Alleine bist du nie
 - Clare Mackintosh - Hörbuch

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18,00

Lübbe Audio
Hörbuch
Thriller
466 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-5347-7
Ersterscheinung: 13.01.2017

Alleine bist du nie

Psychothriller
Gelesen von Sabina Godec, Milena Karas, Julian Horeyseck
Übersetzt von Sabine Schilasky

(52)

Zoe Walker führt ein komplett durchschnittliches Leben in einem Londoner Vorort: Sie ist geschieden, hat zwei Kinder und einen langweiligen Job. Eines Tages entdeckt sie auf dem sonst so ereignislosen Heimweg ein Foto von sich in der U-Bahn, daneben eine ihr unbekannte Telefonnummer. Bloß eine harmlose Verwechslung? Zoe ahnt, dass es hier um mehr gehen muss. Doch noch weiß sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt – und wie bald sie alles zu verlieren droht, was sie liebt …

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Pressestimmen

„Dieser Psychothriller ist spitze mit seinem hervorragend konstruierten Plot, den undurchsichtigen Protagonisten und der schockierenden Wendung am Schluss, die wohl keiner voraussehen konnte. Gelesen wird das Meisterwerk von drei echten Profis.

Rezensionen aus der Lesejury (52)

MikkaLiest MikkaLiest

Veröffentlicht am 08.06.2017

Ich sehe dich

Der größte Pluspunkt des Buches war für mich die originelle, clever konstruierte Geschichte. Sie beginnt zwar mit einer ganz normalen Frau, die nach einem ganz normalen Arbeitstag auf dem Nachhauseweg ... …mehr

Der größte Pluspunkt des Buches war für mich die originelle, clever konstruierte Geschichte. Sie beginnt zwar mit einer ganz normalen Frau, die nach einem ganz normalen Arbeitstag auf dem Nachhauseweg in der U-Bahn ein Foto von sich selbst unter den Anzeigen für Sex-Hotlines entdeckt, aber dieser vermeintliche schlechte Scherz entwickelt sich schnell zu etwas viel Unglaublicherem, das die Leben vieler Frauen bedroht. Datenklau und der gläserne Mensch, Hacking, Stalking, eine Webseite, auf der eine perfide Dienstleistung angeboten wird... Natürlich gibt es schon Thriller, in denen ähnliche Themen aufgegriffen werden, aber diese werden hier auf eine Art und Weise kombiniert, die daraus in meinen Augen etwas erfrischend Unverbrauchtes machen.

Die Spannung entstand für mich hauptsächlich daraus, dass die Protagonistin Zoe im Laufe des Buches zunehmend paranoid wird und beginnt, jedem in ihrem Umfeld zu misstrauen. Sie blickt sich quasi ständig über die Schulter, fühlt sich verfolgt, hat Todesangst, und dieses Gefühl konstanter Bedrohung übertrug sich beim Lesen auf mich - obwohl es immer wieder lange Passagen gibt, in denen eigentlich gar nichts Konkretes, Greifbares passiert, aber das macht es für Zoe nur umso schlimmer, denn deswegen glaubt ihr keiner wirklich, dass sie nicht nur Gespenster sieht.

Wahrscheinlich ist es nicht der richtige Thriller für Lesende, die ihre Thriller hart und blutig mögen - meiner Meinung nach eher etwas für Fans von Paula Hawkins' "Girl on the Train" als für Fans von Richard Laymons "Der Käfig".

Die Auflösung fand ich stimmig und logisch schlüssig, allerdings gibt es ein paar Stellen, wo die Handlung nur durch einen Zufall oder auch eine uncharakteristische Nachlässigkeit des Täters vorangetrieben wird. Ich habe im Laufe des Buches mehrere Theorien aufgestellt, wer hinter all dem steckt, und am Ende lag ich dann halb richtig - aber auch halb total falsch. Insofern finde ich das Buch im Rückblick nicht vorhersehbar!

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt:

Einmal natürlich aus Sicht von Zoe, die gar nicht begreifen kann, wie ihr Leben auf einmal so aus dem Ruder laufen konnte. Sie will doch nur irgendwie in ihrem unbefriedigenden Job ausharren, um die Lebenskosten für ihre Familie bestreiten zu können, ihre beiden Kinder bei ihren ersten Schritten in der Erwachsenenwelt unterstützen und sich nach ihrer Scheidung ein neues Leben mit ihrem neuen Partner Simon aufbauen. Sie ist eine völlig normale 40-Jährige mit völlig normalen Wünschen und Hoffnungen, und manchmal wirkt sie dadurch ein wenig farblos, aber sie wuchs mir dennoch schnell ans Herz. Außerdem zeigt sie im Laufe des Buches dann auch, dass sie entschlossen und mutig sein kann!

