Sterbekammer
 - Romy Fölck - Hörbuch

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20,00

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (CD)
Krimis
438 Minuten
6 CDs
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-8049-7
Ersterscheinung: 30.09.2019

Sterbekammer

Krimi
Gelesen von Michael Mendl

(68)

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde ...

Rezensionen aus der Lesejury (68)

Pippilotta Pippilotta

Veröffentlicht am 05.12.2019

Frida und Bjarne- das sympathische Ermittlerduo ist wieder da!

Sterbekammer ist der dritte Band der Krimiserie um das Ermittlerduo Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn aus der Feder von Romy Fölck. Die Mordkommission hat einen neuen Vorgesetzten, zu dessen Einstand ... …mehr

Sterbekammer ist der dritte Band der Krimiserie um das Ermittlerduo Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn aus der Feder von Romy Fölck. Die Mordkommission hat einen neuen Vorgesetzten, zu dessen Einstand 2 mysteriöse Todesfälle das Team vor Rätsel stellt. Wie in den Vorgängerbänden haben wir es mit einem ungelösten Cold Case und aktuellen Fällen zu tun, deren Fäden am Schluss zusammenlaufen. Nachdem wir erst sehr rasant in die Geschichte einsteigen, kommen zwischendurch ein paar Längen auf, auch, weil wir mehr aus dem Privatleben der Ermittler erfahren. Das ist nicht umbedingt störend, im Gegenteil, die beiden sind äußerst sympathisch und man nimmt als Leser gern an ihren Sorgen, Nöten und schönen Momenten teil, aber dadurch fand ich diesen Band weniger spannend und fesselnd wie die ersten beiden. Erfreulich finde ich, dass das Buch und die Auflösung, obwohl ich zum Schluss eine gewisse Vermutung hatte, nicht vorhersehbar ist. Insgesamt kann ich die Lektüre absolut empfehlen, ich bin weiterhin begeistert von Romy Fölcks Schreibstil, aber an die Vorgänger kommt Sterbekammer aus meiner Sicht nicht ran...

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

kielfeder kielfeder

Veröffentlicht am 02.12.2019

So spannend!

Kurzbeschreibung:
In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte ... …mehr

Kurzbeschreibung:
In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde …


So spannend!

Endlich ein neues Buch von Romy Fölck!
Mit Totenweg hat es angefangen und da war es um mich geschehen. Mit Sterbekammer erschien nun ihr dritter Frida-Krimi, den ich voller Spannung erwartet habe.

Ich habe Sterbekammer mit einer lieben Bloggerfreundin gelesen. Wir hatten uns auf 50 Seiten pro Tag geeinigt und ich muss euch was sagen: Es war teilweise einfach nur zum Haareraufen, diese Warterei!
Es war furchtbar, immer wieder an den spannenden Stellen aufhören und auf den nächsten Tag warten zu müssen.

Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Auf wichtige Eckpunkte aus den vorigen Büchern geht die Autorin noch mal ein. So dürften auch neue Leser einen wirklich leichten Einstieg in Sterbekammer haben, wenn sie die beiden vorigen Bände nicht gelesen haben.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die privaten Momente im dritten Band oft zur Sprache kommen. So bekam das Ermittler-Duo noch mehr Kontur.
Zwischendurch gibt es immer mal wieder kleine, beklemmende Perspektivwechsel.

Sehr gut ausgearbeitete Cliffhanger, eine spannend beschriebene Ermittlungsarbeit und ein neuer Cold Case.
Ich muss sagen, mit Sterbekammer hat Romy Fölck erneut mein Krimi-Herz erobert. Es war so spannend und mitreißend.
Meiner Meinung nach ist es sogar ihr bis jetzt stärkster Frida-Krimi.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

A-Ro A-Ro

Veröffentlicht am 01.12.2019

Spannender Teil 3

Über die Lesejury durfte ich bereits die ersten beiden Bände „Totenweg“ und „Bluthaus“ von Romy Fölck kennenlernen und fand beide absolut spannend und fesselnd.
Seit Oktober 2019 gibt es nun den dritten ... …mehr

