Der Mann, der Sherlock Holmes tötete
 - Graham Moore - Hörbuch

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12,00

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (CD)
Sonstige Belletristik
433 Minuten
6 CDs
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-5759-8
Ersterscheinung: 28.02.2019

Der Mann, der Sherlock Holmes tötete

Gelesen von David Nathan
Übersetzt von Kirsten Riesselmann

(50)

Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht sich Arthur Conan Doyle selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen.

Rezensionen aus der Lesejury (50)

rebell rebell

Veröffentlicht am 07.06.2020

Arthur und Harold auf Mörderjagd

Inhaltsangabe: Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, ... …mehr

Inhaltsangabe: Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen.


Cover: Auch wenn man es anfangs nicht weiß, passt das Cover sehr gut zu der Geschichte. Es ist schlicht aber gut gemacht. Spricht sehr für den Krimianteil.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird hier aus 2 verschiedenen Sichtweisen und Zeitzonen erzählt, einmal 1900 von Sir Arthur Conan Doyle und einmal 2010 von Harold White. Beides Figuren die authentisch dargestellt wurden. Man bekommt einen gewissen Eindruck vom Innenleben der beiden, bleibt jedoch immer ein Zuschauer.


Spannung/Story: Die Geschichte kombiniert hier zwei interessante Aspekte: zum einem der historische Anteil vom Sherlock Holmes-Schöpfer und zum anderem einen Krimianteil der sowohl in der Vergangenheit als auch der Gegenwart eine Rolle spielt. Es war wirklich interessant gemacht im wechsel beide Protagonisten und jeweiligen Jahre zu besuchen. Das hat den Leser bei gewissen Cliffhängern oder unerwarteten Wendungen zum weiterlesen animiert.

Der historische Teil vom Leben des Arthur Conan Doyle war wirklich faszinierend. Graham Moore hat wirklich intensiv recherchiert und sich auch mit dem realen Hintergrund der Geschichte intensic befasst. Da schlägt das Ermittlerherz und Fanherz für Sherlock Holmes defeinitiv höher.

Jedoch war mir der Kriminalanteil bei beiden Sichtweisen zu langatmig. Oft ergeht sich manches in detailierten Beschreibungen von Tätigkeiten, die doch keine Rolle spielen. Grad viele Gespräche zwischen Arthur und Bram Stoker waren für mich eher langweilig. Manche Szenen waren auch Vorher zu sehen und das Ende kam nicht ganz so überraschend.

Die Kombination von Krimi und Historik ist nicht leicht und Graham Moore hat wirklich viel Herzblut in dieses Werk gesteckt, aber leider waren meine Erwartungen leider falsch gesteckt bzw. schlichtweg zu hoch.


Fazit: Für einen Holmes-Fan ein muss, sollte aber mehr Gewicht auf die Historik als den Krimi legen.

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Ashleys_Thrillerkabinett Ashleys_Thrillerkabinett

Veröffentlicht am 26.05.2020

Leider fehlt der typische sherlockianische Charme

#dermanndersherlockholmestötete von #GrahamMoore hat mich leider nicht begeistern können 😪
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Anfänglich hatte ich arge Probleme mit dem Schreibstil, für mich ließ er sich leider nur holprig lesen. Dazu ... …mehr

