Inferno
 - Dan Brown - Hörbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (CD)
Thriller
6 CDs
ISBN: 978-3-7857-4900-5
Ersterscheinung: 14.05.2013

Inferno

Gelesen von Wolfgang Pampel

(35)

Mein Geschenk ist die Zukunft. Mein Geschenk ist die Erlösung. Mein Geschenk ist ... Inferno
Robert Langdon, Harvard-Professor für Symbologie, erwacht mit einer Schusswunde in einem Krankenhaus in Florenz und kann sich nicht an die letzten zwei Tage erinnern. Doch viel Zeit zur Erholung bleibt ihm nicht, denn nach einem Anschlag muss er mit der jungen Ärztin Sienna Brooks in deren Wohnung flüchten. Dort stellt sich heraus, dass Langdon dabei war, die versteckte Botschaft in einem jahrhundertealten Gemälde zu Dantes "Inferno" zu entschlüsseln. Die Spur führt sie in den Palazzio Vecchio, wo sie sich von Dantes Totenmaske konkretere Hinweise erhoffen, doch diese ist gestohlen worden. Nun beginnt eine Jagd durch halb Europa, bei der Langdon die Maske wiederfinden und einen perfiden Plan vereiteln muss.

Mit „Inferno“ setzte Dan Brown eine Erfolgsgeschichte fort, die alle Rekorde bricht. Der Bestseller „Sakrileg“, der zweite Roman um Robert Langdon, ist mit weltweit 81 Millionen Exemplaren das erfolgreichste Hardcover aller Zeiten für erwachsene Leser. Der Bestseller wurde in 51 Sprachen übersetzt und gehört zu den zehn meist gelesenen Büchern neben der Bibel, „Harry Potter“ und „Vom Winde verweht“.


Pressestimmen

"Über sieben Stunden Hochspannung!"
„Spannend bis zur letzten Sekunde zieht Wolfgang Pampel, die Synchronstimme von Harrison Ford, den Hörer in seinen Bann und rauscht mit ihm durch einen spektakulären Thriller, wie man ihn von Dan Brown gewohnt ist – brisant, atemberaubend und mit ungeahnten Wendungen.“
"Das Hörbuch steht dem gedruckten Buch in nichts nach, im Gegenteil: Die sparsamen aber an den richtigen Stellen eingesetzte Musik gibt der ausgezeichneten Produktion noch einmal einen Kick."
"Man fühlt sich sofort ins atemlose Abenteuer hinein gezogen und wird von einer spannenden Szene in die nächste katapultiert. Wolfgang Pampels angenehme, einzigartige Stimme hat einen hohen Wiedererkennungswert. Sie passt perfekt zu der temporeichen, rätselhaften Geschichte."
„Sehr spannend!“

Rezensionen aus der Lesejury (35)

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Veröffentlicht am 07.04.2020

Regt zum Nachdenken über Moral und Ethik an

Die Gestaltung

Das Cover des E-Books entspricht der Aufmachung des Filmes, was mich schon ein wenig gestört hat. Ich finde die Print-Ausgaben viel schöner, da sie alle einheitlich zueinander passen. Aber ... …mehr

Die Gestaltung

Das Cover des E-Books entspricht der Aufmachung des Filmes, was mich schon ein wenig gestört hat. Ich finde die Print-Ausgaben viel schöner, da sie alle einheitlich zueinander passen. Aber wie sagt man doch: Don’t judge a book by its cover.

Die Gestaltung im Inneren ist aber dafür umso besser. Die Kapitel an sich sind sehr schlicht gehalten, aber wie auch in den anderen Büchern der Reihe rund um den Symbolologen Robert Langdon finden sich zwischendurch ein paar Grafiken und auch Diagramme, sowie zum Inhalt passende Gedichtverse, die beispielsweise in Spiralenform abgedruckt wurden. Auch wurde die Schriftart bei den Worten, die in einem Film gesprochen wurden, der im Laufe von Langdons „Ermittlungen“ eine sehr zentrale Rolle einnimmt, abgeändert, sodass ein klarer Kontrast erkennbar war.