Viel der Geschichte sehen wir auch aus Blickwinkel der jungen Polizistin Kelly, die nach einem schlimmen (aber verständlichen) Fehler degradiert wurde und jetzt versucht, sich wieder eine Karriere als aktive Ermittlerin zu erarbeiten. Ich mochte sie direkt sehr gerne, denn sie trifft manchmal zwar sehr unkluge Entscheidungen, aber immer aus dem Bauch heraus und aus den besten Motiven. Über sie würde ich tatsächlich gerne mehr in weiteren Büchern lesen! S

Wer außerdem noch ab und an zu Worte kommt, ist der Täter selber, und durch diese Worte gewinnt man stückchenweise mehr Einblicke, aber sie verraten nie zu viel, so dass die Neugier dadurch eher noch angeheizt wird.

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, er liest sich flüssig, wenn auch in einem für einen Thriller eher langsamen Tempo. Die Autorin gewährt viele Einblicke in das alltägliche Leben der Charaktere, und ich könnte mir vorstellen, dass auch das Lesern härterer Thriller vielleicht nicht so gut gefällt, aber mir hat es sehr gut gefallen.

Fazit:
Eine Frau entdeckt ihr eigenes Foto im Anzeigenteil der Zeitung, ausgerechnet unter den Sex-Hotlines, und muss feststellen, dass jemand anscheinend alles über sie weiß und sie ständig beobachtet. Und sie ist nicht die einzige Frau, deren Foto ohne ihr Einverständnis in einer solchen Anzeige erscheint, aber die Polizei nimmt die Sache zunächst nicht ernst.

"Alleine bist du nie" ist ein eher ruhiger Thriller, der in meinen Augen von einem Gefühl stetig steigender Paranoia und Bedrohung lebt. Mir hat das gut gefallen, denn ich fand die Geschichte und die Auflösung sehr intelligent konstruiert und komplex, aber wer Hardcore und nervenzerfetzende, rasante Hochspannung erwartet, wird wahrscheinlich eher enttäuscht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Momo Momo

Veröffentlicht am 18.05.2017

Überzeugender, manchmal leider vorhersehbarerThriller

Zoe Walker hat ein ganz normales Leben! Wie tausende andere fährt sie jeden Tag mit der Bahn zur Arbeit - und entdeckt eines Tages ihr Gesicht in einer Kontaktanzeige in der Zeitung. Zunächst ist sie sich ... …mehr

Zoe Walker hat ein ganz normales Leben! Wie tausende andere fährt sie jeden Tag mit der Bahn zur Arbeit - und entdeckt eines Tages ihr Gesicht in einer Kontaktanzeige in der Zeitung. Zunächst ist sie sich sicher, dass es sich hierbei nur um eine Frau handelt, die ihr ähnlich sieht. Doch dann geschehen furchtbare Verbrechen an anderen Pendlerinnen - und immer ging dem Verbrechen ein Bild in einer Kontaktanzeige einer Zeitung voraus...

Schon die Leseprobe hat mich damals überzeugt, leider hatte ich kein Glück bei der Leserunde. Die Figuren überzeugen von der ersten Sekunda an mit Authentizität, man kann sich vor allem in Zoe gut hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Auch die anderen Figuren sind überzeugend gezeichnet: Ihr zweiter Ehemann, ihre Kinder, ihre beste Freundin. Auch eine typische "gefallene" Polizistin taucht auf, die natürlich durch die Lösung des Falles die Chance auf einen beruflichen (Wieder-) EInstieg bekommt. Von ihrem Charakter habe ich mir ehrlich gesagt mehr erhofft.
Die Handlung ist recht spannend, man möchte unbedingt wissen, wie alles weitergeht. Vor allem die Frage, wer aus Zoes Umfeld der Täter ist, treibt den Leser hier an.

