Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
 - Petra Hülsmann - Hörbuch
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4,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (MP3-CD)
Liebesromane
454 Minuten
1 CD
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-8615-4
Ersterscheinung: 30.06.2023

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Teil 5 der Serie "Hamburg-Reihe"
Gelesen von Nana Spier

(29)

Damit hatte Glückskind Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird die beliebte Deutschlehrerin von ihrer Traumschule in Blankenese an eine Albtraumschule im Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind – die Musical-AG, die Annika übernommen hat, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Hilfesuchend wendet sie sich an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen ...

Rezensionen aus der Lesejury (29)

pewo pewo

Veröffentlicht am 31.01.2024

Hab mich köstlich amüsiert - im wahrsten Sinne des Wortes

Dieser Roman war wieder sehr witzig - wie die anderen aus der Hamburg-Reihe auch. Diesmal habe ich mich aber besonders köstlich amüsiert, weil ich gerade die Himbeermuffins mit weißer Schokolade nachgebacken ... …mehr

Dieser Roman war wieder sehr witzig - wie die anderen aus der Hamburg-Reihe auch. Diesmal habe ich mich aber besonders köstlich amüsiert, weil ich gerade die Himbeermuffins mit weißer Schokolade nachgebacken habe. Diese Leckerei bäckt die Hauptheldin Annika und am Ende ist das Rezept abgedruckt.

Die Geschichte war wieder wie in den anderen Romanen der Hamburg-Reihe. Nach dem gleichen Schema, aber ich kann nicht genug davon bekommen.

Petra Hülsmann versteht es, sich immer wieder neue, etwas schräg-witzige junge Hauptheldinnen auszudenken, die erst eine Weile brauchen, bis sie erkennen, dass ihr Traummann von Anfang an schon um die herum war.

Dazu ist dann noch eine interessante Geschichte gesponnen, die in einer speziellen Umgebung spielt. In diesem Fall ist es eine "Albtraumschule", an die die Hauptheldin Annika, eine junge Lehrerin, zwangsversetzt wird. Aber es dauert nicht lange, und sie schließt ihre Schüler*innen dort ins Herz und umgekehrt.

Es hat großen Spaß gemacht und richtig gute Laune gebracht. Kann ich nur empfehlen.

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kisacaeinstein kisacaeinstein

Veröffentlicht am 24.08.2023

So schön und unterhaltsam

Ich liebe die Hamburg Reihe und musste dieses Buch jetzt zum zweiten Mal lesen.
Es ist einfach schön. Ja, die Geschichte ist ungefähr so wie der Film Fuck you Goethe, aber das stört mich nicht.
Ich musste ... …mehr

Ich liebe die Hamburg Reihe und musste dieses Buch jetzt zum zweiten Mal lesen.
Es ist einfach schön. Ja, die Geschichte ist ungefähr so wie der Film Fuck you Goethe, aber das stört mich nicht.
Ich musste sehr oft lachen. Die Schüler und die Dialoge fand ich sehr witzig.
Auch die Entwicklung mit Sebastian und Anni fand ich schön - beim zweiten Mal Lesen fallen einem mehr Dinge auf, das macht es noch schöner. Die Hamburg Reihe gehört mit allen 6 Büchern zu meinen Lieblingen.

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wiebkeOL wiebkeOL

Veröffentlicht am 24.07.2019

Unterhaltsam, hinreißend

Super tolle Urlaubslektüre! Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Da ich selbst angehende Lehrerin bin, konnte ich mich sehr gut mit der Handlung identifizieren. Der Zwiespalt mit 2 ... …mehr

Super tolle Urlaubslektüre! Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Da ich selbst angehende Lehrerin bin, konnte ich mich sehr gut mit der Handlung identifizieren. Der Zwiespalt mit 2 Männern machte die ganze Geschichte noch spannender. Insgesamt ein super Roman, den ich jedem, der gerne lustige Liebesromane liest, nur ans Herz legen kann.

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Honigmond Honigmond

Veröffentlicht am 19.01.2019

Humorvoller Roman

Zum Klappentext:
Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk ... …mehr

Zum Klappentext:
Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.

Mein Leseeindruck:
Ich habe schon in der Vergangenheit etwas von dieser Autorin gelesen und sie hatte mich damit total begeistert, daher war ich sehr gespannt, was mich diesmal erwarten würde. Die Autorin hat mit diesem Buch wieder eine wunderbare und sehr humorvolle Geschichte geschaffen, die den Leser immer wieder zum schmunzeln bringt, aber auch gleichzeitig ein Gefühlschaos beschert. Durch ihren lockerflockigen Schreibstil versteht sie es geschickt, den Leser vollends mitzureissen und zu verzaubern. Wieder einmal war ich total begeistert und schon ein wenig traurig, dass es so schnell wieder vorbei war. Nun freue ich mich auf ihr nächstes Buch.

