Die letzten Tage der Nacht
 - Graham Moore - Hörbuch

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20,00

Lübbe Audio
Hörbuch
Litcom
422 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-5484-9
Ersterscheinung: 16.02.2017

Die letzten Tage der Nacht

Gelesen von David Nathan

(40)

"Eine geniale Reise in die Vergangenheit" The Washington Post
New York, 1888. Thomas Edison hat mit seiner bahnbrechenden Erfindung der Glühbirne ein Wunder gewirkt. Die Elektrizität ist geboren, die dunklen Tage der Menschheit sind Vergangenheit. Nur eine Sache steht Edison und seinem Monopol im Weg, sein Konkurrent George Westinghouse. Zwischen den beiden Männern entbrennt ein juristischer Kampf, es geht um die Milliarden-Dollar-Frage: Wer hat die Glühbirne wirklich erfunden? Und wer hat also die Macht, ein ganzes Land zu elektrifizieren?
Der NEW YORK TIMES-Bestseller jetzt auf deutsch und als Hörbuch!
Graham Moore, der für sein Drehbuch für den Film "Imitation Game" mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, ist mit "Die letzten Tage der Nacht" ein packender historischer Roman gelungen, der auf wahren Ereignissen beruht.

 

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Pressestimmen

"Eine geniale Reise in die Vergangenheit"

 
"Hypnotisierend, schlau, spannend, Die letzten Tage der Nacht ist ein Triumph der Vorstellungskraft. Graham Moore macht New York im Gilded Age zum seinem Spielfeld und die großen Persönlichkeiten Edison, Tesla, Westinghouse zu seinen Spielern. Das Ergebnis ist ein wunderbar recherchierter, unendlich unterhaltsamer Roman, der noch lange nachklingt."
„Großartig gelesen von David Nathan“
„Aufgeladene Spannung und interessanter historischer Bezug“
„Ein wissenschaftliches Drama, bei dem einige Lichter aufgehen.“

Rezensionen aus der Lesejury (40)

lesetraum lesetraum

Veröffentlicht am 06.08.2017

Die letzten Tage der Nacht

In New York brodelt es. Geniale Köpfe und skrupellose Unternehmer, liefern sich im sogenannten Stromkrieg einen beispiellosen Machtkampf, der immer größere Kreise zieht. In zahlreichen Gerichtsverfahren, ... …mehr

In New York brodelt es. Geniale Köpfe und skrupellose Unternehmer, liefern sich im sogenannten Stromkrieg einen beispiellosen Machtkampf, der immer größere Kreise zieht. In zahlreichen Gerichtsverfahren, um das umstrittene Patent der Glühbirne und in dem erbitterten Gerangel um Gleich- oder Wechselstrom, liefern sich die Erfinder Thomas Edison, George Westinghouse und Nikola Tesla, einen beispiellosen Kampf. Die Erfindungen und der damit verbundene Fortschritt, treten dabei immer mehr in den Hintergrund und finanzielle Interessen gewinnen die Oberhand. Es entsteht ein undurchsichtiges Geflecht aus Intrigen und Verleumdung. Erst durch einen genialen Deal gelingt, es dem Stromkrieg ein zufriedenstellendes Ende zu setzen.

Fazit
Ein fesselnder Roman in dem eine spannende historische Zeit, basierend auf tatsächlichen Ereignissen, sehr informativ und realistisch nachvollzogen wird.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Nabura Nabura

Veröffentlicht am 06.08.2017

Gelungene Mischung aus Wissenschaft, Geschichte und spannender Unterhaltung

New York, 1888. Paul Cravath ist ein junger und aufstrebender Anwalt, dessen erster eigener Mandant gleich ein echtes Schwergewicht ist: George Westinghouse wird von Thomas Edison auf unglaubliche eine ... …mehr

