Ich bin die Nacht
 - Ethan Cross - Hörbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch
Thriller
411 Minuten
ISBN: 978-3-7857-5291-3
Ersterscheinung: 11.03.2016

Ich bin die Nacht

Thriller
Jubiläumsausgabe
Gelesen von Thomas Balou Martin

(116)

Nur eins ist dunkler als die Nacht: das Herz dieses Killers.Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman...

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Pressestimmen

„Wendungsreich und hochspannend wechselt Cross die Perspektiven zwischen Marcus und Francis und verstrickt die Protagonisten immer tiefer in ein Netz aus Gut und Böse."

Rezensionen aus der Lesejury (116)

Nariah Nariah

Veröffentlicht am 10.12.2017

Berüchtigter Serienkiller gegen Held

Zur Geschichte

Francis Ackerman Jr. ist einer der gefürchtetsten Serienkiller der USA und durch seinen Ausbruch aus der Psychiatrischen Klinik, wieder auf freien Fuß. Sein Vater hat ihn über Jahre gequält ... …mehr

Zur Geschichte

Francis Ackerman Jr. ist einer der gefürchtetsten Serienkiller der USA und durch seinen Ausbruch aus der Psychiatrischen Klinik, wieder auf freien Fuß. Sein Vater hat ihn über Jahre gequält und aus ihm das gemacht, was er heute ist. Doch er tötet nicht einfach, er spielt ein gnadenloses Spiel mit seinen Opfern, in denen sie die Chance bekommen ihr Leben zu retten. Keiner kann gewinnen, denn Ackerman entscheidet wie das Spiel beginnt und auch wie es enden wird, denn Angst kennt er nicht. Doch eines Tages wird jemand kommen, der gegen ihn gewinnt und seinem eigenen Leben ein Ende bereitet. Wird Marcus derjenige sein, der gegen ihn antreten wird?

Marcus ist ein Ex-Cop, doch er hat seinen Job verloren, weil er etwas getan hat, dass er auf ewig bereuen wird. Er lernt Maggie kennen, eine Bardame und die Tochter des Sheriffs. Sie werden von ein paar Proleten angegriffen und da er weiß wie man kämpft, verteidigt er sich und Maggie wirklich gut. Der Sheriff ermahnt ihn ein guter Kerl zu sein und seine Tochter nicht zu verletzen. Als sie nach einem gemeinsamen Essen, Marcus Nachbarin besuchen wollen, entdeckt er sie schrecklich zugerichtet in ihrem Haus. War das Ackerman, der seit neuesten in der Gegend sein Unwesen treibt? Doch irgendwas stimmt hier nicht! Warum sind alle auf einmal gegen ihn?

Meine Meinung

Die Cover der Bücher sind einfach toll. Die 4 Bücher haben alle eine andere Farbe und dass nicht nur auf dem Cover, sondern auch auf den Seiten. „Ich bin die Nacht“ ist in schwarz, „Ich bin die Angst“ in rot, „Ich bin der Schmerz“ in weiß und „Ich bin der Zorn“ in braun gehalten. Dadurch haben sie ein eher schlichtes Aussehen und bringen trotzdem eine gewisse Spannung gleich mit.

Ich habe ja beides, sowohl das Buch, als auch das Hörbuch und dass liegt tatsächlich an der Vorgeschichte „Racheopfer“. Nachdem ich es gehört habe, wollte ich unbedingt weiter zuhören, aber an was ich nicht gedacht habe, zu schauen ob es der selbe Sprecher ist und leider hat dieser gewechselt. Erstmal war ich sehr enttäuscht, weil ich mich an Thomas Balou Martin gewöhnt hatte. Trotzdem habe ich mich mit der Zeit auch an Uve Teschner gewöhnt und er passt tatsächlich fast schon ein bisschen besser mit seiner Stimme in die Geschichte. Es fiel mir nur Anfangs aber schwer.