Mein einziger Kritikpunkt am Buch ist, dass es stellenweise recht vorhersehbar ist. Eine Figur konnte ich schnell als Täter ausschließen und mir stattdessen ihr wahres Geheimnis denken, obwohl die Handlung natürlich daraufhin zielte, ihn als Täter ins Licht zu rücken. Auch die Masche hinter den Verbrechen hatte ich recht schnell durschaut. Allerdings - und das ist wieder ein gewaltiger Pluspunkt - nicht den endgültigen Drahtzieher der Aktion! Und diese Entdeckung kam überraschend und brachte ein tolles Thriller-Ende mit sich!!!

*Alles in allem* ein guter Thriller, der mit seinen Charakteren überzeugen kann, manchmal allerdings etwas vorhersehbar ist.

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Sureallee Sureallee

Veröffentlicht am 05.02.2017

Alleine Bist Du Nie - Ich Sehe Dich - Ich Jage Dich - Und Ich Werde Dir Alles Nehmen

Inhalt:

Zoe Walker führt ein komplett durchschnittliches Leben in einem Londoner Vorort: Sie ist geschieden, hat zwei Kinder und einen langweiligen Job. Eines Tages entdeckt sie auf dem Heimweg in der ... …mehr

Inhalt:

Zoe Walker führt ein komplett durchschnittliches Leben in einem Londoner Vorort: Sie ist geschieden, hat zwei Kinder und einen langweiligen Job. Eines Tages entdeckt sie auf dem Heimweg in der U-Bahn eine Zeitungsannonce mit einem Foto von sich, daneben eine ihr unbekannte Telefonnummer. Bloß eine harmlose Verwechslung, wie ihre Familie glaubt? Zoe ahnt, dass es hier um mehr gehen muss, sie jemand unermüdlich beobachtet. Doch noch weiß sie nicht, in welcher Gefahr sie tatsächlich schwebt - und wie bald sie alles zu verlieren droht, was sie liebt.

Meine Meinung:

Ich persönlich kann Platz 1 der englischen Bestseller Liste bei diesem Buch leider nicht ganz nachvollziehen. Die Geschichte wird stellenweise sehr langatmig erzählt und viele wirklich spannende Momente gibt es im Buch leider auch nicht, was ich sehr schade finde. Der Schreibstil von Clare Mackintosh ist angenehm zu lesen, sie schafft es den Leser auch mit falschen Fährten in die Irre zu führen, sodass man erst gegen Ende des Buches den wahren Täter identifizieren kann.
Das war für mich allerdings dann auch der einzige Ansporn das Buch bis zum Ende zu lesen.

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Buchgeborene Buchgeborene

Veröffentlicht am 29.01.2017

Sehr empfehlenswerter Psychothriller!

Clare Mackintosh beginnt ihren spannenden Thriller, in dem sie von ganz normalen Leuten in ganz normalen Situationen erzählt. Man erkennt sich wieder und denkt sich : „ Das kenne ich doch auch!“ oder „So ... …mehr

Clare Mackintosh beginnt ihren spannenden Thriller, in dem sie von ganz normalen Leuten in ganz normalen Situationen erzählt. Man erkennt sich wieder und denkt sich : „ Das kenne ich doch auch!“ oder „So würde ich in dieser Situation auch reagieren.“ Und fast wirkt die Geschichte langweilig, weil doch alles so bekannt ist. Eine Arbeiterfamilie auf der einen Seite. Eine Polizistin auf der anderen Seite. Auf beiden Seiten Alltag.
Geschrieben ist die Geschichte aus der Sicht von zwei Frauen. Die eine, Zoe Walker erzählt ihre Geschichte selbst. Die Geschichte der anderen, die der Polizistin Kelly, wird erzählt. Beide Frauen haben sich in ihr Schicksal gefügt, erwarten nicht viel vom Leben.
Aber es wird sich einiges ändern, denn da ist auch noch die Stimme der Gefahr. Langsam schleicht sie sich in die Geschichte hinein und bringt mit sich eine sich steigernde Spannung.
Alles beginnt mit einer Anzeige in den Kleinanzeigen zwischen erotischen Diensten. Neben einer Telefonnummer und einer Webadresse befindet sich Zoes Bild. Das Problem ist nur, dass Zoe nicht weiß, warum diese Anzeige existiert. Die angegebene Telefonnummer existiert nicht. Die dazugehörige Webadresse braucht ein Passwort. Und der dritte Erzähler beobachtet Frauen und plant ihren Tod.
„Routine tut dir gut. Sie ist beruhigend.Routine gibt dir ein Gefühl von Sicherheit.Routine wird dich umbringen.“ (S.69.)
Geschickt webt Claire Mackintosh ihren Psychothriller in eine Geschichte, die so oder so ähnlich jederzeit passieren könnte. Nette Charaktere laden den Leser ein an ihrem Leben teilzuhaben. Es ist beinahe, als würde man eine Daily Soap sehen, wäre da nicht das lauernde Gefühl, dass jederzeit etwas furchtbares passieren könnte. Und ständig fragt man sich, wer die dritte Stimme ist. Kurz gesagt: Sehr empfehlenswerter Psychothriller.