#dermanndersherlockholmestötete von #GrahamMoore hat mich leider nicht begeistern können 😪
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Anfänglich hatte ich arge Probleme mit dem Schreibstil, für mich ließ er sich leider nur holprig lesen. Dazu kam auch noch, dass ich nicht richtig in die Story rein gekommen bin 🙈
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Das Buch ist in 2 Zeitsträngen geschrieben, von denen mir die Vergangenheit ein gutes Stück besser gefallen hat. Doch so wirklich für sich einnehmen, konnte mich keiner von beiden 😬 Beide lesen sich wie ein klassischer Krimi der alten Schule, nur bei weitem mit weniger Charme 😅
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Die Idee, Arthur Conan Doyle und Bram Stoker als Protagonisten des Vergangenheitsstrangs einzusetzen, ist einfach super 😍 Allerdings bleiben die Charaktere durchweg sehr blass und daher fällt es einem schwer sich in ihre Handlungen und Denkweisen reinzuversetzen. Wirklich schade, das hätte was richtig gutes werden können 😕
Und gerade in der Gegenwart war vieles sehr vorhersehbar, was den Überraschungseffekt oft ausgelassen hat.
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Die Enden der beiden Handlungsstränge haben mir wiederum gut gefallen. Für mich wurden die Geschichten damit schön abgerundet und es passte zum Rest 👌🏻
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Die Aufmachung des Buches ist speziell für Sherlock Holmes Fans ein Schmankerl 😍 Denn vor jedem Kapitel steht ein Zitat aus einer Sherlock Holmes Geschichte und manchmal auch aus einem anderen berühmten Roman. Auch der Bezug zu den Werken von Arthur Conan Doyle in der Gegenwart ist toll eingearbeitet.
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Das Hörbuch kann ich leider auch nicht wirklich empfehlen. Es wird zwar von David Nathan gesprochen, ist aber stark gekürzt. Und gerade die tollen Zitate aus den Romanen wurden hier wegrationalisiert 😩👎🏻
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Im Gesamten gilt hier leider - geniale Idee mit schwacher Umsetzung!
Bewertung: ⭐⭐/5 Sterne

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Winniehex Winniehex

Veröffentlicht am 16.08.2019

Gute Story

Klappentext:

Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, ... …mehr

Klappentext:

Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen. Zwei Morde, zwei Amateurdetektive, zwei Welten - und ein großer Lesespaß!

Ich mag Geschichten um Sherlock Holmes und um das viktorianische London. Da baut sich bei mir sofort eine mysteriöse und dunkel Stadt auf. Der Unterschied zu den üblichen Büchern ist, dass hier der Leser einfach in zwei Zeitebenen unterhalten wird. Einmal so um das Ende des 19. Jahrhunderts und dann Mitte der 2000er. Die Geschichte dir in der Vergangenheit spielt, ist sehr detailliert und bildschemenhaft beschrieben, so wie man sich das gute alte London halt auch gut vorstellen kann.

2010 wird ein Fan in einen Mord verwickelt und um diesen aufzuklären wird eine Verfolgung aufgenommen. Das beschriebene hat mich so ein bisschen an das Spiel, Scotland Yard jagt Mister X erinnert. Vielleicht ging es mir nur so dabei, aber mich hat es halt gestört, dass die übliche Umgebung einfach verlassen wurde, da ging bei mir die Spannung etwas verloren.

Trotz allem kann man sagen, dass dieses Buch den Leser gut unterhält auch wenn ich mir etwas mehr historische Einblicke gewünscht hätte.

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für Ihre Geduld, da ich gesundheitlich eingeschränkt war.

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ausWien ausWien

Veröffentlicht am 07.08.2019

Der Titel ist besser als das Buch

Jeder, der schon die Sherlock Holmes Bücher gelesen hat, wird schwer enttäuscht sein vom Stil dieses Buches. Es sind zwar im Prinzip zwei Kriminalfälle in einem Buch, aber bei jedem war von Anfang an klar: ... …mehr

Jeder, der schon die Sherlock Holmes Bücher gelesen hat, wird schwer enttäuscht sein vom Stil dieses Buches. Es sind zwar im Prinzip zwei Kriminalfälle in einem Buch, aber bei jedem war von Anfang an klar: Was geschehen ist, Wie es geschehen ist und Wer Was getan hat.
Eine Konstante im Buch ist, dass sich die Kapitel immer abwechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Im Grunde genommen haben aber beide nichts miteinander zu tun, außer, dass es in der Gegenwart um "Sherlokianer" geht und diese die Geschichten über und mit Sherlock Holmes wahrscheinlich sogar besser kennen, als Arthur Conan Doyle dies tat.
Angenehm ist, dass es nicht zu viele Personen gibt. Dagegen sind der sehr einfach gehaltene Stil und die vorhersehbare Handlung leider jene Punkte, die dem Lesevergnügen einen starken Dämpfer geben.