Ethan Cross hat mit „Ich bin die Nacht“ und Francis Ackerman Jr. einen Serienkiller ins Leben gerufen, der nicht ausschließlich böse ist, sondern auch eine gewisse Sympathie entwickelt. Ich habe ihn nicht gehasst, sondern habe immer gehofft dass er vielleicht schafft, doch noch ein guter Kerl zu werden. Aber da es noch ein paar Bücher gibt, hat er noch die Chance dazu. Er ist schließlich in einer Welt aufgewachsen, die ihn komplett zerstört hat und wenn er eine Chance bekommt, vielleicht durch Marcus kann er sich noch ändern.

Fazit

Die Geschichte war echt spannend und ich habe mitgefiebert. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen/-hören und kann sie jedem nur weiterempfehlen, der sympathische Thriller mag.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

StefanieFreigericht StefanieFreigericht

Veröffentlicht am 15.11.2017

Gleichzeitig fesselnd UND ziemlich überzogen

Das ist wieder so ein Buch, das es letztlich schwer macht mit der Bewertung. Einerseits ist es ziemlich spannend geschrieben, ein Pageturner mit allem, was man sich als Thriller-Freund so erhofft: ein ... …mehr

Das ist wieder so ein Buch, das es letztlich schwer macht mit der Bewertung. Einerseits ist es ziemlich spannend geschrieben, ein Pageturner mit allem, was man sich als Thriller-Freund so erhofft: ein kranker Serientäter, packende Szenen, ein würdiger Gegenspieler und ein verzwickter Plot. Andererseits ist das ganze insofern überzogen, als dass der Serientäter wirklich SO krank ist, dass man als Leser schon ein wenig an sich selbst zweifeln darf, wenn man so extremes Zeug noch lesen mag (wobei hier dazu kommt, dass ich wie viele andere Francis Ackerman nicht unsympathisch fand, schon erschreckend) – und die Jagd ist so richtig US-Action-Movie-mäßig, mit choreographierten körperlichen Auseinandersetzungen, ausreichend Geballer und netten Explosionen.
Das Problem: Dinge, die man zum Beispiel Bruce Willis auf der Leinwand „abkauft“, sind zwischen zwei Buchdeckeln etwas zäher; ich denke mir immer, weil der Weg über das Umblättern und Lesen wohl direkter am Gehirn vorbeigeht…Ähnlich ging mir das bei „Die Brut“ – bei beiden bestes „Popcorn“-Seitengeraschel, wenn man einfach in den Kino-Sessel-Hirnmodus zu wechseln in der Lage ist.

Der Plot ist einfach: im Wechsel begleitet der Leser den völlig gestörten Serienmörder Francis Ackerman bei seinen Taten, mal aus der Sicht von ihm selbst, mal aus der seiner Opfer geschrieben, und den Ex-Cop Marcus Williams. Die beiden repräsentieren „Gut“ und „Böse“, wobei es da schon jeweils zwei Seiten gibt. Man versteht zwischendurch, wie der Killer so wurde, wie er ist – er wurde so aufgezogen. Das „Warum“ spielt keine Rolle für ihn. Seinen Opfern hilft das leider nicht. Und auch Marcus hat so seine dunklen Seiten, wobei darüber immer eher orakelt wird – nachvollziehbar wurde das für mich nicht wirklich.

Der Originaltitel ist „The Shepherd“, Der Schäfer, und das Buch wartet auf mit Kapiteln namens „Die Herde“, „Der Wolf und der Hirte“, „Stecken und Stab“, „Der Wolf im Schafspelz“ – wer zum Teufel übersetzt so etwas so mit „Ich bin die Nacht“? Die biblischen Anspielungen sind im Buch recht dick aufgetragen „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. …. dein Stecken und Stab trösten mich“ sagt der 23. Psalm Davids – das dürfte für die stark evangelikal geprägten USA jedoch wohl besser funktionieren, vielen Deutschen sind leider entsprechende Zusammenhänge inzwischen fremd (als besonders christlich empfinde ich das Buch allerdings auch nicht gerade, mehr „Auge um Auge“ als „die andere Wange hinhalten“). Dafür ist die Optik und Haptik der deutschen Gestaltung um KLASSEN besser, und das sage ich, die ich nicht verstehen kann, wie jemand nach Covern kauft. Um dieses hier bin ich sooo lange geschlichen und habe es mir aus Prinzipientreue verboten, bis ich es in einer Aktion gewonnen habe, dank lesejury.de – ich LIEBE die Gestaltung, samt erhobenen Buchstaben, glänzend Schwarz über matt schwarzem Hintergrund im wirklich komplett monochromen Titel, und farbigem Buchschnitt mit Titelwiederholung.

