Schreibstil geprägt, jedoch wirkte anfangs alles etwas zähflüssig auf mich, weshalb ich mehr Zeit brauchte um vollends in der Geschichte anzukommen. Zudem ist der Informationsfluss zu Beginn recht hoch wodurch es etwas überladen wirkt und dem Leser nicht genug Zeit gibt sich mit allem auseinander zu setzen.

Doch all das ließ ab einem gewissen Punkt einfach nach sodass ich von der überwältigenden Sprache und Phantasie gepackt und mitgerissen wurde. Laini Taylor lässt definitiv kein Fantasy Blatt ungeschrieben, denn ob Mysterien einer Verborgenen Stadt, bis hin zu Engeln, Dämonen, Geister, Alchemie, Magie, Träume und Metalle, alles ist hier vertreten um dem Herz zu geben wonach es verlangt.

Die verschiedenen Perspektiven ermöglichten es mir nicht nur Lazlos Gedanken, Eindrücke und Handlungen aufzusaugen, sondern auch die der mysteriösen blauhäutigen Sarai, wodurch meine Verbundenheit zu den beiden Charakteren noch mehr wuchs. Beide Protagonisten sind einzigartig, besonders und wundervoll gestaltet, es fällt einem nicht schwer sie ins Herz zu schließen.

Ich wurde von den Emotionen und Gefühlen der Protagonisten und ihrer Geschichte gepackt und gefesselt, fieberte und fühlte mit ihnen. Wer an dieser Stelle aber eine Love Story erwartet, den muss ich enttäuschen, Fantasy der Extraklasse braucht aber auch nicht zwingend den Aspekt der Liebe und Leidenschaft, da sich diese in dem Facettenreichtum der Handlung selbst zeigen.

Für mich stellt das Ende allerdings den nächsten Mini Abstrich dar, denn die Wahl des Cut, an welchem Punkt das Buch endet, ist nicht ganz so gelungen. Es kommt etwas abrupt und überrumpelt damit eher, statt die hohe Begeisterung und Faszination der gesamten Handlung, fortzutragen. Die Spannung wird jäh unterbrochen und man fühlt sich etwas zu sehr aus der Geschichte gerissen.


Fazit

„Strange the Dreamer“ glänzt mit poetischen Worten, faszinierender Phantasie, Bildgewaltigen Schauplätzen und phantastischen sowie grausamen Wesen der Fantasy Welt. Einzigartige Charaktere mischen sich in einem epochalen Werk zusammen und gesellen sich an die Seite großer namhafter Sagengestalten. Ein Werk voller Mysterien, Geheimnisse, Spannung und Magie, die in jeder Zeile zu spüren ist. Unfassbar überwältigend und atemberaubend.


Bewertung 4/5 ⛄️⛄️⛄️⛄️

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_-Cinderella-_ _-Cinderella-_

Veröffentlicht am 14.11.2019

Guter Auftakt

"Strange the Dreamer" stand schon so lange auf meiner Wunschliste. Eigentlich schon, seit das Buch in der Originalsprache erschienen ist. Wäre mein Englisch nicht so bescheiden, hätte ich es vielleicht ... …mehr

"Strange the Dreamer" stand schon so lange auf meiner Wunschliste. Eigentlich schon, seit das Buch in der Originalsprache erschienen ist. Wäre mein Englisch nicht so bescheiden, hätte ich es vielleicht sogar schon früher gelesen, denn mit ihrer "Zwischen den Welten" Reihe hat sie sich schon lange in mein Herz geschrieben.

Geschrieben ist Buch 1 abwechselnd aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Lazlo und Sarai. Zu Beginn fand ich dies etwas verwirrend, da ich beide Erzählstränge nicht verbunden bekam, aber je weiter ich las, desto mehr war der rote Faden erkennbar.