New York, 1888. Paul Cravath ist ein junger und aufstrebender Anwalt, dessen erster eigener Mandant gleich ein echtes Schwergewicht ist: George Westinghouse wird von Thomas Edison auf unglaubliche eine Milliarde Dollar verklagt, weil er angeblich dessen Patent an der Glühfadenlampe verletzt hat. Doch Westinghouse ist der Meinung, er habe die Glühlampe erheblich weiterentwickelt, da Edisons Version nicht richtig funktioniert hat. Paul beginnt damit, Schlupflöcher zu suchen und die Gerichtsurteile hinauszuzögern. Unterdessen scheint Edison jedes Mittel recht zu sein, um aus der Angelegenheit als Sieger hervorzugehen: Einschüchterungen, Rufmord und Intrigen folgen Schlag auf Schlag. Kann Paul trotzdem einen Weg finden, um Westinghouse zu helfen? Und wie weit ist er selbst bereit, dafür zu gehen?

Das Thema des Buches hat mich sofort neugierig gemacht. Der Klappentext versprach eine interessante Geschichts- und Physikstunde zugleich zu werden. Mit dem Stromkrieg hatte ich mich bislang noch nicht beschäftigt, und so startete ich ohne Vorwissen in den Roman, der als auf wahren Ereignissen beruhend angepriesen wurde.

Das Buch wirft den Leser gleich mitten hinein in den tobenden Stromkrieg. Auf den ersten Seiten erlebt der Protagonist Paul mit, wie ein Techniker bei Reparaturen an Stromkabeln durch einen falschen Handgriff bei lebendigem Leib verbrennt. Ein erschütterndes Erlebnis für Paul. Kurz darauf erhält er auch noch eine Einladung von Thomas Edison, der ihm klarmachen möchte, wie aussichtlos Pauls Mandat ist. Erst danach wird erläutert, wie Paul überhaupt Anwalt von Westinghouse wurde. Dank dieses schwungvollen und abwechslungsreichen Einstiegs war ich im Nu gefesselt.

Dem Buch gelingt es, Wissen zu vermitteln, zum Beispiel über die Glühbirne, Gleich- und Wechselstrom sowie Patentrecht Indem der Autor die Perspektive des Anwalts Paul gewählt hat, wird es nicht zu technisch, sondern ich konnte den Erklärungen mühelos folgen. Der Autor hat sich dabei an die wichtigsten Fakten gehalten und beschreibt im Nachwort die wichtigsten Quellen und größten Abweichungen zugunsten der Dramaturgie.

Bei der Ausschmückung der Fakten ist eine unterhaltsame und spannende Geschichte entstanden. Den historischen Personen wurde Leben eingehaucht und in der Folge erlebt der Leser Charaktere, die für ihre Ziele brennen und entscheiden müssen, wie weit zu gehen sie bereit sind. Ihre Persönlichkeiten sind vielschichtig und nicht so leicht zu durchschauen. Nebencharaktere wie der verschrobene Erfinder Tesla brachten weitere Abwechslung in die Geschichte. Höchst dramatische Momente ließen mich begierig weiterlesen und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Paul als Protagonist ist schließlich sehr reflektiert, und so gibt es auch nachdenkliche Abschnitte voller markierungswürdiger Sätze, in der Moral, Ziele und Ambition eine Rolle spielen.

Immer wieder gibt es Cliffhanger am Kapitelende und Spannungsspitzen, die das Tempo hoch hielten. Paul als aufstrebender Anwalt, der Fallstricken ausweichen muss und sich beweisen will, ohne sich selbst untreu zu werden, hat mir sehr gefallen. Graham Moore ist hier eine tolle Mischung aus Wissenschaft, Geschichte und spannender Unterhaltung gelungen, die das Buch für mich zu einem Highlight macht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Bosni Bosni

Veröffentlicht am 30.06.2017

Die letzten Tage der Nacht

Wer hat die Glühbirne erfunden? Diese Frage muss der junge New Yorker Anwalt Paul Cravath in seinem ersten Fall lösen. Denn sein Mandant, George Westinghouse, wird von Thomas Edison gleich mehrmals verklagt, ... …mehr

Wer hat die Glühbirne erfunden? Diese Frage muss der junge New Yorker Anwalt Paul Cravath in seinem ersten Fall lösen. Denn sein Mandant, George Westinghouse, wird von Thomas Edison gleich mehrmals verklagt, weil er angeblich dessen Patet für die Glühbirne verletzt hat.....

"Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore ist ein Buch, welches ich rein von der Thematik her wohl nie in die Hand genommen hätte. Physik gehörte nämlich nicht unbedingt zu meinen Lieblingsschulfächern.
Da das Buch aber von Anfang an fast ausschließlich sehr gute Bewertungen erhielt, entschied ich mich, es mir doch einmal näher anzusehen. Und glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht.

Zu Beginn (okay, eigentlich bis zu den letzten 5 Seiten) dachte ich, dass das Buch nur einige reale Fakten bzw. Personen enthält und der Rest rein fiktiv ist. Gehört hatte ich lediglich schon einmal von Tesla und Edison, alle anderen Personen und auch Handlungen (inkl. dem Stromkrieg) waren mir gänzlich unbekannt.
Umso faszinierter war ich, als ich am Ende des Buches las, dass das allermeiste des Buches wirklich auf realen Tatsachen beruht. Sogar den jungen Anwalt Paul gab es wirklich. An dieser Stelle muss ich schon einmal ein großes Lob an den Autor aussprechen: In diesem Buch steckt vermutlich unglaublich viel Recherchezeit und diese vielen Informationen dann auch noch in einem Roman zu verpacken, dass ist schon hohe Kunst!
Besonders mochte ich auch, wie Graham Moore am Ende in einem Nachwort noch einmal für alle Szenen erwähnt, was der Wahrheit entspricht und was seiner Fantasie entspringt.

Weiterhin gefielen mir die Zitate, mit denen jedes neue Kapitel beginnt, sehr gut. Denn teilweise stammen sie von Personen aus dem 21. Jahrhundert und passen trotzdem wunderbar. Daran sieht man vor allem auch, dass die Grundthematik des Streites immer noch absolut aktuell ist. Wenn es auch heutzutage nicht mehr um Glühlampen geht.

Den Schreibstil des Autors fand ich leider nicht durchgänging gelungen. Ich kann kein konkretes Beispiel nennen, aber einige Sätze wurden meiner Meinung nach durch die Grammatik noch etwas verkompliziert (besonders an sowieso schon komplizierteren Stellen, an denen irgendwelche physikalischen Gesetze erklärt werden :D). Trotzdem ist das Buch aber auch ohne größeres physikalisches Fachwissen definitiv sehr gut verständlich und wenn nicht, dann kann man die Ausschweifungen der Erfinder über ihre verschiedenen Glühfädenarten auch einfach etwas überspringen ;) Ich gebe ehrlich zu, ich habe das das ein oder andere Mal gemacht, weil mich diese Szenen einfach etwas langweilten.

Insgesamt ist "Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore trotz einigen wenigen etwas langatmigeren Szenen ein tolles Buch und besonders für alle Technik- bzw. Physikbegeisterten Menschen absolut zu empfehlen. Natürlich auch für alle anderen, die sich einfach mal auf ein außergewöhnliches Buch, welches es so sicher kein zweites mal gibt, einlassen möchten.

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Forti Forti

Veröffentlicht am 21.06.2017

Unterhaltsame literarische Aufarbeitung des Stromkrieges Ende des 19. Jahrhunderts

Der Inhalt von Graham Moores "Die letzten Tage der Nacht" hört sich zunächst etwas dröge an: Patentstreitigkeiten und der Stromkrieg Ende des 19. Jahrhunderts. Umgesetzt ist das aber fantastisch, was das ... …mehr

Der Inhalt von Graham Moores "Die letzten Tage der Nacht" hört sich zunächst etwas dröge an: Patentstreitigkeiten und der Stromkrieg Ende des 19. Jahrhunderts. Umgesetzt ist das aber fantastisch, was das Buch zu überaus lesenswerter Literatur macht.