Auch Wörter und Phrasen in anderen Sprachen sowie Fachbegriffe wurden in kursiv gedrucktem Text dargestellt, wodurch das Gesamtbild einheitlich und doch sehr clever durchdacht wirkte.


Der Erzählstil

Dan Brown ist bekannt für seinen einerseits sehr spannungsgeladenen Schreibstil durch seine feinfühlige Wortwahl, und andererseits besonders auffälligen Hang zu ausführlichen Erklärungen. Hier das richtige Maß zu finden, ist nicht immer einfach, und das hat Dan Brown in diesem Buch (leider) deutlich gezeigt.

Auf der einen Seite hat sich Dan Brown wunderbar darauf verstanden, mich als Leserin mitzureißen und Spannung aufzubauen, wo eigentlich kaum Spannung war. Dadurch bin ich geradezu durch die Seiten geflogen, und besonders gestern habe ich deshalb mehr als 30 Kapitel am Stück gelesen, was schon eine beträchtliche Leistung ist. Gleichzeitig war seine Art zu Schreiben sehr intellektuell angehaucht, passend also zu Robert Langdons Hintergrund als Harvard-Professor für den fiktiven Beruf Symbolologie. Ja, richtig gehört, den Beruf als Symbolologe hat sich Brown frei ausgedacht und gibt es nicht in der Realität. Zwar habe ich anfangs auch geglaubt, dass einfach Symbologe falsch geschrieben wurde, bis ich die Wahrheit erkannt habe – und leider wird dieser Irrtum, der sicherlich vielen Lesern von Dan Browns Thrillern gar nicht erst auffällt, nur durch den Verlag unterstützt, da in den Klappentexten immer von Symbologie statt von Symbolologie gesprochen wird. So viel aber nur als Anmerkung, falls ihr verwirrt sein solltet.

Also, da ich ein wenig abgeschweift bin, noch mal zurück zu dem Punkt, den ich hatte ansprechen wollen: Der Schreibstil wirkt sehr intellektuell, da man von Dan Brown durch die Kunstgeschichte Italiens geführt wird, ohne dass es merklich langweilig wird. Die Verbindung von Mystik, Action und Historie ist Brown hier fantastisch gelungen, da alles sehr spannend ineinander verzweigt war, sodass man keine imaginären Trennwände dazwischen ziehen konnte. Außerdem kann man das Buch somit in keine der typischen Schubladen stecken. Trotzdem waren die Ausführungen teilweise zu langatmig, da einige Absätze geradezu überquellen mit Daten, Namen und Fachwörtern, die man sich einzig aus dem Kontext erschließen kann – oder eben auch nicht.

Und an dieser Stelle schließe ich mich jetzt einfach mal den vielen anderen Rezensenten des Buches an, die diesen Punkt ebenfalls mit in ihre Bewertung haben einfließen lassen, denn die Recherchearbeit, die Dan Brown hier und in jedem anderen seiner Bücher geleistet hat, ist wirklich beeindruckend. Er hat sich umfassend über Architektur, Kunst, Literatur, Geschichte und Kultur informiert und dieses Wissen an den Leser weitergegeben, der nach dem Lesen des Buches auf jeden Fall ein Stückchen schlauer ist als vorher – anders geht es gar nicht. Zudem sind im Laufe der Story keinerlei Logikfehler aufgetreten, und selbst die zuvor erwähnten langwierigen Beschreibungen wurden sehr spannend rübergebracht, sodass ich zu dem Schluss gekommen bin, dass das Buch ohne diese nicht so gut wäre wie ohne.


Die Handlung

Wahrscheinlich habt ihr jetzt schon gemerkt, dass ich über „Inferno“ einiges zu sagen habe – und ich bin noch lange nicht fertig damit, meine Gedanken hier aufzuschreiben.

