Ausgebrannt
 - Andreas Eschbach - Hörbuch

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14,00

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (MP3-CD)
Thriller
1472 Minuten
3 CDs
ISBN: 978-3-7857-8036-7
Ersterscheinung: 30.09.2019

Ausgebrannt

Ungekürzt

(9)

Die Menschheit vor ihrer größten Herausforderung: Das Ende des Erdölzeitalters steht bevor!
Als in Saudi-Arabien das größte Ölfeld der Welt versiegt, kommt es weltweit zu Unruhen. Bahnt sich tatsächlich das Ende unserer Zivilisation an?
Nur Markus Westermann glaubt an ein Wunder. Er glaubt, eine Methode zu kennen, wie man noch Öl finden kann. Viel Öl. Doch der Schein trügt.

Rezensionen aus der Lesejury (9)

timkedzia timkedzia

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ausgebrannt - hoffentlich keine Zukunftsvision

Über "Ausgebrannt" bin ich eigentlich nur zufällig gestolpert, als ich meine Sammlung von Eschbach-Werken erweitern wollte.
Andreas Eschbach zeichnet ein für den Leser gut zu verstehendes Bild einer Ölkrise. ... …mehr

Über "Ausgebrannt" bin ich eigentlich nur zufällig gestolpert, als ich meine Sammlung von Eschbach-Werken erweitern wollte.
Andreas Eschbach zeichnet ein für den Leser gut zu verstehendes Bild einer Ölkrise.
Durch diverse Geschehnisse wird das Öl plötzlich knapp. Ein Versuch, an geologisch unmöglichen Stellen Öl zu fördern gelingt. Ein Ende der Ölkrise?
Aber auch hier werden Tricks und Kniffe eingesetzt, um die Ölkrise zu verlängern. Am Ende hat diese Ölkrise Bestand, sodass Kinder kommender Generationen sich nicht vorstellen können, dass in nicht allzu ferner Vergangenheit Öl einfach verbrannt wurde.

Andreas Eschbach schreibt die Geschichte mit tollen und sympathischen Protagonisten, mit welchen man gerne mitfühlen kann. Zu Beginn erzählt er in zwei Zeitsträngen, die beide die gleichen Personen betreffen. Sobald diese Zeitstränge verschmelzen und nur noch in einer Zeitebene erzählt wird, wird das Lesen deutlich angenehmer.

Den Schluss hätte ich persönlich noch gerne etwas runder gehabt. Eschbach macht hier den Eindruck, als ob er eine Deadline einzuhalten hatte. Dies tut dem Großen und Ganzen aber keinen Abbruch.

FAZIT: Ein lesenswertes Buch, von dem man hofft, dass diese Ereignisse in dieser Form auf keinen Fall eintreffen. Alternativ ist zu hoffen, dass die Regierungen dieses Buch auch gelesen haben und einen Notfallplan parat haben ;-)

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Durga108 Durga108

Veröffentlicht am 28.04.2017

Ölkrise mit Happy End

Markus Westermann will in Amerika das große Glück finden. Er wird von seiner Firma in die USA gesandt, legt sich dort mächtig ins Zeug und lernt zufällig den schrulligen Österreicher Karl Walter Block ... …mehr

Markus Westermann will in Amerika das große Glück finden. Er wird von seiner Firma in die USA gesandt, legt sich dort mächtig ins Zeug und lernt zufällig den schrulligen Österreicher Karl Walter Block kennen. Dieser gibt vor, eine Methode entwickelt zu haben, mit der er Öl finden kann und zwar so viel, dass es für die nächsten tausend Jahre reicht. Die beiden gründen eine Firma. Parallel dazu fliegt ein saudi-arabischer Ölhafen in die Luft und stürzt die Welt in eine Ölkrise. Nicht nur den Arabern sind Westermann und Block ein Dorn im Auge. Es kommt zu div. Katastrophen, Markus Westermann kommt nach einem schweren Autounfall in den USA in einem deutschen Krankenhaus zu sich, er flieht, geht zurück in die USA, wo mittlerweile bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen, und lebt einen Winter lang in einer Kommune.