Zusammen mit dem jungen Anwalt Paul Cravath, der Sängerin Agnes Huntington und den Erfindern Thomas Edison, George Westinghouse und Nikola Tesla erlebt der Leser den sogenannten Stromkrieg, der rund um die Glühbirne und Gleich- und Wechselstrom Ende des 19. Jahrhunderts in den USA stattfand. Vorallem die Charaktere Paul Cravath, Agnes Huntington und Nikola Tesla sind liebevoll gezeichnet und größtenteils sympathisch. Überraschende Wendungen führen immer wieder dazu, dass die Geschichte spannend bleibt und nicht in juristischen oder wissenschaftlichen Details untergeht.

Auch Leser, die wenig Kenntnisse in Technik- und amerikanischer Geschichte haben, können der Geschichte gut folgen - die Frage, was tatsächlich so passiert ist und was der Fantasie des Autors entspringt, sollte man meiner Meinung nach aber hinten an stellen und die gut erzählte Geschichte einfach genießen. In seinem Nachwort legt der Autor dann ausführlich dar, wo er den tatsächlichen Ereignissen folgt und wo er dichterische Freiheit hat walten lassen.

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kassandra10 kassandra10

Veröffentlicht am 27.05.2017

Ein Abenteuer über ein entscheidendes Patent, Teslas Erfindungsgeist und Alexander Graham Bells kleines Geheimnis.

Paul Cravath ist jung und frisch gebackener Anwalt. Als angestellter Anwalt in einer kleinen Kanzlei in New York bringt keine eigenen Fälle, sondern vorerst nur Langeweile und Zuarbeit für seine Chefs. ... …mehr

Paul Cravath ist jung und frisch gebackener Anwalt. Als angestellter Anwalt in einer kleinen Kanzlei in New York bringt keine eigenen Fälle, sondern vorerst nur Langeweile und Zuarbeit für seine Chefs. Doch dann kommt plötzlich das entscheidende Angebot. Ausgerechnet Paul soll in dem riesigen Patent-Rechtsstreit Westinghouse gegen Edison vertreten. Er kann nicht ablehnen und begibt sich auf eine Reise unter „Strom“ mit unbekanntem Ziel.

Es gilt die 312 angestrebten Klagen gegen Westinghouse abzuwehren und Paul geht mehr oder weniger bisher unbeschrittene Pfade. Die ganze Situation scheint nur rettbar, wenn Tesla den entscheidenden Hinweis zum Ursprung der Glühbirne erbringt, doch sein Abwerben zwingt die Westinghouse-Company finanziell fast in die Knie.

Paul verguckt sich in die faszinierende Sängerin Anges Huntigton, welche ihm den Zugang zu der Welt der Schönen und Reichen eröffnet und damit die Weichen für diese irrwitzige Szenerie stellt.

Ein Abenteuer über ein entscheidendes Patent, Teslas Erfindungsgeist und Alexander Graham Bells kleines Geheimnis.

Ein wunderbarer Roman über die Wissenschaft, die Welt der Erfindungen und insbesondere die intrigante Welt der Mächtigen und Reichen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sprecher

David Nathan

David Nathan - Sprecher
© Olivier Favre

David Nathan zählt zu den besten Synchronsprechern Deutschlands. Er leiht seine Stimme unter anderem Johnny Depp und Christian Bale. Mit seiner herausragenden Erzählkunst fesselt er den Hörer und zieht ihn regelrecht mit in die Geschichte hinein. David Nathan wurde mehrfach mit dem Hörspiel Award als „Bester Sprecher“ ausgezeichnet.

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Autor

Graham Moore

Graham Moore - Autor
© Matt Sayles

Graham Moore gewann 2015 den Oscar für das beste Drehbuch. "The Imitation Game" wurde mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley verfilmt und von der internationalen Kritik gefeiert. Moore lebt in Los Angeles.

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