Obwohl das Buch sehr historisch geprägt ist und auf viele Ereignisse und Persönlichkeiten der Historie anspielt, umfasst es doch auch eine sehr aktuelle Thematik, die zudem sehr sozialkritisch ist. Überbevölkerung und Bioterror sind hier nur zwei Beispiele, die in der Geschichte behandelt werden, und das auch sehr ausführlich, auch wenn man bis zur Hälfte noch lange nicht das ganze Ausmaß davon erahnt. Besonders in Zeiten der Corona-Krise ist das Thema von „Inferno“ sehr interessant, aber weiter will ich nicht darauf eingehen, weil ich nicht vorweggreifen will. Auch die philosophische Richtung des Transhumanismus wird angesprochen. Ich bin mir sicher, dass viele von euch jetzt große Fragezeichen über ihren Köpfen schweben haben und sich denken „hä?“, weshalb ich mal kurz erklären will, worum es beim Transhumanismus geht. Der Transhumanismus ist eine moderne Philosophie, die die Beschleunigung der Evolution thematisiert. Okay, Beschleunigung ist wahrscheinlich nicht die richtige Bezeichnung, da die Anhänger des Transhumanismus, der mit dem Symbol H+ abgekürzt wird, fest davon überzeugt sind, die Menschheit habe die Pflicht, ihre Evolution durch Gentechnik und Genmanipulation (also durch Abänderung des Genmaterials im menschlichen Körper) fortzuführen. Ihr merkt also schon an meiner Erklärung, dass das Thema ziemlich komplex ist, und trotzdem hat Dan Brown es geschafft, dieses und gleichzeitig noch viele dazugehörige Themen, wie eben die Überbevölkerung und der Bioterrorismus, in sein Buch einzubringen, ohne dass es langweilig wird.

Hierbei greift Dan Brown aber nicht vor und sagt mit seiner Beschreibung, was der Leser von den Themen zu denken hat. Nein, stattdessen werden die Leser selbst zum Nachdenken über Ethik und Moral aufgefordert und angeregt, wodurch das Buch auch nachhaltig schwer beeindruckt. Das heißt also, Dan Brown hat es geschafft, Unterhaltungsliteratur und Wissenschaft in seinem Buch zu vereinen und dadurch einen sozialkritischen Hintergrund zu schaffen, der viel zu wenig in der Welt und besonders der Politik besprochen wird.

So, nun möchte ich aber mal das Gerede über die wissenschaftlichen und sozialkritischen Aspekte so stehenlassen und mehr auf die actionreiche Handlung eingehen.

Sehr auffällig ist gleich zu Beginn, dass das Buch keinen chronologischen 3-Akt-Aufbau (Anfang, Hauptteil, Schluss) besitzt, sondern mitten in der Geschichte anfängt. Dies ist eine willkommene Abwechslung, da der Leser durch Robert Langdons Amnesie keinerlei Ahnung hat, worauf die Geschichte letztendlich herausläuft. Trotzdem weiß der Leser zwischendurch mehr als der Protagonist, da nicht jedes Kapitel aus dessen Sicht erzählt wird.

An dieser Stelle möchte ich einmal vorweggreifen und direkt zu meinen Gedanken über das Ende des Buches kommen (ohne zu spoilern, versteht sich!): Im Grunde genommen habe ich kein Problem mit offenen Enden, aber in diesem Fall hat es mich irgendwie gestört, weil es so rüberkam, als wären letztendlich alle Bemühungen, die die Charaktere auf sich genommen haben, um das Rätsel zu lösen, komplett umsonst gewesen. Außerdem wird die Geschichte auf den letzten hundert Seiten immer vorhersehbarer, wodurch die Story selbst ein bisschen schwächelt.

Vorher gibt es jedoch immer wieder unerwartete Plot-Twists, die die Spannung ins Unermessliche steigern, aber leider ist das Grundgerüst mal wieder genau das gleiche wie in jedem anderer Robert-Langdon-Bücher von Dan Brown. Dadurch wirkte das Buch auf der einen Seite recht eintönig und auf der anderen sehr interessant, weil man unbedingt wissen will, was anders ist.