Manko? Der Text trieft häufig vor Pathos „Es war, als säße Jim am Rand der Welt und blickte in ein erloschenes Universum, in dem nichts anderes mehr existierte als er selbst.“ S. 13. Die Handlung zitiert mehrere bekannte US-Film-Produktionen, einiges davon gab mir als Leser das Gefühl, am Ende einen Luftballon in der Hand zu halten, dem man die Luft herausgelassen hatte – will jemand wirklich solche Aufgaben, fragte ich mich schon bei „The Game“, dem Film. Spannend und unterhaltsam ist das allemal geschrieben, das schon. Ich kann sonst gut umgehen mit gelegentlichen Büchern, die nichts anderes sein wollen, als „Popcorn-Unterhaltung“ – zuletzt klappte das mit „Die Brut“. Leider nimmt sich „Ich bin die Nacht“ jedoch komplett ernst, weshalb ich mit der Bewertung da hinter „Die Brut“ bleiben möchte, tolle Gestaltung hin oder her, wenn auch nur sehr knapp. Never judge a book by its cover. Never.


Band 2 wird einen Hauch besser http://www.lesejury.de/rezensionen/deeplink/73973/Product Original-Titel "The Prophet"

Band 3 gefällt mir hingegen gut, wenn auch noch brutaler, 4,5 Sterne
http://www.lesejury.de/rezensionen/deeplink/90654/Product Original-Titel "Father of Fear"

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steffi_the_bookworm steffi_the_bookworm

Veröffentlicht am 13.11.2017

Pageturner mit Abstrichen

Ich hatte im Vorfeld schon einiges über das Buch gehört und die Meinungen gehen ziemlich auseinander. Da der Klappentext aber unglaublich interessant klingt, wollte ich es gerne selbst versuchen.

Das ... …mehr

Ich hatte im Vorfeld schon einiges über das Buch gehört und die Meinungen gehen ziemlich auseinander. Da der Klappentext aber unglaublich interessant klingt, wollte ich es gerne selbst versuchen.

Das Buch liest wirklich gut und ist durch die vielen kurzen Kapitel ein echter Pageturner. Die Geschichte an sich beginnt spannend und schien ein Thriller der Art zu werden, die ich gerne lese. Allerdings kommen immer neue Personen und immer mehr Handlungsstränge dazu, so dass es sehr unübersichtlich viel und sich die Geschichte in zu viele verschiedene Richtungen entwickelt. Ich hatte einige Mal das Gefühl, dass der Autor zu viele Ideen in die Handlung einbringen will.
Es fügt sich zwar alles zusammen, aber insgesamt war mir manche Entwicklung einfach zu übertrieben und unglaubwürdig.

Ich hatte den Eindruck, dass es lange Zeit keine Hauptperson gab, an der man sich orientieren konnte. Die verschiedenen Perspektiven sind jedoch interessant und die Einblicke in die Gedankenwelt des Serienmörders waren spannend.

Das Buch hat eine Menge Potential und ist wirklich gut gestartet, verliert sich dann aber in zu vielen Ideen, so dass es für mich leider nur ein solider Thriller ist. Die Reihe werde ich jedoch weiterverfolgen, da es durchaus unterhält und gut lesen lässt.

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NASTASJA NASTASJA

Veröffentlicht am 07.11.2017

Geheimnisse der Regierung

Die Geschichte von Marcus und Francis Ackermann Junior hat mich vom ersten Moment an gepackt.

