Eisige Flut
 - Nina Ohlandt - Hörbuch

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16,00

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (CD)
Krimis
439 Minuten
6 CDs
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-8244-6
Ersterscheinung: 27.11.2020

Eisige Flut

John Benthiens fünfter Fall
Teil 5 der Serie "Hauptkommissar John Benthien"
Gelesen von Reinhard Kuhnert

(37)

Eiskalte Morde an der Küste – der neue John Benthien-Krimi von Bestsellerautorin Nina Ohlandt!

An einem bitterkalten Februarmorgen wird John Benthien zu einem einsamen Haus in der nordfriesischen Marsch gerufen. Der Kommissar traut seinen Augen nicht: Vor der Tür des Hauses steht eine Tote, von Kopf bis Fuß in Eis gehüllt. Die geschockten Hausbewohner identifizieren sie als ihre seit Wochen vermisste Tochter. Später erfährt Benthien, dass die Frau erschossen wurde. Warum also hat der Mörder ihre Leiche auf so groteske Weise inszeniert? Benthiens Ermittlungen verlaufen zunächst ergebnislos, bis zwei weitere „Eisleichen“ auftauchen, die letzte auf Amrum. Nach und nach entschlüsselt der Kommissar das bizarre Rätsel – und entdeckt eine Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit ...

Rezensionen aus der Lesejury (37)

Annaquas Annaquas

Veröffentlicht am 17.02.2018

Eisskulpturen sorgen für Spannung

Fall Nummer Fünf für Benthien und seinem Ermittlerteam und dieser führt direkt an die Nordseeküste. Inmitten von eisigem Nordwind, wird das Team zu einer vereisten Leiche gerufen. Doch diese Leiche ist ... …mehr

Fall Nummer Fünf für Benthien und seinem Ermittlerteam und dieser führt direkt an die Nordseeküste. Inmitten von eisigem Nordwind, wird das Team zu einer vereisten Leiche gerufen. Doch diese Leiche ist anders als alle anderen Leichen, mit denen Benthien es jemals zu tun hatte. Diese Leiche ist nämlich mitten in einem Eispanzer gefangen. Doch noch makaberer ist der Hintergrund des Todes. Die Frau wurde schon länger vermisst und ihre Eltern haben sich große Sorgen gemacht. Die Leiche ist als Figur festgemacht, die gerade bei ihren Eltern klingeln wurde. Für die Eltern natürlich ein riesen Schock. Benthien und sein Team stehen vor einem Rätsel. Nicht mal Ansätze zum Ermitteln haben sie. Und während sie noch am Überlegen sind, von welcher Seite sie ihre Ermittlungen beginnen sollen, wird auch schon die zweite Leiche, nach demselben Prinzip, gefunden. Ein Serientäter also. Es scheint oberflächlich keinerlei Verbindungen zur anderen Leiche zu geben. Die einzige Verbindung die es gibt, ist ein kleines „Geschenk“ im Bauchnabel der Toten. Doch auch da wird erst auf dem Schlauch gestanden, was diese Geschenke für eine Bedeutung haben könnten. Es werden viele Menschen befragt, Spuren gesichert und auch oft ins Dunkle recherchiert. Doch irgendwann, nach vielem hin und her, folgen sie einer ganz neuen Spur und diese ist eine ganz besondere, denn sie führt in die eigenen Reihen.
Dass das Buch an der Nordsee spielt, ist für mich, als Nordseeliebhaberin, etwas ganz besonderes. Organisatorisch war es sogar eigentlich geplant, dass ich das Buch an der Nordseeküste lesen werde. Dies hat leider nicht geklappt. Trotzdem habe ich mich gefühlt, als wäre ich die ganze Zeit dort gewesen. Wie Nina Ohlandt die Umgebung beschrieben hat, finde ich wahnsinnig klasse. Denn das können nicht viele. Die Spannung des Krimis wurde die ganze Zeit über aufrechterhalten, was mich besonders fasziniert hat. In jedem Krimi gibt es mal einen Abschnitt, wo man ein wenig durchhängt, wo einfach nichts passiert. Gerade, wenn man sich diesem Punkt genähert hat, passierte ein neuer Mord und war direkt wieder drin in den ganzen Ermittlungen und der Spurensuche. Ich habe während des ganzen Krimis über mitgerätselt, wer der Täter sein könnte und war bis zum Finale derselben Überzeugung, aber dann stellt sich der Täter doch auf einmal als einen anderen heraus. Und was für einer! Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist, dass ich die Briefe am Ende eines Kapitels nicht mochte. Das ist aber auch Geschmackssache. Wie ich in den einzelnen Leseabschnitten gesehen habe, waren sehr viele davon begeistert.
Ich gebe zu, dass ich kein Krimiexperte bin. Angefangen habe ich mit den Jack-Daniels-Thrillern und bin dann bei Sebastian Fitzek gelandet. Das ist allerdings auch noch nicht lange her. Dennoch kann ich sagen, dass ich dieses Buch hier mit Abstand besser finde, als die Bücher von Fitzek und das wird definitiv nicht mein letztes Buch sein. Ich hoffe, dass ganz viele dieses Buch lesen werden, es ein Bestseller wird und alle darüber reden. Denn das ist dieses Buch definitiv wert.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Bibliomarie Bibliomarie