Die Charaktere

Hier will ich direkt an den vorherigen Absatz anschließen, denn ich komme sofort zu meinem nächsten Kritikpunkt. Leider scheint es nämlich, als hätte sich kaum etwas geändert in Langdons Verhalten seit er in „Illuminati“ seinen ersten Fall abgeschlossen hat. Damit meine ich genauer gesagt: Es wirkt, als hätte er sich überhaupt nicht weiterentwickelt. Seine Reaktionen erwecken den Anschein, als sei dies das erste Rätsel, das Langdon je aufbekommen hat, da überhaupt keine Verweise auf die vorherigen Bücher vorhanden sind. Dadurch fehlt es besonders ihm als Protagonist ein wenig an Tiefe. Außerdem waren seine Fähigkeiten und Kenntnisse trotz seines fiktiven Berufs als Professor für Symbolologie oft sehr weit hergeholt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er trotz seines akademischen Grades über jede einzelne Person und jede einzelne Dichtung und jedes einzelne Kunstwerk der italienischen Kultur und Geschichte Bescheid weiß.

Die restlichen Charaktere sind sehr vielschichtig gestaltet. Besonders Sienna, der Provost und selbst Bertrand Zobrist überraschen immer wieder auf ganzer Ebene. Es ist nie ganz sicher, wer in diesem Fall eigentlich wirklich der Böse ist, und ich glaube, einige Charaktere wissen selbst nicht, welche Seite die richtige und welche die falsche ist. Aber noch mal zu Sienna, die eine meiner Lieblingscharaktere in dem Buch geworden ist: Ich fand ihre Persönlichkeit wirklich faszinierend und sehr sympathisch, aber leider blieb ein kleines Extra unbeachtet: sie hat einen IQ von 208 und trotz ihrer Schauspiel-Fähigkeiten, die sie bereits als Kind unter Beweis gestellt hat, wie man sehr früh in der Geschichte erfährt, sind die Erklärungen über ihr Verhalten teilweise ziemlich lahm. Ich meine, natürlich liegt ein IQ von 208 noch im Bereich des Möglichen, aber dass sie dadurch kaum Verhaltensauffälligkeiten bei der Interaktion mit anderen Menschen aufweist, ist schon ein Aspekt, der mich trotz ihrer zugegebenermaßen traumatischen Vergangenheit sehr gestört hat.


Fazit

„Inferno“ ist ein Pageturner, der Wissenschaft und Unterhaltungsliteratur miteinander vereint und gleichzeitig sehr sozialkritische und actionreiche Handlungen beinhaltet. Das Buch regt zum Nachdenken an und trotz einiger Kritikpunkte hat mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht.

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Kiki-Stella Kiki-Stella

Veröffentlicht am 25.02.2020

Die Weltbevölkerung wächst immer weiter...

Ein weiterer Band rund um den Kunsthistoriker und Symbologe Robert Langdon. Langdon wacht in Florenz im Krankenhaus auf, nur hat er vergessen warum er überhaupt dort ist und was er in Italien macht. Dann ... …mehr

Ein weiterer Band rund um den Kunsthistoriker und Symbologe Robert Langdon. Langdon wacht in Florenz im Krankenhaus auf, nur hat er vergessen warum er überhaupt dort ist und was er in Italien macht. Dann geht es rund, schon wird auf ihn geschossen und er muss fliehen. Nur vor wem? Und wer kann ihm helfen? Langsam puzzelt er alles wieder zusammen und kommt der Wahrheit immer näher. Alles dreht sich um die Ideen eines Wissenschaftlers. Dieser hält die immer weiter wachsende Weltbevölkerung für gefährlich.