Über die Lesejury durfte ich bereits die ersten beiden Bände „Totenweg“ und „Bluthaus“ von Romy Fölck kennenlernen und fand beide absolut spannend und fesselnd.
Seit Oktober 2019 gibt es nun den dritten Kriminalroman über die mir äußerst sympathischen Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn, und ich musste ihn mir einfach kaufen.
Römy Fölck hat einen wunderbar lebendigen Schreibstil, der mich sofort an die alte Deichmühle entführt hat.
Die Elbmarschlandschaft kommt wieder mal düster und geheimnisvoll rüber, aber auch sehr sympathisch mit ihren urigen Einwohnern.
Mit Nick Wahler weht ein frischer Wind in der Mordkommission Itzehoe.
Durch unglückliche Zufälle hat es der neue Chef von Anfang an auf Frieda abgesehen, die auch erst vor 8 Wochen dort ihre neue Arbeitsstelle in der Mordkommission Itzehoe angetreten hat.
Ein Mord an einer Tankstelle, und Frieda darf nur Akten im Büro wälzen, wie frustrierend.
Doch dann wird Frieda in aller Herrgottsfrühe zur alten Deichmühle gerufen und findet deren Eigentümer tot auf.
Der alte Griesgram Josef Hader muss wohl auf der Treppe gestürzt sein.
Viel grausamer aber ist der zufällige Fund in Haders Küche:
Eine verborgene Kammer, ähnlich einem Luftschutzbunker, der einer Gefängniszelle gleicht.
Schnell werden Frieda und dem Ermittlungsteam klar, dass hier eine Frau gefangen gehalten und gequält worden ist – möglicherweise über mehrere Jahre hinweg.
Und dann stoßen die Ermittler im Schuppen neben frisch erlegtem Wild auch auf Blutspuren am Fleischwolf, die einer Frau gehören.
Was ist hier geschehen?
Die mühseligen Ermittlungen wechseln sich in diesem Kriminalroman mit Einschüben, die die Gedanken einer entführten Frau enthalten ab.
Als Leser erfährt man dadurch zwar nicht wirklich Details, aber ich konnte mich in diese dunkle Kammer und das Grauen des von ihr erlittenen Martyriums absolut hineinversetzen.
Die Verzweiflung des Opfers konnte ich absolut nachempfinden.
Diese Einschübe sind richtige Cliffhanger, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Was ist mit dieser Frau passiert?
Ich will euch hier natürlich nichts verraten, nur, dass es wieder megaspannend zugeht.
Ich habe auf jeder Seite mit allen Protagonisten mitgefiebert. Romy Fölck konnte mich diesmal allerdings nicht so einfach täuschen und in die Irre führen, ich hatte schon sehr früh den richtigen Riecher für den Täter.
Dennoch war das Ende natürlich anders als ich es erwartet habe, gut nachvollziehbar und stimmig.
Mein Fazit:
Auch wenn man die ersten beiden Fälle von Frieda und Bjarne nicht kennt, findet man sich sehr gut in die Geschichte ein.
Durch geschickte Rückblicke in die Vergangenheit und in das aktuelle Privatleben der beiden Ermittler kann man die Zusammenhänge schnell einordnen und fühlt sich mit dem sympathischen Team verbunden.
Ich glaube, auch wer die ersten beiden Fälle nicht kennt, kann diesem Fall problemlos folgen.
Ich jedenfalls bin wieder total in die Story eingetaucht und habe diesen spannenden Krimi bis tief in die Nacht verschlungen.
Mal wieder eine klare 5 Sterne Leseempfehlung!
Ich freue mich schon auf Band vier!

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Venatrix Venatrix

Veröffentlicht am 24.11.2019

Vielschichtig, hintergründig und spannend bis zum Ende - so muss ein Krimi sein

Dieser dritte Fall für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn hat es in sich.

Worum geht’s?

In einer abgelegenen alten Deichmühle wird die Leiche des Eigentümers gefunden. Unfall oder hat hier jemand nachgeholfen, ... …mehr

Dieser dritte Fall für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn hat es in sich.

Worum geht’s?