Wirklich schade finde ich, dass der ONE Verlag die originalen Bücher noch einmal geteilt hat. Sodass der deutsche Buchmarkt anstatt der zwei Bücher, vier Bücher hat. Denn dies bedeutet für den Leser unter anderem mehr Wartezeit, aber auch höhere Kosten. Mir wären zwei dickere und vielleicht ein bisschen teurere Bücher lieber gewesen anstatt dieser unglücklichen Teilung.

Denn sie ist wirklich unglücklich. Ich fühlte mich gerade in der Geschichte rund um Lazlo, Sarai und der Stadt Weep so richtig angekommen, da hört das Buch auch schon wieder auf. Es ist zwar schön, dass Ende des Monats der zweite Teil erscheint, aber ich hätte diesen ersten Band doch gerne in einem Stück gelesen.

Die Charaktere Lazlo und Sarai gefielen mir sehr gut. Lazlo, der sich eigentlich immer zurücknimmt und allein anderen die Show überlässt, ohne Eltern aufwuchs und generell nicht viel Rechte hat und dann ist da noch Sarai, ein Mädchen, welches auch ohne Eltern aufwächst unter gleichaltrigen mit besonderen Fähigkeiten.

Viel mehr kann ich über diesen ersten Teil gar nicht sagen, da er unfertig ist und ich nicht spoilern möchte. Dennoch freue ich mich schon sehr auf den zweiten Teil und den Schreibstil von Laini Taylor, denn dieser ist großartig und zum Abtauchen in ihre Geschichten.

Der erste Teil von "Strange the Dreamer" gefiel mir schon sehr gut. Unglücklich empfinde ich die Trennung in zwei Bücher, da die Geschichte gerade erst so richtig anlief, freue mich aber dennoch auf den zweiten Teil Ende des Monats.

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Booknerdsbykerstin Booknerdsbykerstin

Veröffentlicht am 14.11.2019

Wenn Traume wahr werden

Mit „Strange the Dreamer“ habe ich tatsächlich endlich mein erstes Buch von Laini Taylor gelesen und ich habe es nicht bereut.
Wobei ich ehrlich sagen muss, dass es mir der Schreibstil der Autorin nicht ... …mehr

Mit „Strange the Dreamer“ habe ich tatsächlich endlich mein erstes Buch von Laini Taylor gelesen und ich habe es nicht bereut.
Wobei ich ehrlich sagen muss, dass es mir der Schreibstil der Autorin nicht immer leicht gemacht hat. gerade zu Beginn fand ich ihn sehr anstrengend und verwirrend und es dauerte doch einige Zeit, bis ich mich an ihre poetische und malerische Erzählweise gewöhnt hatte. Danach lief es erstaunlich gut und ich war unheimlich fasziniert von dieser fantasievollen und märchenhaft anmutenden Geschichte.

Im ersten Teil des Buches lernen wir Lazlo Strange kennen. Getreu seines Namens ein echter Träume, Freund von fantastischen Geschichten und Lehrling seiner örtlichen Bibliothek. Schon sein Leben lang jagt er bereits den Mythen und Legenden der geheimnisvollen Stadt Weep hinterher, die im Volksmund Verlorene Stadt heißt, da sich niemand an den richtigen Namen erinnern kann. Und noch weniger jemand diese Stadt besuchen kann, denn alle die es versucht haben kamen nie mehr wieder.
So erfüllt sich für ihn natürlich ein lang gehegten Traum als er plötzlich die anstrengende Reise in ebendiese Stadt unternehmen kann. Er konnte ja vorher nicht ahnen, dass all die Mythen und Legenden nicht nur reine Erfindung sind. Seine fantastische und abenteuerreiche Reise beginnt.

Zu Lazlos Erzählstrang mischt sich ein zweiter, der von Sarai. Über diesen werde ich euch gar nicht so viel erzählen, denn ich möchte euch den Spaß nicht nehmen. Gerade Sarai und ihre Mitbewohner fand ich unheimlich interessant, faszinierend, und fesselnd. Ich konnte gar nicht genug von ihnen bekommen und wollte unbedingt hinter ihre Geheimnisse gelangen, auch wenn sie noch so dunkel sind.