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Kittyzer Kittyzer

Veröffentlicht am 29.01.2017

Spannende Abgründe, etwas unzureichende Motive

Laute Rufe ertönen hinter mir, gefolgt von einem Knall und einem Aufschrei. Jetzt drehe ich mich doch um, bin aber immer noch bereit, jederzeit wieder loszurennen. Trotzdem fühle ich mich ein bisschen ... …mehr

Laute Rufe ertönen hinter mir, gefolgt von einem Knall und einem Aufschrei. Jetzt drehe ich mich doch um, bin aber immer noch bereit, jederzeit wieder loszurennen. Trotzdem fühle ich mich ein bisschen sicherer, da ich weiß, dass jetzt die Polizeizentrale alles mithört und bereits einem Streifenwagen meine GPS-Daten durchgegeben hat, sodass sie auf dem Weg zu mir sind.
Als ich es sehe, erstarre ich.
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INHALT:
Zoe Walker lebt eigentlich recht zufrieden: Sie hat einen einigermaßen gut bezahlten Job, auch wenn sie sich mit ihrem Chef nicht versteht, ihre Kinder werden langsam erwachsen und selbstständig, und mit dem liebevollen Simon führt sie eine glückliche Beziehung. Doch dann entdeckt sie eines Tages auf dem Weg von der Arbeit in einer Zeitung eine Annonce - in der ihr Foto abgedruckt ist und die zu einer Webseite führt. Ihre Familie vermutet zwar nur eine seltsame Ähnlichkeit, doch das ungute Gefühl bleibt. Und als sie dann auch noch Parallelen zu kürzlich geschehenen Verbrechen zieht, wird Zoe klar, dass diese Anzeige gefährlich ist. Und ihr Familienglück in arger Gefahr...

MEINE MEINUNG:
Claire Mackintosh war war selbst zwölf Jahre lang bei der Polizei - eine Tatsache, die man ihren Thrillern anmerkt. Endlich einmal agieren ihre Ermittler nicht wie ein konfuser und inkompetenter Haufen wie in vielen anderen Büchern, sondern machen gute und nachvollziehbare Arbeit. Hinzu kommen glaubwürdige Figuren und unerwartete Wendungen, die die Spannung die ganze Zeit über aufrecht erhalten. Garniert mit ihrem flüssigen, einfühlsamen Schreibstil legt sie mit "Alleine bist du nie" einen weiteren guten Roman vor, der sich dieses Mal mit dem Thema der permanenten Überwachung befasst.

Zoe ist die Protagonistin des Romans, mit der man sich durch ihre Normalität sehr gut identifizieren kann. Wie viele Menschen wünscht sie sich, mehr aus ihren Leben gemacht zu haben, nimmt die Dinge jedoch, wie sie kommen und ist durch ihre Familie auch durchaus zufrieden. Nachdem sie jedoch die Anzeige in der Zeitung entdeckt hat und ihr immer mehr seltsame Dinge auffallen, beginnt eine gewisse Paranoia - die man als Leser definitiv nachvollziehen kann. Der Gedanke, permanent beobachtet zu werden, ist gruselig und ihre Angst daher absolut realistisch. Eine weitere große Rolle im Buch nimmt die Polizistin Kelly ein, die mit Zoe gemeinsam als Erste die Verbindung zwischen den Anzeigen und verschiedenen Delikten erkennt. Ihre Willensstärke und ihr Mut werden manchmal etwas von ihrer Impulsivität untergraben, überwiegend ist sie jedoch ein gut ausgearbeiteter Charakter. Und auch die Nebenfiguren stehen dahinter kaum zurück: Zoes liebevoller, aber eifersüchtiger Lebensgefährte Simon; ihr oft schlecht gelaunter Sohn und ihre nach Anerkennung suchende Tochter oder auch Kellys Vorgesetzter, der viel weicher ist als er vorgibt - sie alle bereichern den Thriller und machen es so schwierig, den Täter herauszufiltern.