In diesem Buch spielt die Kirche mal keine Rolle, dafür gibt es Ausflüge in die Wissenschaft und Medizin. Die Geschichte entwickelt sich leider zäh, was das Hören sehr anstrengt. Bei seinem Abenteuer wird Langdon hier von der Ärztin Sienna begleitet. Diese Rolle hätte Dan Brown eindeutig besser ausarbeiten können. Oder besser weniger, denn sie scheint mir viel zu übertrieben. Als wäre alles was Brown eingefallen ist schnell auf Sienna projeziert worden wäre. Was mich auch sehr gestört hat, war dass das Lesen immer wieder von Musik unterbrochen wurde. Entweder sollte es ein richtiges Hörspiel sein oder ein Hörbuch. So war es doch sehr irritierend. Die Ortsbescheibungen in Florenz gefallen mir an sich, sind aber manchmal fast schon zu detailliert. Das Muster der Handlung an sich erinnert stark an die vorherigen Robert Langdon Bücher.

Manchmal ist weniger mehr, hier wäre eindeutig mehr drin gewesen wenn alles feiner ausgearbeitet und abgestimmt worden wäre.

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DianaPegasus DianaPegasus

Veröffentlicht am 16.02.2020

Spannender, komplexer Thriller um Robert Langdon und Dantes Inferno

Dan Brown – Inferno

Der Symbologe und Wissenschaftler Robert Langdon erwacht eines Tages im Krankenhaus. Er kann sich nicht erinnern was in den letzten Tagen passiert, wo er war oder was er ausgerechnet ... …mehr

Dan Brown – Inferno

Der Symbologe und Wissenschaftler Robert Langdon erwacht eines Tages im Krankenhaus. Er kann sich nicht erinnern was in den letzten Tagen passiert, wo er war oder was er ausgerechnet in Florenz zu suchen hat. Als die Ärztin Sienna Brooks ihn gerade untersuchen will, wird das Krankenhaus überfallen und Robert muss trotz Gedächtnisverlust, Schusswunde und in seinem geschwächten Zustand mit Hilfe von Sienna fliehen.
Er muss schnellstens in Erfahrung bringen, was passiert ist, denn eins ist sicher, ein gut ausgebildeter Feind scheint hinter ihm her zu sein und seine erste Spur führt zu einer ominösen Botschaft.
Ein Wissenschaftler hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt vom größten Übel zu befreien - der Menschheit. Alle Hinweise führen zu Dante Alighieri und seiner “Göttlichen Komödie” und so beginnt nicht nur ein Wettlauf gegen die Zeit, sondern auch gegen den bestens ausgerüsteten Feind und die Polizei sowie diverser Geheimdienste.
Werden sie die ultimative Waffe rechtzeitig finden?

Ich kenne bereits einige Bücher des Autoren und wurde bisher immer gut unterhalten. Auch mit “Inferno” hat der Autor wieder einmal einen temporeichen, komplexen, spannenden und kurzweiligen Thriller herausgebracht, gespickt mit einigen wissenschaftlichen und historischen Fakten, die interessant sind und dem Thriller ein paar überraschende Wendungen geben. Wirkliche Längen hatte das Buch trotz seiner Dicke nicht, auch die Erklärungen zu Dante Alighieri, “Die Göttliche Komödie” oder zu den wissenschaftlichen Themen wie Überbevölkerung oder Gensequenzierungen etc. wurden gut eingearbeitet und leicht verständlich in die Story integiert.
Der Erzählstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Die Handlung bietet viele Sackgassen und überraschende Wendungen, eine temporeiche Jagd nach Puzzleteile, eine fast durchgängige Spannung, viel historisches Wissen und detailliert ausgearbeiteten Schauplätzen.
Die Charaktere sind facettenreich und lebendig beschrieben, haben eine angenehme emotionale Tiefe.
Robert Langdon hat es mir diesmal nicht so einfach gemacht, er ist zwar immer noch sympathisch und irgendwie ist die Geschichte mit seiner Mickey-Mouse-Uhr ja auch ein niedlicher Tick, aber diesmal wirkt er chaotischer und wenig strukturierter, was eine gewisse Unruhe in die Geschichte bringt.
Sienne Brooks wurde mir einfach nicht sympathischer, obwohl sie natürlich Robert eine große Hilfe ist, bis zum Ende bleibt sie etwas distanziert, was dem Thriller an sich aber keinen Abbruch tut.
Die übrigen Figuren der Geschichte fügen sich stimmig in die Geschichte ein, sodass ich beim Lesen das Gefühl hatte, ich stände neben Robert und würde mit ihm sein Abenteuer erleben.