Veröffentlicht am 10.02.2018

Eiskalt

Es ist kalt geworden in Küste vor den Nordfriesischen Inseln, als John Benthien und sein Team nun zum fünften Mal ermitteln.

Wie eine Eisskulptur drapiert, mit der ausgestreckten Hand an der Klingel wird ... …mehr

Es ist kalt geworden in Küste vor den Nordfriesischen Inseln, als John Benthien und sein Team nun zum fünften Mal ermitteln.

Wie eine Eisskulptur drapiert, mit der ausgestreckten Hand an der Klingel wird die Leiche der seit einigen Tagen vermissten Anja Derling vor ihrem Elternhaus gefunden. Es wird nicht die einzige so ausgestellte Leiche bleiben.
Diese bizarren Morde stellen Benthien und seine Kollegen vor ein Rätsel, bis sich die Spuren zu einem Verdacht verbinden, die den Kommissar bis in seine eigene Vergangenheit zurückführen.

Der Krimi fesselt von der ersten Seite, die Geschichte ist nicht nur toll ausgedacht, sondern ließ mich richtig frösteln, was nicht nur an den eisigen Temperaturen lag. Die Ermittlungen des eingespielten Teams sind realistisch und nachvollziehbar beschrieben. Die einzelnen Spuren, die geheimnisvollen Beigaben bei den gefunden Leichen, das sich allmählich abzeichnende Beziehungsgeflecht – alles zusammen zog mich in Bann und ich konnte nur schwer die Lektüre unterbrechen. Sehr gelungen fand ich die Beschreibungen der mitwirkenden Figuren, ob Opfer oder Verdächtige. Sie waren sehr lebensecht charakterisiert und wirkten in ihren Handlungen immer stimmig. Lange blieb mir der Täter ein Rätsel, auch wenn sich allmählich die Beweggründe herausstellten.

Mir gefielen auch die kleinen privaten Abweichungen, die die Spannung auflockerten, Benthiens alter, aber sehr agiler Vater, der immer für ein Schmunzeln sorgt oder die noch zarte Beziehung zwischen John Benthien und seiner Kollegin Lilly, die einer Bewährungsprobe ausgesetzt wird. Das hat die Krimihandlung perfekt abgerundet.

Nina Ohlandt hat mich mit ihrem neuen Buch wieder absolut überzeugt. „Eisige Flut“ ist ein Krimi, der für mich alles beinhaltet, was ich mir für perfekte Krimiunterhaltung wünsche: einen spannenden, ausgefallenen Plot, menschlich echt gezeichnete Charaktere, eine stimmige Atmosphäre und eine überraschende, aber sehr logische Auflösung.

Eine echte Empfehlung.