Andreas Eschbach hat eine kleine Schwierigkeit eingebaut, in dem er nicht nur Markus Geschichte erzählt, sondern auch die seines Bruders Frieder und deren Schwester Dorothea sowie die des saudischen Prinzen Abu Jabr. Der Autor beschreibt jedoch nicht nur die Charaktere, sondern auch welchen Einfluss die Ölkrise auf sie und die Gesellschaft hat. Hinzu kommt, dass Andreas Eschbach immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin- und herspringt. In den Sprüngen sehe ich eher eine Bereicherung und es fiel mir trotzdem leicht, den Handlungssträngen zu folgen.

Was mich jedoch stört, und deshalb gibt es auch nur drei Punkte, ist die Liebesbeziehung zwischen Markus Westermann und der koksenden Milliardärstochter mit chinesischen Wurzeln, Amy-Lee Wang. Eschbach bedient sich dabei aller Klischees und zusätzlich gibt es noch ein kitschiges Happy End à la Hollywood.

Zum Schluß will ich jedoch lobend Ulrich Noethen als Sprecher erwähnen. Er gibt allen Charakteren einen individuellen stimmlichen Touch, sogar mit schwäbischem Dialekt, ohne lächerlich zu wirken. Es macht richtig Freude, ihm zuzuhören. Deshalb trotz Kitsch - hörenswert!

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engineerwife engineerwife

Veröffentlicht am 04.04.2017

Was wäre wenn ...

Der Autor, Andreas Eschbach, greift ein schwieriges aber auch immer wieder sehr aktuelles Thema auf: Rohstoffknappheit, ein Albtraum schlechthin. Was aus Menschen werden kann, wenn sie ihren eigenen Komfort, ... …mehr

Der Autor, Andreas Eschbach, greift ein schwieriges aber auch immer wieder sehr aktuelles Thema auf: Rohstoffknappheit, ein Albtraum schlechthin. Was aus Menschen werden kann, wenn sie ihren eigenen Komfort, ja eigentlich ihr ganzes Leben in Gefahr sehen, hält der Autor dem Leser, bzw. Hörer, mit brutaler Härte vor Augen. Die Szenarien sind gut dargestellt, was jedoch mein Hörvergnügen gemindert hat, sind die ewigen Zeitsprünge. Man muss sich schon sehr konzentrieren um hier nicht den Anschluss zu verlieren. Äußerst hilfreich bei diesem Buch ist auch ein großes Interesse an Wissenschaft und Technik. Der sympathische Schauspieler Ulrich Noethen versteht es glänzend den Hörer mit seiner angenehmen Stimme am Ball zu halten. Ich denke, über dieses Buch werde ich noch eine Weile nachdenken.

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Hellena92 Hellena92

Veröffentlicht am 15.07.2018

Langatmig, langweilig, enttäuschend

Ich kann zu diesem Hörbuch nicht viel schreiben, da ich absolut enttäuscht bin.


"Als Markus Westermann die Bekanntschaft eines Mannes macht, der von sich behauptet, Erdöl finden zu können, wo andere ... …mehr

Ich kann zu diesem Hörbuch nicht viel schreiben, da ich absolut enttäuscht bin.


"Als Markus Westermann die Bekanntschaft eines Mannes macht, der von sich behauptet, Erdöl finden zu können, wo andere keines finden, glaubt er seine Karriere gesichert. Kurz darauf kommt es zu einer Katastrophe: Das größte Ölfeld der Welt in Saudi-Arabien versiegt. Ein Unfall, oder steckt mehr dahinter?"


Die Idee dahinter ist ja ganz nett, aber leider folgt eine Katastrophe die nächste. Einfach absolut unglaubwürdig. Es soll hier eigentlich ein Appell an die Hörer entnommen werden, dass wir in einer Ölknappheit leben und daher schonend umgehen sollten, das sehe ich im Übrigen auch so, aber dieser Pseudothriller ist leider nicht so spannend, als dass man ihn zu Ende hören muss, um zu erfahren was passiert. Das kann man sich schon von Anfang an denken. Der Sprecher, der klingt, als würde er mir die Nachrichten vorlesen, tut leider sein Übriges.

Letztlich ist das ganze Buch vorhersehbar. Korruption, Lügen und Macht. Das einzige was Menschen nach Andreas Eschenbach, scheinbar interessiert. Leider fand ich das ganze sehr langweilig und kann es daher auch nicht empfehlen.

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Autor

Andreas Eschbach

Andreas Eschbach - Autor
© Olivier Favre

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den …

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