Mein Fazit:
Wieder ein sehr gelungener lockerer und sehr humorvoller Roman, der einen den Alltag vollends vergessen lässt. Einen absoluten Lesetipp sowie 5 Sterne vergebe ich dafür.

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Esme-- Esme--

Veröffentlicht am 03.01.2019

Klasse Geschichte, authentische Sprecherin


Inhalt:

Annika arbeitet als Lehrerin an einer renommierten Schule in einem Hamburger Elbvorort. Als sie eines Tages zu einer Besprechung gerufen wird, ahnt sie nichts Böses. Doch dann muss sie sich unvermittelt ... …mehr


Inhalt:

Annika arbeitet als Lehrerin an einer renommierten Schule in einem Hamburger Elbvorort. Als sie eines Tages zu einer Besprechung gerufen wird, ahnt sie nichts Böses. Doch dann muss sie sich unvermittelt mit einer Hiobsbotschaft arrangieren: Einer der Lehrer soll kurzfristig an die Astrid-Lindgren-Schule versetzt werden. Diese liegt in einem der Problembezirke der Stadt Hamburg namens Ellerbrock. Der Direktor hatte sich bereits für die denkbar einfachste Auflösung des Problems entschieden und will Annika versetzen lassen. Diese ist der jüngster Zugang im Kollegium und betreut zudem keine Arbeitsgemeinschaften.

Wenige Tage später steht Annika ihren neuen Schülern gegenüber. Sie bittet diese, ein Selbstporträt zu formulieren. Sie bekommt einen ersten Einblick in die Welt der zunächst verschlossenen, sich aber cool gebenden Jugendlichen. Sie erkennt das Dilemma, in dem sich diese Schüler befinden: Abseits des pulsierenden Hamburger Lebens führen die jungen Bewohner des Problembezirks ein relativ perspektivloses Dasein. Des "Hochdeutschen“ nur leidlich mächtig, bedienen sie sich einer Umgangssprache, die es ihnen nicht ermöglicht, ihre Hoffnungen, die sie hegen, respektive die Sorgen, die sie plagen, adäquat zu artikulieren.
Ihre Abstammung aus sogenannten bildungsfernen Schichten und die nicht selten zerrütteten und aufgelösten familiären Bindungen, erschweren zudem ein reibungsloses Weiterkommen in der Schule.

Annika wünscht sich nichts mehr, als schleunigst die Schule wieder verlassen zu dürfen. Ein Plan hierfür ist bald gefasst. Annika muss sich an der ALS beweisen. Der frisch ausgeschriebene Hamburger Theaterwettbewerb kommt ihr da gerade recht. Es winkt ein Preis von 5.000 Euro. Aber was noch viel besser ist: Die Medien werden darüber berichten. Der Direktor der alten Schule wird, so ihr Plan, von ihren Leistungen hören und sie zurückhaben wollen. Jetzt muss sie nur noch mit den Kindern ein Musical entwickeln, inszenieren und aufführen. Eine Herkules-Arbeit wie sie schon bald erkennen muss.



Im Detail:

Als Annika ihren ersten Arbeitstag auf der Astrid-Lindgren-Schule antritt, trifft sie auf Schüler wie Heaven Tanita, die von den anderen Schülern aufgrund ihres Namens aber auch aufgrund ihrer Ambitionen, einmal bei The Voice Kids den totalen Durchbruch zu landen, gehänselt wird. Doch Tanita ist davon überzeugt, dass sie ein natürliches Talent dafür besitzt, Leute zu unterhalten und sie genießt es im Rampenlicht zu stehen. Kritik perlt daher an ihr ab.
Anders ergeht es da zum Beispiel Meikel, einem Schüler, der stets mit dreckigen, zerschlissenen Klamotten und fettigem Haar auf der Schule erscheint. Er wird von den Mitschülern aufs übelste gemobbt. Tapfer steckt er die Kommentare ein und beteuert Aufsichtspersonen gegenüber, dass alles in Ordnung sei.

Der Plan eine Musical-AG ins Leben zu rufen und mit dieser den Hamburger-Theaterwettbewerb zu gewinnen, steht also schon zu Beginn vor einigen Schwierigkeiten. Ersteinmal muss Annika Ordnung in die Klasse bringen und die Motivation der Schüler ankurbeln. Jeder einzelne von ihnen hat mit Problemen zu kämpfen. Jeder einzelne ist es gewohnt, dass man seine Wünsche und Sorgen konsequent ignoriert.