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smartie11 smartie11

Veröffentlicht am 09.02.2018

Spannend, verzwickt und unglaublich überraschend

Meine Meinung:
„Eisige Flut“ ist nach „Küstenmorde“ (1), „Möwenschrei“ (2), „Nebeltod“ (3) und „Sturmläuten“ (4) der fünfte Band der deutschen Autorin Nina Ohlandt um den nordfriesischen Hauptkommissar ... …mehr

Meine Meinung:
„Eisige Flut“ ist nach „Küstenmorde“ (1), „Möwenschrei“ (2), „Nebeltod“ (3) und „Sturmläuten“ (4) der fünfte Band der deutschen Autorin Nina Ohlandt um den nordfriesischen Hauptkommissar John Benthien. Mittlerweile sind mir John Benthien und seine Ermittler-Kollegen regelrecht ans Herz gewachsen und ich würde jedem interessierten Leser empfehlen, zunächst die Vorgängerbände zu lesen, auch wenn dieser Fall in sich abgeschlossen ist. Aber allein die Entwicklung der einzelnen Charaktere über die verschiedenen Bände hinweg zu begleiten macht großen Spaß!

Diesmal geht es gleich richtig spektakulär zur Sache: Eine Frau wurde ermordet und als „Eisleiche“ vor der Haustür ihrer Eltern in Szene gesetzt. Und das ist nur der Beginn einer rätselhaften Mordserie bei der Benthien und sein Team über lange Strecken hinweg vor allem ein Problem haben: Sie finden einfach keine Verbindung zwischen den Opfern! Immer wieder scheinen sich neue Spuren aufzutun und neue Ermittlungsansätze zu ergeben, die letztendlich aber doch immer wieder in eine Sackgasse zu führen scheinen. Mir ging es im Verlauf der Story wie den Ermittlern: Ich war über weite Strecken ratlos, wie diese Ereignisse alle zusammenhängen sollen. Der Mörder scheint einfach immer einen Schritt voraus zu sein. Doch in schon gewohnt souveräner Weise schafft Nina Ohlandt es auch diesmal wieder, am Ende alle Handlungsstränge aufzunehmen und daraus ein ganzes Bild zu knüpfen – und die Auflösung, die sie bietet, ist ein absoluter Knaller, wirklich!

Eine weitere Stärke der Benthien-Krimis ist der wie gewohnt bunte Strauß an Charakteren. Neben den bereits aus den Vorgängerbänden bekannten Personen (inklusive meiner beiden persönlichen Lieblinge Tommy Fitzen und Ben Benthien) gibt es auch zahlreiche neue, kantige Charaktere. Dazu gesellen sich ein frischer und stimmiger Schreibstil mit stellenweise angemessen humorvoller Note (meist durch die flapsigen Sprüche von Fitzen) sowie eine oftmals sehr atmosphärische Beschreibung der Schauplätze. Im Gegensatz zu den Vorgängerbänden ist mir diesmal das „Nordsee“-Feeling ein bisschen zu kurz gekommen, ohne dass ich nun genau begründen könnte, warum.

FAZIT:
Ein echt verzwickter Fall mit einer Riesenüberraschung zum Schluss. Ein absolutes „must read“ für alle John Benthien Fans!

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isabellepf isabellepf

Veröffentlicht am 09.02.2018

Eisige Morde an der nordfrisischen Marsch

"Eisige Flut" ist der fünfte Band der Nordsee-Krimi Reihe, von der Spiegel-Bestsellerautorin Nina Ohlandt, in dem ein Eismörder, an der nordfriesischen Insel, für eiskalte Morde sorgt, die unter die Haut ... …mehr

"Eisige Flut" ist der fünfte Band der Nordsee-Krimi Reihe, von der Spiegel-Bestsellerautorin Nina Ohlandt, in dem ein Eismörder, an der nordfriesischen Insel, für eiskalte Morde sorgt, die unter die Haut gehen und John Benthien mit seinem Team, fieberhaft ermittelt.