In einer abgelegenen alten Deichmühle wird die Leiche des Eigentümers gefunden. Unfall oder hat hier jemand nachgeholfen, denn der alte Mann war als jähzornig und brutal bekannt, der sogar seinen Sohn mit dem Gewehr bedroht hat.

Bei der Besichtigung des möglichen Tatorts entdeckt Frida einen unterirdischen Bunker, in dem möglicherweise eine junge Frau gefangen gehalten worden ist. Als sie das mit Haverkorn, der nach dem Brand aus dem Vorgänger, noch rekonvaleszent ist, bespricht, erinnert er sich an den Fall einer seit zehn Jahren vermissten Frau. Er hat damals ermittelt und keine Spur von der Vermissten gefunden.

Kurz entschlossen beendet er seinen Krankenstand und schließt sich dem Team an, das mit Nick Wahler einen neuen Chef hat.

Doch damit nicht genug, müssen sie den Mord an einem Tankstellenmitarbeiter aufklären, der völlig unmotiviert erscheint. Weder Raubmord noch Beziehungstat kommen in Frage. Erst die chemische Analyse der am Tatort entdeckten Lackspuren führen zu einem überraschenden Hinweis, der dann dem Fall eine völlig unerwartete Dynamik gibt.

Meine Meinung:

Schon beim Lesen des Klappentextes bzw. der Leseprobe sind bei mir Erinnerungen an die echten Kriminalfälle Kampusch und Fritzl wach geworden.

Neben der Krimihandlung erfahren wir mehr über Haverkorns Tochter Henni, die vor kurzem überraschend aufgetaucht ist und seinem Leben eine neue Perspektive gibt. Bislang hat er seiner Frau, die sich in einer psychiatrischer Klinik befindet, von Henni zu erzählen. Als sie dann plötzlich vor der Türe steht, zieht sie beim Auftauchen von Henni die falschen Schlüsse, und verlangt die Scheidung und wirft Haverkorn aus der gemeinsamen Wohnung.

Gleichzeitig müssen Fridas Eltern der drohenden Pleite ihres Landwirtschaft ins Auge sehen. Ob es Frida gelingt, den Konkurs in letzter Minute wohl abzuwenden? Eine Idee hat sie ja dazu.
Dass Frida statt des wohlwollenden Andreas Vollmer nun den als Korinthenkacker bekannten Wahler als Chef hat, macht ihr das Leben ein wenig schwer. Doch bei näherem Hinsehen, ist Wahler vielleicht doch nicht so übel. Endlich kann sich Frida zu Torben bekennen. Also, eigentlich mehrere versöhnliche Aussichten.

Der Kriminalfall selbst ist spannend erzählt und enthüllt, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Man be- und verurteilt eher diejenigen, die am Rande der Gesellschaft leben als diejenigen, die mit großen Geldspenden ihre dunklen Seiten vertuschen wollen.

Ich habe relativ früh geahnt, wer der Täter sein könnte. Das macht mir nichts aus, denn ich finde es immer recht interessant, wie die Ermittler zu diesem Schluss und Täter kommen.

Fazit:

Ein vielschichtiger Krimi, der mich, wie seine Vorgänger, im Bann gehalten hat. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 21.11.2019

Genial

Auch der dritte Fall von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn konnte mich wieder begeistern. So muss ein spannendes Buch sein; man mag es gar nicht zur Seite legen, würde es am liebsten in einem Rutsch durchlesen. ... …mehr

Auch der dritte Fall von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn konnte mich wieder begeistern. So muss ein spannendes Buch sein; man mag es gar nicht zur Seite legen, würde es am liebsten in einem Rutsch durchlesen. Romy Fölck konnte mich hier sowohl mit ihrem Schreibstil als auch mit ihrer Geschichte begeistern. Die richtige Mischung aus Hintergrundgeschichte und spannendem Fall. Auch die Auflösung war logisch nachvollziehbar. Es gibt so einige überraschende Momente, ganz so, wie es sein soll. Auch die Ermittlungen waren glaubwürdig. Das Thema "Vermisste Personen" wird hier interessant dargebracht. Ich bin schon gespannt auf weitere Bücher aus der Feder der Autorin.

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Autorin

Romy Fölck

Romy Fölck - Autor
© Kerstin Petermann

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in …

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