Um das Projekt voranzutreiben, braucht Annika Hilfe. Dass ihre große Jugendliebe und der Mann, den sie bis heute noch nicht vergessen kann, mittlerweile als Regisseur Karriere gemacht hat und zufällig gerade in der Stadt unterwegs ist, kommt ihr da gerade recht. Tristan soll ihr helfen und wer weiß, vielleicht kommen sich die beiden durch dieses Projekt ja auch ein wenig näher?

Mittlerweile habe ich drei Bücher aus der Hamburg-Reihe von Petra Hülsmann gelesen. Alle Bände kann man unabhängig voneinander lesen. Sie haben jedoch eines gemein: Die Protagonistinnen zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Moment leben und es ihnen schwer fällt, eventuelle Konsequenzen im Vorfeld abzuwägen. Auch Annika bildet hier keine Ausnahme. Auch sie hat einen großen Freundeskreis, geht gerne auf Parties und lebt blauäugig in den Tag hinein. Dieses Verhalten macht sie aber nicht unsympathisch. Ganz im Gegenteil. Sie kann und will nämlich Verantwortung übernehmen, wenn es die Situation verlangt.

In „Wenn's einfach wär, würd's jeder machen“ wird die Handlung auch wieder von einer schönen Liebesgeschichte begleitet. Diese wirkt wie aus dem Leben gegriffen. Auch hier läuft nicht immer alles nach Plan und auch hier sind die männlichen Charaktere, genauso wie die Protagonistin selbst, nicht ohne Fehl und Tadel.



Zum Sprecher:

Das Hörbuch, „Wenn's einfach wär, würd's jeder machen“, wird von Nana Spier excellent vertont. Der Sprecherin gelingt es allen Charakteren allein mit ihrer stimmlichen Varianz eine individuelle Persönlichkeit einzuhauchen. Es gelingt ihr die provozierende Lebendigkeit und subversive Wirksamkeit der Figuren herauszuarbeiten.



Fazit:

In „Wenn's einfach wär, würd's jeder machen“ führt uns Petra Hülsmann wieder nach Hamburg. Diesmal werden wir Zeuge einer Expedition in die Schattenzonen der beliebten Großstadt.
Die Handlung und deren Protagonisten erwachsen aus den Verhältnissen, wie sie gegenwärtig nicht nur an den Hamburger Vorstadtschulen vorherrschen.
Humorvoll gelingt es ihr, die starren Verhältnisse, die eingefahrenen Denk- und Verhaltensmuster, sowie die Vorurteile, auf Lehrer- und Schülerseite, aufzubrechen.

Mit Nana Spier hat der Verlag eine Sprecherin gewählt, die voll zu überzeugen weiß. Der Vortrag erscheint einem bereits bei den ersten Sätzen stimmig und authentisch. Heute wird in Hamburg fast ausschließlich Hochdeutsch gesprochen. Das typische „Hamburger Deutsch“ weist aber regionale Besonderheiten in Wortschatz, Grammatik und Aussprache auf, die der Leserin geläufig sind.
Es gelingt ihr, den Vortrag des Textes zu einem Hörgenuss werden zu lassen. Eine passendere Sprecherin hätte man für dieses Hörbuch nicht finden können.

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Autorin

Petra Hülsmann

Petra Hülsmann - Autor
© Inga Sommer

Petra Hülsmann, Jahrgang 1976, wuchs in einer niedersächsischen Kleinstadt auf. Nach einem erfolgreich abgebrochenen Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft arbeitete sie in Anwaltskanzleien und reiste sechs Monate mit dem Rucksack durch Südostasien, bevor sie mit ihren Romanen die Beststellerliste eroberte. Petra Hülsmann lebt mit ihrem Mann in Hamburg.  

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Sprecherin

Nana Spier

Nana Spier - Sprecher
© Andreas Biesenbach

Nana Spier wurde in Berlin geboren, wo sie auch heute noch lebt. Sie ließ sich an der Schauspielschule Maria Körber ausbilden und verkörperte seitdem verschiedene TV-Rollen, so z.B. Schwester Elke in Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen. Außerdem ist Nana Spier die deutsche Synchronstimme von Drew Barrymore, Sandra Bullock u.v.a. Aber auch Hörbuchtexte unterschiedlichster Genres interpretiert sie mit viel Gefühl und dramatischem Gespür.

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