Es ist ein bitterkalter Februarmorgen, an dem Kommissar John Benthien, an ein abseits gelegenes Haus, in der nordfriesischen Marsch gerufen wird.
Eine komplett in Eis drapierte Tote, wird als die seit einigen Wochen vermisste Tochter, der Bewohner des Hauses identifiziert. Obwohl Benthien und sein Team in alle Richtungen ermitteln, verlaufen diese zunächst ergebnislos, sodass man fast meinen könnte, der Mörder sei ihnen immer einen Schritt voraus und weiss seine Spuren zu verwischen. Doch dann tauchen zwei weitere zur Schau gestellte Eisleichen auf, doch diesmal macht er dabei einen bedeutenden Fehler.
Benthien erkennt eine Verbindung zu den einzelnen Morden und entschlüsselt nach und nach, das bizarre Spiel und Rätsel des Eismörders, das ihn sogar bis in seine eigene Vergangenheit zurück führt. Doch warum stellt der Eismörder, seine Opfer auf solch groteske Art und Weise zur Schau zu stellen?
Ein bewegender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Sagenhaft spannend und fesselnd zugleich, ging es schon auf den ersten Seiten los und haben mir beim lesen die Haare zu berge stehen lassen. Denn die eiskalten Morde und drapierten Eisleichen, haben es mir eiskalt den Rücken runter laufen lassen.
Doch auch durch das gelungene Zusammenspiel von Handlungsstränge und detailliert beschriebenen Charakteren habe ich mich von Anfang an, wie mitten im Geschehen gefühlt und konnte mich unglaublich gut und schnell in der Story zurecht finden.
Obwohl Benthiens Ermittlungen anfangs ins leere laufen, war die Geschichte durchweg spannend, unterhaltsam und mit Zwischenmenschlichen Problemen der Charaktere versehen. Denn Streit und Eifersuchtssituationen in John Benthiens Beziehung, Niederlagen beim Ermitteln und Momente des Bangen um Figuren, kamen im Nordsee-Krimi ebenfalls nicht zu kurz.

Auch der Schreibstil von Nina Ohlandt war richtig fesselnd und spannend geschrieben, der mich fliessend und zügig durch die einzelnen Kapitel geführt hat. Auch die Handlungsstränge werden verständlich und authentisch dargestellt, die sich am Schluss zusammen fügen und einen gelungenen Abschluss bilden.
Doch obwohl Nina Ohlandt genügend spiel zum eigenen Ermitteln lässt, bin ich bis zum Schluss nicht hinter den wahren Eismörder gekommen und war fasziniert und überrascht zugleich über die unvorhersehbare Wendung und Auflösung des Falls.

Obwohl es mein erster Band der Krimi-Reihe, und von der Autorin war, hat mir kein Vorab-Wissen über die vorherigen Fälle gefehlt, sodass die einzelnen Bände vollkommen unabhängig voneinander und einzeln, gelesen werden können.
Ich habe mich sagenhaft gut unterhalten gefühlt, und bin restlos begeistert von Nina Ohlands Nordsee-Krimi, John Benthien als Ermittler, sein Team die die restlichen Charaktere die mir beim lesen regelrecht ans Herz gewachsen sind. 
Die Autorin Nina Ohland weiss einfach, wie sie ihre Leser, mit  unvorhersehbaren Wendungen, sich zusammenfügenden Handlungssträngen, pikären Situationen, aufkommender Spannung und eisigen Morden fesseln kann.

Der fünfte Band, der Nordsee-Krimi-Reihe Eisige Flut, ist unterhaltsam, sagenhaft spannend, mit interessanten Ermittlungssträngen versehen und unglaublich fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite an. Ein absolut empfehlenswerter Krimi.

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Clemens Clemens

Veröffentlicht am 08.02.2018

Der Polizei wird's heiß bei der Art von Eis!

Das Ermittlerteam um Hauptkommissar John Benthien fahndet dieses Mal nach einem Eismörder, der seine Opfer äußerst skuril als Eisskulpturen darstellt. Durch geschickt drapierte Beigaben seiner Mordopfer ... …mehr

Das Ermittlerteam um Hauptkommissar John Benthien fahndet dieses Mal nach einem Eismörder, der seine Opfer äußerst skuril als Eisskulpturen darstellt. Durch geschickt drapierte Beigaben seiner Mordopfer läßt er die Kriminalisten im Norden Deutschlands nach Hinweisen und Verbindungen suchen. Die beinahe ratlosen Ermittler stossen dabei bis zum überraschenden Ende nahezu an ihren Grenzen.