Marcus hat angeblich ein Haus geerbt und beschließt etwas zeit dort zu verbringen. Die Menschen die er trifft ... …mehr

Die Geschichte von Marcus und Francis Ackermann Junior hat mich vom ersten Moment an gepackt.

Marcus hat angeblich ein Haus geerbt und beschließt etwas zeit dort zu verbringen. Die Menschen die er trifft sind ihm vom ersten Moment an suspekt.

Das Buch ist sehr komplex. Immer wenn man glaubt der Lösung nahe zu sein gibt es eine neue Wendung die wieder in eine völlig andere Richtung führt. Der Schreibstiel ist sehr flüssig und macht es zu dem einfach zu lesen.

Da mich die Figuren sehr gefesselt haben und auch besonders die Beziehung zwischen Marcus und Francis Ackermann Junior einen spannenden Einfluss auf die Story Line zu haben scheinen freue ich mich jetzt schon auf die weiteren Teile der Reihe.
Ein gelungener Auftakt einer spannenden Triller-Reihe.

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SophieR SophieR

Veröffentlicht am 30.09.2017

James Cross – „Ich bin die Nacht“.

Nicht nur der Serienkiller Fracis Ackermann spielt seine Spiele mit den Opfern, sondern auch der Autor tut es mit seinem Buch. Ein Spiel, bei dem man sich sicher ist es an einigen Stellen zu durch blicken, ... …mehr

Nicht nur der Serienkiller Fracis Ackermann spielt seine Spiele mit den Opfern, sondern auch der Autor tut es mit seinem Buch. Ein Spiel, bei dem man sich sicher ist es an einigen Stellen zu durch blicken, aber dann doch wieder ausgetrickst wird.
Man mag es nicht glauben, aber der Autor schafft es, dass das Schwarze einen in seinen Bann zieht. Und dieser Bann hält an und das bis zum Schluss. Zurück bleibt nur der Hunger nach mehr. Mehr von dieser Literatur, die einen Stunden an das Buch fesselt. Und genau das ist es, was ich von einem guten Thriller erwarte; Ich möchte mitfühlen, ich möchte zittern und ich möchte nachhaltig davon beeindruckt werden, was dort nur in schwarz auf weiß steht. James Cross erschafft eine Welt, die nur aus Papier und Tinte Emotionen und Mitgefühl erweckt. Aber dieses Mitgefühl gilt nicht den Opfern, sondern dem Mörder selbst.
Sprachlich und stilistisch äußerst beschreibend, so dass man sich die Welt des Buches in seinem Kopf nachbilden kann. „Ich bin die Nacht“ ist ein Buch, dass durch seine barbarische und unverstellte Art der Realität gegenüber sicherlich nicht alle Menschen gleichermaßen anspricht. Aber genau das macht den Thriller von James Cross auch so lesenswert.

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Autor

Ethan Cross

Ethan Cross - Autor
© Gina Brown

Ethan Cross ist das Pseudonym eines amerikanischen Thriller-Autors, der mit seiner Frau, drei Kindern und zwei Shih Tzus in Illinois lebt. Nach einer Zeit als Musiker nahm Ethan Cross sich vor, die Welt fiktiver Serienkiller um ein besonderes Exemplar zu bereichern. Francis Ackerman junior bringt seitdem zahlreiche Leser um ihren Schlaf und geistert durch ihre Alpträume. Mittlerweile ist Ethan Cross nicht nur internationaler Bestsellerautor, sein blutrünstiger Serienkiller Ackerman junior hat …

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Sprecher

Thomas Balou Martin

Thomas Balou Martin - Sprecher
© Boris Breuer

Thomas Balou Martin ist vor allem bekannt aus Fernsehfilmen und Serien wie TATORT, SOKO KÖLN und DER LANDARZT. Außerdem ist seine markante Stimme in vielen Hörspielen zu hören. Thomas Balou Martin versetzt sich in der SHEPHERD-Reihe von Ethan Cross mit viel Leidenschaft in die Rolle des Serienkillers Francis Ackerman junior.

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