Das was ich von der Story erwartet habe, habe ich auch bekommen: einen komplexen Thriller, mit vielen Puzzleteilen, hohem Tempo, viel Spannung, überraschenden Wendungen und eine anschauliche Jagd durch Florenz, Venedig und Istanbul, wobei die verschiedenen Gegenden schön beschrieben sind und ich mich schnell zurecht finden konnte. Historisches Wissen wurde vereinfacht und angenehm in die Story eingebracht.
Der Thriller ist wie immer eigenständig lesbar und hat mit den übrigen Bänden von Dan Brown nichts gemeinsam, außer dem Protagonisten und der Komplexität. Die vielen Handlungsstränge führen am Ende in ein Finale, dass mir persönlich nicht spektakulär genug gewesen ist, aber es passt zur Story und darauf kommt es an.

Von mir bekommt der Thriller eine Leseempfehlung.

Fazit: Spannender, komplexer Thriller um Robert Langdon und Dantes Inferno. 4 Sterne.

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Tharos Tharos

Veröffentlicht am 04.01.2020

Schnitzeljagd die Vierte

https://read.tharos-web.de/2020/01/04/dan-brown-inferno/ …mehr

https://read.tharos-web.de/2020/01/04/dan-brown-inferno/

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Akeyna0501 Akeyna0501

Veröffentlicht am 24.10.2019

Packende Jagd quwer durch Europra

Also wieder mal ein supergeniales Buvh von Dan Brown in seinem packenden und fließenden Schreibstil. Mit allen Details von wichtigen Kunstwerken. In diesem Buch gehta um.die Totenmaske aus Dantes Inferno. ... …mehr

Also wieder mal ein supergeniales Buvh von Dan Brown in seinem packenden und fließenden Schreibstil. Mit allen Details von wichtigen Kunstwerken. In diesem Buch gehta um.die Totenmaske aus Dantes Inferno.

Klappentext: Robert Langdon erwacht mit einer Schusswunde in einem Krankenhaus in Florenz und kann sich nicht an die letzten zwei Tage erinnern. Doch viel Zeit zur Erholung bleibt ihm nicht, denn nach einem Anschlag muss er mit der jungen Ärztin Sienna Brooks in deren Wohnung flüchten. Dort stellt sich heraus, dass Langdon dabei war, die versteckte Botschaft in einem jahrhundertealten Gemälde zu Dantes "Inferno" zu entschlüsseln. Die Spur führt sie in den Palazzio Vecchio, wo sie sich von Dantes Totenmaske konkretere Hinweise erhoffen, doch diese ist gestohlen worden. Nun beginnt eine Jagd durch halb Europa, bei der Langdon die Maske wiederfinden und einen perfiden Plan vereiteln muss. Ein unfassbares Ende superspannend sehr zu empfehlen.

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Autor

Dan Brown

Dan Brown - Autor
© Dan Courter

Dan Brown ist Autor zahlreicher Thriller, die allesamt über Monate die Bestsellerlisten angeführt haben und darüber hinaus erfolgreich verfilmt wurden. Mit seinem in über 40 Ländern erschienenen und mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmten Buch Sakrileg (Originaltitel: The Da Vinci Code) wurde er zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller der letzten Jahrzehnte. Dan Browns Thriller werden in 54 Sprachen übersetzt. Nach solch erfolgreichen Auflagen ließen auch die Verfilmungen der …

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Sprecher

Wolfgang Pampel

Wolfgang Pampel - Sprecher
© Olivier Favre

Wolfgang Pampel hat an der Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig studiert und machte sich anschließend an den verschiedensten Bühnen von Leipzig, Düsseldorf, Berlin und Wien einen guten Namen. Er ist die deutsche Synchronstimme von Harrison Ford und hat bereits verschiedene Hörbücher von Dan Brown unnachahmlich und markant gelesen.

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