Von den Charakteren haben mir Lazlo und Sarai wirklich auch am besten gefallen obwohl es da auch noch andere interessante Charaktere gibt. Jeder war mir auf seine Art sofort sympathisch. Beide sind authentisch gezeichnet, haben die nötige Tiefe und konnten mich mit ihrer jeweiligen Geschichte mitreißen. Natürlich haben auch beide mit ihren ganz persönlichen Problemen zu kämpfen, die mich auch überzeugen konnte.

Strange zu Dreamer selbst finde ich wirklich gelungen. Es ist unheimlich fantasievoll und teils schon richtig märchenhaft mit all den Legenden und Mythen hinter die wir blicken dürfen. Götter, Monster, Serafin, alle werden zur Realität. Die Spannung ist stets da, denn natürlich wird uns alles nach und nach offenbart. Und der Autorin gelingt es gekonnt die Grenzen zwischen Träumen und Albträumen verschwimmen zu lassen. mit ihrer sehr bildhaften Art. Wirklich toll.

Ein Wermutstropfen hat das Ganze allerdings, denn offensichtlich wollte uns der Verlag nicht das Lesevergnügen gönnen, das die Leser der Originalbücher hatten. Denn gerade als beide Stränge zusammen laufen und es richtig spannend wird, endet die Geschichte. Es ist kein Cliffhanger oder Ähnliches, die Geschichte hört einfach mittendrin auf. Ich persönlich mag sowas gar nicht, vor allem da das Buch im Original nicht gesplittet ist. Das hinterlässt immer einen faden Beigeschmack bei mir.
Dennoch werde ich natürlich zu Band 2 greifen, weil ich gerade jetzt wissen will wie die Geschichte von Lazlo und Sarai weitergeht. Also herzlichen Glückwunsch lieber Bastei Luebbe Verlag, euer Ziel war erfolgreich. Auch wenn es nicht unbedingt leserfreundlich ist.


Mein Fazit:



Mit „Strange the Dreamer“ hat Laini Taylor einen wahnsinnig fantasievollen und märchenhaft anmutenden Auftakt geschaffen der von Träumen, Mythen, Legenden und Göttern erzählt. Ihr sehr poetischer und malerische Schreibstil machte es mir nicht immer leicht, aber sobald man sich daran gewöhnt hat ist die Geschichte einfach nur wunderschön zu verfolgen. Zwei wirklich interessante und fesselnde Stränge führen uns zu einem Ziel, an dem es richtig spannend wird und der Verlag den Leser leider in der Luft hängen lässt. Denn wir erfahren nicht wie im Original die komplette Geschichte von Lazlo und Sarai sondern müssen uns auf die Fortsetzung gedulden. Dass der Verlag diese Geschichte unbedingt splitten wollte, hinterlässt bei mir einen schalen Beigeschmack und ich finde das alles andere als Leserfreundlich. Doch dafür kann die Autorin nichts.
Denn ich kann diesen ersten Band nur empfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Laini Taylor

Laini Taylor - Autor
© Ali Smith

Laini Taylor wurde 1971 in Kalifornien geboren. Sie hat Literatur und Kunst studiert und schreibt mit großem Erfolg Fantasy-Romane. Der Roman "Strange the Dreamer" wird in den sozialen Netzwerken gefeiert – und erscheint nun endlich in der deutschen Übersetzung. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Portland, Oregon.

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Sprecher

Moritz Pliquet

Moritz Pliquet - Sprecher
© Niklas Berg

Moritz Pliquet, geboren in Dortmund, absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Nach seinem Abschluss folgten Engagements in Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, Göttingen und Marburg. Seit 2009 ist er außerdem erfolgreich als Rundfunk- und Hörbuchsprecher tätig und regelmäßig u. a. bei Arte und im ZDF zu hören.

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