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julia_buchverliebt julia_buchverliebt

Veröffentlicht am 09.07.2019

Ein Buch mit besonderem Charme

*Inhalt*:
Arthur Conan Doyle, ist nicht der größte Fan seiner berühmtesten Figur - Sherlock Holmes. Dennoch sind die Methoden von Sherlock sein größter Anhaltspunkt als er selbst versucht einen Mord aufzuklären. ... …mehr

*Inhalt*:
Arthur Conan Doyle, ist nicht der größte Fan seiner berühmtesten Figur - Sherlock Holmes. Dennoch sind die Methoden von Sherlock sein größter Anhaltspunkt als er selbst versucht einen Mord aufzuklären. Er befragt Leute und schleicht durch Gassen. Er versucht wie Sherlock zu denken. Letzten Endes ist der Fall größer und komplizierter als sich Arthur Conan Doyle jemals vorstellen konnte.
2010 findet sich ein Sherlock Holmes Fan in einem ähnlichen Szenario wieder. Er versucht zum Meisterdetektiv zu werden um einen Mord aufzuklären, der in Verbindung mit einem verschwundenen Tagebuch von Sir Arthur Conan Doyle zusammenhängt.
2 verschiedene Personen in einer anderen Zeit, die doch so viel gemeinsam haben.

*Rezension*:
Das Buch ist in 2 Perspektiven aufgeteilt. Zum einen in die Perspektive von Sir Arthur Conan Doyle und in eine moderne Perspektive von Harold.
Weil die beiden Perspektiven einige Jahre auseinander liegen, hat jede Perspektive einen anderen Flair.
Beide Perspektiven waren voller Spannung und auch sehr humorvoll. Ich musste sehr oft schmunzeln und auch lachen. Vor allem die Reaktionen, die Sir Arthur Conan Doyle in dem Buch ertragen musste, weil er Sherlock Holmes "sterben lies".
Die Fälle der Perspektiven waren unterschiedlich aber beide spannend und packend. Oft kam eine Wendung die ich so nicht kommen sah.
Je weiter man in dem Buch las desto schwieriger wurde es aufzuhören. Die letzten 200 Seiten las ich, trotz Zeitmangel, innerhalb von 2 Tagen.
Das ganze Buch hat mir sehr gut gefallen und das Ende hat die Geschichte gut abgerundet. Das Ende war überraschend und zufriedenstellend. Man fiebert die ganze Zeit mit den beiden Hauptcharaktere mit und ist immer wieder überrascht und am Ende zufrieden.
Die Charaktere an sich haben mir gut gefallen. Sie waren alle Sympathisch und auch gut ausgearbeitet. Man lernt sie samt Eigenheiten gut kennen und sie fügen sich toll in die Geschichte ein.
Der Schreibstil war sehr gut. Spannend, packend und auch humorvoll. Vor allem aber war der Stil sehr flüssig, was ein schnelles Lesen ermöglicht.

*Meinung*:
Obwohl ich lange gebraucht habe um das Buch zu beenden, hatte es mich jeden mal in den Bann gezogen. Zum Schluss konnte ich einfach nicht anders und musste es in 2 Tagen beenden. Die Geschichte war packend, spannend und sehr lustig. Ich musste oft lachen und war auch von dem Schreibstil und den Charakteren begeistert. Ich kann diesem Buch also keinen Abzug geben und bin vollends zufrieden. Ich kann dieses Buch also weiterempfehlen.

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Autor

Graham Moore

Graham Moore - Autor
© Matt Sayles

Graham Moore, Jahrgang 1981, arbeitet als Drehbuchautor und Schriftsteller. In seinen Romanen fiktionalisiert er gerne historische Personen und Gegebenheiten. 2015 gewann er den Oscar für das beste Drehbuch; "The Imitation Game" wurde mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley verfilmt und von der internationalen Kritik gefeiert. Moore lebt in Los Angeles.

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Sprecher

David Nathan

David Nathan - Sprecher
© Olivier Favre

David Nathan zählt zu den besten Synchronsprechern Deutschlands. Er leiht seine Stimme unter anderem Johnny Depp und Christian Bale. Mit seiner herausragenden Erzählkunst fesselt er den Hörer und zieht ihn regelrecht mit in die Geschichte hinein. David Nathan wurde mehrfach mit dem Hörspiel Award als „Bester Sprecher“ ausgezeichnet.

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