"Eisige Flut" ist schon der fünfte Fall von Hauptkommissar John Benthien der Autorin Nina Ohlandt. "Eisige Flut" war für mich der erste Krimi der Autorin und ich freue mich jetzt schon auf seine Vorgänger und auch auf hoffentlich noch vile Nachfolger.

Im Krimi lernt man die Ermittler erfreulicherweise nicht nur während ihrer psychisch anstrengenden Arbeit kennen, sondern Nina Ohlandt gelingt es immer wieder auch das Privatleben insbesondere von John Benthien, seiner Freundin und Arbeitskollegin Lilly Velasco und seinem Jugendfreund und Teamkollegen Tommy Fritzen eindrucksvoll dem Leser zu offenbaren.
Sehr sympathisch und lebensbejahend ist für mich Johns Vater, Ben Benthien, hervorzuheben.

Durch diese Szenenwechsel, die den Krimi von Anfang bis Ende durchlaufen, ist man als Leser gefühlsmäßig immer mitten im Geschehen. Man hat den Eindruck, dem Ermittlerteam bei der Suche nach dem Eismörder helfen zu dürfen und schaut dann auch hilflos dem Täter, während der Planung und Durchführung seiner Morde über die Schulter. Bei den Beschreibungen der Gefühlswelten der Angehörigen der Mordopfer leidet man regelrecht mit.

Aufgrund der häufigen Tatortwechsel, den eingestreuten Briefen, den wechselnden Verdächtigen und teils irreführenden Hinweisen auf den Täter, bleibt die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite erhalten. Die Eiseskälte der Jahreszeit spiegelt sich geradezu in den Präsentationen der Mordopfer und der Vorgehensweise des Mörders wider.

Mein Fazit:
Für mich, als Krimiliebhaber, ist "Eisige Flut" eine sehr spannende Entdeckung. Von Anfang bis zum Ende der Ermittlung fiebert man mit John Benthien und seinen Kollegen/-innen mit und kann im Grunde nicht aufhören weiter zu lesen.
Nina Ohlandt hat mit diesem Krimi ein Buch geschrieben, in dem die Mordopfer in einer Art und Weise vom Täter zur Schau gestellt werden, wie ich es vorher noch nie gelesen und durch die detailierte Beschreibung der Autorin auch so erschreckend mir nie vorgestellt habe.
Auch ohne die vier Vorgänger-Krimis zu kennen, habe ich mich schnell orientieren können und die einzelnen Protagonisten in Kürze kennengelernt.
In meiner Sammlung ist auf jeden Fall eine Lieblingsautorin hinzu gekommen.

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Autorin

Nina Ohlandt

Nina Ohlandt - Autor
© Andrea Schönwandt

NINA OHLANDT wurde in Wuppertal geboren und machte in Paris eine Ausbildung zur Sprachlehrerin. Später war sie als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Marktforscherin tätig, bis sie zu ihrer wahren Berufung zurückfand: dem Krimischreiben im Land zwischen den Meeren, dem Land ihrer Vorfahren. Nina Ohlandt starb 2020. Ihre Krimireihe wird von JAN F. WIELPÜTZ fortgesetzt.

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Sprecher

Reinhard Kuhnert

Reinhard Kuhnert - Sprecher
© Reinhard Kuhnert

Reinhard Kuhnert hat sein Handwerk an der Theaterhochschule und am Literaturinstitut in Leipzig erlernt. Danach folgten einige Jahre als Dramatiker für Theater, Funk und Fernsehen. Von 1994 – 2007 lebte er in Irland und arbeitete als Gastdozent für Theater an der Universität Galway. Neben seiner Tätigkeit als Autor und Regisseur ist er heute der Sprecher zahlreicher Hörbücher, Hörspiele und Dokumentationen. Mit seiner Stimmenvielfalt hat er bereits George R.R. Martins Fantasy-Epos Das …

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