Den Protagonisten selbst geschieht die meiste Zeit über eigentlich nichts wirklich Schlimmes - durch die im Hintergrund lauernde Bedrohung und die Vermutung, dass jemand aus Zoes Bekanntenkreis dahinter steckt, lässt die Handlung aber trotzdem kaum mehr los. Immer mehr Details kommen ans Licht über Frauen, die durch die in der Zeitung erschienenen Annoncen und die dazugehörige Website in Gefahr geraten sind, sogar verletzt und getötet worden sind. Je deutlicher die Ausmaße des gefährlichen Handels mit Daten zutage treten, desto beklemmender wird auch das Lesen - denn wie sicher kann man sich sein, dass die Daten über einen selbst nicht auch in die falschen Hände gelangen? Tatsächlich lag ich auch mit meiner Vermutung über den Täter falsch und wurde durchaus von der Enthüllung überrascht, auch wenn mit dem Motiv ein wenig übertrieben wird. Der größte Clou erwartet die Leser jedoch im Epilog, der mit einem gewaltigen Plot Twist aufwartet...mich allerdings so gar nicht überzeugen konnte. Ohne wäre das Ende weitaus schlüssiger gewesen.

FAZIT:
Claire Mackintosh versteht es hervorragend, einen durch die glaubwürdige Ermittlungsarbeit und unvorhersehbare Ereignisse in den Bann zu ziehen - das gelingt ihr nach ihrem sehr guten Debüt auch bei "Alleine bist du nie" erneut. Das Motiv des letztendlichen Täters und insbesondere der Plot Twist - so überraschend er auch war - haben mir aber eher weniger gefallen. Für die spannende Lektüre gibt es allerdings trotzdem sehr gute 3,5 Punkte.

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Sprecher

Julian Horeyseck

Julian Horeyseck - Sprecher
© Julian Horeyseck

Julian Horeyseck, geboren 1981, spielte schon während seiner Schauspielausbildung am Hamburger Schauspielstudio Frese an verschiedenen Hamburger Bühnen, unter anderem am St. Pauli Theater und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Nach 4 Jahren Theater in Hamburg, Kiel, Hildesheim und Innsbruck lebt er mittlerweile in Köln und ist als freischaffender Schauspieler und Sprecher tätig.

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Sprecher

Milena Karas

Milena Karas - Sprecher
© Frank Trompetter

Milena Karas, 1982 in Köln geboren, studierte am Hamburger Schauspiel-Studio Frese. Seit ihrem Abschluss 2006 hat sie in zahlreichen TV-Produktionen mitgewirkt, u.a. in Der letzte Bulle, Dr. Psycho oder Geld Macht Liebe. Zuletzt stand sie unter der Regie von Sönke Wortmann für seine neue Komödie Das Hochzeitsvideo vor der Kamera. Außerdem ist Milena Karas bei Live-Lesungen zu hören, z.B. regelmäßig auf dem Harbour Front Literatur Festival in Hamburg und auf der Lit.Cologne.

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Sprecherin

Sabina Godec

Sabina Godec - Sprecher
© Sabina Godec

Sabina Godec war bereits lange Zeit leidenschaftliche Schauspielerin und Interpretin klassischer Theaterrollen, bevor ihr Weg sie von der Bühne an das Mikrofon führte. Ihre variantenreiche Stimme setzt sie mittlerweile in allen Feldern des Sprechens ein – sei es als Station Voice für 3sat, bei den Aufnahmen von Hörbüchern und Hörspielen oder bei der Synchronisation von Filmen und Computerspielen.

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Autorin

Clare Mackintosh

Clare Mackintosh - Autor
© Smartphotography.co.uk

Clare Mackintosh arbeitete zwölf Jahre bei der britischen Polizei und brachte es bis zum CID. Doch dann musste sie feststellen, dass sie ihre eigenen Kinder kaum sah und sie sich außerdem nach neuen beruflichen Herausforderungen sehnte. Also begann sie für diverse Zeitungen zu schreiben und arbeitete an ihrem ersten Roman, der 2015 erschien. MEINE SEELE SO KALT wurde sensationell erfolgreich und verkaufte sich bis heute weltweit über eine Million Mal. Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei …

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